epilepsie? impfschaden?

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von y-l-m-r-t 08.03.10 - 15:04 Uhr

hallo

meine tochter ist 4,5 J alt und hat noch nie durchgecshlafen.
wir sind im SPZ in behandlung und müssen auch bald zum EEG.
im april müssen wir zudem in ein schlaflabor. dort wird dann ebenfalls EEG gemacht, blutuntersuchungen und und und....

heute waren wir wieder im SPZ.

die KÄ dort meinte, meine tochter könnte eine form von epilepsie haben und/oder einen impfschaden.

ich kenne mich mit beiden themen absolut nicht aus. bin hier total hibbelig seit heute morgen #schwitz

klar, die gewissheit bringt nur das EEG und die weiteren untersuchungen. aber ich wollte euch vorab um eure meinungen bitten:
ich schreib einfach mal kurz in stichworten auf, um was es geht....

- hat mit ca. 3 monaten mit dem durchschlafen aufgehört.seitdem vergeht keine nacht in der sie nicht rund 10 mal schreit. man kann sie nicht wecken, nicht beruhigen. am nächsten morgen (oder mittag) weiß sie nicht das sie geweint hat.

-während sie nachts schreit, zappelt sie stark hin und her. entweder den kopf ganz schnell, und meistens noch dazu die arme und die beine :-(

es sieht es gruselig aus und man kann ihr echt nciht helfen. sie spricht auch nicht dabei.

am nächsten morgen ist sie natürlich total ko, hat augenränder und ist total müde.
länger schlafen lassen kann ich sie nicht.

beim HNO waren wir, da ist alles ok. also genug luft bekommt sie wohl.

hab eben schon im schlaflabor angerufen, ob vielleicht ein kind abgesagt hat.... aber leider kommen wir nicht eher dran.

jaaaa, ihr seid keine ärtze, und wir sind ja auch in behandlung. aber könnt ihr mir dennoch eure meinung, erfahrungen usw mitteilen? :-(

danke und viele grüße #sonne

Beitrag von krokolady 08.03.10 - 17:19 Uhr

Wie kommst du darauf das es ein Impfschaden ist?
Ich sehe da keinen Zusammenhang.
Ein Impfschaden wäre es evtl. wenn sie kurz nach der Impfung epileptische Anfälle bekommen hätte, also direkt nach der Impfe ne Epi entwickelt hätte.

Und das was du beschreibst sind meiner Meinung nach auch keine Anfälle! Ich kenne so gut wie alle Anfallsformen - aber ich hab noch nie von einer Anfallsform gehört wo ein Kind strampelt und schreit.

Habt ihr auf Kiss untersuchen lassen?
Denn für mich hört sich das eher nach Blockaden an.
Hat sich ein Nervenarzt das mal angesehen?

Habt ihr das Gezappel und Gekreische mal gefilmt und den Ärzten gezeigt?

Staune nur das noch nie was untersucht wurde wenn sie das nun schon über 4 Jahre jede Nacht macht.

Beitrag von y-l-m-r-t 08.03.10 - 17:49 Uhr

hallo zurück

nicht ICH komme darauf, sondern eine ärtzin aus dem SPZ!
wieso sollte ICH darauf kommen?!
hab doch geschrieben, dass ich mich mit beiden themen nicht auskenne!

nein, beim neurologen haben wir erst mitte april einen termin.

so, und bei den "anfällen" habe ich auch nicht gecshrieben, dass es echte anfälle sind, sondern habe lediglich gecshrieben wies bei uns ist und was die ärtzin im SPZ sagte.

warum schreibst du so von oben herab? kann ich grad echt nciht nachvollziehen. ich habe ganz normal geschrieben und das wieder gegeben was die KÄ im SPZ sagte. und nicht mehr und nicht weniger.

liebe grüße zurück

Beitrag von krokolady 08.03.10 - 18:20 Uhr

Nu fühl dich man nicht gleich angegriffen - denn es sollte kein Angriff sein! Ich staune eher über die Ärztin.

Es liest sich halt so als wenn deine Tochter seit über 4 Jahren jede Nacht solch Schrei und Zappelattaken hat.......und es wundert mich halt das jetzt erst deswegen untersucht wird!
Was hat euer Kinderarzt denn die ganzen Jahre dazu gesagt?
Waren die bisherirgen EEGs denn irgendwie auffällig, oder jetzt erst plötzlich?

Wie gesagt....das soll kein Angriff sein! Es ist mir nur unbegreiflich das 4 Jahre lang nichts deswegen untersucht wurde!

