Er war immer so fröhlich - wird er es wirklich vergessen?? Achtung län

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von rahele 10.03.10 - 13:51 Uhr

Hallo!

ich weiß gar nicht so genau, wie ich schreiben soll und wahrscheinlich wird das alles auch ein ziemliches durcheinanderund ich werde versuchen kurz zu schreiben.
Letzte Woche Di hat unser Matteo (19 Monate) überraschender Weise 2 Fieberkrämpfe innerhalb von 12 Std. Wir würden dann mit dem RTW in die Kinderklinik gebracht und nach 6 Std. Aufenthalt dort und wandern von Raum zu Raum und Station zu Station, stellten mir die Ärzte ihre Entscheidung hin, dass sie jetzt innerhalb der nächsten halben Std. eine Lumbalpunktion wg. Verdacht auf Meningitis (Hirnhautentzündung) machen wollten.

Ich habe mich so wahnsinnig schwer getan mit der Entscheidung dieser Untersuchung zuzustimmen.
In den letzten 3 Tagen habe ich mit ein paar Menschen darüber gesprochen und alle haben mir gesagt, sie hätten gar nicht noch so abgeklärt Nutzen und Risiken abgewogen wie ich und wahrscheinlich einfach zu den Ärzten gesagt:
Nimm mein Kind und mach es gesund - Aber ich konnte das nicht!
Ich habe so geweint, genau gewusst, für mein Kind wird es der absolute Horror! Und ich habe ja auch Recht behalten.
Ich durfte nicht dabei sein, hatte schlußendlich zugestimmt, weil ich dachte: lieber ein behiondertes Kind durch schiefgelaufene Punktion, als ein totes kind, durch unenddeckte Meningitis.

Das hätte ich auch mein Leben lang nicht verwunden!!

Dann musste ich raus aus dem Zimmer - sie haben es nicht mal im OP gemacht und dann haben sie ihn zu dritt!!! ohne Beruhigung auf die Liege gedrückt und die Punktion durchgeführt! Ich habe draussen auf dem Gang gesessen und so geweint. Mein Kind war da drin und ich konnte hören wie er um sein Leben geschrien hat!!!!
Er war doch erst 18 Monate!!!! Wir sind dann abends auf eigene Verantwortung mit ihm nach Hause (es war Gott sei Dank keine Meningitis!!!!) - so konnte er wenigstens endlich schlafen!

Seid der Klinik ist er so verändert. Er weint so viel, hatte noch 3 TAge solche kopfSchmerzen und bis Sonntag früh Fieber. Wenn ich ein paar Meter von ihm weggehe, bricht er in Tränen aus und und wenn er die Arme ausstreckt und ich ihn nicht gleich nehme, legt er sich auf den Boden und weint so bitterlich!

Jetzt bin ich doch in der 19 SSW und ich soll ihn doch eigentlich nicht mehr so viel tragen. Wir hatten es schon so toll hinbekommen, dass er auch mal zum PApa ging oder ich ihn austricksen und einbeziehen konnte in den Alltag. Jetzt ist er wie ein Kleines und häng so an mir. Ich will immer für ihn da sein, heute Mittag zum Bsp. hat er so geweint und wollte nicht allein Mittagsheija machen in seinem Bett.
Als ich mich mit ihm im großen Mama Papa Bett hingelegt habe, war er nach 2 min eingeschlafen.
Eigendlich ist das alles ja nicht so schlimm. Ich kann es einfach nur nicht so gut aushalten, wie sehr das KinderKH mein Kind so verängstigt und verändert hat. Wieso geben die den Kindern nicht was zur Beruhigung??

Meine SS mit Matteo war schlimm - manche hier wissen das - und ich muss einfach aufpassen, dass ich mich nicht übernehme, damit es jetzt nicht auch mit dieser SS kippt. Denn wenn ich ins KH müsste wg. Wehen, dann könnte ich gar nicht mehr für MAtteo da sein.
Ich will doch einfach nur, dass er wieder mein kleiner, fröhlicher, frecher Junge wird. Möchte ihm so gerne dabei helfen das alles zu vergessen?

Ich wollte doch nur, dass mein Kind gesund wird und ich aber die beste Entscheidung für ihn treffe. Bitte verzeiht, aber ich bin im Gefühlschaos! Wie haltet bloß ihr Mütter das aus, deren Kinder so schwer krank sind und ihr so lange in der Klinik sein müsst und jeden verdammten Tag immer wieder neue Entscheidungen treffen müsst??

