Hausgeburt

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von felix.mama 11.03.10 - 14:04 Uhr

Hallo!

Denke langsam über Baby Nr 2 nach. Würde beim zweiten gerne daheim entbinden. Wer hat das auch gemacht? Wie ist es bei euch verlaufen? Hätte gerne ein paar Infos worauf ich bei der Hebammenwahl und sonstigen achten sollte!

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 14:20 Uhr

Ich will jetzt echt nicht stänkern oder so. Aber: Warum tauscht man wg. entspannter Atmosphäre oder ähnlichem (sorry) Kram die Sicherheit einer optimalen schnellen Versorgung ein? Habt Ihr keine Angst, Schuld zu sein, wenn mit Eurem Baby etwas passiert?

Ich bin ein gutes Beispiel, denke ich. Meine Kleine wurde wg. Narbenruptur (sehr selten) per KS geboren. Dann super U1. Dann, nach einer Stunde: Kind fängt an zu stöhnen, wird bläulich. Binnen zehn Minuten war sie intubiert im Inkubator und es wurde festgestellt, dass die Sauerstoffsättigung vorher bei gut 65 % lag.

Was wäre bei einer Hausgeburt passiert? Ein Notarzt gerufen worden, der sich evtl. mit der Versorgung Neugeborener nicht auskennt? Eine Hebamme danbengestanden, die weder intubieren kann noch darf?

Ich finde, im Endeffekt geht es doch knallhart um Überleben oder nicht.

Sorry für das Geschreibsel, aber das sind meine Gedanken zum Thema Hausgeburt und Du hast es halt jetzt abgekriegt ;-)

Dir alles Gute
Andrea

Beitrag von belala 11.03.10 - 14:57 Uhr

Hallo Andrea,

du fällst eben unter die Kategorie "Einzelschicksal".
Und warum hatte deine Tochter ein ANS?
Welche Art von Narkose hattest du?

Stell dir vor, mein 2 Kind wurde in der 25.SSW geboren und danach hatte ich eine Lungenembolie.
Der Gynäkologe machte ein Ultraschall, weil er glaubte ich hätte wegen der Schmerzen und der Atemnot einen Nierenstau.
Tja und so wurde ich nach Hause entlassen und wenige Tage später auf einer Intensivstation aufgenommen.
Deine heiligen Ärzte sind manchmal auch nur scheunenbeklappte Gestalten im Kittel.
Ich lag schon 3 Wochen im KH und mußte an Tag 3 oder 4 darauf hinweisen, dass ich doch eigentlich Heparin spritzen müßte.

Deine Meinung ist eben, dass die Geburt so überwacht werden muß wie das geöffnete Herz und der Mensch an einer HLM.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass du mit deiner Meinung einfach rumstänkerst.

LG belala

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 16:19 Uhr

Das eine hatte mit dem anderen nix zu tun. Ich hatte übrigens eine Spinale.

Babies bilden in der 34. Woche (oder eben nicht) Surfactant - grob gesagt der Stoff, der die Lungenbläschen aufmacht. ANS-Kindern fehlt dieser Stoff einfach, wenn sie zur Welt kommen. Warum, weiß man leider noch nicht.

"Meine heiligen Ärzte"? Nein, ich sehe das durchaus kritisch. Aber ich verstehe eben nicht, warum man die Möglichkeit guter Überwachung nicht nutzt.

Andrea

Beitrag von qrupa 11.03.10 - 17:40 Uhr

Hallo

für mich ist dei beste Überwachung eine (meist sogar zwei) Hebamme die IMMER zur Stelle ist und wirklich nichts anderes zu tun hat als sich um mich und mein Baby zu kümmern, die auch meinen Instinkten und subjektiven Gefühlen vertraut udn ernst nimmt und mir nicht mit einem "kann nicht sein" kommt, nicht unnötig in den geburtsverlauf reinpfuscht was nachweislich erst zu vielen Komplikationen führt,...

ganz ehrlich, ich bin nicht mutig genug nochmal ins KKH zu gehen

LG
qrupa

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 18:00 Uhr

Das hätte mir aber nach der Geburt nichts geholfen, weil mein Kind von dem Sauerstoffmangel (der mit der Geburt primär nix zu tun hatte, aber durch den Geburtsmodus "vaginal" verschlimmert worden wäre wg. der kindlichen Anstrengung) mit Sicherheit geschädigt, wenn nicht tot gewesen wäre.

