wie mach ihr das begreiflich?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von reba30 11.03.10 - 07:31 Uhr

meine Tochter (9), braucht immernoch Unterstützung und Hilfe bei den Hausaufgaben.
Sie kommt heim, ist frohen Mutes, setzt sich hin und weiß nicht mehr wie Sie rechnen muss, oder wie was geschrieben wird.
Die Lehrerin meinte Sie solle alleine die Hausaufgaben machen da Sie sie immer in der Schule nochmal durchspricht und ich soll nur Kontrollieren ob Sie die auch gemacht hat, auch nicht Fehler ausbessern.
Wenn ich das aber so machen würde, wäre es eine Katastrophe.
Meine Tochter ist nicht dumm, kann sich viel merken, da staune ich manchmal. Aber wie wichtig die Schule ist hat Sie bei jetzt noch nicht begriffen.
Habe ihr erklärt das es ihre Arbeit ist so wie ich und mein Partner auch auf Arbeit gehen.
Hm..... ich rede fast täglich mit ihr und bitte Sie doch auch mal selber was für die Schule zutun, Sie sagt immer "ja" und dann ist alles wieder beim alten.
Mein Partner regt das noch mehr auf, hab ich schon gemerkt, als mich.
Ich bin doch Harmoniebedürftig #schein und will doch nicht als meckernde Mami enden die immer soviel meckert#bla.
Kann mir da jemand einen Tipp geben, wie ich meine Tochter richtig begeistern kann alleine Hausaufgaben zu machen und womöglich noch Interesse hat was zu lernen????#huepf.

Dann wäre alles perfekt
reden kann ich lang und gut (siehr man ja hier #rofl)
aber es fruchtet irgendwie nicht
red ich zuviel????#bla#bla

ohman, bitte schreibt wenn ihr irgendwie ne Idee habt.

Ach übrigens;-) Sie geht sehr gerne in die Schule, sogar wenn Sie etwas krank ist, geht Sie gerne, Sie mag auch ihre Leherin. Mit ihr hab ich auch schon gesprochen und mach auch schon etwas was Sie mir vorgeschlagen hat.
Aber irgendwie nützt das nicht viel.

Danke für eure Aufmerksamkeit #huepf
reba30

Beitrag von barbarelle 11.03.10 - 08:06 Uhr

Hallo Reba,

wie und wo macht sie die Hausaufgaben? Hat sie einen ansprechenden Arbeitsplatz?

Fang langsam an, dich so nach und nach von der Hausaufgaben zurückzuziehen.

Lobe sie für jeden noch so kleinen Schritt, den sie selbständig bewältigt. Wie selbständig ist sie den sonst in ihrem Alltag?

Greifst du ihr allgemein zu sehr unter die Arme? Das bringt dich deinem Ziel nicht näher. Harmonie hin oder her aber das Leben wird ganz schön unharmonisch werden, wenn du bis weit über die Pubertät hinaus immer noch die Verantwortung für ihre Hausaufgaben trägst.

Gib die Verantwortung an sie ab. Was sie nicht schafft, wird dann halt nicht gemacht. SIE muss sich vor ihrer Lehrerin dann rechtfertigen.

Und JA...mir scheint du redest wirklich zu viel. Lass Taten folgen. Sprech dich mit der Lehrerin ab und hab keine Skrupel dein Kind mit unvollständigen Hausaufgaben mal in die Schule zu lassen. Ihre Hausaufgaben gehen dich definitiv nichts an.

Ich wette das zieht deine Tochter nicht lange durch und wird schon allein dafür Sorge tragen, das ihre Dinge erledigt sind ;-)

In welcher Klasse ist deine Tochter eigentlich?

LG
Barbarelle

Beitrag von krokolady 11.03.10 - 08:08 Uhr

Vielleicht reicht es ja wenn Du dich daneben setzt?
Sie zwar alleine rechnen und schreiben muss - Dich aber an der Seite hat wenn sie doch mal eine Frage hat?

Und Hausaufgaben komplett alleine machen find ich eh nicht so prall.......Kinder brauchen doch ein gewisses Feedback.......wenn sie unsicher sind müssen sie doch fragen können!

Verstehe die Lehrerin nicht ganz.......und ich kann mir nicht vorstellen das sie täglich mit jedem Kind die Hausaufgaben durchgeht und die einzelnen Fehler bespricht - dazu hat sie doch sicher gar keine Zeit!