Rahele mit Matteo (*08.08.08 und Baby im Bauch 18+4)

Beitrag von lunasxx 10.03.10 - 13:56 Uhr

Hallo Rahele,

das tut mir leid. Vielleicht wäre es ganz gut mal eine Kinderpsychologin wegen Deines Kleinen zu fragen. Es war für Deinen Kleinen sicher eine traumatische Erfahrung allein mit drei Ärzten ohne Mama so ausgeliefert zu sein. Jedoch mach Dich selber nicht verrückt, in dieser Situation gabs für Dich kein richtig oder falsch. Du musstest entscheiden.

Wie man in diesem Falle sein Kind wieder das Vertrauen zurückgibt weiß ich leider nicht. Ich wünsche Dir und Deinen Kleinen auf jeden Fall alles Gute.

Liebe Grüsse

Kerstin

Beitrag von halbling 10.03.10 - 14:10 Uhr

Hallo!!
Mach dir bitte keine Vorwürfe!
Meine Tochter hatte mit 4 Monaten eine Meningitis,die bereits im lebensbedrohlichen Stadium war!
Sie musste schlimme Dinge über sich ergehen lassen,angefangen von der Lumbalpunktion,zig Blutabnahmen,mehrfaches Legen von intravenösen Zugängen und schmerzhaftes Spritzen von Antibiotikum!
Ich war damals so hilflos und es brach mir jedesmal das Herz wenn sie festgehalten wurde und ihr Schmerzen zugeführt wurden und sie hat ja nicht verstehen können WARUM!
Ich konnte ihr dabei nicht in die Augen blicken weil ich jedesmal dachte,sie verzeiht mir das nie:-(
Aber was soll ich sagen......es waren zwei sehr sehr schlimme Wochen und auch die erste Zeit danach war sie schon verändert!Manchmal denke ich heute noch,man kann es in ihren Augen sehen,dass sie nur knapp dem Tod entronnen ist.
Nun,nach 2 Jahren,ist sie ein fröhliches ausgeglichenes Kind und sogar Arztbesuche laufen einigermassen friedlich ab:-D
Ich fürchte mich zwar schon davor,wenn ihr wirklich mal Blut abgenommen werden müsste aber ich bin mir sicher dass packt sie auch!
Hab keine Angst,dein kleiner Schatz wird wieder der "Alte" werden!
#liebdrueck
lg
Alex mit Carolin#herzlich

Beitrag von baffy69 10.03.10 - 14:14 Uhr

Hallo Rahele,

das tut mir wirklich von Herzen leid, was Du und Dein Sohn da erleben musstet! Ich kenne Dein Kind ja nicht, aber mit diesem Erlebnis hat er wohl etwas sein Urvertrauen verloren! Ob eine fremde Person (Psychologe o.ä.) ihm helfen kann, bezweifle ich, aber vielleicht kannst Du dir dort ein paar Tipps geben lassen, wie du mit der Situation umgehen solltest! Wichtig ist, dass du ihm jetzt Deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit gibst! Er ist wohl traumatisiert! Zusätzlich würde ich diesen Fall der Ärztekammer melden, denn bei einem so kleinen Kind ohne Beruhigungsmittel so eine Untersuchung durchzuführen und dabei noch die Anwesenheit der Mutter nicht zu dulden ist für mich Körperverletzung und Misshandlung! Wir leben nicht mehr im Mittelalter! Ausserdem wird immer wieder mit der Angst der Eltern gespielt, dadurch werden sie manipulierbar und machen leider alles mit, was die Halbgötter in weiß einem so sagen! Bei solchen Untersuchungen würde ich mir immer eine 2. Fachmeinung einnehmen!

Alles Gute
Andrea

Beitrag von hannah1010 10.03.10 - 14:27 Uhr

Hallo!

Zualler est möchte ich auch sagen,dass es mir echt leid tut,was da abgelaufen ist.

Allerdings sehe ich das alles auch von einer anderen Perspektive...ich bin selbst Kinderkrankenschwester.

Ich war auch selbst schon bei zig Lumbalpunktionen dabei und bei uns zu mindest werden die auch immer ohne Betäubung gemacht ( so wie halt beim Blutabnehmen).
Und im OP das zu machen , ist völlig unnötig.
Die Eltern werden auch IMMER rausgeschickt...einfach um ihnen diesen " Anblick" zu ersparen.

