Vater kämpft um 2 Jährige Tochter

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von babybear24 08.03.10 - 11:51 Uhr

sehr geehrte damen und herren,

ich wende mich hilfe suchend an sie
es geht um meinen partner und seine 2 jährige tochter
die kleine lebt seit der trennung bei der mutter
das jetzt ca 1 jahr...
kontakte fanden hin und wieder persönlich und regelmäßig im internet via einer internetcamera statt
doch ca im november brach die kindesmutter jegliche kontakte ohne einen ton ab
dann kamm mitte februar post vom familiengericht, wegen antrag aufs alleinige sorgerecht für die mutter

bisher haben die beiden noch gemeinsames sorge- und aufenthaltsbestimmungsrecht

erst letzten donnerstag schrieb ich übers internet mit der ehemaligen besten freundin der kindesmutter
diese berichtete mir von ständigen blauen flecken des kleinen mädchens

wir machten uns dann telefonisch auf die suche nach nachbarn da wir leider ca 250km von dem kind entfernt wohnen
wir fanden aber die nachbarin die unter der kindesmutter und dem kind wohnt
sie berichtete uns von ständigen blauen flecken im gesicht, letztes jahr im herbst sogar ein blaues auge
desweiteren berichtete sie uns davon, das das kind immer wieder nachts stunden lang schreit und die kindesmutter erst hin geht wenn die nachbarin sturm klingelt
die kindesmutter hat einen neuen partner dieser solle sie wohl nach aussage der nachbarin immer wieder schlagen was die kleine maus ja gewzungener maßen mitbekommt, desweiteren laufe die kleine wohl oft mit dreckiger kleidung rum das sogar die nachbarin schon kleidung hin gegeben hatte.
sie äusserte der nachbarin gegenüber wohl auch das sie das kind oft anschreien würde weil sie überfordert wäre, bzw fragte diese ob sich nachbarn darüber beschwert hatten.

jetzt hatten wir uns hilfesuchend ans jugendamt gewand da die kindesmutter ja mit diesem im kontakt steht, die sagten uns nur das sie erst reagieren würden wenn das kind aktuell blaue flecken habe, was am freitag nicht der fall war, laut aussage der nachbarin, die direkte sachbearbeiterin sagte, das sie diese vorwürfe nicht bestätigen könne ( sie is ja nur angemeldet bei hausbesuchen)

ich hatte mich dann heute widerrum ans jugendamt wieder ein höherer vorgesetzer gewand und ihm klar gemacht, das es mir nicht nur um das körperliche wohlergehen der kleinen gehen würde sondern auch um ihr psychisches, dieser gab mir zwar recht aber wieder hieß es er gebe es weiter mit dringlichkeit

ich bat ihn sich mit der nachbarin in verbindung zu setzen die ihm das alles nochmal selbst erzählen könne, ich hoffe er tut es

doch jetzt is das problem mein partner möchte die kleine bis zur entgültigen entscheidung zu uns holen (auch ich habe zwei kleine kinder zu hause) doch was kann er tun und wer kann ihm helfen

wie oben genannt hat er ja beide rechte genau wie die mutter
wir wissen nicht mehr was wir tun können, um die kleine aus diesem lieblosen umfeld zu holen, um damit ihr kindeswohl, sowohl körperlich als auch seelisch zu sichern

da uns ja keiner hilft

ich bitte sie hiermit um tipps und hilfe

vielen dank im vorraus

S. Münch

Beitrag von bloedli 08.03.10 - 11:53 Uhr

Hallo!

Jugendamt unverzüglich informieren und am Besten selnst dahinfahren und sich ein 'Bild davon machen!

Gruß Steffi

Beitrag von babybear24 08.03.10 - 11:57 Uhr

das jugendamt ist schon mehrfach informiert worden und die schreiten nicht wirklich ein, sind nur angemeldet oder wenn das kind geschlafen hat hin, da war dann logischer weise alles in ordnung, und es wurde auch gesagt wenn er weiter regelmäßig beim jugendamt anrufen würde, würde ihm da negativ ausgelegt werden, und die letzte antwort der mutter am telefon war, "dein kind hat dich nicht mehr zu interessieren"

Beitrag von blahblah 08.03.10 - 12:54 Uhr

Die Nachbarin bitten nächstes Mal nicht mehr bei der Mutter Sturm zu klingeln wenn das Kind stundenlang schreit sondern gleich 110 wählen und Hilfe holen.
Wenn das Kind dann einen blauen Fleck hat wirds grad mitdokumentiert.

