Bin verzweifelt. Wie würdet Ihr jetzt reagieren? Thema Sprache.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von yamie 09.03.10 - 15:45 Uhr

hallo,

ich weiß gar nicht so richtig wo ich anfangen soll...

unsere tochter ist jetzt 3 jahre geworden. sie spricht... nunja, sie spricht.
hat probleme mit sch, ch, st, s, - sie lispelt sie eher, vertauscht konsonanten und kann schlecht bis keine grammatikalisch (halbwegs)-richtigen sätze bilden.
z.b. "Gehst Du morgen arbeiten?" jessi sagt: "du abeiten?"
bei bildern sagt sie immer nur das substantiv, anstatt zu sagen WAS sie auf dem bild sieht.

gestern haben wir sie einer logopädin vorgestellt. einfach nur um zu schauen, wie und ob unsere kleine ein "sprachkanditat" wär. lt. dieser hätte jessi multiple dyslalie sowie dysgrammatismus.

jessi hat die zeit bei der logopädin sehr gefallen, hat super mitgemacht und möchte wieder hin. (spielen macht ja spass)

vor 1 woche, bei der U7a sagte unsere ki.ärztin alles wäre noch normal, sie ist altersgerecht entwickelt, es gäbe sich noch alles...

jetzt hab ich eben bei unserer kinderärztin angerufen und DOCH um eine sprachtherapie (verordnung) gebeten.
NEIN, auf keinen fall, sagt sie, jessica wäre noch viel zu jung, noch in der entwicklung, das gibt sich noch alles, sie könne noch keine diagnose stellen, es ginge u.a. zu lasten der krankenkasse... etc.

letztendlich willigte sie ein: es sei eine AUSNAHME und sie tut mir quasi mir zuliebe. #kratz




ich bin verzweifelt und hin-und hergerissen. seh ich das zu eng? was soll ich tun? wie würdet ihr entscheiden? und mit welchem grund?
wieso sind die meinungen von der logopädin und der kinderärztin derart verschieden??




traurige grüße,
yamie





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dies ist KEINE signatur!

Beitrag von tragemama 09.03.10 - 15:50 Uhr

Ganz einfach: Die Logopädin will Geld verdienen, die Kinderärztin ihr Budget nicht belasten...

Aber zur Sache: Ich würde zur Logopädin gehen. Das kann nicht schaden, vor allem, wenn es Deiner Tochter Spaß macht. Dich belastet das "Problem" ja offensichtlich, also such Dir jemanden (in dem Fall die Logopädin), der Dir hilft.

Alles Gute,
Andrea

Beitrag von valentina.wien 09.03.10 - 19:43 Uhr

Das würde ich auch raten.
Allgemein heißt es, dass man mit vier Jahren mit Logopädie beginnen soll. Aber ich denke, dass die Sprachschwierigkeiten des Kindes relativ groß sind und es Sinn macht früher anzufangen.

Alternativ kann man eine zweite Meinung einholen.

Beitrag von linagilmore80 09.03.10 - 15:51 Uhr

Also, Deine Tochter ist erst 3 geworden und Du erwartest perfekte Ausprache?
Sorry, aber Du erwartest zu viel und setzt Deine Tochter unter Druck.
Warum die Meinungen der Logopädin und des Kinderarztes so weit aus einander gehen? Geld ist die Antwort.

Ich würde eher meinem Kinderarzt vertrauen, als einer Logopädin.

Grüße Lina

Beitrag von tauchmaus01 09.03.10 - 16:50 Uhr

Ich denke kaum dass ein Kind unter Druck gesetzt ist wenn es einmal die Woche spielen geht ;-)

Mona

Beitrag von bille2000 09.03.10 - 22:06 Uhr

Du kennst ihren Kinderarzt doch gar nicht. Wie kannst Du sagen, daß sie ihm eher vertrauen sollte? Es gibt genug faulel Säcke, deren einziges Problem ihr Budget ist. Wenn Du an den falschen gerätst, bist Du echt gea... wenn Du mal ein echtes Problem hast.

Kopfschüttel wie man so blauäugig sein kann!

