Tagesmutti, wie ist es bei euch?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sanni582 09.03.10 - 16:20 Uhr

Hallo ihr lieben,

unsere Mäuse sind jetzt 13 Monate alt und die Eingewöhnungsphase bei der Tagesmutti hat begonnen. Ich war jetzt bisher dabei und wir waren immer für 4 Stunden dort.

Ich wollte mal hören wie das bei euch generell mit der Tagesmutti abläuft. Wart ihr bei der Eingewöhnung dabei? Wie ist das abgelaufen?

Wir hatten gestern un 8 Uhr begonnen und die kleinen sind gleich super aufgenommen worden. Die größeren Kinder haben gleich ihr Spielzeug geteilt. Es gab dort Frühstück und Mittagessen und dann sind wir wieder gegangen.

Normalerweise gab es bei uns immer gegen 10 Uhr noch ein schläfchen, dann gegen 13 Uhr. Bei der Tagesmutti fällt nun das 10 Uhr Schlafen aus und sie bekommen um 11 Uhr essen und werden um 12 Uhr hingelegt.

Da die bisherigen Kinder in der Eingewöhnungsphase immer nicht zum Mittagessen da waren und sonst so viel trubel ist, fangen wir morgen schon um 7 Uhr statt 8 Uhr dort an und fahren dann um 11 Uhr wieder nach hause und essen hier. Dann legen wir unsere Mäuse danach gleich hin, somit können sie sich an die Schlafzeit gewöhnen. hat gestern und heute sehr gut funktioniert. Sie waren wirklich sehr müde, scheint ihnen dort aber gut zu gefallen.

Musste heute noch ein paar Arzttermine umlegen, da die Tagesmutti die Kinder nicht am Tag einer Impfung betreut, da manche ja allergisch reagieren. Ist das bei euch auch so? Müsst ihr auch nach einem eventuellen Fieber oder einer Krankheit der Kinder ein Attest bringen, dass sie wieder gesund sind?

Vielleicht könnt ihr mir die Fragen ja beantworten, würde mich freuen.

Liebe Grüße
Sanni

Beitrag von sastneluni 09.03.10 - 16:30 Uhr

Hallo Sanni,

bei uns gab es gar keine Eingewöhnungsphase. Ich war einmal mit Maximilian bei ihr und dann habe ich ihn alleine dort gelassen. Wenn er geweint hat hat sie ihn getröstet. Die ersten male habe ich ihn nach einer Stunde wieder abgeholt, aber nach einer Woche, also zwei Tagen dort, hatte sich das erledigt und nun holt er seine Jacke wenn ich frage; gehst du zur nounou?

Hier in Frankreich wird da aber eh nicht so ein gesch... gemacht.

Sie verlangt auch keinen Nachweis das er wieder gesund ist und das ein Kind nach einer Impfung etwas quengeliger sein kann weiss sie und geht dann dementsprechend auf ihn ein.

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von inajk 09.03.10 - 16:48 Uhr

Das mit dem Impfen und Attest finde ich sehr seltsam. Meine Kinder sind zwar in der Krippe, nicht bei der Tagesmutter, aber sie gehen selvbstverstaendlich auch nach dem Impfen hin und nach einer Krankheit genau dann wenn WIR finden dass sie wieder fit und froehlich sind. Sollte sich dann in der Krippe herausstellen, dass es doch noch nicht gut geht, koennen sie ja anrufen. Wie sollst du denn so ein Attest kriegen? Heisst das, bei jeder Krankheit zweimal zum Arzt? Eigentlich hat man ja eine TM um Zeit zu sparen, nicht um noch mehr aufgepackt zu kriegen... :-)

LG
Ina

Beitrag von sanni582 09.03.10 - 18:54 Uhr

ja genau das heißt es. Ich muss noch einmal zum Arzt gehen. Bzw. was mache ich, wenn sie einfach Fieber wegen Zähnchen haben? Muss ich dann auch zum Arzt?

Ich glaube, da muss ich die Woche noch einmal nachhaken.

Beitrag von kajulju 09.03.10 - 20:05 Uhr

Hallo, unsere Tagesmutter will auch ein Attest und ich finds gut. Schützt ja auch dein Kind, wenn andere nicht krank kommen und euch anstecken. Bei ner normalen Erkältung mit Fieber gibt der Kinderarzt dir dieses Attest oft gleich mit, da weiß man ja in etwa wielange es dauert.
Unsere Tagesmutter wird übers Jugendamt finanziert und da ist es Ihre Pflicht ein Attest zu verlangen, kann sonst böse Ärger geben.
Meine Maus ist auch gerad zur Eingewöhnung, ich war jetzt 1 Woche bei und nun ist sie 1 Woche bis mittags allein (klappt super) und ab nächster Woche schläft sie da mittags.
Ihr Morgenschläfchen darf sie aber bei der Tagesmutter auch machen, warum legt sie deine nicht auch vormittags hin wenn sie müde sind?
LG,
Kathi