Andrea

Beitrag von nisivogel2604 12.03.10 - 10:06 Uhr

Die Überwachung in der Klinik ist wesentlich schlechter und undurchsichtiger als die 1 zu 1 Betreuungbei einer Hausgeburt.

Denise

Beitrag von karbolmaeuschen 04.01.11 - 08:45 Uhr

Weil man Angst und Unbehagen hat!

Nie könnte ich
1. Unter Wehen an einer Kreißsaaltür klingeln und mir macht eine völlig unbekannte Frau auf, bei der ich mich dann
2.nackig machen soll und die dann auch noch
3. in mir rumtastet! (Hat meine HG Hebi unter der Geburt nie gemacht! Sie wußte, da sie mich schon seit der 7.SSW kannte, anhand meines Tönens und der Atmung wie weit ich war)
4. Einen Arzt hinzuzieht, der dem Urteil der Hebi nicht traut und dann nochmals selbst tasten will (Lecker Keime hochschieben)
5. mir Routinemässig einen venösen Zugang legen lassen (Körperverletzung)
6. mich ankabeln lassen (Dauer CTG überwachung ist hier in den Kliniken ab 8 cm Pflicht! Ich hatte beim ersten Kind von 14,25 Std. Geburtswehen ganze 20 Min CTG, danach Doptonüberwachung nach jeder 5. Wehe für ca 10-15 Sekunden. Beim 2. Kind gar kein CTG)
7. Mich in einem Raum einsperren lassen (ich bin unterhalb der Geburt und gerade in den Presswehen viel gelaufen und habe mich wo immer ich gestanden habe zum pressen hingehockt. (Sieht bestimmt toll aus, wenn man das im Kreißsaal macht, wenn auf dem flur Hebis und Ärzte rumlaufen)
8. Mein Kind noch unter den Wehen schallen lassen, obs auch richtig liegt (raus kommen sie alle, notfalls per Sectio, auch nach begonnener HG)

Ich könnte diese Liste jetzt ewig fortführen, aber das Risiko, was ich persönlich als HG- Gebärende trage, ist für mich deutlich geringer, als das Risiko, was mir Ärzte, Schwestern, Hebammen, Technik und Krankenhausroutine bescheren.
Und ich trage es gern und würde es immer wieder so machen.


Ich bin keine absolute Verfechterin der Ausserklinischen Geburt.
Es kann auch lebensrettend sein, klinisch zu gebären.
Und es ist für die meisten Frauen 1. Kopfmässig und 2. emotional der richtige Weg in einer Klinik ihr Kind zu gebären.

Für mich und viele andere HG Mütter weltweit jedoch nicht!

Ich fühle mich zu Hause mit meiner gut ausgebildeten Hebamme mit Beatmungskoffer fürs Baby (nein, intubieren darf sie nicht, aber Ambu und o2 hat sie dabei)
sehr viel wohler und entspannter, was zu einer deutlich entschärfteren Gebutssituation führt (eine entspannte Frau hat bessere CTG Werte zwischen den Wehen, da durch fehlende Verkrampfung der Muskulatur die Durchblutung der Uteruswand und der Pazenta und somit der Sauerstofftransport zum Kind besser gewährleistet ist. Siehe Hypnobirthing)
viel sicherer als im Krankenhaus, wo ich keine 1:1 Betreuung habe und man mich immer wieder auch für 30 min und länger alleinlässt!
(Schmerzhafte Erfahrung bei vorangegangenen Geburten von Frauen, die mich als Doula engagieren)

