Ich gebe auf und stille ab - ich kann nicht mehr

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von weddi73 11.03.10 - 09:22 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich muss mir mal meinen Frust von der Seele schreiben:

Ich wollte meinen Sohn Joshua immer gerne stillen, denn ich denke, dass Stillen das Beste ist, was man seinem Baby geben kann. Aber von Anfang an hatten wir Schwierigkeiten beim Stillen: erst konnte er die eine Brustwarze nicht richtig fassen, ich habe also mit Stillhütchen gestillt. Dann hatte ich so einen Milchfluss, dass er sich immer verschluckt hat. Er ist ein unruhiger und sehr schneller Trinker. Bei uns war Stillen nie so harmonisch wie bei anderen Frauen. Dann kam eine Zeit, wo meine Milch nicht gereicht hat - ich habe also gepumpt, um die Milchmenge wieder zu steigern. Das Problem ist, dass er Luft schluckt beim Trinken, dann Bauchschmerzen bekommt, sich von der Brust abreißt (ohne voher los zu lassen) sich krümmt, weint... Habe schon mit den Ärzten gesprochen, mit der Hebamme, sogar schon mit einer Stillberaterin - aber keiner konnte mir irgenwie helfen...

Jetzt hat er eine neue Marotte: seit ca. 1 Woche findet er alles interessanter als meine Brust. Er hat Hunger, ich lege ihn an, dass Theater mit krümmen geht los - und er "glotzt" durch die Gegend und lässt sich nicht mal mehr in die Nähe meiner Brust bringen!! Ich habe mir dann eine Woche lang gesagt : wer Hunger hat, wird schon trinken!! aber nachdem er in der Woche gar nicht zugenommen hat, habe ich mal wieder abgepumpt und ihm die Milch so gegeben. Das ist zwar auch stressig, weil er da auch viele andere Sachen zu gucken hat, aber immerhin weiss ich dann, wieviel er getrunken hat! Ich habe schon alles versucht: Licht abgedunkelt, leise beruhigende Musik angemacht, ja ich habe sogar schonman versucht, im stockdunkelnem zu Stillen. Denn das doofe ist, dass er nachts ganz ohne Probleme an der Brust trinkt!!

Ich bin schon total frustriert, meine Nerven liegen echt blank, aber ich kann mich so schlecht damit abfinden, ihm Pre-nahrung zu geben... Mittlerweile wird meine Milchmenge auch wieder weniger, da er ja nie eine Brust richtig leer trinkt. Aber auf Dauer immer abpumpen, die Milch in der Flasche geben, alles wieder reinigen und desinfizieren - das halte ich nicht aus!! Ich mache dann den ganzen Tag nichts anderes mehr und da mein Joshua auch noch ein sehr agiles Kind ist (manchmal schon fast hyperaktiv), ist es schwer abzupumpen und ihn zu beschäftigen. Das pumpen dauert nun mal wenigstens 15 min bei mir...

Aber langsam glaube ich, dass ich weder ihm noch mir einen Gefallen tue, wenn ich weiter tagsüber stillen. Durch das ganze Theater schluckt er noch mehr Luft = noch mehr Bauchschmerzen und ich bin kurz vorm Nervenzusammenbruch... Und da er tagsüber nicht so viel trinkt, kommt er nachts auch recht häufig. Früher habe ich ihn so um 20.30 Uhr gestillt, dann kam er um 4 und dann um 7... Jetzt kommt er um 1, um 4, um 7 und zwischendurch wacht er noch mal wegen Bauchschmerzen auf. .. Das heißt für mich, dass ich Nachts auch kaum schlafe...

Ich überlege jetzt, ihm tagsüber Pre-Nahrung zu geben und nachts aber weiterhin zu stillen (lt. meiner Hebi kein Problem, die Brust gewöhnt sich daran).

Sie meinte auch, dass sie keine andere Frau kennt, die unter diesen Umständen so lange mit dem Stillen durchgehalten hätte - Joshua ist heute 16 Wochen alt.

Ach mano, ich bin so traurig darüber, ich habe doch alles versucht und wollte nur das Beste für mein Kind - aber ich kann nicht mehr ...

Hat jemand so etwas auch gehabt?

Danke an alle, die das gelesen haben, ich musste mir einfach mal alles von der Seele schreiben.

