Bekommt ihr "Taschengeld" von eurem Mann?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von snutel77 10.03.10 - 20:49 Uhr

Hallo,

ich bin nun schon drei Jahre zu Hause (Elternzeit) und betreue meine (mittlerweile zwei) Kinder (fast 3 J. und 3 Monate alt).
Zuvor habe ich Vollzeit gearbeitet und hatte dementsprechend genug Geld für meine Hobbys, Freizeit usw. Ich habe immer eigenes Geld verdient und war es so gewohnt.
Da mein Mann im Moment Alleinverdiener, wir vor Kurzem gebaut haben usw. ist das Geld natürlich eher knapp bemessen.
Nach der zweiten Geburt habe ich mal wieder Lust, mir etwas Neues zum Anziehen zu kaufen.

Das Problem: Ich habe einen bestimmten Betrag im Monat, von dem ich Essen, Kleidung f.d. Kinder usw. kaufe und von dem nichts übrig bleibt.

Ich habe festgestellt, dass ich mir seit ich selber kein Geld mehr verdiene, nichts Neues mehr zum Anziehen gekauft habe.
Wovon auch? Ich habe meinen Mann schon mal dezent angesprochen, aber er meint nur, dafür haben wir kein Geld bzw. er will dafür kein Geld ausgeben.

Muß ich das so hin nehmen? Steht mir nicht auch mal etwas nur für mich zu?
Mir geht es so völlig gegen den Strich, ihn so anbetteln zu müssen- das möchte ich nicht.

Ich finds schon irgendwie unfair, da mein Mann Hobbys hat, die (wenn auch wenig) Geld kosten und ich aus Zeitgründen (Vollstillen usw.) im Moment nur die Kinder als "Hobby" habe.

Übrigens schenken wir uns auch nichts zum Geburtstag oder Weihnachten.

Falls mir jemand den Tipp gibt, für ein paar Stunden arbeiten zu gehen, das geht leider nicht, ich muß Vollzeit auf meine alte Stelle zurückkommen oder kann gehen. Vollzeit möchte ich aber (noch) nicht arbeiten mit zwei kleinen Kindern.

Ich habe die Überschrift übriegens extra provokant gestellt.

Bin mal gespannt auf eure Antworten.

Vielen Dank
LG
Snutel77

Beitrag von curlysue1 10.03.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

mein Mann arbeitet Vollzeit und ich war über 5 Jahre zuhause, jetzt geh ich wieder ein paar Stunden, aber bei uns bekommt mein Mann Taschengeld, ich teile es ein und sage was ausgegeben werden darf.

3 Jahre keine Kleidung, ich wäre gestorben, schon 3 Monate halte ich nicht aus.

"Deutsche Gerichte billigen dem einkommenslosen Ehepartner („haushaltsführender Ehegatte“) ein Taschengeld von fünf bis sieben Prozent des Nettoeinkommens des anderen zu. Die Höhe des Taschengeldanspruchs ist gesetzlich nicht geregelt und hängt von den Lebensumständen im Einzelfall ab." Quelle Wikipedia.

LG

Beitrag von tweety12_de 10.03.10 - 20:56 Uhr

hallo,

ich bekomme kein taschengeld. wir haben gemeinsame konten .

allerdings verdiene ich schon seid 10 jahren regelmäßig geld durch meine ebayverkäufe. das ist UNSER zuckergeld.

mal für den urlaub mal für nen thermomix oder klamotten. egal was, das was wir grad brauchen oder wollen.

klamotten kaufe ich uns allerdings auch regelmäßig. für alle. auch für meinen mann.

ich würde deine situation nich so hinnehmen !!! das geht mal gar nicht!!!

du hast auch einen vollzeitjob !! nämlich den der kinderbetreuung!!!!!

ich habe außerdem noch ein konto das nur mir alleine gehört, und da geht jeden monat betrag x trauf, so kann ich auch mal was kaufen, ohne das mein mann es mitbekommt (geschenk für ihn) oder so .desweiteren hat er allerdings auch solch ein konto.

ich denke, da ist redebedarf angesagt.

gruß alex

Beitrag von hedda.gabler 10.03.10 - 20:56 Uhr

Guten Abend.

