bin so traurig ,aber muß meinen verstand folgen

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von megapapa 10.03.10 - 18:55 Uhr

meine oma ,sehr schwer demenz krank ,kennt uns kaum noch,wird am freitag 90 jahre ,sie verträgt sehr wenig besuch ,will nimmer essen ,muß gewickelt werden ,kann nicht mehr telefonieren



ich würde so gern ins pflegeheim gehen,aber mama meint es wird zuviel ,weil sie , papa u tante hin gehen und sie merkt es ja nimmer


wir wohnen ja 100km weg,wäre mir aber egal

aber an ihrem ehrentag nicht mit ihr telen könne,schüttel ,schlimm für mich


ich bin jedes mal psychisch fertig ,wenn ich sie gesehen habe

hab mama 1000000 küsse ausgerichtet und bin im geiste bei ihr

es tut so verdammt weh,aber es ist dass beste,dass ich nicht hin fahre


traurige grüße mega

Beitrag von finchen85 10.03.10 - 19:17 Uhr

Erst einmal tut es mir Leid, dass deine Oma Euch nicht mehr erkennt:(

Das muss schlimm für alle sein!

Ich meine aber herausgehört zu haben, dass du sehr gerne hinmöchtest! Wenn es dir ein dringendes Bedürfnis ist, dann geh sie doch besuchen!!!

Ihr müsste ja nicht alle auf einmal reingehen!

Lg finchen

Beitrag von suriya 10.03.10 - 19:46 Uhr

ich geh zu meine oma ins pflegheim nicht mehr.sie erkennt mich nicht am anfang und will immer wissen wer ich bin.dann hab ich es ihr immer wieder erklärt undnach ner dreiviertel stunde hat sies geschnallt.wenn man dann gegangen ist hat sie bitterlich geweint und meinen namen geschrien.noch am aufzug hab ich sie schreien hören.ich hab im aufzug geheult.
da hab ich mir echt überlegt ob ich ihr und mir das antun will.
ich gehe nicht mehr zu ihr hin.

Beitrag von megapapa 10.03.10 - 20:03 Uhr

glaub ich dir ,ich muß sie immer anlügen und sagen ich komm gleich ,es tut mir so weh

alles liebe sonja

Beitrag von sandra7.12.75 10.03.10 - 19:48 Uhr

Hallo

Wenn du es möchtest fahr hin.Du bist erwachsen und brauchst deine Mutter nicht als Bezugsperson.
Ich bin letztes Jahr 4 Wochen gependelt.Eine einfache Strecke 500km als mein Vater im sterben lag.Wenn dir wirklich was dran liegt fahr hin.Auch wenn sie dich nicht mehr erkennt.

lg Sandra deren Vater heute vor einem Jahr bestattet wurde:-(

Beitrag von quattroformaggi1960 10.03.10 - 20:00 Uhr

Wenn du das bedürfnis hast sie zu sehen dann würd ich hinfahren,meine Schwester ist mit 58Jahren an einer Gehirnblutung gestorben,ging alles ziemlich schnell konnte sie nicht mehr im Krankenhaus besuchen was mir heut noch in den Knochen hängt. Wünsche dir ganz viel Kraft LG Susanne

Beitrag von megapapa 10.03.10 - 20:03 Uhr

danke#liebdrueck

Beitrag von krokolady 10.03.10 - 20:38 Uhr

sowas ist schwer......man möchte so gern noch mal hinfahren...noch mal die Hand halten....noch mal drücken.....
So gins mir auch als meine Mutsch ins künstliche Koma gelegt wurde, und wir wussten das sie da nur liegt um zu sterben.

Ich wollte auch noch mal hinfahren......mich verabschieden.
Aber dann hab ich mir überlegt das ich sie lieber so in Erinnerung behalten möchte wie ich sie zuletzt gesehen habe.....zwar schon derbe krank, aber immer noch meine gute alte Mutsch.

Ich habs nicht bereut!

Behalt sie so in Erinnerung wie sie vor der Krankheit war.......das du sie nicht nochmal besuchst heisst ja nicht das du sie deswegen weniger lieb hast!

Fühl Dich mal gedrückt.... :-)

Beitrag von megapapa 11.03.10 - 07:14 Uhr

oh dass tut gut danke

werde es so machen

glg sonaj#liebdrueck

Beitrag von windsbraut69 11.03.10 - 13:39 Uhr

DAS tut Dir gut?
Ich bin der Ansicht, dass Patienten im Koma durchaus nicht hirntot sind und somit ist dieses "besser anders in Erinnerung behalten wollen" doch nur der eigenen Psyche dienlich....

Beitrag von petra1982 11.03.10 - 06:30 Uhr

Kenn ich gut, bei meiner Oma ist es nicht ganz so dolle, aber sie erkennt einen auch nicht mehr, wenn sie auf geburtstagen ist sitzt sie stumm da, trägt auch windeln, hat aber eine Polnische Pflegekraft.

Das schlimme ist die Aasgeier von geschwister meines Vaters versuchen sie zu entmündigen, um schneller ans Erbe ranzukommen furchtbar.....

Beitrag von grundlosdiver 11.03.10 - 20:11 Uhr

Kann Dich sehr gut verstehen!
Meine Oma ist Anfang 70 - sie hat schon eine Weile Demenz, spricht nicht mehr und hat mich bei den letzten Besuchen auch nicht mehr erkannt! Unsere Tochter, also ihre Urenkelin, war immer ihr Sonnenschein. Nun lässt sie auch sie links liegen, hat einfach keinen Bezug mehr zu ihr! Selbst als sie schon kaum mehr gesprochen hat, hat sie unserer Maus noch Lieder vorgesungen!!! Nun ist da nichts mehr, sie kann nichts mehr allein und weil mein Opa -selbst schwerstbehindert- völlig überfordert war und Oma nichts mehr zu sich genommen hat, wurde sie diese Woche ins Pflegeheim zwangseingewiesen!
Sie ist körperlich und geistig sehr stark "verfallen", so dass wir uns damit auseinandersetzen müssen, dass sie nicht mehr lange bei uns ist...
Ich hätte sie gerne besucht, aber denke, es ist besser, wenn wir sie so in Erinnerung behalten, wie wir sie kannten...