Beitrag von ghosti 09.03.10 - 19:09 Uhr

Also unsere ist auch bei der Tagesmutter und wir haben nicht so ein Theater wegen der Eingewöhnung gemacht. Ich war einmal mit ihr zusammen da und dann habe ich sie für 4 Stunden hin gebracht und dann die Zeiten verlängert. Hat super geklappt.
Auch muss ich meine Termine mit dem impfen nicht ändern. Unsere Tagesmutter ist das total egal. Ich sage ihr, wenn was besonderes war und dann ist sie darauf vorbereitet. Auch mit dem Attest nach Krankheit habe ich noch nie gehört. Unsere bleibt zu Hause, wenn ich der Minung bin, dass sie da bleiben muss und geht wieder hin, wenn ich denke sie ist wieder gesund. Ein Attest brauchen wir nicht.

Beitrag von sanni582 09.03.10 - 19:22 Uhr

Hallöchen,

das mit der Eingewöhnung war die Idee der Tagesmutter. sie möchte, dass wir ersteinmal da bleiben und dann irgendwann immer mal für ein paar Minuten verschwinden.

Die Eingewöhnung ist immer für 4 Stunden am Tag und wird wohl auch nicht verlängert.

Beitrag von florimama 09.03.10 - 19:42 Uhr

Hallo,

bin selber Tagesmutter und gestalte die Eingewöhnung ähnlich.... Aber vier stunden in den ersten Tagen finde ich schon ganz schön heftig und könnte schüchterne Kinder total überfordern. Wenns bei euch passt, dann geht es ja. Ich mache die Eingewöhnung individuell und dem Kind angepasst. Aber als Grundregel gilt die ersten drei Tage nur mit Mama o. Papa und erst ab dem 4. Tag (außer Montag) die erste Trennung von ca. 5-10 min. Wenn alles gut geklappt hat nächsten Tag Trennung auf 15-20 min und immer so weiter, bis die Betreuungszeit erreicht ist. Und während der Eingewöhnungszeit keine Pausen (bis auf Wochenende) machen. Also nicht nur zwei Tage die Woche kommen, dann werden die Kleinen immer wieder raus gerissen und fangen immer wieder von vorn an, somit zieht sich alles unnötig in die Länge.
Vom ersten Tag die Trennung würde ich nur bei größeren Kinder (ab 2 Jahre) wagen, und nur, wenn ich von Anfang an sehe, der/die kann schon gut auch ohne Mama. Aber das sind meist nur Kinder die Fremdbetreuung bereits kennen.
Ansonsten finde ich es schon sehr brutal ein Kleines vom ersten Tag bei der TM zu lassen. Es wird auf jeden Fall weinen und nur die allerwenigsten lassen sich dann trösten von einer ihm völlig fremden Frau. Würde uns als Erwachsener wohl auch so gehen und möchten wir unseren Kindern wohl nicht antun. Und stell dir mal vor, wie verzweifelt deine Kiddis auch wären....

Das mit den ärztlichen Attesten finde ich schon sehr übertrieben. Mit dem Impfen kann ich teils schon nachvollziehen, vielleicht hatte sie ja schon schlechte Erfahrungen gemacht. Zumal neigen einfach viele Kinder dazu zu fiebern und meine Ansage ist immer ein fieberndes Kind brauch seine Mama und nicht irgendjemand.
Bei Krankheiten die unter das Infektionsschutzgesetz fallen (Windpocken, Röteln, scharlach und wie sie alle heißen) verlange ich auch die Bestätigung vom Arzt, dass das Kind wieder gesund ist. Denn viele Krankheiten sind noch ansteckend, auch wenn das Kind scheinbar wieder gesund ist.
Vielleicht hat deine TM aber da schon schlechte Erfahrung gemacht, denn meistens hat man als TM wirklich viele Probleme mit "verantwortungslosen" Eltern, damit wird man einfach strenger, was für die anderen Eltern zwar auch nervig ist aber hält eben die "verantwortungslosen" Eltern im Zaum. Was dann auch allen anderen zugute kommt. Denn wenn ein Kind mit Magendarm (was ja angeblich schon ausgestanden sei) zur TM kommt werden dann meist auch alle anderen angesteckt und deine Kiddies sind mit betroffen und du hast wieder arbeitsausfall und................... ewige Spirale eben. Deswegen die Grenzen.
Sprich sie doch einfach direkt an. Und sei immer offen zu deiner TM, das ist immer besser, als dass hinter dem Rücken der eine auf den anderen schimpft oder Missverständnisse entstehen. Auch negative Sachen muss die TM ertragen können.

Sorry, dass es so lang geworden ist.

lg
Florimama

Beitrag von sanni582 09.03.10 - 19:56 Uhr

Hallöchen,

vielen Dank für deine Antwort. Es ist schön, mal ein paar Worte von einer Tagesmutti zu hören. Vielleicht macht man sich gerade am Anfang auch zu viele Gedanken, ist wohl eher normal.

