Er ist so verändert und "schwierig" momentan

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von monroe25 08.03.10 - 13:47 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

vielleicht habt Ihr ein paar Ratschläge für mich.

Timo ist jetzt 15 Monate und seit ein paar Tagen nicht wiederzuerkennen.

Sein Spielzeug interessiert ihn derzeit null und wenn dann nur um es durch die Gegend oder die Treppe runter zu werfen. Spielen wir oben in seinem Zimmer, dann reisst er alles nur aus den Schubladen und schmeisst es durch den Raum. So schön damit spielen wie sonst macht er gar nicht mehr.

Stattdessen haut er gegen den Fernseher z.b. und will nur Sachen haben von denen er weiss das es die nicht gibt, wie Telefon, Handy, Fernbedienungen.

Er sitzt gerne bei uns auf der Arbeitsplatte in der Küche und schaut mit mir zusammen raus. Das machen wir auch oft. Aber neuerdings ist nach ein, zwei Minuten Schluss und es wird ihm langweilig. Dann will er die Antenne vom Radio umknicken, den Wasserkocher anmachen , die Oberschränke ausräumen und all so Sachen. Ich sag ihm dann ganz lieb das das nicht geht und das wir doch noch etwas rausschauen können. Aber irgendwann ist es dann auch gut und ich nehme ihn runter weil er dann nur noch in seiner beginnenden Wut Sachen vor die Fensterscheibe schmeißen will.
Jedenfalls ist dann das Gebrüll riesig, er wirft sich auf den Boden, wirft Sachen hin. Auch Versuche ihn abzulenken mit seinen Spielsachen oder einem Buch bringen nichts. Er läuft dann immer alleine wieder zur Küche und will wieder ans Fenster, so geht das dann den ganzen Tag. Oder er hängt schreiend an meinen Beinen.,
Versteht mich nicht falsch, ich schaue gerne mit ihm raus, aber das kann ich auch nicht den ganzen Tag machen und wenn er nur Quatsch machen möchte, ist auch irgendwann mal Ende.

Auf jeden Fall ist er momentan den ganzen Tag nur am brüllen und kriegt so Wutanfälle. Und ich habe das Gefühl, egal was ich versuche, es hilft nicht. Habe schon versucht ihn abzulenken, mit ihm zu reden, aber auch ihn auf den Boden zu setzen und ihn sich ausbrüllen lassen

Wir gehen auch viel mit ihm drauen spazieren. Neuerdings will er immer an der Straße alleine laufen, was ja nicht geht. Bleibt er dann an der Hand, weint er auch wieder. Klar er entdeckt seinen eigenen Willen und das er Dinge alleine machen will.

Wie erlebt ihr solche Trotzphasen? Mir tut es so leid das er soviel brüllt aber er muss ja auch seine Grenzen kennenlernen und manche Dinge sind halt gefährlich.
Wie geht Ihr halt damit um und gibts vielleicht irgendeinen Geheimtipp?

Liebe Grüße
Julia

Beitrag von plaume81 08.03.10 - 14:15 Uhr

puh, bin ich froh, dass es bei anderen auch so ist :-p

Zwergi ist auch 15 Monate und seit ein paar Tagen könnt ich ihn echt manchmal aus dem Fenster schießen (würd ich natürlich nie machen, liebe meinen Schatz über alles #verliebt)

Hab es zuerst auf seine MOE geschoben, aber jetzt ist er wieder gesund und trotzdem quengelig, troztig, unzufrieden, unausglichen... total anstrengend eben.

Solange er machen darf, was ER will, ist alles prima. Aber sobald man versucht eine Grenze zu setzen, gibts Gebrüll. Richitg laut mit richtig dicken Tränen. Er legt sich dann zum Teil auch auf den Boden und brüllt weiter. Hochnehmen geht auch nicht, da wehrt er sich dann mit Händen und Füßen dagegen. Zum Teil kommt es mir auch vor, dass er gar nicht weiß was er will. Er zickt rum, will rauf, ich nehme ihm hoch, dann will er weider runter, will ich ihn runter stellen zieht er die Beine ein und will wieder hoch usw.

Aber :

ES IST NUR EINE PHASE, ES IST NUR EINE PHASE,....

und ich hoffe diese Phase werden wir schnell überwinden....

LG

Beitrag von monroe25 08.03.10 - 14:28 Uhr

Hallo,

na da bin ich ja beruhigt das es bei anderen auch nicht anders ist :).

Ich rede mir auch immer ein das es eine Phase ist. Aber manchmal ist man abends echt froh wenn man abends die Kinderzimmertür hinter sich zumachen kann :)

LG
Julia

Beitrag von knutschy 08.03.10 - 15:07 Uhr

Hallo,

mein kleiner Wirbelwind ist 16 Monate, aber es fing bei ihm auch so mit 14/15 Monaten an, das oben beschriebene Szenario.

Und es ist bist jetzt noch nicht besser, scheint also eine echt lange Phase zu sein #zitter

Aber ich rede mir auch immer ein das es irgentwann vorrüber ist ^^

Und ja mit diesen Wutanfällen und schreien schauen die klein jetzt was Sie damit erreichen. Und nun ist es dann halt an uns den Kindern zu zeigen wo wir die Grenzen setzen. Und debend das Sie mit lauten Gebrüll nichts erreichen.

Wenn Fabian laut schreit und Wutanfälle hat, rede ich oft absichtlich sehr leise. Aber ebend so das er sieht das ich rede. Naja dann muss er wohl oder über leiser werden um mich zu verstehen. Klappt bisher ganz gut.

Liebe Grüße Anja und Fabian.