Hospitation im anderen Kindergarten - wer weiß von so etwas?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von natascha_sch 08.03.10 - 12:57 Uhr

Hallo!
Wir kommen im Kindergarten mit der Gruppenleitung nicht wirklich zurecht. Ich habe das Gefühl, dass das Verhalten meines Sohnemanns falsch interpretiert wird. Ich möchte kein Streit und keine Diskussionen - es kommt mir allerdings so vor, dass man uns loswerden möchte....
Weiß jemand, ob es so etwas möglich wäre, wie Hospitation in einem anderen Kindergarten? Ein Paar Wochen? So, dass es mal neutral bewertet wird?


Lieber Gruß,
Natascha

Beitrag von jazzbassist 08.03.10 - 13:44 Uhr

Kinder kurzfristig mal für ein paar "Tage" in einem Kindergarten/Betreuung unterbringen zu können, ist in den meisten Städten/Gemeinden sicherlich fast unmöglich. Berufstätige Eltern mit ungewöhnlicheren Terminkalendern können davon sicherlich ein Lied singen; meine Frau und ich standen damals auch oftmals vor organisatorischen Problemen, die mit den gegebenen Einrichtungen nicht abdeckbar waren. Die Politik hat bis 2013 Nachbesserung versprochen; was soviel heißt, wie, bis 2013 hat man dann einen neuen Termin gefunden, um Nachbesserung zu versprechen.

Ich würde mich einfach mal auf der Internetpräsenz ihrer Stadt umsehen, dort werden Sie eine Liste von Kinderbetreuungsplätzen/Initiativen etc. finden. Die würde ich einfach mal telefonisch abklappern. Sie werden dabei aber sicherlich auf das Problem der Kosten sitzenbleiben, sofern das nicht mit dem zuständigen Amt abgesprochen ist. Ich befürchte aber, dass sie bei kurzfristigen Unterbringungsversuchen sowohl dort, als auch bei potentiellen Kindergärten (selbst private), auf verständnislose Ohren stoßen werden. Es ist zugegebenerweise auch für die meisten Kinder nicht die beste Idee; aber - sie wissen ja selbst am besten, wie Ihr Spatz so die ersten 1-2 Tage im Kindergarten klargekommen ist. Für einige Kinder gleicht das einem Trauma, für andere widerrum ist das ein klacks im Sinne von Abenteuer.

Wo liegen denn in Ihrer aktuellen Lage die Schwierigkeiten in dieser Dreiecksbeziehung (Kind, Eltern, Gruppenleitung)? Rein gefühlmäßig würde ich nämlich immer dazu tendieren, dass ein Kindergarten das Verhalten eines Kindes i.d.R. sehr gut einschätzen kann. Das liegt daran, dass die natürlich ziemlich viele gleichaltrige Vergleichssubjekte haben und viele "Erzieher" das ja auch nicht erst seit gestern machen. Zumal Kinder sich in solchen "Betreuungssituationen" völlig gegensätzlich verhalten können, wie bei den eigenen Eltern/Verwandschaft etc. Das ist sogesehen nichts unübliches. Haben Sie sich denn schon komplett mit der Gruppenleitung zerstritten? Wenn nicht - vielleicht ließe es sich ja arrangieren, dass sie sich mal eine Woche Urlaub nehmen und da als stille (für ihren Sohn hiemliche) Beobachterin im Kindergarten (Pausenraum der Erzieher oder ähnliches) Platz nehmen. Um einfach mal live dabeizusein, wenn es "scheinbare Schwierigkeiten" o.ä. gibt. Diese Lösung wäre sicherlich auch für die meisten Kinder am unproblematischsten. Erzieherinnen lassen sich sicherlich mit Kaffee und Kuchen leicht bestechen - wäre auf jeden Fall günstiger als andere Lösungsalternativen !

