Dr. Hauschka Kosmetikerin? Hin- und hergerissen...

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von our.farewell 10.03.10 - 12:43 Uhr

Hallo,

ich möchte gern Dr. Hauschka Kosmetikerin werden. Dazu müsste ich beruflich ganz von vorn anfangen.

Bin nach der Elternzeit nun arbeitslos, beziehe ALG2 nach der Trennung.

Ich hätte jetzt die Möglichkeit, mich über mehrere Module zur Kosmetikerin ausbilden zu lassen, anschließend möchte ich dann gern über WALA eine Dr. Hauschka Kosmetikausbildung machen.

Ich könnte danach selbständig in der Praxis, in welcher ich die Module mache, arbeiten.


Das alles kostet viel Geld, dass ich mir eventuell borgen kann, aber ich hab die volle Verantwortung für meine Kinder, was, wenn ich mich verschulde?

Diese Ausbildung wird leider auch nicht vom Arbeitsamt gefördert, die Vermittlerin möchte, dass ich eine Maßnahme mache über den IB und dann eine Ausbildung zur Pflege. Aber ich hab kein Interesse daran.

Habt ihr vielleicht ein paar Ratschläge, kann ich es wagen, hab Angst, dass es nicht funktioniert.:-(

LG

Beitrag von drachenengel 10.03.10 - 12:56 Uhr

Hallo

ganz ehrlich, es bleibt dabei.. alleinerziehend mit zwei Kids ein NoGo... wäre zumindest das Startkapital vorhanden bzw der monatliche Unterhalt für Wohnen, Essen, LEBEN gesichert, sofort... ABER: Du musst dann Schulden zurückzahlen UND das Leben selber finanzieren..

Als Selbständige wirst Du vom Stundensatz einiges abziehen müssen: anteilige Ladenkosten, Material, Steuer, eigene Krankenversicherung, Rentenversicherung etc...

Sooo von dem, was dann rauskommt, Schulden tilgen UND Leben finanzieren??? Nee es gibt viel zu viele, die in dem Bereich bereits fleissig baden gingen..

Egal ob ein Kind, zwei Kids oder vier... hauptberuflich nein...nebenjobtechnisch wohl eher, ausbaubar auf Hauptjob...

Die SB hat recht, die Pflege boomt.. da werden händeringend Mitarbeiter gesucht..

LG

Beitrag von paulfort35 10.03.10 - 13:21 Uhr

Kannst Du nicht eine normaler Ausbildung zur Kosmetikerin machen, also in einem Betrieb? So dass Du nichts dafür bezahlen musst? Das hätte dann auch den Vorteil der größeren Anerkennung.

Viel Geld für eine schulische Ausbildung zu zahlen ist für jemanden, der nur von ALG lebt und Kinder hat ein absolutes No-Go in meinen Augen.