Noch eine Frage ... bzgl. BARF

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maria2012 08.03.10 - 22:00 Uhr

Hallo nochmal!!!

Jetzt muss ich noch was fragen zu einem ganz anderen Thema:

Ich füttere ja momentan noch Trockenfutter, überlege aber mittlerweile, auf barfen umzustellen.

Hab mir das Buch "Natural Dog Food" zugelegt, worin ja auch raus zu lesen ist, dass man auch mal Knochen zu füttern kann. Da wir erst mal mit teilbarfen versuchen wollten, haben wir unserem Süßen gestern am Abend zum 2. Mal einen kleinen Markknochen vom Kalb gegeben, vielleicht 50Gramm oder so. Und heute hatte er am Nachmittag zuerst mit Schleim überzogenen Kot, was ja angeblich für Hunde, die Rohfütterung nicht gewohnt sind, normal ist. Aber vor einer Stunde gings los, er hat erbrochen und hat nun auch Durchfall.

Ich kann mich erinnern, dass dies das letzte Mal auch schon der Fall war nach der Knochengabe, wir brachten es aber noch nicht 100% mit dem Knochen in Verbindung, da es ja erst ca. 24 STunden später los ging. So auch dieses Mal!

Verträgt er das denn gar nicht oder ist das einfach eine "Nebenwirkung", weil er es nicht gewohnt ist? Muss ich mir Sorgen machen?

Beitrag von farina76 08.03.10 - 22:05 Uhr

Hallo!

Es kann bei der Umstellung zu barf schon zu Durchfall kommen. Es gibt aber auch einfach Sachen die ein Hund nicht verträgt.

Ich füttere garnicht so viele reine Knochen sondern viel Knorpel-Zeug. Hühnerklein, Hälse etc. Auf Knochen kriegen meine nämlich gerne mal Verstopfung.

Wenn ein Hund gar keine Knochen verträgt kann man auch Knochenmehl zufüttern.

LG Sabine

Beitrag von maria2012 08.03.10 - 22:09 Uhr

Ach Gott, wenn mein armer Junge doch einfach nicht so empfindlich wär ...#heul#schmoll

Danke jedenfalls für deine Antwort!

Beitrag von krumel-hummel 09.03.10 - 05:45 Uhr

Hallo

Versuch es doch das nächste mal mit einem Fleischknochen. Z. B. Beinscheibe, Querrippe oder Suppenkleinfleisch (alles vom Rind). Das wird in der Regel sehr gut vertragen.

Wenn dein Hund so empfindlich ist, dann solltest du dir Gedanken machen, nicht wenigstens mal zwei Monate ganz zu barfen. Du wirst den Unterschied merken.

Gruß
Hummel

Beitrag von danniundakki 09.03.10 - 11:43 Uhr

Hallo ,

unser Hund ist ernährungstechnisch gesehen auch eher ein " Weichei".
Er verträgt Trockenfutter schlecht (Durchfall , weicher Kot) und Dosenfutter überhaupt nicht (Durchfall) , also haben wir mit barfen angefangen.
Bevor wir ein Trockenfutter kaufen das einen vermeintlich höheren Fleischanteil besitzt und viel Geld dafür ausgeben , haben wir dann lieber direkt Fleisch gekauft.
Das ist zwar auch nicht günstig , wenn man auch verschiedene Fleischsorten füttern möchte und Zubehör dazu kauft , aber wir wissen was er frisst.

Mit Knochen hat unser Hund auch Probleme , da er ein Schlinger ist , er kaut ein paarmal und schluckt den Brustbeinknochen dann runter.
Da hat er auch Knochenstücke gebrochen und Durchfall gehabt .
Wir füttern nun weiterhin Hühnerhälse und geben Knorpelmixfleisch vom Rind.
Auch gemahlene Eierschalen kannst Du geben.
Wir verwahren die Eierschalen und zermahlen sie mit dem Gemüse(für den Hund) in der Küchenmaschiene .
Algenpulver oder Knochenmehl kannst Du auch als zusätzliche Calciumquelle nutzen.
Wir finden die Broschüren von Swanie Simon ganz informativ .
Du kannst Dich auch mal im gesunde Hunde Forum durchlesen, gehört zu www. barfers.de und ist echt sehr informativ.

Liebe Grüsse
danniundakki

Beitrag von binecz 09.03.10 - 15:26 Uhr

Also als ich meinen von TroFu auf (hochwertiges) NaFu umgestellt habe hat er gleich Zuckerkarottengranutlat mit unters Futter gemischt bekommen (oder n Becher Hüttenkäse würde auch gehen). Denn die Umstellung von TroFu auf ordentliches Futter ist für den armen Hundemagen ne ganz schöne Umstellung!