er will def. kein Kind

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von ausheulen 08.03.10 - 16:40 Uhr

Hallo ihr Lieben

Ich muss mich mal ausweinen, also entschuldigt bitte schon jetzt das Gejammer und die länge des Textes #schein

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren ein Paar, drei davon verheiratet. Er ist 37 ich bin 35. Kinder waren nie ein Thema da wir beide unsere Freiheit lieben und auch finaziell erst mal etwas "aufräumen" mussten.

Nun ist es so, dass wir aus fast allem raus sind und uns auch ohne schlechtes Gewissen einiges leisten können. Ich verdiene sehr gut (besser als er) und wir geniessen es Ferien zu machen (2-3x im Jahr), teure Sachen zu kaufen und unsere Oldtimer wieder auf Vordermann zu bringen usw. Ihm ist das sehr wichtig, ich geniesse es aber auch!

Vor gut einem Jahr ist bei mir total unverhofft ein Kinderwunsch entstanden. Ob das Torschlusspanik ist, weiss ich nicht aber ich glaube nicht. Ich denke einfach, dass der Gedanke an ein Kind automatisch auftaucht wenn man eine harmonische Beziehung führt und sich rundum wohl fühlt mit seiner Ehe und in seinem Leben.

Wir haben über meinen plötzlichen Kinderwunsch gesprochen und er war erst mal erstaunt und etwas perplex. Ich hab ihm lange Zeit gegeben, wir haben immer mal wieder darüber gesprochen und er konnte sich einfach nicht entscheiden. Er hat Angst (ich auch) dass es finaziell nicht reichen könnte wenn ich nicht arbeite, bzw. nur reduziert arbeiten würde. Jetzt haben wir ca. 12'000 SFR im Monat zur Verfügung, nachher wären es noch ca. 9000 SFR. Hört sich nach viel an, aber wir haben entsprechend hohe Fixkosten welche sich nicht von Heut auf Morgen reduzieren lassen.

Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass dies das Hauptproblem ist. Er möchte einfach nicht auf so vieles Verzichten "nur" für ein Kind. Er hat auch eine riesen Angst vor der Verantwortung und wenn er sich vorstellt, dass er nicht mehr einfach so wegfahren kann usw. bekommt er Panik. Er meint, dass ein Kind nicht zu unserem Lebenswandel passt und dass wir nicht glücklich werden könnten mit Baby.

Kurz und Gut: Er will definitiv keine Kinder! Für mich heisst das, entweder meine Ehe ohne Kind, oder anderer Partner. Dies kommt aber für mich nicht in Frage! Ich liebe Ihn und er war von anfang an ehrlich zu mir (er wollte kein Baby).

So werde ich wohl lernen müssen damit zu leben und hoffe, dass ich diese Entscheidung nie bereuen muss. Ich hoffe, dass ich ihm nie Vorwürfe machen werde, welche nicht berechtigt sind und unfair wären.

Es ist mir klar, dass ihr mir nicht Helfen könnt, aber es tut gut sich mal mitzuteilen :-D

Traurige Grüsse,

ausheulen

Beitrag von jurbs 08.03.10 - 16:44 Uhr

für mich wäre das eine ganz klare entscheidung: ein leben ohne kind wäre für mich nicht denkbar, ein leben ohne mann schon ... ich seh es als grundentscheidung im leben ob man mit oder ohne kind sein möchte und wenn du einen kiwu hast und trotzdem bei ihm bleibst, wird die ehe zerbrechen - dur wirst es ihm immer immer vorwerfen, offen oder im geheimen und irgendwann bist du 45 und es ist "zu spät" ... ergo: kannst dich auch gleich trennen, schwanger werden und vielleicht findest ja einen tollen papa zum kind - viel zeit haste ja leider nimmer ..... #liebdrueck

Beitrag von similia.similibus 08.03.10 - 17:08 Uhr

Was würdest du machen, wenn du einen Partner hättest, der trotz Kinderwunsch keine Kinder zeugen kann. Also wenn sich im Nachhinein herausbilden würde. Würdest du ihn verlassen?