Ich kann dir aber auch sagen, dass die Kinder meistens so brüllen, nicht weil es ihnen so arg wehtut, sondern weil sie das Festgehaltenwerden nicht wollen.

lg tina

Beitrag von rahele 10.03.10 - 14:36 Uhr

Liebe Tina!

ich kann es aus arbeitstechnischer Sicht verstehen, dass Eltern hinderlich sind, vor allem wg. der Sterilität. Ich selbst bin Arzthelferin, daher weiß ich auch, wie soetwas gemacht wird. Genau das war ja so schlimm!! Matteo und ich hatten nicht den perfekten Start und bei uns ist vertrauen so wahnsinnig wichtig. Das ein örtliche Betäubung, die sonst kurze Untersuchung noch verlängert ist mir klar, aber wenn ich einem so kleinen Kind doch schon einen zugang gebe, was spricht denn dagegen, ihm etwas zur beruhigung zu spritzen?? Das geht einfach nicht in meinen Kopf! Tut mir leid!!! Wir haben sogar in der Praxis Kindern, bei denen eine normale BE dringlich war, ein EMLA pflaster aufgeklebt und ihnen Scheiß-egal Saft für Kinder gegeben, damit sie es halbwegs ertragen konnten! Ich war 6 Std. mit ihm in der Klinik un ddann fällt den Ärzten plötzlich ein, ach, er könnte ja eine Meningitis haben, da kist ja jede Std. ein Rennen??? tut mir leid, das geht nicht in meinen Kopf! Und dann sagt die KS noch zu mir: Mein Gott: dass ein kind in dem Alter so eine Kraft hat! Ich musste mich ja fast auf ihn drauflegen um ihn festzuhalten - jetzt bin ich aber fast genau so durchgeschwitzt wie er - Sorry - dass ist mir sowas von scheißegal gewesen! Mein Kind hat da drin um sein Leben gekämpft!!!
Das war alles einfach entsätzlich!!!

Rahel

Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 14:54 Uhr

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Beitrag von ninakay 10.03.10 - 14:26 Uhr

hallo rahele,

ich war 2008 mit meinem damals 15mon alten sohn für 14tg im krankenhaus!
er hat sich mit heißen wasser verbrennungen 2. grades zugeuogen!! das erlebnis war die hölle! auch die zeit im kh! intensivstation, jeden tag narkose wg verbandswechsel und wundreinigung, dann die hauttransplantation!! für uns ganz schrecklich!! er war dagegen ganz tapfer und hat uns noch zum lachen gebracht!!! noch heute zitter ich aber und mir kommen die tränen wenn ich daran denke, wie es wohl für meinen kleinen war!!!! aber die zeit heilt fast alle wunden und er ist total fröhlich und frech:-D er hat auch lange gebraucht, bis er seinen rhytmus wieder hatte! aber es wird wieder! ich glaube in dem alter bleiben diese erinnerungen nicht lang! wir dachten auch, er würde total angst haben vor der badewann, weil wir ihn dort gleich rein und abgeduscht haben!! aber nichts, keine spur von angst!!!! er ist ein absolut fröhliches kind:-D

lasst euch ein wenig zeit und es wird alles wieder gut!

lg nina

Beitrag von stellamarie99 10.03.10 - 14:41 Uhr

Hallo,

dein armer Kleiner, er reagiert genau wie meine Tochter.

Sie hat Neurodermitis, aber so schlimm, dass über 1 Jahr ihr Körper komplett offen war und geeitert hat. Sie hat auf dem puren Fleisch gekratzt. Da war sie 1 Jahr alt.

Wir haben alles versucht und sind dann, als sie ca. 18 Monate alt war, mit ihr in eine Akutklinik für Hautkrankheiten gefahren, dort haben wir 6 Wochen verbracht.

Ich muss dazu sagen, dass sie die Zeit vorher eigentlich nur auf meinem Schoß und an der Brust verbracht hat, so kam sie und ihre Haut ein bißchen zur Ruhe. Sobald ich sie absetzte, fing die Kratzerei an.

Am Tag der Anreise in die Klinik mussten sie Blut abnehmen wegen der Allergietests (in ihrer Armbeuge war pures Fleisch, Blut und Eiter).

Nach 10 Minuten in der Blutabnahme konnte ich nicht mehr und musste auch nach draussen. Die 3 "fremden" Schwestern haben ihr so eine Panik eingejagt und sie haben sie natürlich anfassen und ihren Arm fixieren müssen, nichts ging mehr.
Ich habe mir endlos lange 20 Minuten ihre Todesangst anhören müssen.