Beitrag von luka22 08.03.10 - 13:54 Uhr

Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich kenne deinen Sohn nicht, bei meinen wäre es undenkbar gewesen, dass ich sie kurzerhand mal in einem anderen Kindergarten parke und sie dann u.U. wieder in den alten Kindergarten gebe.
Wenn ich das Gefühl hätte mein Kind (Achtung: nicht DU) leidet in diesem Kindergarten, es wird nicht richtig versorgt und eine Besserung ist nicht absehbar, würde ich ihn ummelden. Natürlich endgültig. Mit einem Hin und Her machst du dich selber unglaubwürdig.

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von natascha_sch 08.03.10 - 14:58 Uhr

Danke für die Antwort! Meiner kommt mit so etwas locker zurecht. Direkt ummelden geht nicht - die Kindergärten sind bei uns irre voll.... Da muss dann ofiziel was passieren, dass er in einen anderen KiGa überwiesen wird...

Beitrag von mamamaja 08.03.10 - 14:51 Uhr

hallo....


"Ich habe das Gefühl, dass das Verhalten meines Sohnemanns falsch interpretiert wird. "

wie soll man das verstehen#gruebel

ein kind in einen anderen kindregaarten zu schieben....für ein paar wochen......finde ich total #contra

warum hast du das gefühl, dass sie euch loswerden wollen?

lg
maja

Beitrag von natascha_sch 08.03.10 - 15:04 Uhr

Weil er für die Einrichtung wegen seinen Allergien unständlich ist - das Problem haben wir letztes Jahr gehabt (schau in meine Antwort für Jazzbasisst oben). Außerdem glaube ich, dass die Gruppenleitung mit mir persönlich nicht klar kommt. Ich mache mir Sorgen. Eine andere Einrichtimg würde für mein Kind kein Problem sein. Er ist jetzt in der aktuellen Einrichtung nicht wirklich glücklich... Und ich weiß nicht, was ich machen kann. Mir geht natürlich einiges durch den Kopf...

Beitrag von zanadu 08.03.10 - 18:59 Uhr

Hallo, wenn es Problme gibt, warum hospitierst du ( oder jemand deines Vertrauens nicht im Kindergarten). Bei uns wird soetwas zum Beispiel von der Ergotheapie oder AWO gemacht.
Neutrale bewertung gib es nicht. Die können den auf Problme von Beidenseiten eingehen.

Beitrag von natascha_sch 08.03.10 - 19:15 Uhr

Danke für die gute Idee! Ich frage die Psyhologin, zu der wir gehen, ob sie möglicherweise die Hospitation dort macht, um das Kind in der Umgebung zu sehen, wo auch die Erzieherinnen ihn haben. Daran habe ich nicht gedacht!:-p
#danke

Beitrag von 3erclan 08.03.10 - 19:17 Uhr

Hallo Natascha

wenn du im Kiga hospitieren würdest dann würden sich die sicher verstellen wenn es der Fall istl.

IN unserem Kiga ist es ganz normal dass mal ne Mama zuschauen mag und das ist auch voll ok.
Bin mit den städt. Kiga in München eh nicht einverstanden.
Welche Probleme gibt es bei euch??

Beitrag von natascha_sch 08.03.10 - 19:32 Uhr

Hallo!
Lange Geschichte - schaust du bitte in dieser Diskussion oben - da ist meine Antwort dem Jazzbasisst, in der ich alles geschildert habe.
Meine Anwesenheit hilft da nichts, muss jemand sein, wen das Kind nicht kennt, um die Situation einschätzen zu können. Ich frage mal die Psyhologin, ob sie das macht...
Bei euch alles in Ordnung?
LG,
Natascha

Beitrag von 3erclan 08.03.10 - 19:37 Uhr

Hi

soweit schon muss es ja.Sind viel am austesten.Jetzt nächste Woche noch nen IQ TEst der andere hat ein ERgebnsin gezeigt was sie sich nicht erklären können.
Dann och was auditives bei der großen kam heute raus.
Dem kleinen gehts gut.Leider wachsen seine Füße viel zu schnell.

lg