Beitrag von jurbs 08.03.10 - 17:16 Uhr

mein mann KANN keine kinder zeugen, zumindest nicht auf natürlichem weg .. aber wir wollen beide kinder, unsere beziehung ist darauf ausgerichtet kinder zu haben und wir geben ALLES dafür ein kind zu bekommen, geld und kraft und gefärdung unserer, ok meiner, gesundheit ... und wenn das nicht klappt, werden wir entweder ein kind adoptieren oder wir suchen einen anderen vater

Beitrag von similia.similibus 08.03.10 - 20:00 Uhr

Dann wünsche ich dir für Erfüllung eures Kinderwunsches alles erdenklich Gute und vor allem viel Erfolg! #pro

Beitrag von sonne108 08.03.10 - 16:53 Uhr

Hallo

wie ich das lese, hast Du Dich ja bereits entschieden für Deinen Mann und ein Leben ohne eigenes Kind.

Ich denke, es kommt darauf an, wie stark der Kinderwunsch ist. Falls es in 10 Jahren zur Trennung von Deinem Mann kommen würde (was wir natürlich nicht hoffen) und es dann zu spät für eigene Kinder wäre - was ist dann?

Zur finanziellen Situation: wir leben in der Schweiz mit 2 Kindern (3 Jahre und 7 Monate) von unter 7000 CHF. Es ist möglich, aber sehr knapp. Kinder sind in der Schweiz ein Armutsrisiko, das ist leider so. Und man muss sich definitiv einschränken.

Ansonsten als Idee für Dich: es gibt bestimmt Familien in Deiner Umgebung, die sich darüber freuen, wenn mal jemand mit den Kindern spielt, mit ihnen Ausflüge macht, usw. (ich wäre z. B. sehr dankbar für so jemanden, denn es ist sehr anstrengend mit Baby und Kleinkind).

lg Sabine

Beitrag von nichtzufassen 08.03.10 - 17:20 Uhr

"Zur finanziellen Situation: wir leben in der Schweiz mit 2 Kindern (3 Jahre und 7 Monate) von unter 7000 CHF. Es ist möglich, aber sehr knapp"
#rofl
Ihr Armen! Wir sind lange mit durchschnittlich ca. 3600 Franken ausgekommen, da Partner selbstständig und streckenweise kein Geld. DAS nenne ich knapp!

Beitrag von sonne108 08.03.10 - 17:31 Uhr

Hey, ich wollte hier kein Mitleid erregen, sondern der TE zeigen dass die Bedenken ihres Partners durchaus begründet sind. Wir haben unsere Situation selbst gewählt und es ist ok so.

Aber ehrlich gesagt, frage ich mich, wo in der Schweiz eine 4-köpfige Familie mit 3600 CHF durchkommt? Die Armutsgrenze liegt bei 4550 CHF pro Monat.

Sabine

Beitrag von tjafragichmichauch 08.03.10 - 19:25 Uhr

Ist auch nicht einfach, geht aber

Beitrag von -katjuschka- 08.03.10 - 18:45 Uhr

Hallo,
ich verstehe deinen Wunsch, ich selber könnte mir kein Leben ohne Kinder vorstellen!
versuch doch noch mehr mit denem mann zu reden, wie stellt er sich das leben später vor, wenn ihr älter seid? Ich kenne eine ältere Frau, die schon alleine nicht mehr weg kann und sie wollte auch nie Kinder haben und jetzt hat sie gar keinen, sie ist den ganzen Tag alleine zu Hause!!!!
Das stimmt schon die Kinder nehmen viel Zeit, aber sie geben unheimlich viel zurück!!! UNd wegen finanzen..., du kannst doch nach paar Jahren wieder arbeiten gehen. Klar die erste Zeit wird schwierig sein, aber es lohnt sich!
Ich persönlich würde dir nicht raten, dich von deinem Mann zu trennen, aber gib nicht auf, versuch deinem Mann klar zu machen, dass die Kinder das Leben mit glück und freude füllen und nicht umgekehrt, denn es ist wircklich so!!! Kinder sind Wunder!
Ich wünsch dir noch alles, alles gute und hoffe für dich, dass dein Mann sich für ein Kind entscheidet!