Bille

Beitrag von braut2 09.03.10 - 15:58 Uhr

Die Kindergartenfreundin meiner Tochter kam mit 3 in den Kiga und sprach ..........GAR NICHT........ Sie sagte einfach nichts. Zuhause sprach sie genauso wie Deine , nur Wörter.
Sie hat nichts weiter gemacht, keine Logo, nix. Im Kiga hat sie unheimlich schnell alles gelernt und konnte nach nem halben Jahr deutliche Sätze sprechen :-)

Beitrag von espirino 09.03.10 - 15:59 Uhr

Hallo,

das ist schwer zu beurteilen. Wir sind weder das eine noch das andere.

Wenn du glaubst deine Tochter ist bei der Logopädin gut aufgehoben und dir geht es besser damit, daß sich jemand mit ihrer Aussprache beschäftigt, dann mach das einfach. Die Überweisung hast du ja bekommen.

Ob nun ausnahmsweise oder nur dir zuliebe ist doch egal. Ich möchte nicht wissen, wie viel MuKi-Kuren schon nur "ausnahmsweise" oder "jemandem zuliebe" genehmigt worden sind, die die Allgemeinheit mitbezahlt.

Mach dir nicht so viel nen Kopf.

LG Jana

Beitrag von susaheld 09.03.10 - 16:07 Uhr

Hallo,

was richtig und was falsch ist, kann auch nicht beurteilen.
Aber ich finde auch, dass Du etwas zu streng bist.
Meine Tochter ist 5 und kann sch und st nicht sauber aussprechen. Jetzt bei der Schuluntersuchung wurde ich von der Amtsärztin drauf hingewiesen und meine Tochter zu korrigieren, aber Logo wär nicht nötig. Außerdem ergibt sich eine deutlichere Aussprache oft auch mit dem Zahnwechsel. Meine Tochter hat z.B. unten eine kleine Lücke, das Problem könnte also von daher stammen.
Auch die Grammatik kommt im Laufe der Zeit. Lies ihr viel vor, lass sie erzählen und erzähle Du ihr viel. Das ist meine Meinung, dass sie auch so die Sprache richtig lernt.

Susanne

Beitrag von lena10 09.03.10 - 16:35 Uhr

Hallo,

ich finde, du hast alles richtig gemacht!

Warum Arzt und Logopäde so verschiedene Meinungen haben, haben ja mein Vorschreiberinnen schon angemerkt.

Aber: Natürlich KANN sich das Sprachproblem deiner Tochter noch von selbst lösen, aber vielleicht tut es das auch nicht! Und dann? Dann hat man wertvolle Zeit verloren und das Kind hat vielleicht Probleme beim Schulstart, weil es nicht ordentlich sprechen kann!

Ich finde, so lange es deiner Tochter Spaß macht, kann die Logopädie nicht schaden, sondern nur helfen!

LG LEna

Beitrag von gismomo 09.03.10 - 16:42 Uhr

Hallo,

bei meinem jünsten Sohn hatte ich mir die Altersgrenze vier Jahre gesetzt - aber so, dass ich, als er vier wurde, auch schon einen Platz beim Logopäden bekommen habe.

Als mein Sohn 3 1/2 war, hab ich ihn vom HNO-Arzt untersuchen lassen. Anschließend bekam er ein Rezept für Logopädie (bei mir problemlos ,da privat versichert - dafür muss ich aber einen Teil der Kosten selber zahlen).

Ich bereue es nicht, dass wir mit vier Jahren angefangen haben. Er hat nicht nur Ausspracheprobleme, sondern auch Probleme damit, Sprachstrukturen zu bilden etc.
Laut Logopädin hätte er mit hoher Wahrscheinlichkeit eine LRS entwickelt, wenn wir nicht so bald angefangen hätten, Logopädie-Übungen zu machen. Da wir aber so früh angefangen haben, bekommen wir es zeitlich gut in den Griff, bis die Schule losgeht.

Vor vier würde ich vermutlich nicht unbedingt anfangen, aber darauf gucken, dass er mit vier sicher einen Platz bekomme. Also so mit 3 1/2 oder 3 3/4 beim Arzt vorstellen.

lg
K.

