Was habt Ihr nach dem Scheidungstermin gemacht?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von zweiflerin 08.03.10 - 11:04 Uhr

Hallo,
in Kürze steht mein Scheidungstermin an und mich belastet dies sehr. Auch wenn ich akzeptiert habe, dass es keinen Weg zurück mehr gibt, fühle ich bleischwere Trauer. Kann bis heute nicht glauben, wie meine Ehe gescheitert ist. Und er war wohl die Liebe meines Lebens.

Wie seit Ihr am Tag der Scheidung mit Eurem Partner umgegangen? Habt Ihr Euch danach die Hand gegeben, Euch umarmt oder seid sogar noch was trinken gegangen. Sind Tränen geflossen?

Weiß gar nicht, wie ich mich verhalten soll. Normalerweise reden wir nicht mehr miteinander. Nicht weil wir uns hassen, sondern weil ich den Abstand wollte, um damit fertig zu werden.

Traurigen Gruss von der Zweiflerin

Beitrag von blahblah 08.03.10 - 12:57 Uhr

Wir haben uns in Frieden getrennt, ich war die die ging, und nach der Scheidung sind wir nochmal zusammen essen gegangen.

LG

die#bla

Beitrag von farina76 08.03.10 - 14:21 Uhr

Machs wie du es verkraftest.

Am wichtigsten finde ich dass es keinen Streit gibt. Wenn man Freunde sein kann ist das natürlich toll. Aber es geht halt nicht immer.

Freunde von uns sind nach der Scheidung noch Essen gegangen. Aber die treffen sich auch so freundschaftlich. Andere haben sich am Scheidungstermin noch gegenseitige Erinnerungen ans Hirn geschmissen, so was find ich schrecklich.

Vielleicht ist der Termin auch die Chance für dich endlich komplett abzuschließen.

Viel Glück!

Beitrag von swety.k 08.03.10 - 14:28 Uhr

Hallo,

zum Scheidungstermin waren mein damaliger Mann und ich beide in einer neuen Beziehung. Wir haben uns Tschüß gesagt, ohne Umarmung oder Hand-Reichen oder sowas. Mein neuer Partner und ich sind danach schön frühstücken gegangen, weil es sich gerade so ergeben hat.

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von sonnenblume1969 08.03.10 - 15:56 Uhr

Hallo,

ich habe damals die Scheidung, nachdem ich monatelang betrogen wurde, eingereicht. Wir waren über 20 Jahre zusammen, aber hiervon nur 4 Jahre verheiratet. Noch am selbigen Tag, nach dem Scheidungstermin, habe ich einen Juwelier aufgesucht und habe meinen Ehering verkauft. Ich musste dies damals tun. Es war für mich nicht nur eine symbolische Befreiung, sondern auch eine innerliche. Auch wenn dies zum damaligen Zeitpunkt für mich sehr schmerzhaft war, weiß ich heute, dass ich richtig gehandelt habe, denn mein Ex hatte nur auf diesen Tag gewartet, denn er war 10 Wochen später wieder verheiratet und ich war froh, dass mich nichts mehr mit verband. Ich wünsche Dir sehr viel Kraft hierbei, aber oft ist ein schmerzlicher Weg sehr hilfreich und heilsam.

Liebe Grüße von der Sonnenblume

Beitrag von kleinemimi 09.03.10 - 12:27 Uhr

Hallo,

das kann ich Dir sagen, als ich vor anderthalb Jahren geschieden worden bin, bin ich so schnell wie möglich aus dem Gerichtssaal raus, ich konnte mit Mühe und Not meine Tränen zurück halten, als ich dann heim kam, bin ich in den Armen meiner Schwiegermutter in Tränen ausgebrochen. Sie gleich mit. Der Kontakt ist bis heute super.

LG Mimi

Beitrag von snoopygirl-2009 09.03.10 - 13:56 Uhr

Ich war mit meiner Freundin Kaffee trinken, hab gehofft das mir nicht vor lauter Aufregung die Wehen losgehen (hatte noch 14 Tage zum Termin) und hab mich dazu beglückwünscht das Arschloch los zu sein.

Zufällig kam er ins selbe Café, hat uns aber nicht gesehen, und hat seiner neuen am Telefon die übliche cholerische Szene gemacht#augen.

Das war sehr heilsam.;-)

Bis dahin hatte ich ihn 1,5 Jahre nicht gesehen (er hat uns verlassen) und ich wusste nicht wie ich reagieren würde.

Viel Kraft und alles Gute wünscht dir

Tina#herzlich

Beitrag von zweiflerin 09.03.10 - 14:14 Uhr

Danke für Eure Antworten. Da sind ja alle Möglichkeiten vertreten. Ich spiele die ganze Zeit meine Optionen durch. Einerseits würde ich ihm gern die Hand reichen, aber andererseits habe ich keine Achtung mehr vor ihm. Und da ist natürlich auch der Wunsch, ihm zu verstehen zu geben, wie asozial ich sein Verhalten fand. Aber diesem Wunsch werde ich nicht nachgeben. Heulen werde ich dann hoffentlich erst, wenn ich allein im Auto sitze.

