frage wegen hauskauf

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von pitty29 10.03.10 - 07:46 Uhr

also ich weiß das hier irgendwann in 2 jahren ein älteres reihenendhaus zu verkaufen ist.

es kostet so um die 180.000 schätze ich mal (wohnen in ner sehr teuren gegend, mit grundstückspreisen von 300€/m²).

meint ihr (wir haben nur mal so rumgesponnen) das ne bank sich darauf einlässt das 30 jahre abzuzahlen wenn man zum zeitpunkt bereits 30 ist?

mein mann hat nen krisensicheren job. verdient nicht schlecht aber auch net gut, so ca. 2.000 netto.
die monatliche belastung wäre (ohne zinsen der bank) bei 30 jahren ca. 500. ich habe dann nen 400 € job oder 20 stunden (so hoffe ich), was ich aber in meiner berechnung nicht berücksichtigen würde.

das ist weniger als unsere miete.
klar kämen da noch die nebenkosten auf uns zu. und versicherungen etc.

wieviel ist das bei euch so ungefähr im monat?

wir haben uns noch nie mit thema auseinandergesetzt aber es ist mein traumhaus!!

über paar antworten wäre ich dankbar.

lg pitty29

Beitrag von zubbeline 10.03.10 - 08:30 Uhr

Ich komme bei meinem freistehenden EFH auf ca. 250€ Nebenkosten. Zusätzlich muß man bei einem älteren Haus aber auch nochmal immer Rücklagen für eventuelle Reparaturen bilden.
Ohne Zinsen braucht ihr ja mal garnicht anfangen zu rechnen. Dir ist schon klar, daß das was man letztendlich auf die Jahre gesehen zahlt, weit von den 180000 entfernt sein wird? Also wird auch die monatliche Belastung deutlich höher liegen.
Habt ihr denn Eigenkapital?

Beitrag von spyro74 10.03.10 - 08:58 Uhr

Ich würde es heut zu tage nicht machen, ohne Eigenkapital, bei 180000 kannste mit allen Kosten so um die 1000 Euro pro Monat rechnen, ohne Eigenkapital, man sagt immer ein drittel sollte man als Eigenkapital bezahlen also sprich ca 60.000 Euro.

LG
Spyro

Beitrag von drachenengel 10.03.10 - 09:11 Uhr

Hallo

anders rechnen!!

Durch die Zinsen rechne mal vorsichtig mit der doppelten Belastung NUR AN DIE BANK!

dann kommen noch:
Maklerkosten+
Notarkosten+
Renovierung+
Instandsetzung

laufend:
Rücklagen für Reparaturen (Heizung, Dach, Fenster,Elektrik etc)
Rücklagen für Neuanschaffungen

Gebäudeversicherung, Schornsteinfeger, Strassenreinigung, Grundsteuer, etc etc...

bei 2000 Euro netto eine Summe von 180000 finanzieren, ohne Eigenkapital, ist Selbstmord auf Raten... sorry...

Ihr solltet Euch mal unverbindlich einen Termin bei der Bank holen, bis zu welcher Grenze Ihr finanziell gehen könntet...

Vor vier Jahren wäre eine Vollfinanzierung von 160000 Euro auf monatlichen Abtrag von 1100 Euro gekommen, bei 1 % Tilgung nicht nach 30 Jahren abgelöst... nee danke...

LG
Mone

Beitrag von merline 10.03.10 - 09:12 Uhr

>>es kostet so um die 180.000 schätze ich mal (wohnen in ner sehr teuren gegend, mit grundstückspreisen von 300€/m²). <<

Das nennst du teuer?? Hier wäre das ein Schnäppchen - bei uns kostet ein gutes Haus im Schnitt 400.000,- € - unter 300.000,- ist fast gar nix zu machen, gerade um die Ecke ist eins für schlappe 900.000,- zu haben #schock Letztes Jahr wurden nebenan zwei neue für 239.000,- gebaut, das waren wirklich mal "Sonderangebote" :-) Allerdings haben die auch keinen Keller!

Wir haben zusamen etwa das doppelte Netto wie dein Mann allein - und würden uns sowas ohne Eigenkapital nicht aufbürden. Zumal wir schon was älter sind, 30 Jahre blieben uns wohl zum Abzahlen gar nicht, denn als Rentner kommt ja auch nicht mehr soviel rein *g* Obwohl uns unser Bankberater mal gesagt hat, ohne EK würden wir locker 200.000,- von der Bank kriegen. Aber für die Summe bekommt man hier in der Gegend nur "Hundehütten" - ist kein Witz, da bleib ich lieber in meiner schönen Wohnung oder wir denken daran, mal ein Haus zu mieten.

