Freund will S-Mutter nach Geburt als Unterstuetzung holen ?!

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von esperanza2010 09.03.10 - 13:47 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe zwar noch ewiiiig Zeit bis unser Sohn auf der Welt ist aber schon jetzt faengt mein Freund damit an das er seine Mutter fuer die Zeit nach der Geburt (mind. 1 Woche) einlaedt damit ich Unterstuetzung habe.

Ich weiss nicht ob ich so begeistert davon sein soll oder mich fuer die Unterstuetzung bedanken sollte, dachte ich mache mir trotzdem schon mal Gedanken damit ich das ganze evtl. von vorneherein abwimmeln kann #schwitz

Ich habe bereits ein Kind, dieses ist aber bei Ihrem Vater so faellt das Problem schon mal weg.
Definitiv wird es ein Kaiserschnitt werden, daher macht sich mein Freund Sorgen ob ich danach auch so schnell wieder fit bin.

Ich habe das ganze abgewimmelt, hatte bei der ersten auch einen KS, war danach nur 1 Tag im Bett bewegungsunfaehig und am naechsten Tag bin ich schon in die naheliegende Pizzeria essen gegangen ;-)

Habe also alles auch zuhause ohne Hilfe hinbekommen, klar es war anstrengend aber es war ja auch das 1. und ich selbst noch ziemlich jung.

Nun plant er also seine Mutter als Unterstuetzung nach der Geburt zu holen da es hier so ueblich ist, einerseits denke ich super jemand der mir hilft andererseits kenne ich sie kaum (nur von Familienfeiern).
Hinzu kommt das wir bestimmt unterschiedliche Ansichten haben werden auch kulturell bedingt, okay sie hat einen Haufen Kinder und Enkelkinder und wird bestimmt wissen was zu tun ist aber ich denke ich werde es anders machen wollen weil ich es anders gewohnt bin.
Wie zb. ich werde nicht stillen sondern Flasche geben, Baby wird im eigenen Zimmer schlafen etc.

Klar faende ich es schoen, aber nachdem was man hier alles liest bin ich unsicher ob es eine gute Idee ist, denn evtl. kriegen wir uns wegen Kleinigkeiten in die Wolle wegen unterschiedlichen Ansichten.

Puh, was ein Text ich hoffe es versteht jemand worauf ich hinaus will ;-)

Beitrag von espirino 09.03.10 - 13:56 Uhr

Hallo,

aaaaalso so ganz versteh ich nicht, wieso und wobei man soooo kurz nach der Geburt, normal oder KS eine Unterstützung braucht?

Bei einem KS bist du doch eh noch ein paar Tage im KH, schon um sicher zu stellen, daß du ihn gut verkraftet hast. Dann kommst du heim mit Baby und dann.... bricht der große Notstand aus? Geht keiner mehr einkaufen? Schaltet keiner die Waschmaschine an?

Meines Wissens nach schlafen gerade die ganz "frischen" Babys verhältnismäßig sehr viel. Zeit zum Aufräumen bleibt da allemal. Mit dem Baby will man ja auch mal ne Runde KiWa-schieben - Gelegenheit zum Einkaufen bietet sich da allemal. Dein Freund kann doch auch ein paar Tage freimachen, wenn du mit dem Baby heim kommst?

Klar, man ist jetzt nicht so fit einen 1000m Lauf zu gewinnen, aber um zuhause alles in Ordnung zu halten dürfte es ausreichen.

Ich kam 7 Tage nach meinen KS nach Hause, die Zwillinge noch eine Woche später. Mein Freund hat sich dann frei genommen, obwohl seine Mutter nur eine Etage über uns wohnte. Und ganz ehrlich, auch als er dann wieder arbeiten ging, hab ich nie meine Schwiemu gebraucht um meinen Haushalt in Schuß zu bringen.

Sag deinem Freund einfach, du möchtest die Zeit mit ihm und dem Baby in Ruhe genießen. Ist seine Mutter mit da fühlt man sich doch permanent in der Rolle eines Gastgebers und genau das wäre mir dann zuviel.

LG Jana

Beitrag von karna.dalilah 09.03.10 - 14:03 Uhr

WIESO bekommen immer die anderen die Kinder die viel schlafen???:-[
Unsere haben von Anfang an nicht viel geschlafen :-(
Dafür hingen bald im ganzen Haus überall Seile mit Haken, in den wir den MaxiCosi festmachen konnten und Baby schaukeln, damit Haushalt machen erst möglich wurde ...das waren Zeiten *seufzt*

Karna
die heute wieder einen Haken aus der zeit im Keller gefunden hat :-D

Beitrag von dominiksmami 09.03.10 - 14:20 Uhr

dachte ich auch grad *g*

mein Sohn hat tagsüber maximal 30 Minuten am Stück geschlafen, nachts höchtens mal 1 1/2 Stunden. Dazwischen lag immer rund 1 Stunde bis er wiede reinschlief, tagsüber auch mehr.