Beitrag von eule1206 09.03.10 - 16:42 Uhr

Hallo yamie,
alternativ solltest Du Dir vielleicht noch die Meinung eines HNO Arztes einholen ob mit dem Gehör auch alles ok ist. Ggf. liegen Sprachverzögerungen auch mal daran.
Ansonsten kann ich mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen, mit drei Jahren muss Deine Tochter noch nicht perfekt sprechen. Ich kenne einige dreijährige die man kaum versteht und keiner hat schon Logo.
LG Nicki

Beitrag von wort75 09.03.10 - 16:52 Uhr

deine kinderärztin hat recht.

meiner geht mit 5 anderen in die krippe. alle sind zwischen 3 und 4 jahre alt. alle sechs kinder sind deutscher oder schweizerdeutscher abstammung und reden entweder dialekt oder hochdeutsch daheim und in der krippe. gleichviele erzieher sind deutsche wie dialektsprechende. die krippe ist teuer - man kann also davon ausgehen, dass alle sechs kinder aus einem guten sozialen mitelfeld kommen. also etwa gleiche ausgangslage.

und was hört man? einer hat extrem viele fremdwörter und redet wie ein schüler, einer erfindet worte, wenn ihm keine einfallen, der andere ist gleich weit wie dein kind, das kleine mädel spricht gar nicht, sie deutet nur mit dem finger, meiner redet klar und deutlich ohne gramatikfehler aber ohne viele fremdworte und sein bester freund versteht beim besten willen nur mein sohn...
ist absolut alles in der norm... sogar das mädel!

Beitrag von hermione.granger 09.03.10 - 16:55 Uhr

Hallo yamie

meine Tochter ist auch 3.
Sch und ähnliches kann sie auch nicht - sagt immer "s"
Laut KiA ist das in dem Alter (bis 4-5) noch normal.
Aber die grammatik finde ich bei deiner Tochter schon heftig. Ich habe natürlich keine Ahnung was normal ist und was nicht... Bei U7a hat die KiÄ bei uns schon auf die Grammatik geschaut..
Meine Tochter spricht grammatikalisch sehr gut, fast perfekt. Und was sie da noch für extra-Wörter verwendet. Z.b neulich schaut aus dem fenster: "es ist furchtbar nebel"..
Ich würde die Leistung von Logopädin auf jeden Fall nutzen!
LG

Beitrag von inajk 09.03.10 - 16:57 Uhr

Warst du beim HNO? Zunaechst mal muss das Gehoer getestet werden. Schwerhoerigkeit koennte eine Erklaerung sein, und in dem Fall ist keine Zeit zu verlieren.
Wenn das Gehoer ok ist, wuerde ich zur Logopaedin gehen. Es stimmt natuerlich, dass ein Dreijaehriges noch nicht perfekt sprechen muss, aber einfache, grammatisch einigermassen korrekte Saetze sollte sie schon machen koennen. Wie gesagt, es muss nichts schlimmes sein, aber wenn was los ist, ist man besser frueher dabei als spaeter. Schade wird es ganz sicher nichts, und so wie du es beschreibst finde ich es schon einigermassen auffallend (ich arbeite mit Kindern mit auditiven Problemen und Sprachentwicklungsstoerungen).

Was ich schon seltsam finde hier bei urbia: immer wenn es um medizinische Dinge geht, zB wenn ein Kind vom Sofa faellt aber voellig munter und froehlich ist, wird sofort geraten ins KH zu fahren (lieber einmal zu viel als einmal zu wenig), aber hier (und bei Erziehungsproblemen, faellt mir auf), wird immer zum Abwarten geraten. Versteh ich nicht #kratz

LG und viel Erfolg,

Ina

Beitrag von nana141080 09.03.10 - 17:02 Uhr

Hallo,
man sagt das Kinder mit 5 Jahren keine dyslalie mehr haben sollten. Wir fangen gerade mit Logopädie an. Es macht meinem 5 Jährigen viel Spaß und ich finde den Zeitpunkt jetzt gut.

Wie stark deine Tochter Logopädie braucht, kann nur ein Profi erkennen. Mach doch erstmal die 10 Mal und sieh dann weiter.

Die Grammatik muß mit 3 Jahren NICHT super sein#aha

VG Nana

Beitrag von fritzeline 09.03.10 - 17:32 Uhr

Ich kenn einige dreijährige, die praktisch noch gar nicht sprechen und gerade mal Zweiwortsätze bilden #kratz

Weil ich von meinem da wirklich verwöhnt bin, fand ich das auch anfangs sehr befremdlich, aber es scheint doch vollkommen normal zu sein. Ich würde auf die KiÄ hören und noch ein Jahr Zeit lassen bevor ich meinem Kind den Stempel der Lernstörung aufdrücken ließe.