Viele liebe Grüsse von einer traurigen Claudia und einem friedlich schlafendem Joshua, der gleich ein Fläschen Pre bekommt :-(

Beitrag von xyz74 11.03.10 - 09:31 Uhr

Hallo Claudia, #liebdrueck

vielleicht kommt es Dir anders vor aber Dein Sohn benimmt sich ganz normal.
Bei uns hat es 4 Monate gedauert bis wir uns richtig aufeinander eingespielt hatten.
Milchmangelphase, Brustschimpfphase, ständiges Einschlafen beim Stillen, Durch die Gegend gucken, wir haben alles durch. Und irgendwann völlig unerwartet war der Knoten geplatz #kratz
Nie im Leben hätte ich gedacht, dass wir mal 13Monate stillen würden.
Wenn Dir die Pre-Milch so viel Bauchweh verursacht (war bei mir auch der Fall. Ich hab jedes Mal geweint wenn ich was angerührt hab), dann scheint es absolut nicht das Richtige für Dich zu sein.

Beitrag von romance 11.03.10 - 09:44 Uhr

Huhu,

du bist nicht alleine. Die Kleine wollte seit der Geburt nicht an die Brust, wir haben mit Stillhütchen und Brusternährungset versucht. So sollte sie das saugen lernen, das sie nicht konnte. Da sie auch noch KS KInd ist, war sie verspannt im Nacken. Das haben viele Kinder, wir haben es mit Stillberatung versucht. Die PUmpe hatte ich schon im KH, da sie rapide abnahm. Und nun bekomme ich wenn überhaupt noch 40 ml pro Tag. Die Pre Nahrung ist okay, sie trinkt hastig anders als bei der Muttermilch. Aber okay.

MIr hat die Stillberatung auch gesagt. Es ist ja unterschied, Brust und Flasche. Und Flasche macht es für die Kinder einfacherer. Warum also auch an die Brust gehen, wenn mann es ja einfacher haben kann. Die sind ja nicht blöde. Und durch das Brusternährungset kann mann es noch lernen. Aber es ist verdammt umständlich, es geht auf die Psyche und dein Kind ist damit auch nicht glücklich. Soweit es noch geht, bekommt sie nochdas bisschen Muttermilch.

Und ich mache mir kein schlechtes Gewissen. Weil ich mein Kind nicht richtig stillen konnte. ICh sage mir nur.

Jeder Tropfen zählt und egal ob Flasche oder Brust. Und auch Flaschenkinder kommen durch das Leben.

Mach dir kein Streß, deswegen bist du keine schlechte Mutter. MIr tat es auch am Anfang weh, konnte nicht normal gebären es war ein Not-KS und dann noch das STillproblem. Aber ich muß auch an mich denken.

Was bringt es dem Kind. Wenn du unglücklich bist, es spürt es und trotzdem kannst auch durch die Flasche Bindung aufbauen.

Niemand ist als Supermuttti geboren. Und für mich gibt es eh nicht. Die alles können. Die machen es wenn eh nur halbherzig oder lügen sich was in die Tasche.

LG Netti

Beitrag von piepmatz306 11.03.10 - 09:50 Uhr

Ich kann mich nur der Vorschreiberin anschließen:

Hört sich ganz normal an. War bei uns auch so und ich habe die ersten 4/5 Monate gesagt: "Mit 6 Monaten still ich ratzi fatzi ab, das gestille nervt, dieses hin und her!"#hicks

In 2 Wochen wird Leonie 9 Monate und ich stille noch 2mal täglich und kann mich absolut noch nicht damit anfreunden gar nicht mehr zu stillen und ich geh in 3 Monaten wieder arbeiten#schock#schwitz

Ich hab bisher 2mal ne Flasche gegeben, hatte beide mal ein schlechtes gewissen (wollte das abendliche stillen mit Flasche ersetzen). Beim 2.mal hab ich nach der hälfte aufgehört und die Brust gegeben.

Ich rate dir, halt noch bisschen durch...nicht mehr lang und ihr könnt das stillen richtig genießen oder du musst dich mit Pre anfreunden#liebdrueck

LG Romy

Beitrag von schwilis1 11.03.10 - 09:51 Uhr

Hallo Claudia

vll klappt es jetzt schon besser mit dem Stillen jetzt wo mal der ganze Frust draußen ist. wenn du gern weiterstillen möchtest probier es immer wieder. ohne Druck. ohne zwang, dein kleiner wird ja nicht verhungern schließlich hast du die pre im Schrank.

eine Freundin von mir macht so ein theater inzwischen seit Weihnachten mit. zuerst totaler stillstreik und jetzt geht stillen aber nur unter bestimmten umständen. Sie hat auch noch nicht aufgegeben. und sich hilfe geholt, still beraterin, osteopath.
Egal wie du dich entscheidest. es muss sich auch für dich gut anfühlen. Sei nicht traurig wenn du dich doch für die Flasche entscheidest. hey du hast immerhin 16 wochen gestillt. andere Babies haben nciht dass Glück dass Mama solange durchhält.

