wie mache ich ihm begreiflich, das nicht jeder gutes will?(2,5)

Archiv des urbia-Forums Erziehung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von babe-nr.one 09.03.10 - 14:12 Uhr

hallo!
mein sohn hat immer mal eine andere pgase- mal hat er vor allen fremden angst, und dann mal wieder würde er direkt mit jemanden nach hause gehen#schock#schwitz

heute ist mal wieder etwas passiert, was auf keinen fall nochmal passieren soll#schmoll

wir waren in der stadt, er ist neben dem buggy gelaufen, und ein mann hielt uns die türen auf.
was macht mein kind?!- erzählt erstmal, wie er heißt, und wie alt er ist.
dann spricht der mann ebenfalls mit ihm, und hat den gleichen weg, wie wir, dann nimmt mein sohn ihn an die HAND, und möchte mit ihm an der hand laufen#schock
ich sage ihm direkt, das wir nicht bei fremden an die hand gehen, da meint der mann"ist schon ok, ich muss nur bis zur ampel"#schock
ich hab ihn dann von dem mann weggenommen, und ihm versucht zu erklären, das man nicht bei menschen an die hand geht, /mitgeht, die man nicht kennt, manche menschen sind böse.#gruebel

momentan ist er mal wieder sehr sehr zutraulich, für mich und meinen mann ZU zutraulich#schwitz
wie kann ich dem zwerg nahe legen, das man das nicht tut?
ich will ihm ja auch keine angst machen, aber eine "gesunde" abwehrreaktion fände ich nicht schlecht!
also, wie macht ihr das?
lg

Beitrag von diewildehilde 09.03.10 - 14:18 Uhr

Ähhh, 2,5 Jahre?
Wie soll da ein Kind zwischen Gut und Böse unterscheiden. Du verlangst ein bißchen viel von dem kleinen.

Beitrag von babe-nr.one 09.03.10 - 14:26 Uhr

ja, 2, 5 jahre#gruebel

Beitrag von mansojo 09.03.10 - 14:25 Uhr

Hallo,

so war meiner auch,er aht gleich noch hinterher erzählt wo er wohnt
wie alt die Eltern sind
was die Eltern arbeiten

und alles innerhalb von 30 sec.

in dem Alter sind die Kinder doch noch nicht allein unterwegs

wir haben versucht Jonas zu erklären das man sagen kann wie man heißt aber mehr muss man nicht erzählen

die Phase war auch bald vorrüber

am besten war als Jonas mich im Bus laut fragte"mama darf ich ihm erzählen wie ich heiße?"

Gruß Manja

Beitrag von babe-nr.one 09.03.10 - 14:29 Uhr

ohjeh, unsere straße weiß er zum glück nicht#schwitz


sicher sind die kleinen nicht alleine unterwegs, aber ich fühle mich nicht gut dabei#schmoll....

lg#blume

Beitrag von espirino 09.03.10 - 14:31 Uhr

Hallo,

also was ich schon mal gar nicht mag, sind Menschen, die meinen sie müßten die Kleinen andauernd anreden oder sogar anfassen nur weils kleine niedliche Kinder sind. Ein normaler Erwachsener macht das mit keinem fremden Kind, es sei denn es ist völlig allein und niemand weit und breit in Sicht, der dazu gehört.

Zum Glück sind meine Kinder Fremden gegenüber sehr zurückhaltend und antworten teilweise auf Fragen überhaupt nicht. Mir ist auch völlig wurscht, ob die anderen Leute sie dann für unhöflich erzogen halten.

Ich würde halt auch mit meinem Kind einen gewissen Abstand zu fremden Personen einhalten und erst recht zu denen, die es meinen anquatschen zu müssen. Im Moment bist du diejenige, die immer auf Tuchfühlung zu ihrem Kind bleiben muß. Du kannst ihn nur immer wieder darauf hinweisen, daß er bei dir zu bleiben hat, daß er nur Polizisten seinen Namen verraten darf. Was du jetzt wirklich nicht übertrieben machen solltest, ist ihm Angst vor Fremden. Er hat sich erst bei dir zu vergewissern, wie du dazu stehst. Du bist ihm mit deiner Reaktion ein Vorbild und er wird auch immer zuerst nach dir sehen, was du machst.

Ich bin mir nicht sicher, aber dem Mann der nur zur Ampel gehen wollte hätte ich bestimmt gesagt, daß er doch schon groß ist und das sicher allein schafft.

Mit der Zeit kommt auch eine gesunde Abneigung Fremden gegenüber, die beileibe aber nicht jedes Kind rettet. Trotz allem müssen sie lernen, daß die Welt nicht nur aus GUT besteht, dafür ist es aber noch zu früh.

LG Jana

Beitrag von babe-nr.one 09.03.10 - 14:41 Uhr

hallo jana!
#danke erst mal, für deine antwort!

ich hasse es auch, wenn jemand einfach mein kind angrabscht#aerger

mir wäre es auch egal, ob andere ihn für ungezogen halten, wenn er nicht mit ihnen reden möchte-kommt auch mal vor;-)

ich habe meinen sohn ja direkt weggenommen, und bin abgebogen...
vor allem fand ich es etwas frech, es "ok" zu heißen, obwohl ICH deutlich gesagt habe, das mein kind nicht an die hand fremnder menschen geht#aerger...



also muss ich wohl einfach warten, bis die "zeit gekommen ist"....#schmoll.
lg

Beitrag von simone_2403 09.03.10 - 15:06 Uhr

Hallo

In dem Alter kannst du ihm den Unterschied noch nicht begreiflich machen,er ist noch zu klein um das umzusetzen.Es ist deine Aufgabe dafür zu sorgen das er nicht so anhänglich ist bei Fremden,denn er versteht es nicht ;-)

Du kannst nicht mehr tun,als deinen Sohn immer wieder aus solchen Situationen herraus zu nehmen bis er alt genug ist zwischen gut und böse ind dieser Situation zu unterscheiden.

lg

Beitrag von marion2 09.03.10 - 19:45 Uhr

Hallo,

die gesunde Abwehrreaktion musst du übernehmen.

Er ist, wie er ist.

Gruß Marion

Beitrag von wemauchimmer 09.03.10 - 21:53 Uhr

Sorry, ich finde das total überzogen.
Du wirst Deinen Kleinen ja nicht alleine durch die Gegend laufen lassen. Du bist dabei. Keiner klaut ihn Dir.
Es ist doch toll, daß die Kinder so offen sind. Sie werden noch früh genug lernen, daß das in Deutschland leider nicht sehr angesagt ist.
Ich habe damit kein Problem, wenn im ÖPNV Leute auf die Kinder positiv reagieren, sie anlächeln, sie nach ihrem Namen und Alter fragen (und natürlich die Gegenfragen ebenso beantworten). Und wenn mal eine Omi meint, das Kind an der Hand nehmen zu müssen, dann gönn ich ihr das auch.
Denn mein Eindruck ist der: Wenn die Kinder mit Fremden kommunizieren, dann ist das für beide Seiten ein sehr positives Erlebnis. Also laß doch ein bißchen Glück in die Welt.
Wenn Du überall nur Päderasten siehst, machst Du die Umgebung Deines Kinds zu einem Hochsicherheitstrakt. Und das kann ihm nicht guttun, und das ist auch nun mal nicht die Realität hier in Deutschland, auch wenn die Medien die seltenen Fälle gerne extrem lang und breit auswalzen.
LG