Aber es ist so natürlich schwer zu beurteilen.

Beitrag von cocoskatze 09.03.10 - 17:49 Uhr

Ganz ehrlich?

Ich würde eher früh als zu spät zum Logopäden gehen.

Die Ärztin meines großen Sohnes hat uns auch ewig hingehalten, meinte es sei zu früh, er solle erstmal eine Weile in den Kindergarten gehen, und dann mal weitersehen.................

Ich habe darauf drängen müßen, dass sie uns zum HNO schickt, da mein Sohn mit 4 Jahren noch extrem schlecht sprach.

Nein, sie habe ja mehrmals das Gehör getestet, es sei nicht notwendig:-[

Das Ende vom Lied war dann die Diagnose in der Pädaudiometrie. Mein Sohn litt unter einer Schallleitungsschwerhörigkeit, und hat auf einem Ohr fast garnichts gehört, auf dem anderen nur 30%.

Folglich KONNTE er garnicht richtig sprechen "lernen".

Er wurde operiert und bekam 30 Sitzungen beim Logopäden.

Und siehe an: Mein Kind sprach! Und zwar richtig gut und deutlich.

Lass dich nicht hinhalten oder vertrösten. Je eher du etwas unternimmst, umso besser ist das!

LG
Simone

Beitrag von angelblueeyes 09.03.10 - 17:54 Uhr

Hallo!

Also sch,ch, st und s sind die schwierigsten Bustaben für die Kinder und die lernen sie auch zuletzt richtig auszusprechen. Normal geben die Kinderärzte den Kindern bis zum 6. Lebensjahr dafür Zeit, sie zu lernen. Was das vertauschen der Konsonanten angeht, würde ich sie erstmal einem HNO vorstellen, denn es kann auch sein, dass sie ein Hördefizit hat.
Unser Sohn hatte auf beiden Ohren ein Defizit von 30-40 % und dadurch konnte er z.B. Wecker und Bäcker nicht voneinander unterscheiden, oder er sagte zum Pullover Pullober. Er wurde operiert, hat Röhrchen eingesetzt bekommen und nur eine Woche später beim Hörtest hatte er nur noch ein Defizit von 10-20%. Und das ist dann mit der Zeit noch besser gewesen. Was die Sprache angeht konnten wir zusehen wie es von Tag zu Tag besser geworden ist.
Was momentan immernoch ein wenig hakt ist das s, aber dafür soll er Psychomotorik bekommen. Oft kann es nämlich sein, dass die Kinder zu wenig Körperspannung haben und die Muskeln auch im Bereich der Zunge zu schlapp sind. Und bei der Psychomotorik werden alle Muskeln beansprucht, durch sprachliche und körperliche Übungen. Es ist ein ganzheitliches Programm.

LG
angel

Beitrag von carolina2810 09.03.10 - 19:36 Uhr

Hallo,
wir hatten auch das "Problem", daß der KiA mit gerade mal 3 jahren noch kein Rezept ausstellen wollte.
Wir sind dann zum HNO (dazu brauchst du keine Überweisung :-) ) gegangen, dort war nach Untersuchung kein Thema ein Rezept zu bekommen.
Von ihm wurden wir auch zum Pädaudiologen überwiesen. Mittlerweile bekommen wir auch Logopädie verschrieben ausserhalb des Regelfalles.
Wir haben von ihm die gleiche Diagnose bekommen wie Ihr.

Ich würde immer wieder den Weg wählen.

Denn ich habe die Verantwortung und muss mir nachher nicht sagen lassen, nicht alles versucht zu haben.

Mittlerweile ist er 5, es hat sich schon deutlich gebessert, aber fertig sind wir noch lange nicht.
bin nur froh, daß er erst 2011 in die Schule muss, so haben wir noch ein wenig Zeit!

