Erfahrungen mit Mittelohrenentzündung?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von la_an_ma 08.03.10 - 20:14 Uhr

Guten Abend
Unsere Tochter (3 1/2) hat seit Freitag eine Mittelohrenentzündung. Vom Kinderarzt wurde Antibiotika verordnet, welche wir auch am Freitag gleich gaben.

Nun klagt sie aber noch immer über Ohren , Augen und Kopfschmerzen.

Wir geben Ihr nun auf anraten des Kinderarztes am Tag 1 - 2 Dafalgan Zäpfchen und in der Nacht ein Imflamac (Entzündungshemmend).

Nun meine Frage, ist das Normal, dass es sooo lange noch weh tut.. trotz Antibiotika? Ich habe zum Glück überhaupt keine Erfahrung mit MOE.

Danke für Eure Antworten.

Schönen Abend und liebe Grüsse
Andrea

Beitrag von tragemama 08.03.10 - 20:18 Uhr

Damit haben wir leider viel Erfahrung. Normalerweise hätte die Antibiose längst anschlagen müssen. Ich kenne die genannten Medikamente nicht (komisch, ich kenn mich da sonst ganz gut aus - klingt nach Wirkstoff "Diclofenac", kann das sein?).

Ich glaube, die Antibiose schlägt nicht an. Weiß der KiA, dass sie am 4. Tag Antibiose noch Schmerzen hat?

Abgesehen davon würde ich Schmerzmittel geben, und zwar die Höchstdosis, wenn es sein muss. Ohrenschmerzen sind grausam.

Alles Gute,
Andrea

Beitrag von fanti8 08.03.10 - 20:44 Uhr

Hallo!

Entweder Ihr habt ein Bakterium, dass gegen Euer Antibiotikum immun ist oder eine virale MOE. Ich würde auf jeden Fall den KA informieren, wenn es bis jetzt nicht deutlich besser al Freitag ist. Antibiotika setzen mit Ihrer Wirkung ca 24 Stunden nach Erstdosis ein.

Gute Besserung, Fanti

Beitrag von nicole1007 08.03.10 - 20:48 Uhr

Hallo!

Wir kennen uns leider auch zu gut damit aus....
Joshua hatte jetzt 3 MOE in 4 Monaten und jedes Mal gabs AB.
Bei ihm hat das AB eigentlich am 2. Tag richtig zu helfen begonnen...
Wir waren ja meist früh beim Arzt und so gabs an dem Tag ja auch schon 1-2x AB und am nächsten tag war es schon besser und da hat das AB dann voll geholfen....
Zusätzlich gibts bei uns aber immer 5-6x am Tag Nasentropfen um die Rachen-Ohren-Verbindung frei zu bekommen...
Schmerzmittel gabs immer nach Bedarf, Paracethamol und Nurofen im Wechsel....

Eigentlich sollten die Ohrenschmerzen nun weg sein nach 4 Tagen AB.
Kann es sein das die Maus vielleicht Halsweh hat???
Die Strahlen aus, hatten wir im November.
Joshua hat über Ohrenschmerzen gejammert, ok war auch ne MOE aber die Mandeln waren eitrig...

LG
Nicole

Beitrag von baffy69 08.03.10 - 20:49 Uhr

Hallo Andrea,

eine MOE kann schon ziemlich hartnäckig sein. Hat der KiA abgeklärt, ob es auch wirklich ein bakterieller Infekt ist? Bei einer virusbedingten MOE wirkt kein Antibiotikum! Diclofenac ist übrigens ein Schmerz- und Rheumamedikament! Was bei MOE alternativ sehr gut wirkt und Du auch von Anfang an geben kannst sind z.B. Ohrwickel mit kleingehacktem Weißkohl, Ohrdampfbäder mit frischem Fenchel, Schüßler-Salze Nr. 3+4+7 im Akutstadium stündlich! Schmerzmittel würde ich nur geben, wenn die Schmerzen wirklich schlimm sind, denn auf Dauer belastet das die Nieren eines Kindes! Vor allem würde ich sie dem KiA nochmal vorstellen, wenns nicht besser wird!

Wünsche Deiner Tochter gute Besserung!
Andrea

Beitrag von xmandy0815x 08.03.10 - 22:00 Uhr

Hallo Andrea,

hatten auch erst vor kurzem eine MOE durch, ich bin damit direkt zum HNO gegangen und nicht erst zum KIA (bin nicht sehr begeistert von ihm...).

Wir haben's mit Otovowen (homöopatisch) gut in den Griff bekommen (war auch nicht sehr akut).

Zwiebelwickel (klein gehackt im Stofftaschentuch) für eine Stunde auf's Ohr, dabei oder danach ruhen, helfen auch prima. Werfe die Wickel immer noch 15 Sek. in die Mikrowelle, meine Maus mag die Wärme gern. Das variiert aber von Kind zu Kind.

Ich würd sie auf jeden Fall nochmal dem Doc vorstellen. Evtl auch gleich dem HNO. Die haben einfach die besseren Gerätschaften, um da mal richtig gut reinzusehen.

LG und gute Besserung!

Beitrag von la_an_ma 09.03.10 - 12:47 Uhr

Herzlichen Dank für Eure informativen Antworten.

Wir waren heute Morgen nochmals mit Noelle beim Kinderarzt. Mein Mann war beim KIA und ich habe ihm gesagt, er solle die Ärztin mal ansprechen, ob es sich auch um Viren handeln könnte. Unsere Kinderärztin hat wohl die Angelegenheit ein wenig geärgert. Ihre Antwort war dann nur, wenn wir ja so wenig Vertrauen in sie haben, dann verstehe sie nicht, weshalb wir überhaupt ihre Praxis aufsuchen. (Ich verstehe das überhaupt nicht, bis jetzt war sie eigentlich eine super Aerztin).

Es isch aber so, dass auf den viruellen Infekt nun noch einen bakteriellen Infekt kam und deshalb die Genesung so langwierig ist. Die Entzündung im Ohr ist ein wenig abgeklungen. Müssen jetzt noch Tropfen für die Nase und Ohren geben.

Liebe Grüsse
Andrea