Ich hab ein Kind wieder bekommen, das total traumatisiert ist. Die darauffolgenden Wochen war sie kaum ansprechbar, sie hat geschrien, sobald auch nur ein Fremder ins Zimmer kam (jeden Tag 1x Arztvisite und 5x am Tag salben und bandagieren durch die Schwestern). Die Ärzte haben es nur abgetan und gesagt, sie sei zimperlich.

Bis heute, sie ist nun 3 Jahre und 3 Monate spricht sie kaum mit Fremden, versteckt sich, lässt sich nicht anfassen, schon garnicht von Ärzten und Leute, die auf sie zugehen. Da fängt sie panisch an zu kreischen. Sie ist auch noch genauso anhänglich, klammert sehr und ich stille sie in Stresssituationen immer noch.

Gebracht hat der Aufenthalt nicht viel, mussten im letzten Lebensjahr noch 2 x in eine Akutklinik, jedesmal hab ich den Bluttest verweigert und konnte sie komplett selbst versorgen, da ich mich schon auskannte.

Nun ist ihre Haut zum Glück so gut, dass wir sowas hoffentlich nicht nochmal durchmachen müssen.

Ihr Vertrauen in die Welt ist j natürlich weg. Kindergarten ist wahrscheinlich auch unmöglich, ohne mich, sagt sie, geht sie da nicht hin...

Ich bin immer hin-und hergerissen, soll ich sie dem Stress aussetzen oder sie beschützen?

Ich drück euch die Daumen, vorallem deinem Kleinen, dass er bald wieder fröhlich wird!#liebdrueck

Beitrag von relaxing1977 10.03.10 - 14:48 Uhr

Hallo Rahele,

Mensch, das tut mir wirklich sehr leid, was euch da widerfahren ist. Ich verstehe gar nicht die Ärzte, dass sie eine Lumbalpunktion ohne Narkose durchführen konnten, bei so einem kleinen Kind.
Wir waren letztes Jahr im Mai 4 Wochen in der Klinik wegen Epilepsie, auch wir mussten durch ein MRT und eine Lumbalpunktion durch, aber nicht ohne Narkose! Der Kleine hat einen Schlaftrunk bekommen in seinem Bettchen, so dass er schon leicht duselig beim MRT ankam und dann hat er eine Narkose bekommen. Danach war er noch ein bisschen benommen, aber genauso drauf wie vorher auch.
Ende Augst mussten wir wieder eine Woche ins Krankenhaus, Verbrennung beider Hände am Grill. Er hat es besser weggesteckt als Mama und Papa. Hatte im Krankenhaus gute Laune trotz Verbände, hat gestrahlt, die Ärzte waren baff und die Pfleger auch, meinten, das hätten sie noch nie gesehen, dass ein Kleinkind so gut Verbrennungen wegsteckt. Wir hatten Glück und sind um Transplantationen rumgekommen, aber es war nahe dran.
Weswegen ich das erzähle, unser Kleiner ist heute kein anderes Kind als damals, bevor diese Dinge passiert sind. Dein Matteo hat mit Sicherheit keine gute Erinnerung an diese Lumbalpunktion, wer kann es ihm verübeln ohne Narkose. Du wirst jetzt sehr feinfühlig mit ihm umgehen müssen. Und vielleicht hast du dann auch Glück, dass es sich irgendwann legt und er wieder lachen kann. Aber ich denke, das wird dauern.
Ich schüttel wirklich den Kopf über die Ärzte, die das ohne Narkose durchgeführt haben.

Viel Glück euch beiden. Auf dass sich dein Matteo bald wieder erholt und die Erinnerung verblassen wird. Wenn dies nicht so sein sollte, dann würde ich wahrscheinlich auch mal einen Arztbesuch mit dem Kleinen in Erwägung ziehen. Vielleicht kann der mehr machen.

Lg relaxing1977

Beitrag von xyz74 10.03.10 - 14:52 Uhr

nimms mir nicht übel aber eine Narkose ist nicht ohne!
Das sollte man für wirklich schwere Eingriffe vorbehalten.
Etwas zur Beruhigung, ja! Da stimme ich dir zu.
Aber Narkose, absolut Nein!
Meine Mutter wäre an einer falschen Narkose beinahe gestorben.
Wurde im letzten Moment gerettet.

