Ich bin total hin und her gerissen: Hebamme "gegen" FA

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von margarita73 11.03.10 - 10:44 Uhr

Guten Morgen zusammen,

ich habe eine Beleghebamme, die momentan im Wechsel mit der FÄ die Vorsorgen macht. Das finde ich auch gut so, aber jetzt hat sie vorgeschlagen, ich soll ab der 37.SSW nur noch bei ihr die Vorsorgen bekommen, damit ich nicht durch die ständigen medizinischen Untersuchungen verunsichert werde. Sie meint, wenn ich über Termin ginge oder so würden Ärzte doch eher verunsichern und Hebis das eben ganz locker und natürlich einschätzen. Was haltet Ihr davon? Momentan habe ich sowieso Probleme, weil mein Urin nicht in Ordnung ist und ich öfter zum Arzt soll. Ich denke, ich werde das Angebot ablehnen und lieber bei dem Wechsel bleiben. Was meint Ihr?

LG Sabine

Beitrag von mami71 11.03.10 - 10:49 Uhr

Hallo,
ich bekomme auch im 2 wöchentliche Vorsorge im Wechsel.

Ich bleibe auch bis zum Schluß dabei, da ich beiden Vertraue und wenn Du sowieso Probleme mit dem Urin hast, dann bist DU ja bei Denem FA auch gut aufgehoben.

LG
Jana

Beitrag von qrupa 11.03.10 - 10:50 Uhr

hallo

ich seh das wie deine hebamme, aber das ist natürlich auch einstellungssache. Wenn du dich damit nicht wohl fühlst nutzt das gar ncihts was andere für sinnvoll oder unnötig halten.

LG
qrupa

Beitrag von datlensche 11.03.10 - 10:51 Uhr

ich geh nur zu den drei US zum arzt...genau aus dem grund, den deine hebi genannt hat...die haben das letzte mal schon voll rumgestresst nur weil ich über termin gegangen bin. aber wenn ich auf natürliche weise etwas nachhelfen wollte, wurde immer abgeblockt! die hebamme geht viel mehr auf meine bedürfnisse, ängste und wünsche ein...und bei diversen kleineren komplikationen sind sie mindestens genau so kompetent ;) außerdem hat mich das ewige warten alle 2 tage in der praxis am ende dermaßen genervt, das tue ich mir nicht wieder an ;-)

lg, lena + kilian *10.07.07 & #ei 29+2

Beitrag von natalia_w 11.03.10 - 10:51 Uhr

Ich würd auch noch zum Fa gehen.
Er hat Ultraschall und kann dir genauere und bessere Auskünfte geben.
Und verunsichern kannst nur Du dich selber.
Also denk nicht so viel darüber nach.
Bald ist das Kleine da und alles ist gut.
#blume

Beitrag von kc2009 11.03.10 - 10:53 Uhr

Gute Frage!

Also ich wäre auch im Zwiespalt, muss aber auch sagen dass ich gerade ein Buch gelesen habe dass ganz speziell betont wie wichtig die "natürliche" Einschätzung der Schwangerschaft und Geburtssituation ist.

Also diesem Aspekt nach würde ich mich wohl schon für die Vorsorge bei der Hebamme am Ende entscheiden. Sie hat grundsätzlich Recht. Ärzte neigen schnell zum Einleiten etc. und dass obwohl es doch Gründe gibt dass das Baby noch nicht losgetigert ist. Hebammen entscheiden oft sehr natürlich und vor allem immer erst dann wirklich medizinisch wenn es nötig ist.

LG

Beitrag von margarita73 11.03.10 - 10:59 Uhr

Ja, das denke ich auch, also das mit der Wichtigkeit der natürlichen Einstellung zur Geburt. Genau das meint die Hebamme ja auch. Ich hab nur Sorge, wenn kein US mehr gemacht wird, dass man dann zB eine Verkalkung der Plazenta übersehen würde oder so. Naja, ich warte jetzt erstmal ab, was für Ergebnisse bzgl meines Urins rauskommen und dann hab ich ja auch noch Zeit bis zur 37.SSW.

Beitrag von qrupa 11.03.10 - 11:13 Uhr

Hallo

also eine verkalkung ist erstmal zum Ende der SS hin ganz normal. und deine hebame würde beim tasten fühlen können, wenn dein baby nicht weiter wächst, sie kann fühlen wie schwer es ist (meist besser als das ein US kann), wie viel Fruchtwasser noch da ist,...

bei mir lief es bei meienr Tochter so, dass ich in den letzten tagen der SS ständig von unterschiedlichen Ärzten völlig kirre gemacht worden bin (mußte leider zum FA weil meine hebamme im urlaub war). Die erste meinte den ET nochmal verlegen zu müssen, wollte mich nicht wieter betreuen und ich sollte zur Vorsorge in die KLinik. Die wollten nene Wehenbelastungstest, haben mir ne Wehenschwäche einreden wollen, ein riesenbaby vorausgesagt und wollten auf der Stelle Einleiten oder noch besser nen KS machen. Das alles ohne das je einer von denen mal einen Hand an meinem Bauch hatte. Von ständigen unsinnigen CTG Kontrollen mal abgesehen. ich mußte mich tagtäglich gegen eine Einleitung bzw KS mit Händen und Füßen weheren und letztendlich kam meine Süße bei ET+15 ohne irgendwelche Anzeichen für eine Übertragung und mit ganz spontan einsetzenden Wehen (die ich angeblich nie hätte haben können, weil das CTG beim Wehenbelastungstest nicht anschlug).

hebammen sied die Experten für Geburten und Schwangerschaften auch wenn die meisten FÄ das nicht hören wollen. Sie sind die einzigen die ganz allein eine geburt leiten dürfen und deswegen auch die mit mehr Erfahrung in solchen Sachen als ein Arzt der zuletzt in der Ausbildung eine geburt gesehen hat udn da in aller Regel auch nur in den letzten Minuten unbeteiligt daneben gestanden hat.