Wenn ich deine Antworten so lese, kann ich einige Reaktionen schon ein bischen nachvollziehen. Natürlich möchte man als Eltern auch sehen, wie es den Kindern bei der Tagesmutti geht und ich finde es auch schön, dass es diese Eingewöhnungsphasen gibt, allerdings macht man sich dann schon seine Gedanken, wenn man 2 Wochen lang die Kinder hin bringt, sie 4 Stunden da bleiben und von heute auf morgen sind es dann 10 Stunden. Ich denke, das wird für die Mäuse schon ein wenig anstrengend sein.

Liebe Grüße

Beitrag von florimama 09.03.10 - 20:21 Uhr

Dann frag sie doch einfach direkt, ob ihr in den zwei Wochen die Betreuungszeit langsam an die dann eigentlichen 10 std. anpasst? Mach, sie wird dir niemal den Kopf von den Schultern reißen.
Habe im Moment auch ein Tageskind mit Wechselschicht. Eine Woche lang eine Woche kurz.... Die lange ist sie 9 stunden da. Allerdings kommt sie dann schon sehr früh morgens (6.30 Uhr) und wenn mein Großer mit meinem Mann das Haus verlassen hat (ca. 08.00 Uhr) lege ich sie nochmal hin und sie schläft nochmal ne stunde. Das passt uns so ganz gut. Aber es kommt immer drauf an, wie flexibel ein TM ist und wie es räumlich zu vereinbaren ist. Also wenn die Betten im Gruppenraum stehen, ist es natürlich nicht möglich ein Kind zwischendurch schlafen zu lassen. Aber für meine Kleine sind die 9 stunden recht easy. Sie macht ja davon auch noch zw. 2 und 3 stunden Mittagsschlaf. Die Kiddis sind härter im nehmen als man manchmal vermutet.

Ich hoffe deine TM läuft übers Amt, denn ich möchte dringend jedem hier abraten eine privat Tagesmutter zu nehmen...... Die sind meist total überteuert, haben keinerlei Ausbildungen oder sonstiges und werden natürlich auch nicht kontrolliert, was sie da machen. Ich könnte so einer mein Kind nicht anvertrauen, wer weiß, was bei der abgeht, geht ja keiner kontrollieren.....

lg

Beitrag von sanni582 09.03.10 - 20:28 Uhr

ja das läuft natürlich alles übers Amt. alles andere wäre für uns auch gar nicht in Frage gekommen!

Beitrag von gingerbun 09.03.10 - 19:44 Uhr

Hallo,
bei uns war die Eingewöhung eher spärlich bedingt durch Feiertage und diverse Krankheiten. Unsere Tochter war zuerst eine halbe Stunde da (immer ohne uns) und dann gesteigert um eine Stunde.. am Ende 2 Stunden. Ohne Tränen ging das nie ab. Als es aber dann klappen musste da mein Arbeitsleben wieder losging klappte es. Sie schlief mittags sogar dort ohne Probleme was daheim mittlerweile nicht mehr selbstverständlich war.
Ich finde wenn mal als Eltern 100%ig dahintersteht ist die halbe Miete schonmal rein.
Am Tag der Impfung darf unsere Tochter immer gehen. Wie das ansonsten mit den Impfungen war weiss ich gerade gar nicht mehr. Wenn unsere Tochter krank ist wäge ich es immer mit der Tagesmutter ab ob sie geht oder nicht. Wenn sie natürlich etwas ansteckendes hat bringe ich sie nicht hin.
Gruß und alles Gute für Euch!
Britta

Beitrag von didilinchen 09.03.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

ich habe unsere Tochter auch mit 13 Monaten zur TM gegegeben.
Die Eingewöhnungsphase haben wir sehr sehr kurz gehalten. Ich war am ersten Tag mit ihr 2 Stunden dort und bin dann alleine nach Hause gefahren, so dass sie bei der TM geblieben ist. Sie hat gleich dort Mittag gegessen und auch geschlafen und nachmittags habe ich sie dann wieder abgeholt. Am nächsten Tag war Sophia bereits den ganzen Tag alleine bei der TM. Sophia war da aber auch total unproblematisch. War auch nicht das erste Mal, dass wir getrennt waren. Hatte sie bereits im Fitnessstudio immer für ca. 2 Std. zur Betreuung gegeben.
Später war auch mehr so, dass Sophia mich morgens bei der TM förmlich rausgeworfen hat und abends hat sie Theater gemacht, weil sie nicht mit nach Hause wollte.

Wegen der Impfung gab es bei uns keine Probleme. AUch musste ich der TM keine Bescheinigung nach einer Krankheit mitbringen.
Das muss ich aber jetzt im Kindergarten tun!Ich muss also wirklich zweimal zum Arzt. Die wollen sich nur etwas absichern, vor allem wegen der anderen Kinder!

LG didilinchen