Wann macht sie ihre HA? Direkt nach der Schule?

Hab bei meiner Tochter gemerkt das des für sie zu viel ist......sie braucht erst mal ne Auszeit wenn sie Heim kommt......stürzt sie sich direkt in die Aufgaben kann sie sich kaum konzentrieren.
Wenn sie vorher aber ne Runde "relaxen" konnte gehts viel besser.

Beitrag von thomma 11.03.10 - 08:12 Uhr

Hallo,

ich kenne das auch, den Ärger mit den HAs. Wenn du dir deinen eigenen Beitrag mal anschaust, mit den vielen Smilies, wird dir vielleicht klar, dass du wirklich zu viel redest...!?

Ich neige auch immer dazu, viel zuviel zu predigen, das geht zum einen Ohr rein, zum anderen raus. Das nützt in der Situation selbst kein bisschen. Ich setze mich meist einfach dazu und sag so gut wie gar nichts, lass ihr Zeit, irgendwann kapiert sie das.

Mein Sohn regt sich manchmal derart über seinen HAs auf, dass er 3x so lange braucht wie nötig. Ich hatte auch mal das Gefühl, er kann gar nichts mehr, war aber nur (psychische) Verweigerungshaltung, hat sich in Frust reingesteigert, weil er z.B. in Mathe so oft immer wieder dieselben Rechnungen wiederholen musste. Als mir klar wurde, dass er das eigentlich alles kann, wurde ich lockerer und siehe da, es klappte auf einmal wieder.

Ist manchmal hilfreich, einfach nur ihr Problem zu erkennen, sie ein bisschen zu bedauern, ihr aber wieder positiv auf die Sprünge zu helfen - und: nicht mehr predigen....

lg thomma

Beitrag von darleens-mom 11.03.10 - 08:48 Uhr

Hallo Reba!

Ich finde es gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Kind mit 9 Jahren noch Unterstützung bei den Hausaufgaben benötigt. Sohnemann (von der Chaotenfront) benötigt nach dem Wechsel von der Grundschule auf die Realschule jetzt in der 5. Klasse noch Unterstützung und Hilfestellung, damit er ein wenig mehr Struktur in seine Arbeitsweise bekommt. Er ist kein schlechter Schüler, kann sich jedoch nicht immer angemessen organisieren und weiß manchmal nicht, wie und wo er anfangen soll.

Ich bin dann bei den Hausaufgaben, bei denen er Hilfe benötigt, greifbar in der Nähe falls er Fragen hat. Vorher sprechen wir durch, wie er am besten anfangen kann und ob er die Aufgabenstellung verstanden hat. Also ich gebe ihm so viel Hilfe wie nötig, doch so wenig wie möglich.

Ganz ohne Hilfe sollte man die Kinder, die noch Unterstützung benötigen, meiner Meinung nach nicht lassen. Zudem kommt es auf das einzelne Kind an. Töchterchen benötigte schon immer sehr wenig Unterstützung und macht seit der 6. Klasse alles allein. Solange Sohnemann noch Unterstützung der Eltern benötigt, wird er sie auch bekommen, da die Schulzeit ganz ohne unterstützende Mitarbeit der Eltern gelegentlich etwas holprig werden könnte. Wenn die Kinder durch komplette Abgabe der Hausaufgabenverantwortung auf sie Lücken im Stoff aufbauen, ist auch niemandem geholfen.

Also unterstütze deine Tochter weiterhin, lass sie aber so viel wie möglich aus eigener Kraft machen und wenn sie Hilfe braucht, such mit ihr gemeinsam nach Lösungswegen, die sie dann später selbständig anwenden kann.

Liebe Grüße
Tanja

Beitrag von tauchmaus01 11.03.10 - 09:08 Uhr

Hallo,
meine ist zwar erst in der ersten Klasse aber muß ihre Hausaufgaben auch selber machen. Ich schau danach drüber und wenn ich Fehler finde, dann setzt sie ihrer "Detektivbrille" auf (nur inder Fantasie) und schaut sich alles noch mal an um Fehlerteufel zu suchen.

Würde ich ihr die Fehler zeigen damit sie sie dann korrigiert wüßte die Lehrerin nicht wo ihre Schwächen sind und es kommt dann erst bei Tests raus.

Wenn sie was nicht versteht und mich fragt, erkläre ich es ih anhand eines Beispieles, ich würde also nicht genau die Matheaufgabe mit ihr gemeinsam rechnen die da steht sondern eine andere, sie soll schon selber auf die Lösung kommen.