In meiner Ehe (allerdings ohne Kinder und beide berufstätig) war es so, dass wir ein Haushaltskonto hatten (wir hatten vorher bestimmt, für welche Kosten das Konto zuständig ist), auf das jeder einen bestimmten Betrag eingezahlt hat, prozentual aufgeteilt zu seinem Einkommen (mein Mann hat mehr verdient).

Und da ich in die Steuerklasse 5 gewechselt bin, hat er mir zudem den steuerlichen Vorteil, den er dadurch hatte, überwiesen ... sozusagen als Aufstockung des Taschengeldes, so dass wir ungefähr die gleiche Summe für Privatvergnügen, also u.a. Klamotten und Kosmetika, zur Verfügung hatten.

Das fand ich mehr als fair ... und in Eurem Fall sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Dein Ehemann Dir einen finanziellen Ausgleich verschafft, wenn Du Dich derzeit um die Kinder kümmerst und deswegen nicht arbeiten kannst.

Ansonsten kann ich nur raten, sich finanziell unabhängig zu machen und eben auch mit Kindern wieder auf eine Vollzeitstelle einzusteigen, wie es viele Frauen genau aus den Gründen tun ... egal ob verheiratet oder allein erziehend.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von ina_bunny 10.03.10 - 20:58 Uhr

Als ich das eine Jahr "nur" Hausfrau und Mutter war und mein Mann alleine arbeiten ging, habe ich meinem Mann immer sein Taschengeld zugeteilt. :-p

In unserer Ehe gibts nicht deins und meins, obwohl wir getrennte Konten haben. Jeder kann sich Geld nehmen wie er möchte. Größere Anschaffungen werden natürlich abgesprochen. Wenn mein Mann oder ich meinen wir brauchen ein Paar Schuhe dann kaufen wir uns das und fragen den anderen nicht erst um Erlaubnis.

LG Ina

Beitrag von mother-of-pearl 10.03.10 - 21:02 Uhr

Habt ihr eure Finanzen komplett gemeinsam durchgeplant?
Oder speist dein Mann dich mit einem Betrag ab, den er für angemessen hält, ohne dass du weisst, wieviel er selbst noch so übrig hat?

Wir machen es schon seit jeher so:

Sämtliche Einkünfte zusammen rechnen. Davon alle (wirklich alle!) Festkosten abziehen (auch jeden noch so kleinen Klecker-Betrag!). Unter Festkosten fallen nicht nur Hauskosten, Auto, Versicherung, Sparen usw. - sondern auch Haushaltskosten, Geld für Geschenke, Schulbedarf, Kleidung für die Kinder und, und, und. Zu guter Letzt noch ein gewisser Betrag für Unvorhergesehenes (der wandert auf ein Extra-Konto).

Das, was nach all dem unterm Strich übrig bleibt, wird durch zwei geteilt - ein Teil für mich, einer für meinen Mann. Das ist dann quasi unser "Taschengeld", von dem wir auch Kleidung, Hobbys usw. bestreiten.

Das haben wir so gemacht, als mein Mann und ich beide vollzeit gearbeitet haben, als ich nur mit Kindererziehung beschäftigt war und keine Einkünfte hatte und das machen wir auch jetzt so, seit ich wieder Teilzeit arbeite.

Du solltest darauf bestehen, falls das bei euch nicht so ist! Alles andere wäre ungerecht!

LG
MOP

Beitrag von giftzwerg01 10.03.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

bei uns geht alles (Gehalt meines Mannes, mein Teilzeit-Gehalt, Kindergeld) auf ein gemeinsames Konto und wir teilen uns jeden Monat jeder den gleichen Betrag Taschengeld zu.

Davon zahlt jeder seine Handy-Rechnung, Kneipen-/Restaurant-Besuche mit Freunden, Frisör, Klamotten, Schuhe, Geschenke, Arzt- und Apothekenkosten, das obligatorische Brötchen für die Frühstückspause, Bücher und sonstige Wünsche.