Beitrag von honolulumieze 08.03.10 - 19:37 Uhr

Ich würde mich trennen. Definitiv! Ohne Rücksicht.

Beitrag von anyca 08.03.10 - 19:37 Uhr

Tja ... ist dann wirklich zu hoffen, daß Du das nie bereust.

Für mich ist das schwer nachzuvollziehen, allerdings ist meine Situation auch eine komplett andere. Ich hätte schon mit 10 oder 12 gesagt, ich will mal zwei Kinder, und die habe ich jetzt (mit 36), ohne daß es zwischendrin da irgendwelche Zweifel gegeben hätte.

Und da wir eh nie im Luxus gelebt haben, war das "Sich-Einschränken" eher ein zeitliches - nicht mehr spontan weggehen können etc. - als ein finanzielles.

Alles Gute, ich hoffe, Du wirst auch in fünf oder 10 Jahren noch zufrieden sein mit Eurem Leben!

Beitrag von asimbonanga 08.03.10 - 19:47 Uhr

Hallo,
da er eine sehr schwerwiegende Entscheidung von dir verlangt, würde ich auf einer Paartherapie /Paarberatung bestehen.

Ich habe Freundinnen, die heute sehr unter ihrer Kinderlosigkeit leiden.

Aus finanziellen Gründen ----oder Bequemlichkeit hätte ich NIEMALS auf Kinder verzichtet, aber das muss jede selbst wissen.

L.G.

Beitrag von spider99999 08.03.10 - 19:53 Uhr

Hallo,
ich geb' Dir jetzt mal was zum Nachdenken: ich habe meinen Mann kennengelernt, da war ich 35 Jahre und er 32 Jahre alt, wir haben bereits nach einem halben Jahr geheiratet. Wir wollten auch eine Familie haben, aber es wollte und wollte nicht klappen. Wir haben uns dann auch einigen Untersuchungen unterzogen und es kam heraus, dass mein Mann nur begrenzt zeugungs-
fähig ist (es sind zu wenig Spermien und die sind auch zu langsam). Also haben wir es mit mehreren künstl.
Befruchtungen versucht, aber es sollte nicht sein.

Hätte ich meinen Mann deswegen verlassen sollen???
Niemals, ich nahm es als Schiksal an und muss sagen heute zehn Jahre später bin ich (sind wir) froh, keine Kinder zu haben, denn wir können unser Leben so gestalten wie wir wollen. Wir haben aber jetzt drei
Hunde, denn um irgendjemand muss sich der Mensch
ja kümmern! Liebe Grüße Claudia

Beitrag von nun ja... 09.03.10 - 10:22 Uhr

Guten Morgen.

Eure beiden Situationen kann man wohl kaum vergleichen!

Es ist ein sehr, sehr großer Unterschied ob jemand nicht kann oder nicht WILL.
Der Gedanke "ich habe kein Kind, weil mein Mann es nicht wollte" wird immer dasein. Ob eine Beziehung dem standhält, wage ich zu bezweifeln.

Und einen halben Zoo als Ersatz für eine richtige Familie anzupreisen...naja den Kommentar spar ich mir.

Schönen Tag noch!

Beitrag von honolulumieze 08.03.10 - 20:30 Uhr

Noch was: Ich hatte mal einen Freund (noch gar nicht so lang her), den ich für meine große Liebe hielt. Er war 8 Jahre älter. Kindergegner. Wollte niemals Kinder. Ich habe mich doch glatt seiner Meinung angepasst. Wollte den Schönling ja nicht verlieren! Tja, was denkste? Der Idiot hat mich am Valentinstag für eine andere verlassen. Auf schäbigste Art und Weise. Und: die haben sich nun ein Häuschen gekauft und die Alte will ein Kind....!!!!! Habe ich zumindest gehört. Wie schnell Männer ihre Meinung ändern können, was? Wenn ich einen Tipp abgeben darf: Deiner ist dann sicher auch so einer, der sich irgendwann trennt und dann im fortgeschrittenen Alter mit einem jungen Haserl noch ein Kind zeugt! Wäre nix für mich!