Wenn der Tag bloß schon vorbei wäre.




Beitrag von bobb 09.03.10 - 15:09 Uhr

Ich hatte die Trennung vorgenommen und auch die Scheidung eingereicht.Aber da wir beide neue Beziehungen hatten,waren wir uns ausnahmsweise in dem Punkt einig,daß wir es schnell hinter uns haben wollten. Wir haben wegen anderer Sachen kaum noch miteinander geredet und an dem Tag viell.grade "Hallo".Kann aber auch sein,daß es gar nicht so war.Seine Freundin,ne da schon seine Verlobte und mein Freund waren mit und nachdem wir aus dem Gerichtssaal kamen,nahm sie ihn und mein Freund mich in den Arm.
Ich kann nur sagen,es war ein sehr schöner und wahnsinnig befreiender Moment!Leider mußte ich danach zur Arbeit,sonst hätten mein Freund und ich wohl gefeiert,aber abends haben wir angestoßen! Hab dann aber auch erstmal die wichtigsten Menschen verständigt,daß es "vollbracht" ist.

Guck,wie Du es für Dich am Besten hältst.Vielleicht hast ja auch jemanden,den Du mit hinnehmen kannst.

Beitrag von braut2 09.03.10 - 16:41 Uhr

Wir waren ganze 8 Monate verheiratet bzw. nach 8Monaten Ehe haben wir uns getrennt. Er ist nämlich mit einer Freundin fremdgegangen ...... danach kam das übliche: Lügen, Lügen und nochmals Lügen. Und dauernd Anrufe und Sms, so daß ich die Nummer noch ändern durfte.
Es war das sprichwörtliche "Loch" in das ich fiel. Der Boden, der unter den Füßen weggezogen wurde.
Aber ein Jahr später, am Tag der Scheidung, war ich nur noch dankbar, das der Termin endlich da war. Ich hatte in der Zeit schon jemanden anderen kennengelernt (meinen jetzigen Mann #verliebt), der und ne Freundin begleiteten mich.
Danach gab es kein Wort, keine Geste, kein nix mehr.
Ich war NUR erleichtert. Wir sind danach lecker frühstücken gegangen. Nach dem schrifltichen Urteil nahm ich sofort meinen alten Namen wieder an. Ab da begann mein neues Leben :-)

Ich wünsch Dir alles gute und viel Kraft. Ist natürlich schlimm, wenn man selbst noch in tiefer Trauer steckt.
Ich glaube, hätte ich nicht meinen Mann kennengelernt, wäre es mir sicherlich viel schlechter gegangen.........
#klee

Beitrag von zuckermaus211 09.03.10 - 21:03 Uhr

Hi !!

Keine Ahnung meiner steht auch bald an. Wird reden noch miteinader aber nur wegen der Kinder wann er sie abholt ect.

Ich denke wenn der richter sagt SO geschieden..werde ich zu ihm sagen wir sehen und in 2 wochen wenn du die Kinder abholst bis denn.

Ich sehe das aber warscheinlich alles lockerer als er oder wie du denn die Trennung ging von mir aus.

LG nadja

Beitrag von polar99 10.03.10 - 08:31 Uhr

Hallo,

ich war zum Scheidungstermin hochschwanger von meinem neuen Partner :-) Der Tag war super heiß (Hochsommer) und ich hatte mega Heißhunger auf ein Eis nach dem Scheidungstermin :-D

Mein Ex hat mich dann auf einen großen Eisbecher eingeladen. #mampf

Unser Verhältnis ist immer noch gut, wir haben ja auch noch eine große Tochter zusammen. ;-)

lg polar

Beitrag von schnuffel0101 11.03.10 - 13:16 Uhr

Bei unserem Scheidungstermin hat mein Ex seine neue Freundin mitgebracht. Es ist alles ganz ruhig abgelaufen und jeder ist danach seines Weges gegangen.

Beitrag von cinderella2008 11.03.10 - 13:31 Uhr

Hallo,

ich bin direkt ins Büro gefahren und habe gearbeitet. So hat mich der Termin, der um 10.00 Uhr war nur einen halben Urlaubstag gekostet.

LG, Cinderella

Beitrag von cinderella2008 11.03.10 - 13:33 Uhr

Du hattest auch noch gefragt, wie man danach mit dem Partner umgegangen ist.

Ich habe mich freundlich vom Richter verabschiedet und bin wortlos an ihm vorbeigerauscht.

Das ist sieben Jahre her und seitdem haben wir uns weder gesehen, noch miteinander gesprochen. Ich weiß nicht mal, wo er abgeblieben ist. Unsere Kinder wissen es wohl auch nicht.