Dabei spielt es keine Rolle, dass mein Mann das 5fache von mir verdient, denn schließlich arbeite ich nur wegen unserer GEMEINSAMEN Tochter Teilzeit und verdiene deswegen weniger.

Betteln ist da völlig unangebracht.

Gruß

Giftzwerg

Beitrag von anyca 10.03.10 - 21:30 Uhr

Bin im Moment auch mit zwei Kindern zuhause. Wir haben ein Konto, da geht alles drauf und alles runter ... wenn ich ein neues Kleidungsstück brauche, kaufe ich es und fertig.

Hör mal auf, Deinen Mann "dezent" anzusprechen bzw. Eure Aufteilung nur "schon irgendwie" unfair zu finden, sondern fordere ganz klar Zugang zu Eurem gemeinsamen Geld ein!

Oder warst Du früher so kaufsüchtig, daß Dein Mann befürchten muß, daß Du die Rate fürs Haus in Schuhe umsetzt?;-)

Beitrag von sini60 10.03.10 - 22:02 Uhr

Unsere Kinder bekommen Taschengeld, aber als Erwachsene sind wir sehr gut in der Lage gemeinsam über unsere Konten zu verfügen.

Beitrag von virginiapool 10.03.10 - 22:07 Uhr

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern als nicht angemessen bewertet und wird daher ausgeblendet.

Beitrag von ayshe 11.03.10 - 10:48 Uhr

fast so wie bei uns.

aber wir bestellen nicht alles im net, kaufen eben auch viel direkt ein.
aber wir haben auch die gleiche einstellung zu ausgaben allgemein.
keiner würde sich jetzt zb jeden monat 3 hosen kaufen oder plötzlich einen flachbildfernseher und sonstwas anschleppen ;-)

größere sachen sprechen wir ab, suchen eben auch meist gemeinsam aus.
aber kleidung ist kein thema, wer etwas braucht, kauft es sich eben.

Beitrag von krokolady 10.03.10 - 22:38 Uhr

Taschengeld bekomme ich nicht.....ich kann übers Konto verfügen wie ich mag.
Manchmal geb ich gar nix extra aus für mich im Monat, und manchmal 200 Euro....so wie die letzten 3 Wochen wo ich mich neu eingekleidet habe.

Für die Kinder geb ich öfters "unnütz" was aus.......wenn mir was gefällt und es nicht so teuer ist, dann kauf ichs auch für eins der Kids.

Wir haben so gesehen 2 Konten.......auf seins geht das Gehalt drauf, und alle festen ausgaben runter.....und er selber "lebt" halt von dem Konto.

Ich hab mein bzw. unser Konto, wo Kindergeld und Pflegegeld drauf geht.....und wenn das leer ist schieb ich halt was von seinem auf mein Konto.

Allerdings gebe ich nur so viel Geld aus wie ich verantworten kann.....wenn ich also sehe das es knapp wird, wird nix Besonderes gekauft.

Beitrag von tweetme 10.03.10 - 23:57 Uhr

Du musst mit ihm sprechen, das würde ich so nicht hinnehmen.
Dir steht was zu!

Bei uns verdient mein Mann und ich gebe ihm auch sein Geld. ^^
Aus gutem Grund: er kann nicht mit Geld umgehen und würde es sonst sofort auf den Kopf hauen. #klatsch

Beitrag von kati543 11.03.10 - 06:09 Uhr

Dann gib deinen Mann mal einen dezenten Hinweis, wieviel mehr es kosten würde, Babynahrung zu kaufen. Das müsste er wahrscheinlich tun, wenn du jetzt wieder arbeiten gehst. Mal ganz abgesehen von den Betreuungskosten bei Tagesmutter,...
Aber eigentlich würde ich eher sagen, dass er mindestens das Geld, was er für sich privat nutzt auch dir geben muss.