Das haben wir von Anfang an so gemacht und so wird es bleiben, die Lehrerin hat uns da klare Regeln auf den Weg gegeben und so klappt es toll!
Die Lehrerin passt das Tempo der Klasse an und alle kommen so toll mit.

Manchmal will sie auch keine Hausaufgaben machen, dann ist mir das auch Recht, aber sie muß es dann der Lehrerin erklären....und das traut sie sich nicht und macht sie dann doch.

Ich möchte ihr auf den Weg geben dass sie nicht für MICH lernt und zur Schule geht, sondern nur für sich selber.....

Ach, zu Beginn der Schulzeit haben wir Hausaufgabentaler eingeführt (Brausetaler) und jedes Mal wenn sie ohne Murren Hausaufgaben machte, durfte sie einen haben. Vielleicht macht ihr es mit Aufklebern und bei 10 gesammelten gibt es ein Eis oder sowas....

Mona

Beitrag von schuetze1263 11.03.10 - 13:16 Uhr

Hallo Mona,

genau so handhabe ich das auch mit meiner Tochter.....sie ist jetzt in der 2.Klasse und setzt sich ohne Murren an ihre Hausaufgaben.
Inder 1.Klasse hatte sie auch oft keine Lust, die Aufgaben zu machen und ich hab ihr gesagt, sie möchte das dann bitte ihrer Lehrerin am nächsten Morgen selbst erklären.....und sie hat die Aufgaben letztendlich dann doch gemacht.

LG
Simone ;-)

Beitrag von 3wichtel 11.03.10 - 10:59 Uhr

Ganz ehrlich? Lass die Hilfe bei den Hausaufgaben. Die Lehrerin hat ja gesagt, dass sie das alleine können soll.
Erinnere Deine Tochter freundlich daran, die HA´s zu machen.
Schaue hinterher nur nach, ob sie sie gemacht hat (ohne Korrektur! Du bist nicht ihre Lehrerin!)
Wenn sie die HA´s nicht gemacht hat oder nicht weiterkommt, schreibe einen kleinen Brief an die Lehrerin.

So bekommt die Lehrerin einen Überblick, wie gut es zu Hause wirklich klappt. Und oft hilft es viel mehr, wenn das Kind ein paar Male ohne HA´s in der Schule war und entsprechend von der Lehrerin ermahnt wurde, als wenn jeden Tag die Mutter meckert! #herzlich

Ist wirklich nicht böse gemeint. Aber manchmal muss man auch mal Vertrauen in das "Fachpersonal" (Lehrer) haben.

Beitrag von gussymaus 12.03.10 - 09:39 Uhr

wir sind zwar noch in der ersten klasse... aber vielleicht hilfts trotzdem: mein großer macht die hausaufgabe nin der küche, da sitzt er ordentlich aufseinem trip-trap stuhl, besser als auf nem bürostuhl. un ein bisschen "nicht spielen" und "nicht bummeln" braucht er schon noch...

so kann er mich rufen, wenn er was will guck ich eben drauf, stelle ien paar passende fragen, und dann kommt er meist selber drauf wie es gehört. die aufmerksamkeit braucht er ja auch, aber an sich sollten auch die erstklässler es aj alleine machen. wenn ich ihm mal nen buchstaben mehr oder weniger vorsage verkrümel ich mich unauffällig und so hat er immer größere etappen selber gemacht. mittlerweile guck ich nur mal zwischendurch ob er weitermacht. merh als dass er nicht so schmieren soll brauch ich meist gar nicht mehr zu machen. alos ich hab ihn immer schneller weider alleine machen lassen. erst hab ich bei ihm gesessen, dann weniger gesagt, nur noch zugeschaut und gelobt wenn er was gut gemacht hat. dann hab ich bei ihm gestanden, so konnte ich mich eher vrkrümeln, und mittlerweile macht die kleine keine mittagstunde mehr, also geht es in der küche nicht mehr, aber da er jetzt gut alleine klar kommt sitzt er nebenan im wohnzimmer, da steht jetzt ein schreibtisch, ich kann leicht mal gucken oder helfen wenn er was fragt, aber er hat seine ruhe vor den kleinen geschwistern. bis der kleine in die schule werden wir es denke ich so weitermachen, dann geht er oben an seinen eigenen schreibtish denke ich... also zum beginn der dritten klassse.