Angst was da auf mich zukommt ET-10 Baby Nr 3

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von febe 10.03.10 - 21:48 Uhr

Hallo,

ich freue mich sehr auf mein Baby Nr. 3 und ich freue mich auf die Geburt, irgentwie und die magische Zeit danach, das Gefühl komplett als Familie zu sein ... aber: ich frage mich doch, wie das alles funktionieren soll. Ich lese hier nie von solchen Ängsten, habt ihr alle gesicherte Verhältnisse? Ich muss/darf nach 6 Monaten eine neue Stelle antreten, auf die ich mich sehr freue und die ich unbedingt wollte (vor allem bevor ich wusste, dass ich schwanger bin) aber mit einem Baby kommt mir das alles so schwierig vor. Wir müssen umziehen, zwei Kinder müssen ihre gewohnte Umgebung verlassen, mein Mann muss sich umgewöhnen. Alles muss sich einspielen. Ich weiß manchmal nicht, wie ich das schaffen soll und habe Ängste.

Wenn ich an die Geburt denke, so sehne ich sie nicht gerade herbei, es ist eher so, dass ich jeden Tag der Ruhe genieße und weiß, dass es danach erst richtig losgeht...habt ihr das gar nicht?

Hachja irgentwie ein jammerposting mit der Bitte um ein wenig Aufmunterung oder Berichte von Frauen, denen es auch so geht.

febe

Beitrag von xenotaph 10.03.10 - 21:55 Uhr

huhu,

ich habe vor 5 monaten auch kind nr. 3 bekommen - und mein studium 2 wochen nach der geburt wieder angetreten, mein mann hat anfang des jahres eine kleine firma übernommen und hatte viel vorzubereiten. wir sind nicht umgezogen, haben aber bis kurz vor der geburt noch zimmer umgebaut.

auch ich hatte angst. davor, ob das mit dreien zu schaffen ist, ob die großen eifersüchtig sind, ob ich das nervlich durchhalte, ob mein mann noch zeit haben wird, ob das geld und der platz reicht, ob alles bei der geburt gut geht, usw...

klar ist es manchmal stressiger.aber der kleine ist gsd recht pflegeleicht und somit war es ein wirklich guter start. es hat sich zwar noch nicht alles eingespielt, aber vieles.

du schaffst das. dein kind wird es gut haben !

LG

Beitrag von febe 10.03.10 - 22:14 Uhr

Das hört sich auf jeden Fall auch sehr stressig an, vor allem, weil Dein Mann zeitgleich etwas neues angefangen hat, dann konnte er Dich ja gar nicht unterstützen? Wie habt ihr denn das Baby betreuen lassen? Ich bin ja der Meinung, dass es am liebsten gar nicht aber wenn schon dann zu Hause fremdbetreut werden sollte, aber das kann ich mir wohl abschminken. Tja, das sind so die schlechten Gedanken, die ich mir mache!

Febe

Beitrag von wolke151181 10.03.10 - 21:57 Uhr

Hallo febe!

Ich bekomm zwar erst mein zweites Baby, aber dadurch dass unsere Maus jetzt auch erst gerade mal 1,5 Jahre alt ist, hab ich auch Angst, was da alles auf mich zukommen wird.
Diese Ängste, denk ich, hat jede Frau. Man weiß nie, wie sich das Leben verändern wird. Man ist sich nur sicher, dass es nie nie wieder so wird, wie zuvor.

Natürlich hast du dir für die nächste Zeit viel vorgenommen. Respekt! Aber ich bin mir sicher, auch das werdet ihr zusammen hinbekommen.
Ich bin momentan nicht berufstätig und werde die nächsten zwei Jahre auch nicht in meinen Beruf zurückkehren. Wir haben vor in unserer Gemeinde wohnen zu bleiben. Allerdings werden wir in ca. drei Jahren unser Eigenheim bauen. Mein Mann hat einen sehr sicheren Job. Ja, man geht viel gelassener ans zukünftige Leben. Aber es geht doch immer irgendwie weiter....bei jedem!

Genieß noch die restlichen paar Tage als zweifache Mama!

Ich wünsch dir alles Gute für die Zukunft und eine schöne Geburt!

LG Claudia

Beitrag von vonnimama 10.03.10 - 22:00 Uhr

Hallo,

bekommen auch No 3. Ich hab phasenweise genauso Angst und zweifle an mir. Dann gibt es aber auch Phasen (und die überwiegen), in denen ich weiß, dass ich es schaffen werde. :-)

LG Yvonne

PS: Und Angst vor der Geburt hab ich ohne Ende!!! Das glaubst du gar nicht. Ich weiß schließlich, was mich erwartet ...

Beitrag von febe 10.03.10 - 22:18 Uhr

Hallo,

waren die ersten beiden Geburten denn so schwierig? Ich hoffe immer noch, dass das einigermaßen gehen wird. Ich hatte einen KS und eine spontangeburt, wobei letzere wirklich schön war (bis auf das Ende, das tat sehr weh und genau davor habe ich jetzt auch ein wenig Angst). Aber wie gesagt, ich glaube mit meiner jetzigen Einstellung wird das Baby sich noch ein bisschen Zeit lassen, es soll quasi noch nicht kommen, ich bin noch nicht bereit...

febe

Beitrag von m_sam 10.03.10 - 22:03 Uhr

Oh doch - solche Ängste habe ich auch. Die 3. SS kam ungeplant. Wir sind gerade in eine 4 Zimmer-Wohnung gezogen, wo jedes Kind ein eigenes Zimmer haben sollte (was in naher Zukunft nicht mehr so sein wird). Ich wollte ab Mai wieder arbeiten - was nicht mehr gehen wird.
Finanziell ist es gerade so ok. Könnte besser sein, aber uns fehlt es an nichts. Trotzdem wünscht man sich ja auch mal wieder Zeiten, wo man etwas lockerer haushalten kann. Unser Auto wird wohl in absehbarer Zeit nicht mehr reichen, obwohl erst 2008 neu gekauft (da waren es ja 2 Kindersitze....)
Dann kommt dazu, dass alle Kinder weniger als 2 Jahre auseinander sind. Ich habe also eine 3 Jährige, eine noch nicht 2 Jährige und ein Neugeborenes zu versorgen.....da liegen die Nerven schon ohne Baby öfter mal blank.
Ich genieße auch gerade die Ruhe vor dem Sturm, weil ich weiß, dass es bald sehr, sehr stressig sein wird. Aber ich habe mir angewöhnt, mir nicht über "ungelegte Eier" den Kopf zu zerbrechen, heißt, ich will mich nicht in den letzen Wochen mit negativen Gedanken plagen. Kommt Zeit, kommt Rat - das funktioniert schon...irgendwie halt.....
Und je mehr Ängste man hat, desto mehr Negatives stellt sich auch ein. Ich lasse es auf mich zukommen, werde da sicher irgendwie reinwachsen.
Was halt wichtig ist, sich Freiräume zu schaffen, wo man durchatmen kann, damit es einem nicht über den Kopf wächst.

Dir geht es also nicht alleine so, aber ich lasse die Ängste so großartig gar nicht zu.

LG Samy (35. SSW) + 2 Mädels