Schlafritual bei 8 mon altem baby

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von kaka86 10.03.10 - 19:33 Uhr

Guten abend!

Habe meine kleine bis vor ein paar wochen abends noch gestillt. Das war immer ein schönes Ritual...hab sie direkt danach immer ohne Probleme wach ins bett gelegt und sie hat geschlafen!

Als sie dann nach dem abendbrei ohne stillen ins bett ist, wars auch kein problem!

Seit 2 Tagen macht sie jetzt abends theater...
....gestern hat ihr der brei wohl nich gereicht, nach einem nachschlag hat sie dann so geschlafen!

Jetzt meine idee ein neues schlafritual einzuführen...aber welches?
Buch vorlesen scheidet wohl aus...

Was macht ihr mit euren kleinen?!

LG
Carina mit Carlotta (fast 8 Monate)

Beitrag von tragemama 10.03.10 - 19:58 Uhr

Nichts. Unglaublich, aber wahr. Warum sollte ich ein Ritual erfinden? Meine Kinder schlafen da ein, wo sie Lust haben, wenn sie müde genug sind. Und sieh an: Keine Schlafprobleme...

Andrea
mit Kathrin (2,5)
und Christina (4,5 Monate)

Beitrag von majasophia 10.03.10 - 20:11 Uhr

Rituale vermitteln dem kind sicherheit, daher sind sie wichtig...es gibt jeden tag den gleichen ablauf, dein kind weiß, was passiert und fühlt sich daher sicher...

warum scheidet buch vorlesen aus? ich habe z.B. buch vorlesen und beten in meinem abendritual...meine maus ist 4,5monate alt! sie liebt es die bilder im buch anzugucken und meine stimme zu hören- ob sie es versteht oder nicht, ist doch völlig egal!

du kannst ihr aber vielleicht auch was vorsingen? oder ihr spielt ein bestimmtes spiel?

oder die altbewährten sachen wie schlafanzug anziehen, zähne putzen etc.

lg

Beitrag von emeliemarie 10.03.10 - 20:28 Uhr

Hi Carina,

ich finde Rituale auch toll. Klar gibts Kinder, die auch ohne problemlos in den Schlaf finden, aber vielen Babys gibt das die für sie nötige Sicherheit.

Gut ist, wenn Du die letzte Stunde vor dem ins Bett gehen ruhig gestaltest. Also z.B. Abendessen, dann vielleicht in ihrem Zimmer noch ein Buch anschauen oder was ruhiges spielen (oder erst ruhig spielen, dann Brei), und dann (wenn mögl. bei gedämpften Licht) immer in der gleichen Reihenfolge wickeln, Schlafi und Schlafsack anziehen, Zähnchen putzen, Spieluhr an (evtl.), ins Bett legen, Schnulli und Gute-Nacht-Kuss. Manche baden ihre Kinder auch abends. Ich glaube dass es schon reicht, wenn jeder Abend gleich abläuft. Also wenn sie weiß: Aha, Milchbrei, danach werde ich gewickelt usw. Das gibt Sicherheit.

LG

emeliemarie

Beitrag von aggie69 11.03.10 - 23:12 Uhr

Wir spielen nach dem Abendbrot eine Weile zusammen, bis ich das Gefühl habe, mein Sohn wird müde (reibt sich die Augen und zieht an seinen Ohren). Dann wird der Schlafanzug angezogen und wir kuscheln uns auf die Couch oder in mein Bett. Dabei wird er etwas gestillt - manchmal liegt er auch nur so da und ich singe ihm was vor oder erzähle eine Geschichte.
Ich hatte als Kind viele Märchenkassetten und habe die gefühlte viele tausend mal gehört. Die meißten kann ich auswendig aufsagen. Wenn mein Mann das hört, dann wundert er sich immer wieder, wie ich so aus dem Stehgreif komplette Märchen erzähle (haha, er kennt meine Kassetten nicht)

Übrigends: daß es dieses Jahr so viel Schnee gab, lag an uns! Ich habe jeden Abend "Schneefläckchen Weißröckchen" gesungen.

Wir halten uns an keine Uhrzeit. Manchmal ist er schon um 18.00Uhr müde, manchmal erst um 20.00Uhr. So lange es sich in diesem Rahmen bewegt, bestehe ich nicht auf eine bestimmt Schlafenszeit.