Frage zur Privatinsolvenz

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Beitrag von zimtschnecke86 09.03.10 - 16:08 Uhr

Hallo,

ich bin dabei in Privatinsolvenz zu gehen , muss allerdings noch ein paar Dinge klären bevor es eröffnet werden kann .

Meine Frage ist nun , es ist noch nicht eröffnet aber natürlich kommen weiterhin Mahnschreiben etc.
Kann ich den Leuten mitteilen das die sich bitte Gedulden mögen , da ich eine Privatinsolvenz machen werden ??? Oder sollte man das besser nicht bei Gläubigern erwähnen bevor die Insolvenz noch nicht eingeleitet wurde?!!

Wäre froh wenn mir das jemand beantworten könnte.

Danke im vorraus.

Zimtschnecke

Beitrag von krokolady 09.03.10 - 16:21 Uhr

das ist der Job Deines Insolvenzverwalters - der klärt und regelt das eigentlich für Dich.

Beitrag von zimtschnecke86 09.03.10 - 16:26 Uhr

Ja das stimmt aber soweit bin ich noch nicht .... es ist ja noch nicht eröffnet und ich habe noch keinen Insolvenzverwalter , das ganze wird noch bis Mai dauern ..:-(

Beitrag von krokolady 09.03.10 - 16:29 Uhr

na dann halt die Schuldnerberatung die die PI einleitet.

Beitrag von zimtschnecke86 09.03.10 - 16:31 Uhr

Oke dann frag ich da nach was ich machen soll.

Danke

Beitrag von tve 09.03.10 - 16:40 Uhr

Wahlweise ignorieren, oder an die Schuldnerberatung weiterreichen, bleibt sich Jacke wie Hose, die meisten Gläubiger schreiben sowieso weiter und stören sich nicht daran.
Solltest Du die Teledoof mit bei den Gläubigern haben, darfst schon mal damit rechnen, daß Seiler und Kollegen auch noch Briefchen während der laufenden PI schicken und sich selbst nicht von Schreiben Deines Insoverwalters davon abhalten lassen, die haben eben zuviel Papier und Geld fürs Porto. ;)

Beitrag von diewildehilde 09.03.10 - 16:54 Uhr

....und wollen ran an ihr Geld, was ich sehr gut verstehen kann.

Was ich nicht verstehen kann, und das ohne alle Hintergründe zu kennen ist, warum man mit 23 schon so überschuldet sein kann/muß, dass als einzige Möglichkeit die Privatinsolvenz bleibt.

Wir sollten zunächst einmal fragen, bevor wir kluge Ratschläge zum Inso-Verfahren geben, um wieviel Schulden es sich handelt und ob man da vielleicht mit Ratenzahlung raus kommt. Ist nämlich auch mal ganz schön, wenn ein Gläubiger Geld sieht.

Beitrag von tweety12_de 09.03.10 - 17:34 Uhr

das hab ich mich auch gerade gefragt.......

allerdings denke ich mal, das da auch de mann seinen teil dazu beigetragen hat

Beitrag von zimtschnecke86 09.03.10 - 17:38 Uhr

Hallo,

es ging sich lediglich was ich den Gläubigern sage bzw. hinhalte bis das das Verfahren läuft. Alles andere ( wieviel und warum ) hat niemanden zu interessieren.

Ich würde hier nicht fragen , wenn ich nicht die Vorraussetzungen dafür hätte.

Und weiterhin werde ich mich hier zu diesem Thema nicht rechtfertigen . ;-) (man kennt das Spiel hier ja , und ich bin mit sicherheit nicht das Lamm was sich der Wolf krallt );-)

Zimtschnecke

Beitrag von cocoskatze 09.03.10 - 18:23 Uhr

Meinst du denn, wenn 30 Hühner hier auf sie stürzen und Hintergründe erfragen, dass dadurch ihre Schulden weniger werden?

Klar, es ist nicht toll, wenn man in dem Alter überschuldet ist, aber durch Vorwürfe wird es ja nunmal nicht besser..............

Beitrag von tve 10.03.10 - 16:25 Uhr

Nö, da braucht man nicht fragen, geht uns nichts an und es war auch nicht gewünscht, dass ist ganz allein das Problem von Schuldnerberatung, Insolvenzgericht und Inso-Verwalter.

Das die an das Geld wollen ist mir klar, nur können sie das im Moment der Verfahrenseröffnung auch direkt vergessen, mit dämlichen Schreiben während dem laufenden Verfahren kommt man als Gläubiger nicht besser weg, man macht sich höchstens Kosten, die man hinterher nicht bezahlt bekommt, weil man sie dem Schuldner auch nicht mehr aufs Auge drücken kann.

Aber wie schon oben erwähnt, die haben eben zuviel Geld für Briefchen und Porto.

Über das Thema, wie man mit 23 schon im Schuldensumpf sitzen kann, darfst Du Dich mal mit Verbraucherschützern und unseren Politiker unterhalten, wenn Du daran Interesse hast es wirklich herauszufinden.

