Stern TV: Alt werden...

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Beitrag von cool.girl 10.03.10 - 23:13 Uhr

Hallo,

Schaue es gerade & ich muss sagen es schockt mich gerade etwas...
Ich weiß nicht warum... Aber irgendwie hab ich "Angst" vor dem "Alt werden".
Genauso auch hab ich mal ein paar Tage in einem Altersheim ein Praktikum mal gemacht & musste es wegen "Angst/Ekel" damals (war vor 6 Jahren) abbrechen.
Immer wenn ich irgendwie damit konfrontiert werde bekomme ich diese "Angst".
Ich frag mich nur warum?!?!
Merke es auch wie meine Großeltern - 72 J. & 81 J. - ja immer älter werden und da sehe ich auch so langsam den "abbau" also das sie immer mehr Probleme haben, also nicht mehr so oft zu uns kommen weil es zu anstrengend ist usw. (sie fahren mit den Öffentlichen Verkehrsmittel). Genauso aber auch bei meiner Mutter da sehe ich es auch, sie wird nun 50 J. und finde sie hat sich äußerlich sehr verändert in den letzten Jahren.
Geht es nur mir so oder auch anderen hier?
Irgendwie kann ich mir das Leben in ca. 50 J. gar nicht so vorstellen... #gruebel

LG Claudia

Beitrag von truli 11.03.10 - 06:54 Uhr

Mir gehts genauso,hab auch solche crasse Angst vorm älter werden,erst seit ich im Altenheim Praktikum gemacht habe,habe ich diese Angst,was da so ab geht,die armen Leute.Alles irgendwie doof,meine Oma und mein Opa geht es auch immer schlechter,das tut einem im Herz wie zusehen,wie auch irgendwann sie gehen werden.Lg Sandra



Mach Dir nicht so ein Kopf,geniese das Leben,solange man es kann

Beitrag von bini30 11.03.10 - 08:28 Uhr

Hallo,
ja,mir gehts genauso.Ich arbeite seit 5 Jahren im Altenheim.Das immer anzusehen finde ich schon schlimm.:-(
Wenn man noch jung ist,denkt man solche Sachen gar nicht,aber ich finde je älter man wird,desto öfters denkt man selber dran,wie man (wenn man noch lebt) in 30-40 Jahren dran ist.#zitter
Ich hab schreckliche Angst,alt und gebrechlich zu werden,mir nicht mehr helfen zu können.Das schlimmste dabei wäre,wenn ich geistig noch fit bin,aber körperlich zerfallen#schock.Ich glaube da wäre ich lieber Dement,da lebt man in seiner eigenen Welt und kriegt den eigentlichen Zustand gar nicht so mit!#kratz
Wie gesagt ich habe Angst!!!#zitter:-(
Lg

Beitrag von carlotka 11.03.10 - 10:44 Uhr

Mmmh, also mir geht es nicht so.
Ich habe ein halbes Jahr im Seniorenheim gearbeitet, habe den körperlichen und geistigen "Zerfall" meiner Großeltern mitangesehn usw.
Aber alt werden und sterben gehört nun mal zum Leben dazu. Das ist unumgänglich. Insofern ist es einfacher es so zu akzeptieren als sich dagegen zu wehren oder sogar zu ekeln.
Den Lauf der Dinge kann ich nicht ändern, dass muß ich annehmen auch wenn ich mir natürlich auch nicht vorstellen kann, wie es ist 80 zu sein.

Grüße
Sabrina

Beitrag von yorkiejacky 11.03.10 - 14:12 Uhr

Hallo,

ich habe gestern auch den Test bei SternTV mitverfolgt.

Sicherlich wird es uns mal nicht anders ergehen, aber bei dem Test war es ja 'von jetzt auf gleich', also ist der Unterschied jung-alt natürlich schon sehr krass!

Wenn man aber real altert, wird der Übergang nicht so bemerkbar, weil man ja in das Gebrechliche 'hineinwächst'.

Schlimmer finde ich, wenn man sich in jungen Jahren keine Gedanken darum macht, wenn man mal 'Pflegefall' werden sollte...
leider ist es in Deutschland so, dass niemand mehr sterben darf! Ich arbeite als Krankenschwester und bekomme es tagtäglich mit, das Patienten - weit über 80/90 mit allen Mitteln am Leben erhalten werden: Beatmung, künstliche Ernährung, Reanimation usw.
Deshalb rate ich jedem, sich rechtzeitig Gedanken darum zu machen, wie es denn mal laufen soll, wenn dies und das eintrifft, Stichwort: Patientenverfügung.

LG, Jacky