Beitrag von anira 11.03.10 - 10:07 Uhr

Hallo,

ich konnte mit stillen nie was anfangen
und finde es aber toll das du es so weit versucht hast und es gemacht hast
nun lass es sein und tu es nur in der nacht sei stolz auf euch 2 ihr habt immer hin die 16 woche geschafft

Beitrag von miri-82 11.03.10 - 10:19 Uhr

Hi Claudia,

es gibt zwischen weiß und schwarz auch noch grau...damit meine ich, dass man nicht nur stillen oder nur Flasche geben muss/kann/soll.

Ich mache auch beides, da meine Kleine in den ersten 10 Wochen(nur stillen) ganz schlecht zugenommen hat.

Bei uns sieht das so aus. Abends um 20:00 Uhr Flascherln, gegen 2 Uhr Brust, gegen 5 Uhr kleines Flascherl, 7 Uhr Brust, zwischen 10 und 11 Uhr Flascherl. Tagsüber wird dann gestillt und dann geht es abends wieder von vorne los.
Das klappt sehr gut-auch die Brust hat sich daran gewöhnt und ich bin der Meinung, dass Stillen auch Kopfsache ist!! Seit ich mir den Stress "ICH MUSS UNBEDINGT STILLEN" nicht mehr mache, klappt es wunderbar. Klar, schreit Marie-Luise die Brust am Nachmittag auch mal an, aber da muss sie und ich durch:-p

Übrigens sagen die neuesten Studien, dass 3 Monate stillen den gewünschten "Effekt" haben. (Früher sagte man ja 6 Monate) und das hast du definitiv 'geschafft'. Klopf dir mal auf die Schulter!!!!

Ihr macht das richtig. Höre auf dein Mutterherz!

Lieben Gruß

Miriam mit Marie-Luise (4 Monate)

Beitrag von waffelchen 11.03.10 - 11:26 Uhr

Dein Text passt wie gespuckt zu Jonathan.
Er verhält sich ganz genauso und ich hab noch vor 2 Tagen überlegt abzustillen, obwohl er erst 4 Wochen alt ist.
Aber der gedanke ihm Pre zu geben (Hab hier eine Ökotest liegen, da haben ALLE schlecht abgeschnitten) hat mich dazu gebracht es weiter zu versuchen.

Den ersten Monat meiner "Ich will mindestens 4 Monate voll stillen" haben wir schließlich schon geschafft

Beitrag von susasummer 11.03.10 - 11:30 Uhr

ich mache seit einer woche auch beides.das nicht an die brust wollen,ist wohl normal in dem alter.mein sohn ist auch 16 wochen alt.
ich biete sie weiter an und wenn ich merke,das er noch hunger hat,fütter ich nach.
lg julia

Beitrag von crazydolphin 11.03.10 - 11:31 Uhr

ich kenne das auch zu gut!
ich hab auch als sie 6 wochen alt war aufegegeben. ich geb ihr tags die flasche ( 1-2 stück) und rest brust! und soll ich dir was sagen??? es ist viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel ruhiger seitdem! ich bereue diese entscheidung nicht, denn ich bin ruhiger und die kleine auch, da ich tagsüber zur ruhe komme und mich nicht aufregen muss!

Beitrag von puma1932000 11.03.10 - 11:38 Uhr

Hallo.

Deine Worte beschreiben genau meine ersten Wochen mit Linus beim Stillen. Ich habe die ersten Wochen/ Monate so oft mit den Gedanken gespielt ab zu stillen. Doch innerlich hatte ich immer den Gadanken der Traurigkeit, wenn ich den Entschluss gefasst hatte.

Was soll ich im Nachhinein sagen. Linus ist jetzt fast 8 1/2 Monate und ich kann mir nicht vorstellen ab zu stillen. Ich bin stolz, dass ich alle Stillkriesen gemeistert habe und durchgehalten habe.

Ich kann dir nur aus dem Herzen sagen- halte durch, es wird wieder besser...#herzlich (hab vorher auch nie daran geglaubt, wenn es mir jemand in einer Stillkriese geraten hat).