Beitrag von diewildehilde 10.03.10 - 16:55 Uhr

Weisst Du, ich habe von meinen Eltern Werte vermittelt bekommen und den kleinen Tipp, dass man keine 100 Euro ausgeben kann, wenn man nur 50 in der Tasche hat.

Mir geht es ganz gewaltig auf den nicht vorhandenen, wenn alle Schuld für Überschuldung eines jungen Menschen auf die Politik geschoben wird oder hat etwa Fr. Merkel das Geld ausgegeben, das sie nicht hat?

Beitrag von tve 11.03.10 - 08:09 Uhr

Als Deine Eltern Dir diesen Ratschlag gaben, gabs bestimmt auch noch keine Handys, Kreditkarten, Onlineshops, etc... in diesem Ausmaß wie es das alles heute gibt.
Auch hat sich einiges an der Art der Werbung und der Gesellschaft selbst geändert, früher wurden auch keine Kinder in der Schule von Mitschülern geschlagen, weil sie sich keine Markenklamotten leisten konnten, etc.... .
Und klar kann man der Politik eine große Teilschuld dafür eingestehen, würde man verschiedene Dinge anders angehen und die Verbraucher besser schützen, gäbs weitaus weniger Probleme mit Überschuldung.
Des weiteren lebt die Politik vom Bund angefangen, bis runter in die kleinste Kommune den Leuten doch heute vor, dass man Schulden machen muß, in dem sie selbst nicht vorhandenes Geld raushauen.
Und damit meine ich jetzt nicht den ALG II Bereich, sondern die Bereiche, wo die guten Parteifreunde und der nähere Bekanntenkreis mit entsprechenden Aufträgen versorgt wird, sei es Ausbesserung von Schlaglöchern, oder der neue Gehweg (der nicht unbedingt nötig gewesen wäre), wo dann auch noch bei der Ausschreibung beschissen wird.
Wir hatten hier erst solch einen Fall, 150 m Gehweg mit einfachem Verbundstein, Breite des Weges ca. 1 Meter, billigste Randsteine, also nicht mal in Wegpflasterfarbe, sondern schlichtes Grau. Der Auftrag ging an eine Firma, für sage nd schreibe 42.000 Euro.
Hätte die Stadt das Material beim benachbarten Großhändler selbst gekauft und 2 ihrer Hiwis 3 Tage dran gestellt, hätte der Spaß nicht mal die Hälfte gekostet.

Was die Frau Merkel angeht, klar, die gibt stänig Geld aus was nicht vorhanden ist, sinds hier mal 20 Mille für Afghanistan, oder da mal der Flugsprit für ihre Reisen durch die Weltgeschichte, die einfach völlig unnötig sind.
Die Dame ist ja mehr außerhalb von Deutschland anzutreffen, als sie daheim ist, vielleicht sollte sie sich mal auf das Amt der EU Außenministerin bewerben, wenn Ihr die Reisen solch einen Spaß machen.

Beitrag von diewildehilde 11.03.10 - 15:31 Uhr

Was hat der Fortschritt mit ausgegebenen Geld zu tun, was man nicht hat.
Weißt Du, ich hätte auch gerne einen neuen Flachbildschirm und vielleicht auch ein neueres Auto. Aber was jeder gerne hätte, spielt nicht die geringste Rolle. Wenn man das Geld nicht hat, muß es eben noch der alte Röhrenbildschirm oder der alte Opel tun. Wenn ich etwas neues haben will, muß ich eben sparen. Arbeiten dafür wäre auch ganz sinnvoll.

Hey, und wenns unbedingt die Jeans von Esprit oder Lewis (oder was auch immer) sein muß, gibt’s die Sachen auch sehr gut gebraucht.

Verantwortung für sich selbst übernehmen, das ist hier die Devise.

Und ich würde weder den Job von Fr. Merkel, noch den des Außenministers übernehmen.

Und glaubst Du, dass die Anfangsposterin deswegen verschuldet ist, weil sie sich das Geldausgeben von ihrer Gemeinde abgeguckt hat?





Beitrag von sweetangel1983 09.03.10 - 19:46 Uhr

Ich stehe auch kurz davor.. papier ist geduldig ;-)

vor kurzem musste ich sogar noch die EV abgeben weil ein gläubiger geld wollte.. OK hab ich unterschrieben
heute bekam ich dann wieder ein normales schreiben vom selbigem Gläubiger das er nur noch eine bestimmte summe haben will, die ich aber auch nicht aufbringen kann.

manchmal habe ich das gefühl die gläubigher bzw, ihre Mitarbeiter haben zuviel zeit. es verursacht doch noch mehr kosten wenn sie mich anschreiben und die wissen das ich nicht zahlen kann..

mein SB sagt einfach ignorieren bzw. ihm die briefe per fax zuschicken.