LG

und alles alles gute

die#bla

Beitrag von babybear24 08.03.10 - 12:58 Uhr

darum haben wir sie gebeten, doch die mutter ist jetzt gewarnt und macht zur zeit keinen fehler mehr, wir sind ein wenig verzweifelt weil wir nicht wissen wie wir der kleinen maus helfen können, denn die mutter verweigert alles selbt kontakte per telefon etc

Beitrag von coppeliaa 08.03.10 - 13:33 Uhr


1.) wennd die mutter keine fehler macht, dann passt es für das kind eh. dem kind soll es ja gut gehen, und wenn das so gewährleistet wird, dann habt ihr das ziel eh erreicht.

2.) die verweigerung des besuchsrechtes ist eine andere baustelle. der vater soll sich bei gericht über seine möglichkeiten (antrag auf besuchsrecht etc) informieren und das dann aber auch durchziehen! dazu muss er aber zu gericht, jugendamt ist da zuwenig!

alles gute!

Beitrag von xbienchenx 09.03.10 - 11:59 Uhr

<<<1.) wennd die mutter keine fehler macht, dann passt es für das kind eh. dem kind soll es ja gut gehen, und wenn das so gewährleistet wird, dann habt ihr das ziel eh erreicht.

Was ist das für eine unlogische Aussage??? Du glaubst doch nicht allen Ernstes das sie von jetzt auf gleich das Kind nicht mehr anfässt!!! Man kann auch schlagen ohne blaue Flecke zu bekommen!!!! Wo ist da bitte das Ziel erreicht? Das Ziel ist außerdem das der Vater sein Kind sieht!!!!

Beitrag von coppeliaa 09.03.10 - 23:48 Uhr

ich hab nicht geschrieben "wenn die mutter das kind nicht mehr anfasst", sondern gesetzt den fall dass sie wirklich keine fehler mehr macht. tut sie das w i r k l i c h , dann ist mal im sinne des kindes e i n akutes problem gelöst. ob das so ist kann hier keiner beurteilen.

ein weiteres problem ist wie schon gesagt das besuchsrecht.

insgesamt sollte der vater hier in mehrfacher hinsicht aber auf jeden fall aktiv werden!

lg

co

Beitrag von xbienchenx 10.03.10 - 09:31 Uhr

Nur kann man es nicht nachvollziehen ob sie es weiterhin schlägt. Denn wie gesagt, nicht immer hinterlässt es Spuren! Was die Mutter braucht ist HILFE!

Beitrag von kessita 08.03.10 - 13:45 Uhr

Hallo,

zuallererst wünsche ich euch gute Nerven und viel Durchhaltevermögen, da ihr da einen schwierigen und langwierigen Weg vor euch habt... wir haben dies alles in der Familie schon hinter uns.

1.) Schritt: Sobald wieder Auffälligkeiten sind, sprich blaue Flecke, Schreie, etc. soll die Nachbarin nicht euch anrufen, sondern direkt das Jugendamt oder die Polizei ( z.B. Nachts).

2.) Soviel wie möglich von unabhängigen Dritten bestätigen, anzeigen, wenn möglich sogar protokollieren lassen.

3.) psychologisches Gutachten durch Experten des Jugendamtes anfordern - wird dann vermutlich auch bei deinem Frend/ Mann gemacht.

4.) Sobald sie im Kindergarten ist, auch hier immer wieder nachforschen, bzw. bei Auffälligkeiten um direkten Kontakt mit dem Jugendamt bitten.

Ihr werdet da je nach Richter und Jugendamt viel Geduld haben müssen - positiv ist auf jeden Fall, dass das gemeinsame Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht bereits gegeben ist.

Viel Glück.

LG

Beitrag von mirabelle 08.03.10 - 15:06 Uhr

Warum braucht ihr ein Jahr, bevor Ihr reagiert????

Ich wäre nach 11,5 Monaten bereits beim Anwalt gewesen!

M.

Beitrag von medina26 10.03.10 - 14:42 Uhr

Ich bin immer wieder geschockt wenn ich so etwas höre. Wie kann man als Mutter nur zulassen das, dass eigene Kind leidet??? Was ist nur mit dieser Welt los?? Wenn ich daran denke das ich eine Liebe für mein Kind empfinde die schon wehtut und die ich vorher noch nie für jemanden empfunden habe verstehe ich wirklich nicht was in solchen Köpfen vorgeht. Echt traurig!
Ich hoffe wirklich das ihr die kleine da rausholt und nicht aufgebt bevor ihr sie bei euch habt und ihr das Leben gibt, das sie verdient hat. #klee

lg Medina (Die für ihren Sohn lebt)