Konto eines Erbschaftsfalles...

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Beitrag von mini-bibo 10.03.10 - 18:56 Uhr

Guten Abend,

meine Mutter hat mir gerade erzählt, das ein Konto, welches auf ihren verstorbenen Vater läuft belastet wurde und anscheinend sogar ins Minus ging und SIE müsste nun dafür gerade stehen #zitter

Ihr Bruder hat dort wohl Geld geholt :-[

Meine Frage nun, darf die Bank überhaupt Kontobewegungen zulassen, wenn der Kontoinhaber verstorben ist und das Erbe NICHT geklärt ist? #gruebel

Bezüglich des Erbes sind seit dem Tod ihres Vaters streitigkeiten (er starb 2005!). Hauptsächlich dieser Bruder, der an das Konto ging, hat sich bezüglich einer Einigung des Erbes gesperrt :-[

Ich bin der Meinung, das die Bank kein Geld hätte rausgeben dürfen, wenn die Erbschaft nicht geklärt ist. Ist das richtig oder falsch? #kratz

VG mini

Beitrag von arkti 10.03.10 - 19:21 Uhr

Weiß die Bank das der Vater gestorben ist?
Hellsehen können die nämlich nicht.

Beitrag von mini-bibo 10.03.10 - 19:24 Uhr

Geh ich mal von aus, denn vor 2 Jahren kam anscheinend bereits schon mal solch ein schreiben, meine Mutter schrieb damals die Bank an und schrieb entsprechend, das der Kontoinhaber ja verstorben ist.

Beitrag von gg82abt 10.03.10 - 20:16 Uhr

Hmm ihr hättet der Bank den Totenschein vorlegen müssen.

Frag dringend deinen Anwalt was zu tun ist. Denn hier gehts ja dann auch noch um Diebstahl!!!!

Beitrag von mini-bibo 10.03.10 - 20:28 Uhr

Danke, werd ich meiner Mutter morgen gleich sagen!

Ich weiss eben nicht, ob das mit dem Totenschein nicht gemacht wurde....

Beitrag von arkti 10.03.10 - 21:29 Uhr

Sobald die Bank erfährt das ein Kontoinhaber verstorben ist wird das Konto erstmal gesperrt.
Selbst ein Ehepartner bekommt dann kein Geld mehr ohne sich vorher am Schalter zu melden.

Beitrag von danny0903 10.03.10 - 19:48 Uhr

Hallo,

wenn der Vater schon seit Jahren verstorben ist, dann dürfte eigentlich gar kein Konto mehr bestehen.
Das hätte alles direkt nach dem Tod geregelt werden müssen.

Wenn zwischen den Erben Unklarheit herrscht, sollte es eine Regelung geben, dass nur dann Geld geholt werden kann, wenn alle unterschreiben. Hierzu die Bank befragen, das muss man einrichten lassen. Zur Not kann man das Konto auch ganz sperren.

danny0903

Beitrag von mini-bibo 10.03.10 - 19:53 Uhr

Hallo Danny,

es gab eben die ganze Zeit streitigkeiten bezüglich des Erbes :-(
Deswegen existieren die Konten noch. Das läuft auch über 2 Anwälte.

So wie ich das verstand, müssten die Konten an sich eingefroren sein...

Danke, für Deine Antwort!

LG mini

Beitrag von oma.2009 10.03.10 - 21:28 Uhr

Hallo,

wir haben grad heute das konto meines Schwiegervaters zusammen mit meiner Schwägerin (Schwester meines Mannes) "geplündert. Die beiden haben im Dezember einen gemeinschaftlichen Erbschein angefordert, der vor 2 Tagen erteilt wurde. Aber die Konten sind von den beiden sofort nach Bekanntwerden des Todesfalls gesperrt worden und es wurden auch sämtliche Vollmachten, die mein schwiegervater an fremde Personen erteilt hatte, widerrufen. Die Bank hat Niemanden mehr Auskunft gegeben, es konnten keine Gelder abgehoben werden usw. Es wurden sogar mehrere (ich glaube, es waren 5) verschiedene Testamente gefunden, aber es war nur das gültig, welches meine Schwiegervater mit meiner vor 10 Jahren verstorbenen Schwiegermutter GEMEINSCHAFTLICH verfaßt hatte. Es gab auch Ärger mit angeblichen "Alleinerben", aber das Amtsgericht hatte das vor 10 Jahren bereits eröffnete Testament für gültig erklärt. Aber Auskünfte bzw. Abhebungen wären von der Bank nicht zugelassen worden, solange, bis der Erbschein vorliegt. Deine Mutter sollte sich schnellstens mit der Bank in Verbindung setzen und als Miterbin das Konto sperren lassen. Es kann nämlich sein, dass der Bruder eine Vollmacht über den Tod hinaus bei der Bank hat.

LG

Beitrag von parzifal 11.03.10 - 08:41 Uhr

Durfte Dein Onkel, denn berechtigterweise Geld von der Bank abholen? Hatte er Kontovollmacht?