Mir gings nach dem KS bescheiden und ohne Hilfe wäre ich die ersten Tage sicher nicht zum einkaufen gekommen.


Beitrag von karna.dalilah 09.03.10 - 15:11 Uhr

willkomen Leidensgenossin :-)
Lass uns einen Club der Mütter mit Schlafdefizit gründen :-D

Karna

Beitrag von dominiksmami 09.03.10 - 15:27 Uhr

*lach* ich hab ja nachgeholt..der Große ist ja schon 9 und schläft schon einige Jahre wunderbar.

Bleibt mir nur zu hoffen das der "Nachschub" mehr schläft *g*

Beitrag von karna.dalilah 09.03.10 - 21:39 Uhr

ich will dich nicht entmutigen.... #kratz
die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt#huepf
ABER
ich habe das nach dem Großen und der war dann auch schon 7
3x probiert und keiner der 3 "Nachschübe" hilt es für nötig einige Stunden am Stück zu schlafen:-[
und so Wenigschläfer sind sie heute noch ..auch der pubi #schmoll
Na was solls...sind unsere kleinen Terroristen aus demHaus beschweren wir uns eben über die Stille im Haus und jammern darüber :-D

Beitrag von braut2 09.03.10 - 15:10 Uhr

weiß ich irgendwie auch nicht. Wir waren mit beiden Kindern nicht mit viel Schlaf gesegnet - bis heute noch :-[

Beitrag von esperanza2010 09.03.10 - 15:33 Uhr

Das macht mich aber neugierig ;-)

Wie funktioniert die "Haken-Maxi Cosi" Geschichte??#gruebel

Beitrag von esperanza2010 09.03.10 - 15:00 Uhr

Genauso sehe ich das eigentlich auch, die erste Zeit ist zwar anstrengend aber allein zu schaffen. Frei machen auf Arbeit wird er nicht koennen, daher ja zur Unterstuetzung seine Mutter.

Und einkaufen kann er auch noch wenn er von der Arbeit kommt, fuer den Haushalt hab ich mir ueberlegt eine "unabhaengige Hilfe" sprich eine Putzperle zu holen fuer die ersten Wochen dann sollte ich das schon hinkriegen ;-)

Danke euch!

Beitrag von mansojo 09.03.10 - 14:05 Uhr

Hallo,

ich find es nicht gut das Dein Mann das ganze ohne Dich abgesprochen hat

da helfen nur klare Worte

ich bin ehr der Typ der vieles allein macht
sowohl meine Mutter als auch Schwiegermutter hätten mich wahnsinnig gemacht

kläre es bevor es zu mißverständnissen kommt und alle eingeschnappt sind

LG Manja

Beitrag von esperanza2010 09.03.10 - 15:05 Uhr

Abgesprochen war noch gar nichts, nur eine Idee von Ihm damit ich entlastet werde die erste Zeit da er auf Arbeit nicht freimachen werden kann.

Ich glaub sie wuerde mich auch wahnsinnig machen, ich mag Besuch sowieso nur maximal 3 Tage wenn es nicht meine beste Freundin ist und dann auch noch evtl. Streit wegen unterschiedlichen Ansichten, nein Danke!

Ich werd mir also fuer die ersten Wochen ne Putzfee suchen, so sollte es ganz entspannt sein und die geht auch wenn Sie fertig ist wieder ;-)

Beitrag von braut2 09.03.10 - 15:11 Uhr

Genau so würd ich es dann auch machen.

Aber sag mal: warum kann sich denn Dein Mann nicht freinehmen oder Urlaub in der Zeit machen?

Beitrag von esperanza2010 09.03.10 - 15:19 Uhr

Weil wir nicht in Deutschland leben und es hier ganz anders ist, er ist dann immer noch in seiner Probezeit wo Urlaub gar nicht geht und Ueberstunden abbauen geht auch nicht, er hat eine 6 Tage Woche mit 12Stunden-Schicht im Sicherheitsgewerbe. Den Tag der Geburt bekommt er frei aber dann ist Arbeiten angesagt :-(

Beitrag von darkmoon66 09.03.10 - 15:55 Uhr

aaaaaahhhhh bitte nicht.
SM machst Du doch eh nie was recht.... da brauchst Du danach eher noch mehr Unterstützung (vom Psychologen,oder so)

Würde klipp und klar sagen das ich das nicht möchte und fertig.

Beitrag von imzadi 09.03.10 - 16:04 Uhr

Also wenn ich mich so an meine Tage nach dem Kaiserschnitt erinnere, glaube ich das ich froh gewesen im Haushalt ein wenig unterstützung zu bekommen.

Könnt ihr euch nicht einigen das sie Nachmittags mal 2 Stunden vorbeikommt?