Beitrag von litalia 11.03.10 - 06:47 Uhr

wieviel geld bekommst du denn pro monat?

bleibt dann nochwas übrig auf dem konto oder ist vielleicht einfach nicht mehr geld zur verfügung?

ansonsten lebt ihr etwas merkwürdig.;-)

ich würde mir keinen betrag X zuteilen lassen sondern das ausgeben was benötigt wird (das geld dafür muss natürlich da sein)

den einen monat brauch man mehr weil man schuhe, jacke und nen neues handy brauch :-) .. und den anderen monat brauch man nicht so viel weil man eben keine "extras" kauft.

wir haben ein gemeinsames konto, wo alle einnahmen raufgehen und alle ausgaben.
ich teile uns monatlich 400 euro haushaltsgeld ein (3 personen) was dann nach allen ausgaben und der sparrate übrig bleibt ist zum "verpulvern" ;-) das ist mal mehr und mal weniger.
mal braucht mein mann neue sachen, mal ich, mal werden geschenke gekauft, mal geben wir das geld für uns gemeinsam aus usw usw usw.

"betrag x zuteilen" lässt sich von uns keiner.

Beitrag von cinderella2008 11.03.10 - 07:53 Uhr

Nein, Taschengeld habe ich nur in der Kindheit von meinen Eltern bekommen.

Später - auch als die Kinder da waren - habe ich immer Vollzeit gearbeitet und musste nicht drum betteln, wenn ich Geld brauchte. Das wär kein Leben für mich.

Beitrag von cat_t 11.03.10 - 08:17 Uhr

Hall snutel77#blume

mir beschleicht sich das Gefühl, daß Du keine Ahung von Eurem Haushaltseinkommen und desssen Verwendung hast.

Bevor ich an Deiner Stelle also die Forderung nach Taschengeld, Geld für Klamotten, Hobbys oder was auch immer stellen würde, würde ich erstmal wissen wollen, wie es geldmäßig aussieht.

Dann kennst Du die Antwort auf Deine Frage selbst;-)

Idee: Geld, das übrig ist (wenn es denn so wäre), sollte jedem zur Hälfte zur freien Verfügung stehen (abzgl. eines Sparsatzes für die Famile für Unvorhergesehenes).

Und noch etwas. Vollstillen/Kinder und Hobbys schließen sich gegenseitig nicht aus.

#liebdrueck
Sanne #sonne

Beitrag von windsbraut69 11.03.10 - 08:43 Uhr

Mal davon abgesehen, dass "zugeteiltes Taschengeld" absolut gar nicht geht, kann man Dein Post so nicht beurteilen.

Du schreibst ja nicht, wie Eure Möglichkeiten sind, ob es tatsächlich so knapp ist, dass mehr einfach nicht drin ist oder ob Dein Mann nur geizig ist Dir gegenüber.

Abfinden würde ich mich mit Deiner Situation auf keinen Fall - setzt Euch zusammen, verschaff Dir Ein- bzw. Überblick und seht dann, wieviel Geld drin ist für Ausgaben neben den unerläßlichen Lebensmittelkosten.

Zusätzlich solltest Du schauen, einen Job zu finden, mit dem Du Dir bisschen Unabhängigkeit verschaffst. Mit Zustimmung Deines Arbeitgebers kannst Du in der Elternzeit ja bis zu 30 Wochenstunden bei anderem AG arbeiten.

Gruß,

W

Beitrag von manavgat 11.03.10 - 09:11 Uhr

Sag ihm klar, welchen Betrag Du im Monat haben willst - mindestens 100 Euro!, hängt natürlich vom Einkommen ab.

Wenn er sich querstellt, rechne ihm aus, was er an Unterhalt zu zahlen hätte, würdest Du ihn verlassen....

Gruß

Manavgat

Beitrag von nina_1981 11.03.10 - 09:39 Uhr

Huhu,
ich war, aufgrund der Schwangerschaften und der Elternzeit, insgesamt auch knapp 5 Jahre zuhause und mein Mann Alleinverdiener. Allerdings hatten wir von Anfang an ein gemeinsames Konto, wo alle Einnahmen drauf und alle Ausgaben runtergingen. Ich habe natürlich eine eigenen EC-Karte und ging damit auch einkaufen, wie ich es für richtig hielt. Natürlich haben wir vor größeren Anschaffungen vorher besprochen, ob es drin ist. Aber habe ich Klamotten gesehen, ich nötig und schön waren, habe ich sie einfach gekauft.

