was wird bei Hund-Hund Aggression gemacht?

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Beitrag von julianstantchen 10.03.10 - 10:19 Uhr

Hallo,

Bekannte von uns haben einen B. Collie und der wurde vor 3 Wochen von einem kleineren Hund angefallen und in die Schenkel gezwickt, seit dem hat die Hündin Aggressionen. Sie selbst ist 6 Monate alt.

Geht das wirklich soooo schnell, wegen einem Ausrutscher mit einem anderen Hund?

Nun hat sie heute das erste Mal Einzelstunde bei meiner Trainerin.

Hat jemand Erfahrung damit, wie lange sowas geht und was wird da gemacht? Bin einfach "vor-neugierig".

Auf der anderen Seite frage ich mich, ob das überhaupt Hund-Hund-Aggression ist. Die Hündin ist 6 Monate alt, vor 3 Monaten haben sie ein Baby bekommen, dann ist da noch die 6-jährige Tochter, der Mann, der die HÜndin eigentlich wollte hat die Hauptaufgaben auf die Frau übertragen...

Ob das nicht eher Eifersucht ist? Zuerst war sie und das große Kind und man hat sich viel gekümmert, er hat sich gekümmert, dann kam das Baby und während dem KH-Aufenthalt war sie oft 10 Std. in einer Box drin, und dann kommt die Frau mit Baby nach Hause und muss sich plötzlich auch um den Hund kümmern...

Eventuell Frustübertragung auf andere Hunde???

Ich finde den Gedanken nämlich wichtig....sich nicht nur auf den einen Vorfall zu konzentrieren.

Kommt das schon so früh mit 6 Monaten vor???

LG

Beitrag von asira 10.03.10 - 11:19 Uhr

Was bei diesem Training gemacht wird, kann ich nicht sagen, aber: Ja, es reicht ein "Ausrutscher" mit einem anderen Hund! Collies (egal welche) sind halt auch sehr sensibel und gerade, wenn die noch nicht ausgewachsen sind, sind solche Vorfälle extrem beeindruckend für die!
Ich finde das auf jeden Fall toll, das sie sofort an diesem Problem arbeitet und das nicht erst auf die lange Bank schiebt!
Und die Beurteilung der Situation würde ich doch der Trainerin überlassen und nicht irgendwas wild spekulieren!
LG
asira

Beitrag von farina76 10.03.10 - 12:26 Uhr

Es ist halt ein Border Collie. Deshalb eignen die sich ja nicht als Familienhunde. Die sind bekloppt. Der eine mehr, der andere weniger.

Mein Border pinkelt nicht mehr wenn ein Schäferhund in der Nähe ist. Normal ist das aber nicht. Wären Straßenhunde so ging da garnichts mehr. Meine Mixhündin ist von nem Windhund übel gebissen worden. Bei der nächsten Begegnung mit einem anderen Windhund war sie vorsichtig aber es war schnell vorbei.

Einzeltraining ist gut. Hoffentlich mit jemanden mit Border Collie Erfahrung.

Das sind echt komische Hunde. Meine ist andererseits schon super übel vom Bock auf die Hörner genommen worden und das macht ihr garnichts. Der Trieb....

Beitrag von binecz 10.03.10 - 13:14 Uhr

Also mal ehrlich (du kannst ja nichts für).
Ein Border ist ein ARBEITShund. Nicht nur das der sich wirklich viel bewegen muss, der will auch was zu tun haben und auch noch Kontakt zu seinem Menschen.
Das der komisch wird wenn sich keiner wirklich um ihn kümmert (und dann auch noch nur in der Box ist), das ist kein Wunder.
Es ist schön das sich die Familie Hilfe suchen will, aber ehrlich, ich kann mir vorstellen dass ein anderes zu Hause wirklich besser wäre für die Kleine!

Es kann durchaus alles zusammen spielen. Der Biss und die nicht artgerechte Haltung.

Auf jeden Fall wünsche ich der Kleinen alles Gute!