Hüftdysplasie Kleinkind 2 Jahre

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von peppes38 08.03.10 - 21:13 Uhr

Hallo...
wer hat Erfahrung mit Hüft Op bei Hüftdysplasie gemacht?
Meine Tochter ist jetzt 2 Jahre alt. Von Geburt an wurde eine Hüftdysplasie festgestellt. Mit 4Wochen bekam sie eine "Tübinger Hüftbeugeschiene". Diese hat sie bis zum 19.Lebensmonat getragen. Ständig waren wir zu Ultraschallkontrollen in der Düsseldorfer Uniklinik. Mit 1 Jahr Röntgenkontrolle....war noch nicht so 100%ig, sprich weiterhin Krankengymnastik. Heute, ein Jahr danach war die 2.Röntgenkontrolle. Die Hüfte ist immer noch nicht 100&% in Ordnung. Die Ärztin hat uns empfohlen,das sie viele "breitbeinige Sachen" machen soll, wie z.B. Bobbycar fahren. In einem Jahr dann wieder Röntgenkontrolle. Wenns bis dahin nicht ok ist, soll eine Hüft Op gemacht werden. Da wird mir ganz schlecht, wenn ich daran denke. Sie läuft und tanzt und springt herum#sonne...man sieht ihr nix an...meine größte Angst ist, das hinterher alles schlimmer ist. Habe in etlichen Foren gelesen, das Kinder bis zu 4 Wochen liegen mußten und noch Monate nach der OP tierische
Schmerzen hatten....Horror....:-[#schock
Hat jemand von euch Erfahrung damit?

LG Petra & July

Beitrag von peppes38 08.03.10 - 21:28 Uhr

...sorry..sollte heißen 9.Lebensmonat!

Beitrag von honey.bee 09.03.10 - 08:36 Uhr

meine Tochter hat das auch seit Geburt an. Sie ist jetzt 5,5 Jahre...von einer OP war nie die Rede. Auch geröngt wurde sie nie...es würde eh keine andere Therapie laufen also warum dann die Strahlenbelastung. Ultraschall wurde aber gemacht, so lange dieser eben ging. So ist die Außerung vom Kinderarzt, Orthopäden und auch der Osteopath und die Heilpraktikerin stimmten dem zu.
Sie bekommt Krankengymnastik, das schoon nun drei Jahre und es wird immer besser. Wir haben vom Orthopäden auch sensomotorische Einlagen bekommen, die gewissen Impulse zu den Hüften schickt (so richtig ausgedrückt???) bekommen....die helfen wirklich Wunder.

Als Mädchen und wenn sie kein Hochleistungssport später machen möchte, verstehe ich den Grund einer OP nicht. Gerade weil du auch sagst man merkt so nichts. Sieht man es denn an den Beinen extrem?

Beitrag von peppes38 09.03.10 - 21:08 Uhr

Hallo...danke Dir für Deine Antwort...
von diesen Einlagen habe ich noch nichts gehört...das werde ich aber mal bei meinem Orthopäden hinterfragen.Danke für den Tip.Man sieht ihr beim Laufen nichts an....ganz normal....Der Grund für eine Op liegt darin, das die Hüftpfanne zu steil steht und den Hüftkopf nicht richtig umschließt.Dadurch kann der Hüftkopf ständig reiben und irgendwann stellt sich in jungen Jahren schon eine vorzeitige Abnutzung, sprich Arthrose ein.So hat es mir der Kinderarzt erklärt.

LG Petra

Beitrag von seymen2003 09.03.10 - 10:47 Uhr

Hallo Petra...

das selbe Problem haben wir jetzt auch! Meine kleine wird nöchte woche 1 Jahr alt und wir sind auch seit iihrer Geburt bei der Untersuchung! Nur bei uns ist das Problem mal ist es nicht so gut und mal ist es in Ordung und wir können die Schiene weglassen...doch letzte woche hatten wir wieder einen Ultra-Termin und da sagte uns der Arzt nee ist doch nicht besser geworden! :-[

Also ist doch komisch finde ich...sollte die dir thübinger jetzt für fast 3 Monate weglassen und jetzt wieder eine andere und zwar die Düsseldorfer ( sieht echt schlimm aus die schiene)...das blöde ist jetzt natürlich das sie während der Zeit das krabbeln gelernt hat und nur noch unterwegs ist und jetzt wieder eingeschrebgt sein! Sie musste auch zur Krabkengymnastik und bis sie echt so weit war das sie krabbelt hat uns echt zeit gekostet und jetzt das!

Ich habe mir deshalb erlaubt noch einen Termin bei einem anderen Arzt zu machen damit er auch einmal ein Räntgen macht umd zu vergleichen ob es denn richtig ist! weil dieses hin und her ist echt schlimm...

Mal schauen morgen habe ich den termin mal schauen was dabei rauskommt!

Wäre echt froh das alles hinter mir zu haben!

Lg Fatma

Beitrag von peppes38 09.03.10 - 21:15 Uhr

Hallo Fatma...

danke dir für deine Antwort.das ist ja wirklich schlimm bei euch.die arme Maus...endlich Bewegungsfreiheit und nun wieder einschnüren lassen...das war bei uns immer eine Brüllerei mit dem Anlegen der Schiene....grausig...Ich hoffe, das dir die Röntgenuntersuchung Klarheit bringt.In welcher Klinik seit ihr eigentlich.Wir wurden ja vom Orthopäden in die Uniklinik nach Düsseldorf geschickt....Würde mich freuen, wenn du mir das Ergebnis der Röntgenuntersuchung mitteilen würdest.

LG,
Petra

Beitrag von anyca 09.03.10 - 12:07 Uhr

Ich bin mit 2,5 Jahren an den Hüften operiert worden. Ja, ich war wochenlang im Gips, aber Schmerzen hatte ich keine, auch nicht direkt nach der OP. Jetzt bin ich 36, stehe/laufe beruflich viel und habe keinerlei Probleme mit den Hüften, auch bei zwei Schwangerschaften und Geburten nicht.

Schlimm war für mich eigentlich nur, daß es damals noch kein "Rooming in" gab, sprich meine Eltern mußten mich alleine im KH lassen und durften nur nachmittags zu Besuch kommen. Erklär das mal einem Kind, das noch nicht mal im Kindergarten ist ... :-( Das kommt bei mir gerade alles wieder hoch, weil meinem kleinen Neffen ähnliche OPs bevorstehen, allerdings mit deutlich komplizierterer Diagnose.

Aber der Punkt hat sich ja massiv gebessert seitdem, bei kleinen Kindern dürfen die Eltern ja heute immer dabeibleiben, auch nachts!#pro#pro#pro

Beitrag von peppes38 09.03.10 - 21:21 Uhr

Hallo, danke dir für deine Antwort....das freut mich für dich, das bei dir alles gut verlaufen ist...wie schon geschrieben, tue ich mich sehr schwer mit der Entscheidung für eine OP...
Man sieht ihr ja auch nichts an beim laufen.Meine Kinderärztin hat mir erklärt, das die Hüftpfanne zu steil steht und dadurch der Hüftkopf ständig daran reiben wird.Mit den Jahren stellt sich somit frühzeitig eine Arthrose ein....

LG
Petra