LG Merline

Beitrag von wilma.flintstone 10.03.10 - 09:24 Uhr

Hallo Pitty29,

ich würde mich mit meiner Hausbank zusammenmsetzen und fragen was finanzierbar ist meinem Einkommen. Bei einem geringen Einkommen kommt evtl. auch noch staatliche Unterstützung oder ein zinsgünstiges KfW-Darlehen in Frage.

Die 30 Jahre Abzahlung würden mich nicht schocken, ansonsten zahle ich mein Leben lang Miete (und die wird ja auch noch steigen....)

Beim Kauf musst Du eben mitbedenken, daß neben dem reinen Kaufpreis noch zumindest Notar und Grunderwerbssteuer dazukommen, wenn's blöd läuft auch noch Makler (das könnt Ihr vielleicht umgehen, wenn Ihr bereits jetzt mit dem Eigentümer Kontakt aufnehmt, so das es NICHT an einen Makler geht). Ausserdem gegebenenfalls Renovierung, wenn was ansteht.

Bei den Nebenkosten kommt ja nur das extra drauf, was Du heute nicht ohnehin zahlst über die Mietnebenkosten (also beispielsweise Wasser, Strom, Gas, Grundsteuer, Gebäudeversicherung zahlst Du ja auch als Mieter). Bei mir sind das so überschlägig 100 € im Monat...

Gruß W.



Beitrag von gh1954 10.03.10 - 09:36 Uhr

>>>die monatliche belastung wäre (ohne zinsen der bank) bei 30 jahren ca. 500.<<<

Die Zinsen muss man aber mit einrechnen, zumal man zu beginn fast NUR Zinsen zahlt. eBi einem moderaten Zins kämst du bei dieser Darlehenssumme locker auf ca 1000 Euro Abzahlung im Monat....

Beitrag von jsteinba 10.03.10 - 09:42 Uhr

>also ich weiß das hier irgendwann in 2 jahren ein >älteres reihenendhaus zu verkaufen ist.

also dürfte vermutlich noch einiges zu tun sein

>es kostet so um die 180.000 schätze ich mal (wohnen >in ner sehr teuren gegend, mit grundstückspreisen >von 300€/m²).

naja, teuer... da bin ich andere Preise gewohnt. Trotzdem kommen noch Notar, Grunderwerbsteuer und evtl Makler oben drauf. Also seid ihr locker über 200.000 €

>meint ihr (wir haben nur mal so rumgesponnen) das >ne bank sich darauf einlässt das 30 jahre abzuzahlen >wenn man zum zeitpunkt bereits 30 ist?

Bei entsprechenden Einkommen ist das kein Hinderungsgrund

>mein mann hat nen krisensicheren job. verdient nicht >schlecht aber auch net gut, so ca. 2.000 netto.

was ist heute kriesensicher? Und 2000 netto ist jetzt nicht alle Welt.

>die monatliche belastung wäre (ohne zinsen der bank) >bei 30 jahren ca. 500. ich habe dann nen 400 € job >oder 20 stunden (so hoffe ich), was ich aber in meiner >berechnung nicht berücksichtigen würde.

Gerade in der Anfangszeit ist das meiste die Zinsen. Bei 200.000 € kommt ihr auf eine Gesamtrate von mehr als 1000 € Monat

> das ist weniger als unsere miete.

Ihr habt die Zinsen vergessen, die höheren Nebenkosten und die Rücklagen für Reparaturen.

Gruß Julia

Beitrag von miau2 10.03.10 - 10:34 Uhr

Hi,
ich denke, ich als Banker würde es nicht machen.

Die monatliche Belastung ohne Zinsen auszurechnen ist natürlich nicht wirklich hilfreich. Insgesamt kann man momentan davon ausgehen, ca. 5% der Kreditsumme pro Jahr an Kosten zu haben.

Wären bei Euch
- 180.000
+ 10% Nebenkosten (wenn es ohne Notar geht ggfs. nur 5%)
+ Renovierung, Sanierung..."älteres Reihenendhaus" - geht mal davon aus, dass da einiges zu tun ist

Wenn das vielleicht 220.000 Euro als Summe ergibt hast du eine jährliche Belastung von ca. 11000 Euro. Macht doch einiges mehr als die 500 im Monat, die du überlegst.

Und dabei solltest du noch berücksichtigen: je länger die Zinsbindung, desto höher die Zinsen. JETZT sind wir in einem schon ziemlich historischen Zinstief. In zwei Jahren werden die Zinsen vermutlich höher sein (ich denke, die 5% sind dann eher unrealistisch, es werden vermutlich mehr sein). Und - wenn die Zinsbindung nach 10 Jahren (alles andere würde noch teurer werden) ausläuft stehen noch knapp 90% der Kreditsumme da. Was, wenn die Zinsen dann noch mal deutlich höher sind?

