Beikoststart ist Katastrophe

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von kati09 09.03.10 - 10:37 Uhr

Hallo,
ich weiss dies ist ein beliebtes Thema. Aber ich meine Tochter (5 1/2 Monate) hat einen Reflux und wir sollen zur Untersuchung ins Krankenhaus. Für diese Untersuchung möchte der behandelnde Arzt eine feste Mahlzeit im Speiseplan haben.
Ich habe mit dem Mittagsbrei angefangen und die Kleine isst 3 Löffel und dann ist Ende. Sie bekommt das glaube ich technisch nicht hin und wird irgendwann ungeduldig und schreit dann vor Hunger und dann geht gar nicht rein. (Sohnemann hat direkt gierig gegessen, nur bei Brokoli war die totale Verweigerung inklusive Brechreiz...)
Würde ja noch 2-3 Wochen warten und dann noch mal probieren, aber leider eilt das ganze wegen der Untersuchung.
Habt ihr Ideen, Tricks, Erfahrungen, wie ich meiner Tochter das löffeln erleichtern kann?
Vielen Dank, Kati

Beitrag von schwilis1 09.03.10 - 10:39 Uhr

füttern bevor sie tierisch kohldampf hat? mehr fällt mir nicht ein...

Beitrag von ringring 09.03.10 - 10:40 Uhr

Huhu, versuch ihn am anfang flüssiger zu mache nicht so feste und jeden tag etwas dickflüssiger damit sie sich daran gewöhnt.

Hoffe es klappt. Und daumendrück das alles gut geht bei der Untersuchung

Beitrag von steffi1501 09.03.10 - 10:53 Uhr

Hi,

gerade bei uns hat es nicht geklappt, wenn Julian richtig hunger hatte! Dann musste ich erstmal Fläschchen geben!

Ich denke einfach mal weiter probieren und versuch den "Druck" von Dir und deiner Maus zu nehmen!

Lg Steffi+Julian*8.6.09

Beitrag von summersunny280 09.03.10 - 11:36 Uhr

alsoo mein patenkind hat auch einen reflux....der arzt hat auch empfohlen schon mit drei monaten ihm abends vorm schlafen milchbrei zu geben .
seit dem ist es auch besser.
evtl. mag er das nicht was du ihm anbietest, mein sohnemann wollte das auch nicht, aber griesbrei hat er gegessen .
er meinte auch sie solle mit der abendmahlzeit anfangen das wäre angenehmer für den kleinen .er schläft dadurch besser weils ihm da nicht mehr so hochkommt .....muss man sich vorstellen wie sodbrennen.


LG

Beitrag von nami8277 09.03.10 - 12:52 Uhr

man soll den kleinen eh zb vorher ne halbe flasche milch anbieten damit sie nicht riesen hunger haben, dann werden sie nämlich ungeduldig (gut bei meinem klappts auch so)

versuch für den anfang mal ein paar löffel mit in die flasche zu mischen.

Beitrag von guecksengel 09.03.10 - 17:34 Uhr

Hallo Kati,

also erst einal würde ich mir überlegen, ob die Untersuchung nicht zu verschieben ist. Reflux kann bei Babys durchaus bis zum 1. Lebensjahr vorkommen. Ich weiß nicht, wie schlimm es ist bei Deinem Kind ist aber wäre es nicht eine Alternative noch etwas zu warten? Trinken in Oberkörperhochlagerung, häufig aufstoßen lassen usw. damit kann man doch eine Zeit lang überbrücken...
Es ist nun mal so, dass du dein Kind einfach nicht zwingen kannst, und je mehr du es versuchst, desto schwieriger wird es. Ich spreche aus Erfahrung. Mein Kind hatte auch Reflux, ist ca. vor 1 Monat einfach verschwunden. Er ist jetzt 8 1/2 Monate alt. Er hat sich auch sehr schwer getan mit Beikoststart, eigentlich isst er bis heute noch nicht gut. Ich stille immer noch fast voll.
Aber hier noch ein paar Tips, die bei uns geholfen haben. Mahlzeiten so oft wie möglich mit uns zusammen. Dann alles anbieten, um die Lust zu wecken, z.B. Brotrinde, kleine Minihäppchen von allem. Yoghurt mag meiner besonders gerne. Und Brei mit viel Banane schmeckt ihm auch.
Viel Erfolg und v.a. nicht so viel Druck! Ein Reflux in dem Alter ist alles andere, als unnormal und definitiv KEIN NOTFALL

Nadia

Beitrag von kati09 11.03.10 - 09:56 Uhr

Hallo Madia,
ich weiss, dass ein Reflux kein Notfall ist. Bei unserer Tochter äußert sich das ganze leider nicht in Spucken oder Aufstoßen , sondern die Säure läuft anscheinend in die Bronchien und verursacht dort seit der 5. Lebenswoche eine chronsiche Bronchitis. Zwischendurch waren wir 3 Wochen im Krankenhaus, da sie dann auch noch Probleme mit der Lunge bekommen hat und ernährt und beatmet werden musste.
Um einen weiteren KH-Aufenthalt zu vermeiden, würde ich die Untersuchung gerne so schnell wie möglich machen lassen, vor allem auch weil die Kleine der Husten auch nachts quält...
Grüße, Kati

Beitrag von lieke 09.03.10 - 20:21 Uhr

Hallo Kati,

also ich kenne diese Untersuchung auch mit Flüssignahrung, weiß natürlich nicht ob es genau die gleiche ist.

Ruf doch noch mal im KH an und schilder das Problem?
Oder hol dir ggf eine 2. Meinung, ob es wirklich nicht aufgeschoben kann bis dein Kind soweit ist?

Wieviel soll es denn lt Arzt essen für die Untersuchung? 3 Löffel ist doch schon was! Nicht das du ihn jetzt "zwingst" weil du dir Druck machst wegen der Untersuchung und hinterher essensmäßig gar nichts mehr geht.

LG,
Lieke