Anwalt / ebay

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Beitrag von l1b2s3f4 08.03.10 - 17:21 Uhr

Hallo,
wir haben da ein,,bischen"Ärger mit einem bekannten Rappsänger.Es geht um ebay.Jetzt haben seine Anwälte unsere Bewertungen der letzten 2 Jahre kopiert(unser ,,Vergehen"war voriges Jahr im Juni)und es dem Gericht vorgelegt.Was das beweisen soll ist mir aber schleierhaft.
Meine Frage:dürfen die Anwälte unsere Bewertungen überhaupt kopieren und weiterleiten?
Danke für eure Antworten!

Beitrag von carrie23 08.03.10 - 17:31 Uhr

Wieso nicht?
Bewertungsprofile sind frei zugänglich wenn ihr sie nicht auf privat umschaltet.
Genauso darf jeder Beitrag den du hier schreibst kopiert werden, denn er ist frei zugänglich im Netz zu finden.

Beitrag von bienchensg 08.03.10 - 17:40 Uhr

Welcher "bekannte" Rapper ist es denn und wieso?

Wäre vielleicht nicht schlecht zu wissen? Habt ihr unerlaubte Kopien seiner Werke weiterverkauft oder was?

Beitrag von die-ohne-name 08.03.10 - 17:44 Uhr

Hallo,

das ist bestimmt Bushido, hört man von ihm doch häufiger das er da fix dabei ist mitm verklagen;)

Lg

Beitrag von nicola_noah 08.03.10 - 17:46 Uhr

Oliver Pocher und sein Freund Bushido...Da verklagt ja gerade jeder jeden#rofl

Beitrag von dream25 08.03.10 - 17:47 Uhr

Habe ich auch schon gehört und er soll da auch kein Mitleid haben, also nicht ziemperlich sein...

Beitrag von rienchen77 09.03.10 - 07:02 Uhr

ja das Bushido ein abmahner ist hatte ich auch schon oft im Netz gelesen und der greift mit seinen Anwälten hart durch....

Beitrag von l1b2s3f4 08.03.10 - 17:48 Uhr

Es handelt sich um Bu...do.Selbst den Namen zu auszuschreiben ist schon strafbar bei denen.
Nein,wir haben keine unerlaubte Kopien verkauft.Wir hatten ein Kleidungsstück,im Namen unseres Sohnes, eingesetzt(Nicht verkauft!)Uns wurde gesagt,das es sich um ein orginal handelt.Ich weiß bis heute nicht,ob es nun ein orginal ist oder nicht.Die Anwälte haben es ja nie gesehen,nur ein Bild.

Beitrag von bienchensg 08.03.10 - 18:25 Uhr

Alles klar Meister Lampe....der scheint im Moment kein anderes Hobby zu haben .

War das eine Orginal Unterhose von ihm oder wie darf ich das verstehen?

Aber wenns strafbar wäre seinen Namen auszuschreiben, dann müsste er erstmal geschätzte 340:000 Zeitungen verklagen.

Eure Bewertungen dürfen die nehmen, ist ja zugänglich. Wofür auch immer. Solange ihr die letzten zwei Jahre nicht Unterhosen mit Buschlido (so bätsch Namen falsch geschrieben) Aufdruck verkauft habt, kann er euch gar nix.

Beitrag von magicmulder 09.03.10 - 12:52 Uhr

> wenns strafbar wäre seinen Namen auszuschreiben, dann müsste er erstmal geschätzte 340:000 Zeitungen verklagen

So viel Falsches in nur einem Satz...

1. Es ist nicht "strafbar", den "Namen auszuschreiben". Selbst wenn im Einzelfall eine Markenrechtsverletzung vorliegen sollte, ist die noch keine Straftat.

2. Wenn es wirklich strafbar wäre, müßte Bushido niemanden "verklagen", dann bräuchte er denjenigen nur *anzuzeigen*. Bitte kriegt doch mal den Unterschied zwischen Straf- und Zivilrecht auf die Reihe.

Beitrag von nicola_noah 08.03.10 - 18:30 Uhr

Kacke...Nu kann der mich verklagen...Hab den Namen ausgeschrieben#schock#rofl

Beitrag von l1b2s3f4 08.03.10 - 19:02 Uhr

Da musst ich jetzt aber auch mal lachen,obwohl mir heute nicht danach ist.
Aber im Ernst.Das wir den Namen Bu...do ausgeschrieben haben,kreidet man uns an.Der Name ist schließlich geschützt.#klatsch

Beitrag von bienchensg 08.03.10 - 19:05 Uhr

Der hat se doch nicht mehr anne Laterne..........