LG Silke

Beitrag von uvd 11.03.10 - 15:53 Uhr

narbenruptur??

wer hatte, die, du?
was für eine narbe war denn das?
hattest du evtl. schon mal einen KS? oder woher stammt die narbe? hattest du eine einleitung? PDA? wehenmittel?
all das erhöht das rupturrisiko um das 20fache. hat man dir das auch gesagt?

zuhause hättest du keine kaiserschnittgeburt gehabt. die meisten probleme haben kinder nach kaiserschnittgeburten.

deswegen kannst du nicht äpfel mit birnen vergleichen.

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 16:21 Uhr

Gröh, Du musst es ja echt wissen. Ja, ich hatte vorher einen KS. Die Narbe ist aufgrund von ganz natürlichen, nicht besonders starken, Senkwehen in der 38. Woche rupturiert.

Stimmt, zu Hause hätte ich keinen KS gehabt, da wäre ich gestorben.

Andrea

P.S. Nochmal: Mein Kind hatte kein Problem wg. dem KS, das hatte damit nichts zu tun. Und: "Die meisten" ist einfach Quatsch und das weißt Du.

Beitrag von lea9 11.03.10 - 16:01 Uhr

Du hängst eindeutig zuviel mit deinem Mediziner Mann rum, der gerne allen einen KS verpassen möchte ;)...

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 16:21 Uhr

Grins. So hab ich VOR Christina auch gedacht. Aber: Er hatte recht.

Beitrag von brille09 11.03.10 - 16:28 Uhr

Ja klar! Mein Gott, wie doof kann man sein!

Beitrag von becca04 11.03.10 - 16:33 Uhr

Guten Tag Andrea,

ich finde es weiterhin von Dir sehr unkorrekt, auf solche Beiträge zu antworten.

In unserer Gesellschaft hat man Wahlfreiheit - Du solltest mit Deinem EINZELSCHICKSAL nicht hausieren gehen und Deine seelischen Nöte anderen aufdrängen, die NICHT darum gebeten haben. Das würde von guter Erziehung im Sinne von Toleranz zeugen.

Also - bitte verschone uns alle in Zukunft mit Deinen Ergüssen an unpassender (! Sonst gerne immer wieder, z.B. im (W)KS-Forum) Stelle.

Mit höflichem Gruß,
Becca.

Beitrag von tragemama 11.03.10 - 16:46 Uhr

Ganz ehrlich? Es interessiert mich nicht, ob Du mich "korrekt" oder "höflich" findest. Das hier ist ein Forum und wenn ich das Bedürfnis habe, auf einen Beitrag zu antworten, dann tue ich das.

Ich weiß jetzt nicht, wie Du auf "seelische Nöte" kommst, ich hab meines Wissens nach keine. Ich erzähle lediglich von meiner Erfahrung und hoffe, dass die eine oder andere daraufhin noch einmal nachdenkt und auch so eine Verlaufsmöglichkeit in ihre Entscheidung mit einbezieht.

Danke, dass Du mir gestattest, in einem WKS-Thread zu schreiben, wirklich ganz nett.

Andrea

Beitrag von becca04 13.03.10 - 00:55 Uhr

Ich bin höflich, Dich/Deine Haltung finde ich unkorrekt.

Beitrag von andalucia05 11.03.10 - 16:34 Uhr

Hallo,

ich kann deine Meinung etwas nachvollziehen, da ich früher auch so gedacht habe. Mittlerweile habe ich eine sehr traumatische Krankenhausgeburt erleben müssen, bei der es meinem Kind und mir eigentlich primär gut ging, allerdings haben die Hebamme und die Ärzte einen großen Tatendrang an den Tag gelegt, dass es nur zu Komplikationen kommen MUSSTE, und dann haben sie die hausgemachten Komplikationen behandelt!
Jedenfalls werde ich freiwillig nicht mehr in ein Krankenhaus zur Entbindung gehen, ausser es sind wirklich Pathologien vorhanden! Ich bin froh, dass es die Krankenhäuser gibt, denn sie helfen wirklich sehr, wenn man krank ist und Hilfe braucht, ansonsten sollte man sie eher meiden ;-)! Ich arbeite selbst in an einer Universitätsklinik und weiss, dass Ärzte auch nur Menschen sind und sich mit physiologischen Dingen nicht auskennen, was ja auch nicht ihre Arbeit ist!