Ich finde es furchtbar, einen bestimmten Betrag "zugewiesen" zu bekommen, und der MUSS reichen. Und wenn nicht, muss ich betteln gehen oder wie?

Seit ich wieder arbeiten gehe, läuft es auch nicht anders: alles Einkommen geht auf das gemeinsame Konto, alle Ausgaben gehen da runter und wenn was übrigbleibt, geht es auf unser gemeinsames Sparbuch!

Viele Grüße
Nina

Beitrag von engelchen1989 11.03.10 - 09:46 Uhr

Hallo,

im Moment leben wir auch nur von dem Gehalt meines Mannes. Allerdings bekomme ich kein Haushaltsgeld. Wir haben ein gemeinsames Konto und wenn ich was brauche hol ich es mir. Für uns gibt es kein deins und meins. Was das verdiente Geld angeht gibt es ausschließlich "unser".
Mein Mann sagt von sich aus, dass er das Geld nicht für sich verdient sondern für uns. Und da kann ich mir auch mal ein Hobby oder neue Klamotten von leisten solange ich nicht über die Stränge schlage und das Geld fürs Essen zu H&M trage. ;-)

Red mit deinem Mann, abernicht mit den Worten "irgendwie ungerecht" oder "ich hätte gerne". Sag ihm klipp und klar, dass du ein Recht darauf hast dir ab und an auch mal etwas leisten zu dürfen und dass dir das Geld das du von ihm bekommst nicht reicht.
Wenn er sich stur stellt farg ihn doch mal ob er sich vorstellen kann, wie es ist, wenn man drei Jahre lang in alten Klamotten rum läuft und keinem Hobby mehr nachgehen darf.
Es muss ja kein Vermögen kosten aber mal ein paar Euro hier und da sind sicher nicht zu viel verlangt!

LG

Beitrag von marion2 11.03.10 - 10:23 Uhr

Hallo,

ich würde nicht betteln, sondern fordern.

Wenn er meint, dafür wolle er kein Geld ausgeben, musst du antworten: "ABER ICH"

Gruß Marion

Beitrag von jane.austen 11.03.10 - 10:25 Uhr

Ich fürchte da läuft etwas gründlich falsch bei euch :-), denn auf eine gleichberechtigte Beziehung kann ich an Hand Deines Textes nicht schließen. Dein Mann hat seine Hobbies, für Dich bleibt nichts? Du musst fragen, wenn Du Dich einkleiden möchtest? Du hast doch auch Wünsche und vor allem nach der Schwangerschaft ein Recht darauf Dir mal was neues zu kaufen! Ich glaube, dass musst Du Deinem Mann dringend klar machen. Ich weiß nicht, wie eng ihr kalkulieren müsst, aber für Deinen Mann scheint es zu reichen?

Ich kann Dir nur sagen, wie es bei uns läuft:
Bei uns ging schon immer alles in "einen Topf" und jeder hat sich eben davon genommen, was er benötigt hat. Klar haben wir uns auch mal vorher unterhalten oder dem anderen gesagt, was wir kaufen wollen.

Im Moment verdient mein Mann auch allein und wir haben auch ein Haus das wir abbezahlen. Das Geld sitzt also nicht mehr ganz so locker und ich überlege schon, wie viel neue Sachen ich mir für das Frühjahr kaufe (zumal mir Qualität und Design wichtig sind und eine Hose schon mal 100-150 Euro kostet), da die Kinder und mein Mann ja auch noch was brauchen :-) Aber mein Mann käme nie auf die Idee mir dabei Vorschriften zu machen. Er setzt dabei auf meinen gesunden Menschenverstand, der mich regelmäßig daran hindert 2000 Euro oder mehr in einer Boutique zu lassen :-) Spaß bei Seite, bei uns kommt keiner zu kurz. Und vor allem zwischen mir und meinem Mann ist alles recht ausgeglichen.

Rede doch einfach noch mal mit Deinem Mann und mache ihm klar, dass Du auch Bedürfnisse hast.