Wohngeld, Angaben über Mieteinnahmen

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Beitrag von freyjasmami 08.03.10 - 18:42 Uhr

Hallo,

mein Mann ist leider überraschend arbeitlos geworden (Firma ist angeblich von heute auf morgen pleite, selbst die Kündigung lautet von heut auf morgen #klatsch)

Nun ist es so, das nur sein AlgI nicht ausreicht, wir müssen also Wohngeld und ggf. Kinderzuschlag beantragen, bis er wieder Arbeit hat.

Problem:

Er hat 2001 ein 10-Familienhaus mit seinen Eltern gekauft.
Nicht saniert und dafür ein Kredit über 135.000 € aufgenommen.
Wegen schlimmem Streit (ging sogar bis zur Bedrohung) sind wir dann ausgezogen.
Lt. Stiefvater gäbe es wohl keinen Überschuß (also die kalten Mieteinnahmen übersteigen die Kreditrate wohl nicht).
Schriftlich gibt er uns nichts und gemäß seinen Angaben auch keine Mieteinnahmen.

So, ohne schriftliche Angaben kann ich ja weder den Wohngeldantrag noch einen Antrag auf Beratungs/Prozesskostenhilfe ausfüllen um ihn zur Angabe der erforderlichen Daten zu verklagen.

Und nu?

Kann ich dann sämtliche Anträge vergessen oder holen sich die Ämter in diesem Fall selbst die Auskünfte?

Wie gesagt, ohne Wohngeld können wir die Miete nicht bezahlen.

Vllt. kann mir ja jemand weiterhelfen.

LG und Danke,

Linda

P.S. Und bitte keine Vorhaltungen, solange mein Mann Arbeit hatte sind wir über die Runden gekommen und wollten einfach nur unsere Ruhe. Ich hatte wegen dem ganzen Ärger schon während der Schwangerschaft mit Frühwehen und lange Zeit auch mit Angstzuständen und Schlafstörungen zu tun :-(

Beitrag von blahblah 08.03.10 - 21:16 Uhr

Ich würde zum Anwalt gehen .

Der wird dich wohl auch ohne diese Angaben vertreten können im Rahmen der Prozesskostenhilfeverordnung, da du ja zuerst mal auf Herausgabe der Unterlagen klagen musst.

Solang wie die Wohngeldkasse das Wohngeld nicht berechnen kann kannst du evtl ergänzendes ALG2 beantragen die holen sich das Geld dann notfalls zurück falls euch aus Mieteinnahmen Geld zugestanden hätte.

LG

die#bla

Beitrag von mvtue 09.03.10 - 10:29 Uhr

hallo linda!

mein gott, bei euch reissts auch nicht ab, oder?

so. vorhaltungen braucht hier eh keiner machen, solange er nicht selber miterlebt hat, was bei euch abging.

allein bei deinen erzählungen bekomm ich gänsehaut...


ich würde zum anwalt gehen. und zwar gibts da beim arbeitsamt (zumindest bei der arge) eine telefonnummer für kostenlose rechtsberatung.

oder: du setzt dich einfach mit der stelle für wohngeld in verbindung und frägst die mal, wie die an die daten kommen.

habt ihr denn mieteinnahmen? soweit ich mich erinnern kann nicht, oder?dann geb die doch mit null an! ihr habt ja nur die schulden, aber keine mieteinnahmen.

lg