Soll er doch die BRAVO verklagen, die machen sich demnach doch jede Woche strafbar!

Beitrag von nicola_noah 08.03.10 - 20:22 Uhr

#schock

Na wie gut das der nicht hier bei urbia rum eiert...(Oder doch?#schwitz#rofl)

Boa wie Panne#klatsch

Beitrag von magicmulder 09.03.10 - 12:45 Uhr

> Aber im Ernst.Das wir den Namen Bu...do ausgeschrieben haben,kreidet man uns an.Der Name ist schließlich geschützt.

Nein, nein, nein.

Man "kreidet" euch nicht an, daß ihr "den Namen ausgeschrieben habt".

Ihr habt vermutlich unter seinem Namen ein Kleidungsstück verkauft ("wie Bushido", "Bushido-Jacke"), obwohl es sich nicht um eine Originaljacke handelte. Und das ist nun mal - völlig zu Recht - nicht erlaubt.

Es wäre schön, wenn die Leute den Unterschied mal auf die Reihe bekommen würden, dann würde es wesentlich weniger Bashing der Rechteinhaber geben, das nur auf völlig absurd falsch verstandenen Tatsachen beruht.

Beitrag von .manduca. 08.03.10 - 19:33 Uhr

Ja klar#rofl

Ick lach mich schlapp

Beitrag von paps09 08.03.10 - 19:39 Uhr

#gaehn

Beitrag von paps09 08.03.10 - 18:33 Uhr

Wendet Euch mal an Akte 10 auf SAT1, die haben schonmal darüber berichtet und Bush*arschloch*ido sogar zuhause aufgesucht. Damals wurde gesagt, wenn man Problem mit ihm hat, soll man sich melden..

Beitrag von l1b2s3f4 08.03.10 - 18:59 Uhr

Hallo,
der Anwalt,der damals in Akte interwiewt wurde,ist unser Anwalt.Er sagte,das auch unser Fall schon bei-Akte- liegt.

Beitrag von kawatina 08.03.10 - 19:41 Uhr

Hallo,

schätze der hat zu viel inspirierende Werbung gesehen:
" Wenn ich gross bin, möchte ich auch Spießer werden"#augen

Sorry, für dich sicher nicht zum lachen.#zitter


LG
Tina

Beitrag von l1b2s3f4 08.03.10 - 19:47 Uhr

Dem schließ ich mich aber an.Mist,geht ja nicht.Bin doch schon groß.;-)

Beitrag von krokolady 08.03.10 - 21:55 Uhr

Find das schon spassig............fast jeder regt sich auf über Rapidshare und Tauschbörsen etc........alle reden wie verboten es doch wäre.
Auch regen sich immer welche drüber auf das gefälschte Markenware etc vertickt wird.

Nu ist da einer der genau das tut was das Gesetzt vorschreibt: er kümmert sich um sein Markenrecht ( nennt man das so?) ......und promt regen sich alle drüber auf!

Es heisst doch immer: Gesetze sind dafür da das man sich dran hält!
Und wer das nicht tu muss halt mit den Konsequenzen leben.

Axo........und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Beitrag von magicmulder 09.03.10 - 12:42 Uhr

> dürfen die Anwälte unsere Bewertungen überhaupt kopieren und weiterleiten?

Ja. Auch wenn du vielleicht auf Urheberrecht hinaus willst, sind prozessuale Handlungen vom Gesetz privilegiert.

Dafür gibt es hier den §45 I UrhG:

"Zulässig ist, einzelne Vervielfältigungsstücke von Werken zur Verwendung in Verfahren vor einem Gericht, einem Schiedsgericht oder einer Behörde herzustellen oder herstellen zu lassen."

Beitrag von magicmulder 09.03.10 - 12:49 Uhr

> Was das beweisen soll ist mir aber schleierhaft.

Vielleicht versucht die Gegenseite, gewerbliches Handeln zu konstruieren. Das wäre für die Höhe des Schadensersatzes oder den Streitwert der Unterlassungsforderung relevant.