Alles Gute,
Caro

Beitrag von fruehchenomi 09.03.10 - 19:48 Uhr

Also ich kann Dir von zwei Fällen aus meiner Familie erzählen. Der eine ist Leonie, meine Enkelin, sie ist 3 Jahre und knapp 4 Monate alt und spricht so gut wie alles, bildet auch die Sätze gut - nur das sch wird nix, aber das ist nicht schlimm. Ich finde es aber klasse, wie sie sich artikulieren kann und ihre Mama würde sie sicher fördern, wenn es nicht so wäre.
Der andere Fall, Leonies Mama, meine Tochter. Sie war bei einer Tagesmutter zusammen mit ihrem Bruder. Keiner merkte so recht, dass ihr Bruder alles Sprechen für sie übernahm, sie musste eigentlich garnicht reden. Ruckzuck war sie fast 4 und redete - miserabel. Da kam das große Oje und wir suchten schnellstens einen Logopäden auf, weil sie auch T und K verwechselte usw.
Der meinte - damals schon - es sei 5 vor 12 gewesen, sonst hätte sie die Kurve bis zur Einschulung nicht mehr gekriegt. War auch so schwierig, sie hatte sogar noch in der Schule Schwierigkeiten bei Wortfindung und Satzbau.
Also - wenn Du es nicht bezahlen musst, dann geh ruhig mal hin zur Logopädin, es kann Deinem Kind nur gut tun.
Traurig musst Du deswegen doch nicht sein, es hat doch keine lebensbedrohliche Krankheit !
Auch wenn viele meinen, ein Kind muss mit 3 Jahren noch nicht sprechen können - noch nicht alles, okay, aber es ist auch schön, wenn es gut spricht.
Es tut sich in vielem leichter, auch im Kiga ! Die Kinder in Leonies Kita, die sich noch nicht artikulieren können, hauen und schubsen viel schneller als die anderen ......
LG Moni

Beitrag von anja96 09.03.10 - 20:40 Uhr

Hallo,

ich persönlich finde es zu früh, mit 3 bereits zur Logopädin zu gehen. Meine Tochter war das erste mal mit 5 bei einer Logopäding und es hat rein gar nichts gebracht (Dyslasie, Zungenfehllage), jetzt mit 8 haben wir einen neuen Versuch gestartet und es funktioniert wesentlich besser.

Mit 3 ist es ja fast noch normal, daß einige Kids lispelt - wegen der falschen Grammatik müßt Ihr halt in ganzen Sätzen mit ihr sprechen und wenn sie nur halbe Sätze sagt, es für sie richtig wiederholen.

LG, Anja

Beitrag von babybaer4 09.03.10 - 21:06 Uhr

Hallo,

es ist schwierig das zu beurteilen ,wenn man deine Tochter nicht gehört hat.
Aber ich denke du solltest auf dein Bauchgefühl hören.
Mein Sohn(4 1/2) bekommt Logo nach langem Kampf seit er 3 1/2j ist.
Er sprach so schlecht das selbst wir die Eltern uns arg konzentrieren mussten um ihn zu verstehen.
Er hat in diesem einen Jahr viel gelernt,aber im Prinzip waren wir schon zu spät.Jan muss jetzt 2mal die Woche hin ,damit er eine Chanche hat in der Schule die er nächstes Jahr besuchen muss.
Es stimmt schon das die richtige Sprache über nacht kommen kann,aber was ist wenn nicht?
Im Prinzip ist Logo eine Stunde lang Spiel und Spaß.
Mein Sohn geht gerne hin .

Lg Sabine

Beitrag von suameztak 09.03.10 - 22:16 Uhr

mein 3-jähriger war beim HNO und beim Sprachheilpädagogen. Die Probleme mit den Ohren wurden beseitigt, die Sprache überprüft (durch viele Tests, alles spielerisch neben den "normalen Spielen" und Übungen) Die schlimmsten Defizite wurden behandelt, der Rest ist laut Pädagogen noch in der Norm und daher sollen wir jetzt erst mal Aussetzen und die nächste U abwarten. Wenn es sich aber bis dahin nicht deutlich gebessert haben sollte, dürfen wir wiederkommen.

Beitrag von yamie 10.03.10 - 11:53 Uhr

oha, danke für die zahlreichen antworten. #pro

der tenor des ganzen liegt schon eher da, wo auch mein bauchgefühl liegt: nämlich die logopädie anzugehen.
ok, 3 jahre mag vielleicht in der tat etwas früh sein, aber wer gibt mir die garantie, daß meine tochter nach evtl. 2 jahren sauber spricht? (ohne logop.)

von daher werde ich den arzt wechseln. denn jedesmal für ein neues rezept extra zu kreuze kriechen zu müssen, hab ich auch keinen bedarf. auch soll "mir zuliebe" keine verordnung ausgestellt werden.



viele liebe grüße an alle :-D
yamie




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