Habe nun ein Kind....

Beitrag von aeternum 08.03.10 - 20:54 Uhr

Aloha,

was für eine Antwort #kratz

Erstens weißt Du nicht, was Dein Ex möchte, ob Haus auch automatisch Kind bedeutet.. zweitens muß der Mann der TE noch lang nicht sein wie Dein Ex.. drittens sollte es Dir schnurzegal sein, was ein schäbiger Ex eventuell heute mit seiner Neuen will - solche Gedanken führen nirgendwo hin.

Das Du nun ein Kind hast und glücklich bist (?) ist schön, aber deswegen ist es noch lang nicht für jeden richtig, sich pauschal zu trennen, wenn Uneinigkeit über den Kinderwunsch besteht.. als wäre es nicht ebensolches Glück einen Mann zu haben, den man liebt und der auch Dich liebt.

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von hippogreif 08.03.10 - 21:49 Uhr

Super geschrieben!

Beitrag von aeternum 08.03.10 - 23:11 Uhr

Ui.. danke Dir #blume

Beitrag von anyca 08.03.10 - 20:57 Uhr

Oh ja, so eine Geschichte kenn ich auch - eine Frau geheiratet, angeblich keine Kinder gewollt, Frau wenige Monate nach der Hochzeit für ne andere verlassen - und ein Jahr später mit Kinderwagen gesichtet worden #gruebel

Darüber muß frau sich halt immer klar sein, daß der Mann sich das Ganze auch mit 50 noch anders überlegen kann, die Frau aber nicht ... also da muß "kinderlos bleiben" schon auch für einen als Individuum o.k. sein, nicht nur wegen dieses einen Mannes.

Beitrag von ochnöneee 08.03.10 - 21:59 Uhr

ohman ohman

nur weil du gehört hast das sie ein kind will muss er doch noch lange nicht wollen

immer diese frust-exen

du hast dein leben ,gönn ihm das seine

Beitrag von aeternum 08.03.10 - 21:06 Uhr

Aloha,

meiner Meinung nach heulst Du Dich nicht aus - Du hast doch einen schönen Text geschrieben!

Es ist schwierig, Dir zu raten: Niemand kann in die Zukunft sehen und sagen, was in 10 o.ä. Jahren sein wird.

Ich selbst bin 29 und habe einen Sohn, der im Mai zwei Jahre alt wird. Er war absolut ungeplant, von seinem Vater bin ich mittlerweile getrennt. Natürlich ist das Kind die Liebe meines Lebens #verliebt - eigentlich wollte ich aber, wenn überhaupt!, mit Mitte, Ende 30 ein Kind. Und ich bin mir sicher, damit wäre ich auch glücklich gewesen - nämlich ohne Kind (eigentlich kann ich mich selbst sehr gut einschätzen, natürlich weiß ich es aber nicht 100prozentig).

Ich persönlich denke nämlich, das Leben kann auch andere Erfüllungen bereithalten als ein eigenes Kind - einen wunderbaren Partner, beglückende freundschaftliche Beziehungen, eine glückliche Familie (Eltern, Geschwister usw), einen tollen Job, finanzielle Sorglosigkeit, ausgedehnte Reisen, geliebte Hobbies, eine Seele, mit der man in Reinheit lebt.. usw.

Ich find es ehrlich gesagt beschränkt (ich meine nicht Dich damit) zu denken, dass es NUR Kinder schaffen, einem echtes Glück zu bescheren - und diesen Gedanken dann auf alle anderen Menschen zu übertragen.