Ganz egal, wie du dich entscheidest, du bist keine schlechtere Mutter und dein Kind wird dich ganz genau so lieben und auch gesund sein, wenn du ab stillst.

Alles Gute

Beitrag von fatinitza 11.03.10 - 12:40 Uhr

Hallo!

Es ist schwierig, ich weiß, aber halte durch. Auch wenn es schwer fällt. Wenn er mal eine Woche nichts zunimmt, ist das nicht so tragisch. Die Kinder wissen wirklich, was sie brauchen. Es ist zwar ein blöder Spruch, aber es ist noch kein Kind vor der Brust verhungert. Versuche diese schwierige Phase mit ihm gemeinsam durchzustehen. Pumpe nicht mehr ab. Du machst Dir nur noch mehr Stress. Leg ihn an. Lass ihn danach ordentlich aufstoßen. Nimm ihn hoch, leg ihn über die Schulter und klopfe ihm SACHTE mit der flachen Hand in schnellem Rhythmus zwischen den Schulterblättern. Dort liegt ein Reflexzentrum für's Aufstoßen und es geht meist ganz rasch. Ich hab das auch erst beim zweiten Kind von meiner jetzigen Hebi gezeigt bekommen. Dann hat er auch weniger Bauchweh.

Dass er nun nachts öfter kommt, liegt daran, dass er tagsüber alles interessanter findet als zu stillen- auch völlig normal in dem Alter!!! Nervig für Dich, aber normal. Es geht vorbei, so wie alle schwierigen Phasen.
Ich hatte mit unserer Tochter auch einen sehr schwierigen Stillstart. Stillhütchen, Brustentzündungen, zahlreiche Milchstaus... Nach ca. 4/5 Monaten hat es sich plötzlich alles gegeben. Ich habe aufgehört nachzudenken oder krampfhaft irgendetwas zu wollen. Ich hab gestillt wie sie es verlangt hat, mal nur eine Seite, mal beide, mal kurz, mal lang... Und dann ging es plötzlich. Wenn man selbst verkrampft ist, überträgt sich das auf die Kurzen. Sie sind unsere Spiegel. Versuch es locker zu sehen, nimm es wie es kommt. Hadere nicht. Lass die Pre Milch weg. Hol Dir zur Not nochmal eine andere Stillberaterin oder Hebi! Es kann nicht sein, dass man Dir da vor Ort nicht kompetent helfen kann!

Wenn Du noch Hilfe brauchst, melde Dich doch mal über VK bei mir. Ich habe letztlich 9 Monate voll und 14 Monate teilgestillt und das hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten.

GLG und Kopf hoch

Fati mit Carlotta (20.06.2008) und Bennett (04.01.2010)

Beitrag von dieweb 11.03.10 - 13:18 Uhr

Du bist nicht allein und wenn ich ehrlich bin tut es mir gerade gut zu lesen, dass ich auch nicht allein bin! Felix ist jetzt gerade 7 Wochen alt und er hat auch viel zu wenig zugenommen die ganze Zeit!!! Nach langem hin und her und viele Tränen meinerseits, habe ich mich auch dazu entschlossen zuzufüttern! Ganz schön stressig, denn ich versuche ihn auch erst anzulegen wenn er Hunger hat...mal klappt es und mal nicht! Er hat auch viel mit Blähugnen zu tun! Wenn er fertig ist, dann gibt es abgepumpte Milch und wenn er dann noch Huger hat ein wenig Pre! Dann ist er meist sehr ausgeglichen !!! Immer gut Bäuern lassen!!!
Danach lege ich ihn zu mir af die Couch und pumpe noch wieder fleißig ab! Danach alles auskochen..und dann fast alles von vorne! #rofl Also ein fulltimejob! Mal sehen wie lange ich das noch mitmache!!!

Gruß VAnessa!