LG, andalucia #sonne

Beitrag von tykat 11.03.10 - 19:09 Uhr

" Warum tauscht man wg. entspannter Atmosphäre oder ähnlichem (sorry) Kram die Sicherheit einer optimalen schnellen Versorgung ein? "
Verstehe ich auch nicht und ich bin absolut Deiner Meinung!

LG,Tykat+Tom(Dessen Geburt auch ganz unerwartet sehr komplikationsreich wurde und bei dem eine Hausgeburt echt gefährlich geworden wäre)

Beitrag von 221170 11.03.10 - 21:18 Uhr

Du kannst es echt nicht lassen den Leuten Angst zu machen, oder?

Ständig präsentierst du hier dein dramatisches Schicksal, so als sei es repräsentativ für alle Entbindungen.

Du hast wirklich Pech gehabt und Glück dabei das es eben so lief.

Aber deine Hysterie was vaginale Entbindungen angeht ist echt krankhaft.

Für mich persönlich käme auch keine Hausgeburt infrage. Ich habe bei meiner Freundin (die seit vielen Jahren Hebamme ist) in einem KH entbunden das eine Neonatologie angeschlossen hat. Dort wird alles betreut, Frühchen und alles andere. Wir mussten das nicht befürchten, aber da ich im gleichen KH arbeite hat das alles gepasst.

"es geht knallhart ums überleben", das ist eine rein medizinische Sicht. Natürlich ist eine Geburt ein Risiko, aber es ist auch mehr: Man bringt ein neues Leben auf die Welt. Das ist mehr als ein Überlebenskampf und auch ein bisschen was anderes.

Hysterie und Panikmache sind überflüssig wie ein Kropf.

Beitrag von jessi273 11.03.10 - 22:07 Uhr

hihi, du bist wie so ein kleiner terrier, der immer unter´m tisch hervorgeschossen kommt und sich ins bein verbeißt#rofl keiner hat dir was getan, keiner hat nach deiner geschichte gefragt und trotzdem gehst du steil;-) und das immer wieder#huepf

Beitrag von 20carinchen04 12.03.10 - 10:16 Uhr

Meine Hebi hat so ein Gerät immer im Wagen
für den Notfall und DARF es benutzen. Sie hat eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester und wurde danach Hebi. Bei uns war für den Notfall alles vorbereitet...

Zum Glück kam es nicht soweit. Allerdings stand ich auch kurz vorm KH. Jedoch denke ich, dass ich lieber gestorben wäre. Mein Kopf sagte immer: Nein, nein, da gehst du nicht hin. Das wird schon..
(Bin kurz nach der Geburt umgekippt und die Plazenta löste sich erst nach 1 Stunde.)

Beitrag von brautjungfer 12.03.10 - 11:05 Uhr

kommst du zufällig aus dem Ruhrgebiet? Meine Hebamme ist auch Kinderkrankenschwester und Hebamme

lg

Beitrag von jindabyne 12.03.10 - 11:13 Uhr

Optimale schnelle Versorgung? Hm, dann lies mal meine - bewusst provokativ gemeinte - Antwort:

Die Cousine meines Mannes wurde im Krankenhaus geboren - gesund, problemlose Geburt, alles wunderbar. Noch im Kreißsaal hatte die Mutter das Gefühl, dass was nicht stimmt, rief nach den Ärzten und Hebammen. Leider waren gerade alle mit anderen Geburten beschäftigt. Ein Arzt bequemte sich nach einer Viertelstunde mal, doch im Zimmer vorbeizuschauen und stellte fest, dass das Kind inzwischen nicht mehr atmete. Die Kleine wurde reanimiert, hat aber schwere Schäden davon getragen und ist heute schwerstbehindert durch den Sauerstoffmangel (geistig behindert, Spastiken uvm.).