Beitrag von y-l-m-r-t 08.03.10 - 17:55 Uhr

"heute waren wir wieder im SPZ.

die KÄ dort meinte, meine tochter könnte eine form von epilepsie haben und/oder einen impfschaden.

ich kenne mich mit beiden themen absolut nicht aus. bin hier total hibbelig seit heute morgen"


so, habs dir noch mal reinkopiert! hier war nie die rede von, das ICH das denke!!!!

und auch nicht dass es so IST sonder KANN

Beitrag von moni66 08.03.10 - 18:08 Uhr

Hallo
ich denke es ist sehr schwierig eine Ferndiagnose zu machen
Aber ich weiss dass man zum Beispiel bei Epilepsie nicht immer Anfälle haben muss oder krampfen muss
Meine Tochter hat Rolando Epilepsie und so gar keine typischen Anzeichen davon. Sie war sprachverzögert und hat viele andere Dinge auf die Idee das sie Epilepsie hat wären wir nie gekommen, wenn nicht einfach ein Arzt gesagt hat, wir machen ein EEG.
Aber ich denke mit den Untersuchungen die ihr jetzt vor euch habt, werdet ihr schon rausfinden, was eure Kleine habt.
Mit Impfschäden kenne ich mich auch nicht aus, aber ich denke die Ärztin im SPZ wird schon wissen, wovon sie spricht.
Wir waren bei vielen, vielen Untersuchungen bis wir wussten was los ist, sie wurde auch als u.a "verwöhntes Luder" bezeichnet.
Als wir endlich erfahren haben, was sie hat, war ich zwar erleichtert, aber trotzdem musste ich es erst mal verarbeiten.
Ich wünsche euch alles Glück dieser Welt, würde mich freuen, wenn du dich meldest wenn du mehr weisst
Alles Liebe
Moni

Beitrag von snoopygirl-2009 08.03.10 - 17:51 Uhr

Hier wird dir sicherlich jeder was ganz anderes sagen...für mich hört sich das sehr wohl nach einem möglichen Impfschaden an, da wirst du dich aber mit 90% deiner Umwelt und mit keinem Arzt drüber unterhalten können.

Seid ihr bei einem klassischen Homöopathen in Behandlung? Eine osteopathische Behandlung könnte auch helfen.

LG Tina

Beitrag von pechawa 08.03.10 - 21:20 Uhr

Wenn deine KiÄ einen Impfschaden vermutet, dann ist das sehr mutig von ihr und es wird was dran sein!
Du schreibst, mit 3 Monaten hatte dein Kind ihr Verhalten geändert, nicht mehr durchgeschlafen und ständig nachts geschrien - mit 3 Monaten fängt das Impfen an ..... :-( Da könnte ein Zusammenhang bestehen, aber wahrscheinlich wird es dir unmöglich sein, diesen Zusammenhang beweisen zu können! Aus diesem Grund ist unser Enkel erst mit 1 Jahr geimpft worden und zwar nur 3fach gegen Polio/Dipht/Tetanus! Wenn ein Kind mit 3 Monaten geimpft wird, kann eine Wesens - und Verhaltensänderung meistens kaum festgestellt werden, ein evtl Impfschaden sehen die Eltern erst später und können das aus dem Grund kaum beweisen! Wenn aber ein 1jähriges Kind nach dem Impfen sich zurück entwickelt, sieht man das sehr schnell!
Durch lesen einiger impfkritischer Bücher bin ich anti impfen eingestellt, aber ich verstehe auch Eltern, die durch "das Geschäft mit der Angst" verunsichert sind.
Du kannst wahrscheinlich nicht viel tun, außer, du hast deine KiÄ hinter dir, die dich unterstützt und bereit ist, ehrlich herauszufinden, ob da ein Impfschaden vorliegt, oder nicht! Du verstehst jetzt vielleicht, warum ich ein Impfen im 1. Lebensjahr nicht akzeptabel finde!

LG Pechawa

Beitrag von baffy69 10.03.10 - 09:37 Uhr

Hallo,

schlief Deine Tochter denn bis sie 3 Monate alt war durch? Und fingen die Auffälligkeiten nach der Impfung an? Wenn ja, gebe ich pechawa Recht, könnte es evt. ein Impfschaden sein und ich finde es wirklich toll dass Du eine Ärztin gefunden hast, die sich traut, das Thema anzusprechen und hoffentlich auch einen Impfschaden ausschließen wird! Die meisten Ärzte haben dieses Wort leider aus ihrem Sprachschatz gestrichen, aber erst wenn man die Ursache einer Erkrankung kennt, kann man auch sie auch behandeln, alles andere ist Symptomunterdrückung! Selbst wenn sich ein Impfschaden bestätigen sollte, was ich für Dich und Deine Tochter nicht hoffe, kann man diese alternativ oftmals sehr gut behandeln! Wir haben z.B. in unserer Praxis ein kleines Mädchen, welches durch einen Impfschaden geistig und körperlich eingeschränkt war und durch verschiedene Therapien inzwischen in einer integrativen Schulkasse ist! Also, lass den Kopf nicht hängen, es gibt immer Möglichkeiten, Deiner Tochter zu helfen! Wünsche ihr alles Gute!

Andrea