frage bzgl. pflegekosten

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von huepferle80 08.03.10 - 22:12 Uhr

hallo,

kann mir mal jemand infos zu folgendem fall geben.

frau hat vor hochzeit eine eigentumswohnung - hochzeit ohne gütertrennung - schwiegermutter wird pflegebedürftig ... + mittelos....
wird die wohnung bzw. mieteinnahmen herangezogen um die kosten zu decken ?

hoffe man versteht mich..

grüße petra

Beitrag von arkti 08.03.10 - 22:28 Uhr

Es wird das Einkommen gezählt soweit ich weiß, dann dürften ja die Mieteinnahmen mit dazu gehören, zumindestens die Kaltmiete. #kratz

Beitrag von huepferle80 08.03.10 - 22:33 Uhr

also auch wenn die wohnung vor der eheschließung eigentum war.

wenn sie im alter kein geld haben... also nichts aufgebaut haben - dann hab ich ja mal versch,.....

Beitrag von oldma 08.03.10 - 22:36 Uhr

......jain. hast du schon den gelben schein vom amt?? da bin ich beinahe in ohnmacht gefallen! logo wir sind auch für die schwiegermütter zuständig und zwar indirekt. es wird mal wieder das einkommen beider eheleute geprüft.
hier aus it:

Ausgangspunkt für die Berechnung einer Unterhaltsleistung ist zunächst das persönliche Einkommen des Unterhaltspflichtigen. Dazu zählen neben dem Verdienst aus selbstständiger Arbeit oder Angestelltentätigkeit auch Mieteinnahmen, Pacht-, Zins- oder Kapitalerträge. Das bereinigte Nettoeinkommen abzüglich Steuern, Sozialabgaben, Versicherungsbeiträgen, Zinsverpflichtungen, Mieten, Unterhaltsleistungen an die eigenen Kinder ist die Grundlage für die Berechnung der Unterhaltsleistung.

Vor der Unterhaltsbedürftigkeit begründete Schulden sind in voller Höhe zu berücksichtigen, auch wenn sie beim Ehegattenunterhalt oder Kindesunterhalt nicht zu berücksichtigen wären. Ggf. kann man Rücklagen bilden für Hausrat und Reparaturen.
Wie hoch ist eigentlich der Selbstbehalt bei dieser Form des Unterhalts?
Die Hälfte der Differenz zwischen dem Einkommen des unterhaltspflichtigen Kindes und seinem Mindestselbstbehalt nach Unterhaltstabelle für den Elternunterhalt - Als Selbstbehalt gegenüber Eltern gilt übrigens ab dem 1.7.2005 ein monatlicher Betrag von 1.400 € (in den neuen Bundesländern: 1.300 €) zuzüglich der Hälfte des darüber hinausgehenden Einkommens.

Der angemessene Eigenbedarf darf nach dem Bundesgerichtshof nicht losgelöst von dem im Einzelfall vorhandenen Einkommen bestimmt werden kann. Er richtet sich also nicht an einer festen Größe aus, sondern ist entsprechend den Umständen des Einzelfalles zu bemessen. Eine spürbare und dauerhafte Senkung seines berufs- und einkommenstypischen Lebensstandards braucht der Unterhaltsverpflichtete jedenfalls insoweit nicht hinzunehmen, als er nicht einen nach den Verhältnissen unangemessenen Aufwand betreibt oder ein Leben im Luxus führt.

Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Inanspruchnahme für den Unterhalt von Eltern in der Regel erst stattfindet, wenn der Unterhaltsverpflichtete sich selbst bereits in einem höheren Lebensalter befindet, seine Lebensverhältnisse demzufolge bereits längerfristig seinem Einkommensniveau angepasst hat, Vorsorge für sein eigenes Alter treffen möchte und dann unerwartet der Forderung ausgesetzt wird, sich an den für seine Eltern aufgrund deren Hilfs- und Pflegebedürftigkeit anfallenden Kosten zu beteiligen.

es ist der letze steuerbescheid vorzulegen, also MIT mieteinnahmen und dann wird gerechnet! l.g.c.

Beitrag von huepferle80 08.03.10 - 22:44 Uhr

ich stehe nicht so drauf ......der lebtauf großem fuss und baut nichts auf u. macht nur schulden und der andere muss das aufgebaute hergeben um das leben der anderen zu finanzieren....

Beitrag von oldma 08.03.10 - 22:54 Uhr

..... tjach was tun.. steck die schwimu in die eigentumswohnung, kassiere die rente+pflegestufe und scheuche DEN zur pflege. und den rest über einen ambulanten pflegedienst, fall das heim zu teuer ist. musst du mal durchrechnen.

Beitrag von krokolady 09.03.10 - 07:38 Uhr

na ich hoffe doch mal das es so ist!
Es ist ja ein festes Einkommen!

An erster Stelle sind halt die Kinder zuständig für die Eltern......und wenn da genug Einkommen ist, dann sollen die Kinder auch zahlen!
Ansonsten gehts wieder auf Kosten der Allgemeinheit, und die Kinder selbst machen sich nen schönes Leben!

Sorry wenn ich das so "derbe" sehe........aber jahrelang waren die Eltern für die Kinder zuständig - da find ich nur richtig das es im hohen Alter umgekehrt ist!