Meine Schönster und schlimmster Tag zugleich

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von alexa2504 09.03.10 - 14:30 Uhr

Am 12.10.09 war der geplannte Pflicht Kaiserschnitt von unserem Sohn Luca-Dean. Morgens um sieben fuhren mein Mann und ich ins KH. Ich wurde für die Op vorbereitet und war mega nervös. Dadurch das ich vorab 2 FG hatte war meine Angst irgend was könnte sein sehr groß. Um kurz nach wurde ich in den Op gebracht die 1. PDA wurde gestochen unter höllischen Schmerzen. NAch zehn Minuten wurde ich immer noch nicht taub und ich hörte wie dir ärtze sich unterhielten und sagten sie wollen eine vollnarkose machen aber war das letzte was ich wollte also musste ich noch mal durch die PDA mein mann der mittlerweile in den op gekommen war musste wieder raus. Die 2. PDA war zum glück nicht mehr so schmerzvoll und sie wirkte sofort. Mein mann kamm zurück. Kurze zeit später wurde der erste schnitt gemacht. Dann nach einer gefühlten stunde um 8.44 der erste schrei. mein sohn wurde mir kurz gezeigt und dann auf einen tisch gelegt den ich aus dem augenwinkel sah, um die ersten nomalen untersuchungen zu machen. mein mann gab mir einen kuss und ging unseren sohn beguachten dann der schock drei ärzte und vier schwestern liefen blitzartig zu meinem sohn. einer schlug ihm auf die brust der andere schlug auf die füße und nichts passierte ich sah nur aus dem augenwinkel das mein mann umkippte eine schwester ihn raus brachte. keiner sagte mir was passiert ist! fünfzehn minuten später kam eine schwester rein und meinte nur die atmung wäre sehr schlecht er wird mit dem krankenwagen sofort in die uni auf die kinderintensiv gebracht. ich hab nur noch geweint. was ist mit meinem baby? nach dem ich genäht worden bin brachte man mich zurück in den kreissaal zum glück war meine mutter und meine schwester da um mich aufzufangen. Die ärzte aus der uni kamen es waren ungelogen 4 stück. ich hörte meinen sohn weinen weil sie ihm einen zugang und eine magensonde legen mussten. das war vorerst das letzte was ich gehört habe. mein mann ist mit meiner schwester direkt mit in die uni gefahren damit Luca nicht alleine ist und ich blieb zurück. die schmerzen nach dem ks waren die hölle. Trotz allem hab ich gekämpft und bin einen tag später morgens aufgestanden und hab mich nachmittags verlegen lassen mir war egal was die ärzte sagten ich wollte zu meinem kind. Eine ärztin meinte zu mir ich soll mich nicht so aufregen und hier bleiben ich würde meinen sohn noch früh genung sehen da war schluss ich wollte da weg .In der uni angekommen ging der erste weg mit dem Rollstuhl zu meinem kind ich bin zusammen gebrochen überall schläuche und zugänge es war schrecklich. die leute auf der Intensiv waren aber sowas von lieb und nett. Drei tage nach der geburt durfte ich meinen sohn dann das erste mal auf den arm nehmen und da hab ich erst einmal gespürt was es heisst mama zu sein. Eine woche später hat sich unser schatz wunderbar erholt das wir ihn mit nach hause nehem durften. Er hatte probleme mit dem Linken Lungenflügel er war einfach noch zu eng und wurde mit ganz bestimmten Atemmasken geweitet. Es war der schönste und zugeich schlimmste TAg im meinem Leben. Man hat dieses kleine wesen einmal kurz gesehen aber wenn ihm was passiert wäre........

Beitrag von heike011279 10.03.10 - 09:03 Uhr

Hallo Alexa,

erst einmal gratuliere ich Dir zur Geburt Deines kleinen Sohns.
Was Ihr erlebt habt, muss ein Alptraum sein und umso schöner ist es, dass Ihr ihn heil und unbeschadet überstanden habt.
Gott sei Dank ist die Medizin heutzutage schon so weit, so dass sehr viele Komplikationen sofort und effizient behandelt werden können.
Trotzdem, der Schock sitzt erstmal tief und die Erleichterung ist umso größer, wenn alles gut ausgeht.

Alles Gute und Gruß

Heike