Nach Elterngeld und ALG 1, wieviel Eltergeld dann noch??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von alexseb 10.03.10 - 21:48 Uhr

Hallo,

ich habe im Januar 2009 mein 1. Kind zur Welt gebracht und habe mich nach meinem Elterngeld (1Jahr) arbeitslos gemeldet und bekomme auch ALG1-Geld. Wenn ich jetzt während meiner Arbeitslosigkeit schwanger werde, welches Einkommen wird zur Berechnung des Elterngeldes für das 2. Kind genommen? Mein Gehalt vor der ersten Schwangerschaft oder das vom ALG1? Wenn ich richtig im Internet gelesen habe, könnte ich doch auch während meiner ALG1 schwanger werden und ein Monat vorm Mutterschutz arbeiten gehen für einen Monat und von dem Geld wird dann das Eltergeld berechnet, oder? Weil vorherige Monate € 0,-- und dann 1 Monat Gehalt, und davon 67%, oder. Habe ich das richtig verstanden? Kann mir irgendjemand helfen? Ich würde noch gerne bei meinem Kind bleiben anstatt es "abzugeben", aber wir planen und wünschen uns bereits ein 2. Kind die finanzielle Seite muss aber auch abgedeckt sein. Danke für viele Antworten.

Beitrag von kleinesbambi 10.03.10 - 22:20 Uhr

Soweit ich informiert bin, bekommst du den Sockelbetrag von 300 Euro

Du kannst zumindest nicht 8Monate zu Hause bleiben und dann 1 Monat arbeiten mit nem Netto von 3000 Euro (z.B.) und dann dick Elterngeld bekommen
Nett gedacht, aber das geht nicht

LG

Beitrag von sonne_1975 10.03.10 - 22:52 Uhr

Es werden 12 Monate vor der Geburt genommen. Monate mit ALG1 werden mit 0 EUR gerechnet. Wenn du einen Monat arbeitest, wird diese Summe reingerechnet, aber nur für einen Monat, wenn die anderen Monate 0 sind, wird der Monat also durch 12 geteilt.

Mehr als 300 EUR bekommst du also nicht, plus Geschwisterbonus von 75 EUR.

Beitrag von susannea 10.03.10 - 23:43 Uhr

ALGI ist kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit, also zählen die Moante mit 0 Euro.

Es zählen die letzten 12 vollen Monate vor dem Mutterschutz und die werden addiert, 920 Euro abgezogen und durch 12 geteilt.

Davon gibts dann Elterngeld ;)

Beitrag von kati543 11.03.10 - 06:05 Uhr

Also so stimmt das ja nicht ganz. Es ist zwar richtig, dass die letzten 12 Monate - wie bereits beschrieben - für die Berechnung herangezogen werden, aber da der Staat ein eigenes Einkommen "belohnen" will, bekommst du wesentlich mehr Prozente als nur die 67. Google mal selber wegen der Berechnung fürs Elterngeld. Da dein 1. Kind auch noch jünger als 3 ist bekommst du definitiv noch den Geschwisterbonus...eben bis zum 3. Geburtstag des 1. Kindes oder bis zum 1. Geburtstag des neuen Kindes - je nachdem was eher eintrifft. Du bekommst also ein Elterngeld von über 300€ (wie hoch genau, hängt von deinem Gehalt ab) + 75€ Geschwisterbonus.

Beitrag von nina_1981 11.03.10 - 09:29 Uhr

Huhu,
wenn du schreibst, die finanzielle Seite muss abgedeckt sein, dann musst du arbeiten gehen und Geld verdienen, dann bekommst du auch wieder ein höheres Elterngeld.
Wenn du bei deinem ersten Kind bleiben möchtest und deshalb nicht arbeiten gehen kannst / willst, dann wartet doch einfach noch ein bißchen mit dem Nachwuchs, das rennt doch nicht davon!

LG
Nina

Beitrag von anna-801 11.03.10 - 10:37 Uhr

#klatsch Schade das ich nicht so naiv denken kann. Ker, ich gehe arbeiten und mein armes Kind wird bis das zweite kommt fremdbetreut. #heul

Die Welt ist doch so ungerecht. #rofl

Beitrag von rockcat 25.09.11 - 03:13 Uhr

Wunderbar, genau diese Antwort hat Alexseb haben wollen!
Die anderen Mitglieder haben sich wenigstens Mühe gegeben.
Ich finde ihre Frage sehr interessant und sehe keinen Grund, sich in irgendeiner Art über sie lustig zu machen.
Kann ja auch nicht jeder ein Kenner des deutschen Finanz- und Rechtssystems sein!
Und außerdem helfen mir diese Antworten von vor über einem Jahr auch heute noch.
#winke