LG
qrupa

Beitrag von margarita73 11.03.10 - 17:18 Uhr

#gruebel
#danke für den Denkanstoß! Bei meinem Großen war der Arzt auch erst zum Schluss dabei. Er hat sich dann auf meinen Bauch gelegt und mitgedrückt und hinterher genäht was das Zeug hielt. Aber den Rest haben die Hebammen gemacht, wobei ich mich dabei nicht wohl gefühlt habe, denn es gab zwischendrin Schichtwechsel und ich hatte keine Hebi, die ich vorher schon gekannt hätte. Dieses Mal kenne ich sie und finde sie total nett. Es verunsichert mich halt nur, dass sie mir so Anti-Arzt zu sein scheint. #kratz Hat wahrscheinlich auch so ihre Erfahrungen gemacht.

Beitrag von mandragora58 11.03.10 - 10:55 Uhr

hallo

ich persönlich würde den rat der hebi annehmen. die haben fast immer mehr geburtserfahrung. FÄ (wenn die bei geurten dabei sind) kommen meistens nur bei z.b. komplikationen, um den schnitt zu machen...

mich haben bis jetzt bei den ss 4 versch FÄ begleitet. und ich leg fast die hand ins feuer: keine/r konnte rein mit abtasten die kindslage zu 100% erkennen.
du mußt auch bedenken: bei der untersuchung ist das immer eine momentaufnahme. 2 stunden später können die herztöne anders sein, blut im urin... und du merkst nichts.

ich bin aber auch jemand, der eher auf bauchgefühl geht, ich muß der hebamme zu 100% vertrauen, damit sowas geht.


wenn dir der ärztliche rat sehr wichtig ist, dann wechsel ab! für mich wäre es evtl, wei deine hebi sagt eine verunsicherung (bei verschiedenen aussagen...)

ich denke wir können alle nur unsere erfahrung/meinung zum besten geben. wenn es dir mit "unserer" entscheidung nicht gut geht, dann bringt das nichts.

lg do 24.ssw

Beitrag von a.m.b.e.r 11.03.10 - 11:06 Uhr

Ich steh jetzt 19 Tage vorm ET und meine Hebamme hat mir auch vorgeschlagen, dass ich mich nur noch mit ihr treffe. Allerdings ist sie eine Beleghebamme, wir treffen uns im KH, ich bekomme dort CTG geschrieben, Ultraschall und Akupunktur gemacht... Was mir auch alles im Einzelnen wichtig ist.

Beitrag von mandragora58 11.03.10 - 11:10 Uhr

ich nochmal:

wegen deines urins (weiß ja nicht was da los ist...)

vor dem termin (also die stunden vorher viiiel trinken). bei meiner vorletzen VU hatte ich zucker und blut drin. sehr wahrscheinlich blut wegen meinen supergereizten schleimhäuten, denn mit der blase/nieren hab ich nichts und den zucker (und auch blut) weil der urin zu hoch konzentriert war... habe an dem vormittag grade mal ne halbe kaffetasse getrunken, weil keine zeit#schein
bei der nächsaten VU war alles paletti!!

und: den mittelstrahl nehmen (nennt man das so??) also erstmal n bisschen ins klo pieseln, erst dann in den becher. wegen bakterien und so, die am eingang sitzen können.

lg do

Beitrag von qrupa 11.03.10 - 11:15 Uhr

hallo

und vorher einmal gut abwischen, damit nicht versehentlich Schleim (oder falls möglich Sperma) im Becherchen landet, sonst hat man direkt auch Eiweiß drin

LG
qrupa

Beitrag von mandragora58 11.03.10 - 11:18 Uhr

die grupa #liebdrueck schön, dich hier zu lesen!! sehnsucht, langeweile... oder??? dicker bauch;-)

lg do

Beitrag von sunny14281 11.03.10 - 11:19 Uhr

ich war die letzten wochen auch nicht mehr beim FA !
meine hebi kam zu uns und hat ganz entspannt mit viel ruhe die VU gemacht !

lg #sonnesunny

Beitrag von sniksnak 11.03.10 - 11:21 Uhr

Ab der 34. Woche (glaube ich), habe ich die VU nur noch bei der Hebamme gemacht, genau aus diesem Grund. Mein FA hat mich nur noch verunsichert. Die ganze Technik usw das Rumgemesse an meinem GMH...
Meine Hebamme hat mich einmal mit Gestoseverdacht zum Arzt geschickt - die gehen da schon auf Nummer Sicher!!

Wenn du selber das Gefühl hast, dass dir die FA-Termine nicht gut tun, dann nimm das "Angebot" der Hebamme an.

LG