Mutter krank - Vater als "Haushaltshilfe" für Kinderbetreuung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von myimmortal1977 10.03.10 - 17:38 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

muss wahrscheinlich ins Krankenhaus und werde danach einige Zeit ausfallen.

Wie ist das, wenn man sich nicht selbst um das Kind kümmern kann wegen Krankheit und z. B. der Partner einspringt und zu Hause bleibt.

Wo muss man den Antrag einreichen? Muss ich den bei meiner Krankenkasse stellen, dass er so zu sagen als Haushaltshilfe einspringt?

Und wie viel Geld hat er dann zu erwarten? In Höhe von Krankengeld oder bekommt er sein tatsächliches durchschnittliches Nettoentgelt?

Danke für Eure Hilfe!

LG Janette

Beitrag von susannea 10.03.10 - 17:54 Uhr

Es gibt einen erstattungsfähigen Höchstbetrag, bei uns waren es damals 100%.

Beitrag von schnecke31031986 10.03.10 - 18:37 Uhr

Huhu genau den selben FALL hatten wir vor 2 Wochen gehappt ich war KRANk und mein Mann musste ZUhause bleiben 6 Tage...und auf unser Kind aufpassen..

Wir haaben von der Krankenkasse son Antrag bekommen wegen HAushaltshilfe und da ist ein schreiben drin was der arzt unterschreiben muss und der Arbeitgeber von deinem Mann..

Die krankekasse bezahlt dann 60 % vom Netto lohn...

Falls du noch fragen hast melde dich gerne.. lg Josie

Beitrag von -marina- 10.03.10 - 18:06 Uhr

Hallo!!

Mein Mann musste jetzt auch eine Woche zu Hause bleiben da ich im KH war.
Wir waren bei meiner KK und haben dort einen Antrag auf Haushaltshilfe geholt.
Den musste die Firma meines Mannes ausfüllen: wieviel Gehalt netto mein Mann in der Woche normalerweise verdient. Der Steuerberater der Firma musste noch unterzeichnen. Dann haben wir den Schein wieder bei meiner KK abgegeben.
Warten aber jetzt schon seit etwa 7 Tagen auf das Geld...

LG

Beitrag von ina_bunny 10.03.10 - 18:48 Uhr

Hallöchen,

wir standen auch mal vor der Frage Haushaltshilfe ja oder nein.
Haben uns dann dagegen entschieden.
Mein Mann hätte nur 60% Krankengeld bekommen und wir hätten glaub ich täglich 5 Euro an die KK zahlen sollen.

Für 2-3 Tage wäre das sicher kein Problem gewesen, aber er hätte mind. 6 Wochen zu Hause bleiben müssen.

Ne, ne... das haben wir dankend abgelehnt.

LG Ina

Beitrag von krokolady 10.03.10 - 19:06 Uhr

wieso Krankengeld?

Wenn du ins KKH musst, muss Dein Mann unbezahlten Urlaub nehmen und läuft als Haushaltshilfe.....da gibts kein Krankengeld.
Sowas bekommt man nur wenn man länger wie 6 Wochen am Stück krankgeschrieben ist.

Beitrag von ina_bunny 10.03.10 - 20:50 Uhr

Achja, ist kein Krankengeld.

Eben diese Ersatzleistung die man als Haushilftshilfe bekommt. Weiß jetzt nicht wie das genau heißt.

LG Ina

Beitrag von krokolady 10.03.10 - 21:02 Uhr

einfach Haushaltshilfe halt.....und die KK übernimmt den Verdienstaufalles des Vaters.
aber 60 % stimmt nicht....soweit ich weiss sinds mindestens etwas über 80 %.
Man kann aber auch die vollen 100 % bekommen, wenn man sozusagen nachweisen kann das man auf das volle Geld angewiesen ist.....muss man aber nen Begleitbrief beilegen, und halt reinschreiben das man den vollen Verdienstausfall braucht, weil sonst eine Existenzgefährdung auftreten kann, weil man sonst halt z.B. seine Miete nicht komplett bezahlen kann.

Geht aber auch wirklich nur wenn man wenig verdient.
Bei 5000 Netto im Monat zahlt die KK natürlich nicht die 100 %

Beitrag von susannea 10.03.10 - 23:39 Uhr

Wir mußten da überhaupt nichts zu nachweisen. Die KK meinte, sie ersetzten maximal 83 Euro täglich und das waren bei meinem Mann knapp über 100%, also hat er 100% bekommen.

Beitrag von krokolady 11.03.10 - 07:01 Uhr

na ok, je nach Einkommen halt.

Wir habens damals nicht gewusst und gaben und mit ca. 80 % zufrieden.
Als meine Kleine dann sehr oft ins KKH musste wurde uns gesagt das wir auch vollen Verdienstaufall bekommen können......logisch das wir das dann beantragt hatten

Beitrag von susannea 11.03.10 - 08:07 Uhr

Wies gesagt, je nac Bedürftigkeit und Verdienst kann eben nicht sein oder es macht jede KK anders.

denn mit einem Satz von 83 Euro täglich hat man ein Netto von ca. 2600 Euro, das ist für mich weder wenig Verdienst noch bedürftig ;)

Beitrag von krokolady 11.03.10 - 08:10 Uhr

also so viel hatte mein Mann damals nicht Netto!
Bei ihm warens um die 1500 € damals - Jahr 2005/2006

Vielleicht ist das teils unterschiedlich bei den Krankenkassen? Keine Ahnung.....
Wir sind bei der Barmer, und da waren es soweit ich weiss 86 % des Nettolohnes was die übernommen haben.

Beitrag von windsbraut69 11.03.10 - 09:03 Uhr

Ja, wenn Du aber mehr verdienst, hast Du eben entsprechend viel Ausfall!

Gruß,

W

Beitrag von susannea 11.03.10 - 09:23 Uhr

Klar, aber es ging ja darum, dass man angeblich Bedürftigkeit nachweisen müßte um die 100% zu erhalten und dem ist eben nicht der FAll bei unserer KK.

Beitrag von schnecke31031986 11.03.10 - 09:50 Uhr

Huhu mir wurde am tele gesgat 60 % vom Netto..wäre schön wenn es mehr wäre..ich lass mich überraschen wenn das GELD auf dem Konto ist.. Bekommt man vorher eigentlich was schriftliches von der Kk wie viel man bekommt?

lg

Beitrag von krokolady 11.03.10 - 09:59 Uhr

Du bekommst diesen "Wisch" wo du was ausfüllen musst, und der Arbeitgeber den Verdienstausfall eintragen muss.
Dann musste noch ne Bestätigung vom Arzt oder KKH beilegen.

Das Ganze schickst dann an Deine KK - und wenn die 60 % so wenig sein sollten das ihr dann echt in finanzielle Probleme geratet, schreib nen Brief dazu das du um Übernahme der vollen 100 % bittest, weil ihr sonst in Existenzprobleme geratet, bzw. teilweise Zahlungsunfähig werdet.......hast ja nix zu verlieren dabei :-)

Bei uns dauerte die Bearbeitung eigentlich immer höchstens ne Woche.....da bekommst dann nen Brief von der KK wegen der Kostenübernahme, und gleichzeitig bekommst das Geld überwiesen.