Beitrag von relaxing1977 10.03.10 - 15:40 Uhr

Hallo Unbekannt,

hm, das ist dann wohl wirklich Ansichtsache.
Da muss man dann wohl Risiko und Nutzen abwägen, und glaube mir, das habe ich gemacht. Weißt du, wie schlimm eine Narkose bei einem Epi-Kind sein kann?

Aber glaub mir, wenn ich diese Geschichte lese, dann bin ich verdammt froh, dass ich mein Kind hab narkotisieren lassen. Ich könnt nicht damit fertig werden, mein Kind so schreien zu hören. Wenn du das kannst, bitte schön.

Es tut mir leid, was deiner Mutter passiert ist, aber bei einem Kleinkind sehe ich da die Dinge etwas anders als du. Ich denke, wenn man dem Kind damit ein Trauma ersparen kann, dann sollte man das auch machen, gerade wenn es um eine Punktion geht. Das ist doch nicht mal eben eine Blutabnahme.

Grüße relaxing1977

Beitrag von 3erclan 10.03.10 - 14:51 Uhr

Hallo RAhele

ich schreib dir jetzt mal als Mama von einer mittlerweile 8 jährigen Tochter die mit 8 MOnaten genau das selbe durchmachen musste.
Es war der Horror die Schreie die werde ich nciht vergessen aber sie weiß von nichts mehr!!!!!!!!!
Unser Kinderarzt hat sich darauf eingestellt dass sie dann Panik hatte vorm Arzt er hat einfach den Mantel ausgezogen bevor er reinkam.Es war bei ihr die FArbe Weiß.
Ich stand auch am Gang und hab sie Schreien gehört es ging durch alle Knochen durch.
Such dir jemanden mit denen du reden kannst denn du musst schauen dass du damit klar kommst.

Sie hätten ihn sonst unter Narkose stellen müssen mit Narkoserisiko,Nüchternsein usw..

lg und fest knuddel.

Beitrag von rhoihesseela 10.03.10 - 19:23 Uhr

Das ist schlimm!

Wir haben leider auch schon einiges hinter uns!

Mia hat es auch jedes Mal verändert!
Es legt sich, ABER, sie ist ein sehr ängstliches und mißtrauisches Kind!
Wenn wir weiter "ständig" ins KH müssen wird sie wohl so schnell nicht vergessen!

Aber ich beschreibe den Zustand direkt nach dem KH immer als "Nach-Hölle"! Das legt sich!

Ich drück Euch die Daumen!

Alles Gute und weiter GUTE BESSERUNG!

LG
Daniela mit Mia Marie *28.2.07

Beitrag von yilwyna 10.03.10 - 20:31 Uhr

Hallo,
es klingt wirklich schlim, was deinem kleinen passiert ist.
Allein mit 3 Ärzten ohne die Mama und dann noch Schmerzen.
Ich würde dir auch raten, einen Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen und dem kleinen immer wieder fühlen lassen und zeigen, dass ihr für ihn da seid, damit er das Urvertrauen wieder zurück bekommt. Vielleicht suchst du Eltern, denen ähnliches geschehen ist und redest mit ihnen um weitere Lösungen zu finden.
Ich hhoffe für dich, das dein Junge wieder glücklich sein kann und diesen Alptraum vergisst.
LG:Yilwyna

Beitrag von doucier 12.03.10 - 14:14 Uhr

Hallo, ich kann dich gut verstehen. Mein Sohn war 17 Monate als wir ins Krankenhaus gefahren sind weil er 2 Stunden geschriehen hat. Dort hat man ihn dann auch in einen normalen Behandlungsraum gebracht und versucht zu punktieren. Da er aber nicht still gehalten hat, ist nichts bei raus gekommen. Das war auch das erste mal, dass ich nicht bei ihm war und ich habe mich furchtbar gefühlt. Zumal im Nachhinein diese Punktion für den Gesundheitszustand des Kindes ganz egal ist. Damit kann man nur 100 % sagen das es Menigokken sind. Aber bei uns war die Therapie nacher eh die gleiche. Ich mache mir heute noch Vorwürfe, dass ich ihn da nicht einfach rausgeholt habe, nachdem er 15 Minuten beschriehen hat. Aber mein Mann hat mich aufgehalten und gesagt, die Ärzte wüssten schon was sie machen.
Ich hoffe dein Kleiner wird wieder wie früher.