Beitrag von nashivadespina 11.03.10 - 13:26 Uhr

ich denke dass hauptproblem liegt darin, dass du das verhalten deines babys als unnormal empfindest-doch das ist es nicht.

babys die sich krümmen und auch weinen beim stillen haben wie du schon sagtest auch mit blähungen zu kämpfen..und das ist gerade in den ersten 4 monaten normal-denn das zwerchfell ist noch nicht ganz ausgereift. das baby muss zudem lernen die luft aus dem bauch wegzudrücken-das ist auch kein angeborener reflex. das er sich beim stillen verschluckt ist auch ganz normal. das pendelt sich nach ein paar monaten/wochen auch ein. das muss er erstmal lernen.

abpumpen würde ich wirklich nicht! damit irritierst du die milchproduktion und auch dein baby durch eine saugverwirrung! so wird die muttermilch nie deinem baby angepasst sein denn du klaust deinem baby mit dem abpumpen milch und lässt sie von der konsistenz her anders werden. wenn dein kind ABNEHMEN würde...würde ich mit pre zufüttern..aber auch nicht abpumpen-damit es eben dennoch möglich bleibt bald wieder voll zu stillen.

normalerweise musst du garnicht zufüttern oder abpumpen wie gesagt solange dein baby nicht abnimmt. es gibt wochen da nehmen die babys auch nicht zu ohne dass das bedenklich ist. das liegt an wachstumsschüben. lege einfach dein kind in solchen phasen rund um die uhr an wenn es das will...lass es auch mal an deiner brust meckern (brustschimpfphase-auch normal-geht vorbei) und leg einfach an wenn es dein baby möchte. das kann einige tage dauern dass es häufig ist-danach hat sich die milch dem bedarf des kindes angepasst. (es sei denn dein baby zahnt oder bekommt was anderes ;-) ) deine brust ist NIE leer. sobald dein baby saugt wird neue milch produziert und geht ab.

lege dich mit deinem kind für ein zwei tage ins bett...ruht euch aus..gewöhnt euch aneinander..lass das pumpen weg...leih dir meinetwegen zur beruhigung eine waage aus der apotheke...schau nicht nach ob dein baby zunimmt....schau einfach nur nach ob es ganz normal nicht abnimmt. dann brauchst du dir gaarkeinen kopf zu machen!

was hattest du denn für eine stillberaterin? war das gleichzeitig auch eine hebamme? vielleicht kann dir eine stillberaterin von lalecheliga weiterhelfen! die haben einen sehr gute ruf.

www.lalecheliga.de

wenn du weitere fragen hast..ich helf dir gern. schreib mich einfach an.

Beitrag von weddi73 11.03.10 - 14:28 Uhr

Ich danke euch allen für eure Antworten - ich bin froh, dass ich nicht alleine so "unnormal" stillen ;o) Danke für den Tip mit dem Rückenklopfen zwischen den Schulterblättern - ich habe immer den gesamten Rücken "beklopft" ;o)

Gut zu wissen, dass auch schon nach 3 Momaten der Schutz der Muttermilch da ist - das habe ich ja immerhin geschafft...

Vielen Dank für die vielen aufbauenden Worte an euch alle - ich habe heute mittag sogar gestillt - ok, ich habe vorher das Bild im Schlafzimmer von der Wand genommen - aber er sieht ja sogar ein Staubkorn auf der Tapete ;o/

Morgen habe ich noch mal einen Termin bei der Osteopathin, mal schauen, was sie mir so rät. Ich hatte sogar bei der Laleche Liga angerufen - aber am Telefon ist das schwer zu helfen und in der Nähe gibt es keine Beraterin.

Ich versuche jetzt erstmal, den Milchfluss in Gang zu halten um mir und vor allem meinem Joshua alle Möglichkeiten offen zu halten. Werde wohl aber nicht drum rum kommen etwas zuzufüttern, bis sich die Milchmenge wieder eingependelt hat.

Ich werde auf jeden Fall weiterhin versuchen, den kleinen Mann zu stillen, bin nach den ganzen Antworten motiviert, noch weiter darum zu kämpfen...

Nochmal danke euch allen - ihr habt mir echt geholfen

Alles Gute euch, Claudia mit Joshua, der gleich wieder an die Brust "muss" ;o)))

Beitrag von xyz74 11.03.10 - 15:18 Uhr

Drück Dir alle Daumen!

http://afs-stillen.de/front_content.php

mir hat die Stillberaterin vom AFS geholfen.
Vielleicht haben die eine in Deiner Nähe

Beitrag von jacky 11.03.10 - 18:50 Uhr

Das passiert dir aber bei Flasche auch. Meine Kleine fing in dem Alter auch damit an. Schrecklich nervig. Mittlerweile ist sie 8 Monate alt und gibt sich die Flasche nun selbst. Sie will das so. Will ich sie ihr geben, flippt sie total aus. Wenn du aber so am Ende bist, finde ich es nicht schlimm, wenn du die Flasche gibst. Für mich wäre Stillen nichts gewesen. Ich stehe dazu.