Eure Planung lässt nicht wirklich Spielraum für Sondertilgungen.

Alle Nebenkosten inkl. Strom wurden uns gerade für eine Neubau-Doppelhaushälfte ausgerechnet, da planen wir mit 300 Euro im Monat. Neubau - also Dämmung auf dem fast neuesten Stand, sparsame Haustechnik...wenn wir sparsam sind (sind wir an sich) werden es vielleicht 50 Euro weniger. Etwas kannst du rausrechnen, weil in den Kalkulationen ein Hausmeisterdienst (Schneeräumen) für die lange Straßenfront der Häuser usw. eingeplant ist. Aber das macht dann auch nicht den Unterschied.

Du wärst bei der Rate an die Bank und den Nebenkosten allein bei ca. 1300 Euro/Monat. Vermutlich mehr (wie gesagt, es ist eher warhscheinlich, dass die Zinsen dann höher sind). Bleiben 700 Euro für alle anderen Kosten des Lebensunterhalts, für Rücklagen für Renovierungen (die bei einem alten Haus zeitlich schneller wahrscheinlich sind als bei einem neuen)...

Ganz ehrlich, ich sehe das Vorhaben als nicht realistisch an. Für uns wären 300 €/qm übrigens ungefähr 2/3-1/2 von dem, was hier verlangt wird ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 11:00 Uhr

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Beitrag von merline 10.03.10 - 12:26 Uhr

wo gibt es Häuser für 99.000,- ??? #schock

Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 12:33 Uhr

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Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 12:40 Uhr

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Beitrag von windsbraut69 10.03.10 - 13:44 Uhr

Da, wo es weder Arbeit, Schulen, noch sontige Infrastruktur gibt :)

Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 13:57 Uhr

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Beitrag von windsbraut69 10.03.10 - 14:35 Uhr

Es wird Dich früher oder später ankotzen, zumindest Deine Kinder!

Beitrag von kira90 10.03.10 - 11:24 Uhr

An eurem Einkommen wird es nicht scheitern aber an euren Vorstellungen;-)

180.000 sind bei eurem Gehalt einfach zuviel, wenn ihr wirklich etwas eigenes wollt solltet ihr etwas günstigeres suchen.Bei uns gibt es ältere Reihenhäuser schon ab 120.000 ( wenn einem dann sowas gefällt..)

Die Nebenkosten könnt ihr aber selber bezahlen oder? Weil 120% finanziert euch sowieso keine seriöse Bank!
(Notar,Makler etc...)

Beitrag von windsbraut69 10.03.10 - 12:18 Uhr

Sie spricht doch von einem älteren Reihenhaus, nur eben in IHRER Region und die Preise variieren nun mal regional sehr stark.

Gruß,

W

Beitrag von papazei 10.03.10 - 15:29 Uhr

hi pitty,
mein Mann ist Filiallieter bei einer Bank udn ich versuche es dir zu schildern was er antowrtern würde:

mit deinem einkommen kannst du dir sicherlich leisten zu finanzieren..

dein alter und 30 Jahre sind vollkommen lächerlich...wir ,,finanieren´´ jetzt das zweite mal..nach 40..35 Jahre Tilgung..und die Bank hat es wortlos gemacht..

wo ich probleme sehe...und das schließe ich mich vollkommen miau2 an ist die Höhe..

es bleibt nicht bei 180 000 ..miau2 hat alles aufgeführt...und es würde bei so hoher Belastung kaum eine bank der Welt machen...oder es macht eine und fast unseriös..

Entweder fängst du an ordentlich arbeiten und dann könnt ihr euch es ohne probleme leisten oder musst du von deiner vorstelung abstand nehmen..

und im übrigen wenn es bei euch so ist, kannst du ein unanbängiges Gespräch mit einer bank führen..

du kannst mal rechnen pro 100 000 etwa ab 520 monatliche Belastung..

und lass dir nicht einreden, du brauchst eingenkapital...es stimmt nicht..

die gesamtustände müssen stimmen...und bei euch gluabe ich ist es echt nicht der Fall..

mein Mann hat grade 2000 gehlat jemanden finanziert, die wollten aber keine Immobilie für 200 000..

Papazei

Beitrag von jsteinba 10.03.10 - 16:47 Uhr

Nicht alles was Banken machen ist sinnvoll, wie wir wohl alle in den letzten 2 Jahren in der Presse mitbekommen haben.

Jeder der jemanden mit 2000 € Einkommen ein Haus über 200.000 € finanziert bei keinem sonstigen Vermögen hat in meinen Augen mehr den Profit der Bank im Hinterkopf als eine seriöse Finanzplanung für den Kunden.

Gruß Julia

Beitrag von papazei 11.03.10 - 06:22 Uhr

????? habe ic was anderes behauptet ?