Beitrag von bluehorse 09.03.10 - 19:48 Uhr

Hallo,

meine Schwiegermutter war während ich im KH war (um meine Tochter zu beaufsichtigen) und auch danach noch 2 Wochen bei uns. Ich war schon froh, dass sie mir geholfen hat. Mir ging es zwar ganz gut, aber putzen etc. wäre mir schwer gefallen. Allerdings verstehe ich mich mit ihr auch sehr gut, sie hat sich nicht eingemischt, sondern einfach nur geholfen. Unter anderen Umständen hätte ich das auch nicht gemacht. Wenn du Bedenken hast ist es wahrscheinlich keine gute Lösung. Du sollst dich nach der Geburt nicht durch ihren "Besuch" zusätzlich stressen lassen. Was sagt deine Schwiegermutter denn zu der Sache?

LG bluehorse

Beitrag von glu 09.03.10 - 20:06 Uhr

Also mein KS war die Hölle, ich war dankbar für die Hilfe!

Aber wenn Du jetzt schon weisst wie es Dir hinterher geht, dann sag halt das Du es nicht möchtest!

lg glu

Beitrag von mimi08152004 09.03.10 - 23:15 Uhr

Such doch die Mitte...

wemm deine SM helfen mag (welch SEGEN) dann lasse sie doch einkaufen fahren oder so...sie muss ja nicht bei dir daheim hängen und deine Unterhosen waschen (mit Verlaub :-p) aber eine Aufgabe kann sie doch bekommen..ich säre dankbar gwesen, wenn nur eine der Omas mal IRGENDWAS gemacht hätte..einen Spaziergang, damit man mal
baden
aufräumen
pennen
Haare waschen
kann

oder
einkaufen damit man in der Zeit
s.o.
machen kann...

sträube dich nicht gegen die Hilfe, lenke sie nur in die von dir praktische Bahn ;-)

Alles gue für die spannende Zeit!#klee

Beitrag von kathrincat 10.03.10 - 08:30 Uhr

da würd ich ausziehen, dein freund kann ja auch helfen.

Beitrag von luka22 10.03.10 - 10:26 Uhr

...er hat keinen Urlaub!

Beitrag von kathrincat 10.03.10 - 10:38 Uhr

abends ist er nicht zuhause? oder wie, mein mann hatte auch keinen urlaub und ks, mit 3 nächten kh, ausser schwer heben kann man alles machen.

Beitrag von drachenengel 10.03.10 - 08:55 Uhr

Hallo

mit meiner Schwiegermutter wäre das NIE gutgegangen, muss aber nicht allen Schwiegertöchtern so ergehen.

Ich hatte bei beiden Kids leider geplante Kaiserschnitte, war bei beiden schnell wieder top auf den Beinen, sprich nach 3 Tagen daheim... und ja, es wäre schön gewesen, ein wenig verhätschelt zu werden... lach..

ABER selbst meine Mutter wäre da eher eine Belastung als eine Hilfe, denn wir haben einfach zu unterschiedliche Ansichten..

Ein geplanter KS ist zu 99% harmlos, klar es ist eine OP und man sollte die erste Zeit evtl nicht so heftig übertreiben... doch es kommt immer auf die Art und das Verhältnis zu den Helfern an...

Rede mit Deinem Partner in RUHE darüber... fertig...

Es kann niemand für Euch sagen, was gut oder falsch ist...

Bei Freunden ist es kulturell üblich, dass die Mutter das erste halbe Jahr bei der Baby-Mama ist.. da würde ich abdrehen... lach..

LG
Mone

Beitrag von luka22 10.03.10 - 10:19 Uhr

...das würde ich davon abhängig machen, ob dein Mann zu Hause sein wird. Ist er zu Hause, würde ich in dieser besonderen Zeit weder meine eigene Mutter noch eine andere Mutter dauerhaft dahaben wollen. Bist du aber alleine, würde ich es mir auf JEDEN Fall überlegen.
Ich hatte mit dem Dritten auch einen Kaiserschnitt und habe mich 3 Wochen lang kränklich und schwach gefühlt. Alleine hätte ich es sicher nicht geschafft - gut ich hatte auch noch 2 Große zu versorgen. Trotzdem. Gerade nach einem KS sollte man es ruhig angehen lassen. Die Tatsache, dass du den ersten KS so locker verkraftet heißt muss nicht heißen, dass es dieses Mal genauso wird.
Unterstützung brauchst du. Wenn dein Mann da wäre, würde ich aber auf jeden Fall den Vorschlag mit der Schwiegermutter dankend ablehnen.

Liebe Grüße
Luka

Beitrag von luka22 10.03.10 - 10:26 Uhr

...ich lese gerade, dass dein Mann keinen Urlaub hat. Uff, das ist hart...dann kann ich deinen Mann mit dem Vorschlag gut verstehen. Also wenn ich mich mit meiner Schwiegermutter einigermaßen gut verstehen würde, dann würde ich wohl schon zustimmen. Auch eine Putzhilfe, kommt nur 1-2 Stunden und wird sich sicher nicht um das Baby kümmern oder dir ein tolles Essen kochen. Und eine Woche, das überlebst du! Überleg es dir!

Liebe Grüße
Luka