Ist es aber Dein Herzenswunsch, ein Kind zu haben, dann wird es schwierig, ohne eines glücklich zu bleiben..wie mit allen ewig unerfüllten Sehnsüchten. Deswegen ist es sehr wichtig für Dich herauszufinden, wie sehnsüchtig Du wirklich ein Kind möchtest, und warum eigentlich - bei manchen Leuten bin ich erstaunt wenn sie erzählen, warum sie eigentlich Kinder bekommen haben #kratz

Ich wünsche Dir alles Liebe und die Einsicht zu wissen, was Du von Deinem Leben noch möchtest..ich find Deine Sichtweise auf Deinen Partner und Deine Sicht auf seine Einstellung zum Kinderwunsch übrigens wirklich toll.

Ae

Beitrag von badguy 09.03.10 - 00:44 Uhr

Mich befremdet dein Posting. Ihr kennt euch 6 Jahre, in denen ein Kind 5 Jahre kein Thema gewesen ist. Ihr habt mit dieser Einstellung geheiratet und nu nach 5 Jahren gemeinsamen Lebens stellt sich bei dir ein Kinderwunsch ein und auf einmal ist seine gleichbleibende Einstellung contra Kind ein Problem.

Ihr habt euch ein Leben ohne Kinder eingerichtet, ich betone im gegenseitigen Einverständnis und nu herrscht Unverständnis darüber, dass er an diesem Leben hängt.

Über viele Antworten hier fass ich mir nur noch an den Kopf.

Und echt, ihr habt mein volles Mitgefühl. Von 8000 Euro kommend nur noch 6000 Euro habend ist echt bitter, das wird euch jeder alleinerziehende Elternteil hier bestätigen. Wenn ich etwas wirklich will diskutiere ich nicht darüber, wie schwer es ist, sich einzuschränken.

Beitrag von thyme 09.03.10 - 08:22 Uhr

Ein Mensch ändert sich.
Und gerade bei Frauen passiert zwischen 30 und 35 entscheidendes: Der Körper beginnt sich zu verändern und sie spürt, dass jetzt unwiederruflich die Weichen gestellt werden. Das ist Biologie, für Männer wohl nicht nachzuvollziehen.
Ich wollte auch lange keine Kinder, aber an meinem 30igsten Geburtstag wurde mir schlagartig klar, dass ich unbedingt welche haben will. Hätte mein Partner nicht mitgemacht, hätte ich ihn auf der Stelle verlassen. Liebe hin oder her. Er wollte erst nicht, hat eher mir zu Liebe mitgemacht. Heute haben wir zwei und er ist der beste Vater der Welt. Und ich habe noch keine Sekunde bereut, welche in die Welt gesetzt zu haben.

Der TE kann ich nur raten, sich das gut zu überlegen. Arbeiten kann sie immer noch, tue ich auch. Und mit iherm Einkommen ist das eh kein Problem. Aber mit 50 festzustellen, dass einen die 20. Karibikreise andödet und man doch was verpasst hat, ist eine schmerzhafte Erfahrung. Wozu die ganze Kohle, wenn niemand da ist, dem man damit eine Freude machen kann?

LG thyme

Beitrag von badguy 09.03.10 - 10:49 Uhr

Menschen ändern sich, keine Frage. Würdest du auch so locker reagieren, wenn du als Frau keine Kinder möchtest, dich aber einer Forderung deines Partners ausgesetzt siehst?

Für mich wäre das Erpressung und du könntest gehen. Hart aber so wäre es.

Der TE kann ich nur raten, sich das gut zu überlegen. Arbeiten kann sie immer noch, tue ich auch. Und mit iherm Einkommen ist das eh kein Problem. Aber mit 50 festzustellen, dass einen die 20. Karibikreise andödet und man doch was verpasst hat, ist eine schmerzhafte Erfahrung. Wozu die ganze Kohle, wenn niemand da ist, dem man damit eine Freude machen kann?

Damit liegst du ziemlich richtig. Man muss sich das genau überlegen. Nur sind die Weichen an sich schon gestellt worden und richtig Verzicht will sie auch nicht üben, zumindest nicht wirklich.

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