Vermutlich hätte das verhindert werden können, wenn SOFORT eine Hebamme dagewesen wäre, die das Kind SOFORT beatmet hätte. Nach einer Hausgeburt ist 2-3 Stunden eine Hebamme NUR für Mutter und Kind da, sie kann sofort handeln, wenn etwas nicht stimmt, und ja, beatmen können Hebammen auch. In der Klinik hat das Kind einfach zu spät Hilfe bekomen, weil die Ärzte noch was anderes zu tun hatten... Vielleicht wäre die Cousine meines Mannes heute gesund, wäre sie bei einer Hausgeburt geboren worden und hätte eine 1:1 Betreuung gehabt...

Man steckt nicht drin, niemals, nirgendwo.

Lg Steffi

Beitrag von inajk 12.03.10 - 14:09 Uhr

Knallhart ueberleben oder nicht?
Es gibt mehrere grossangelegte (Fallzahl >5000) wissenschaftliche Studien zum Thema Hausgeburt.
Das Ergebnis ist, dass bei Hausgeburten die Wahrscheinlichkeit ALLER medizinischen Komplikationen (Geburtsstillstand, KS, Saugglockengeburt etc.) hochsignifikant niedriger ist als bei vergleichbaren Niedrigrisiko-KKH-Geburten. Waehrend die Mortalitaetsraten fuer Mutter und Kind vergleichbar sind, in keiner Studie hoeher.
DH: Die Hausgeburt ist die SICHERERE Alternative.

LG
Ina

Beitrag von berry26 12.03.10 - 14:38 Uhr

Ja im KH hat man IMMER eine Super Versorgung!!!
Ich kann dir ja mal sagen, das so einiges schief gehen kann bei der TOLLEN Betreuung dort! Ich kam ins KH nach 30 Min. Wehen und wurde als "olle Jammertante" ans CTG angeschlossen. Danach war ich alleine. Ich hab geklingelt wie eine wahnsinnige weil ich Presswehen hatte, aber die "gnädige Hebamme" meinte ich spinn nur rum und sah es gar nicht ein mal nach dem MUMU zu schauen.

Hab mir dann ALLEIN die Hosen ausgezogen, damit das Kind kommen kann, da keiner auf mein Rufen und Klingeln gehört hat. (Ich war übrigens in dieser Nacht die EINZIGE Schwangere im Kreissaal) Als nach über 10 Minuten mein Mann, vom (ungedingt notwendigen) Umparken des Autos zurückkam, war der Kopf schon fast geboren. Erst dann bequemte sich dort mal jemand mich in den Kreissaal zu bringen, mir RIESEN Aufgebot da Jonas bei 35+4 SSW geboren werden wollte. Und dort konnte eigentlich kein Mensch wissen ob Jonas nicht Atemprobleme oder ähnliches gehabt hätte. Er wäre gestorben wenn es so gewesen wäre, denn weder Inkubator noch Arzt waren zu dieser Zeit in Reichweite.

Weißt du eigentlich was sonst alles hätte passieren können bei dieser qualifizierten Betreuung? Glaub mir wenn ich nicht umziehen würde und die Möglichkeit hätte, würde ich eine Hausgeburt echt vorziehen. Dort ist wenigstens jemand da wenn man jemand braucht. Leider musste ich jetzt meine Pläne durch den Umzug ändern und hoffe sehr diesmal in ein KH zu kommen, das sich wenigstens ein wenig um seine Patienten kümmert.

Ich finde du übertreibst maßlos mit deinem Beitrag. Du bist tatsächlich ein Einzelschicksal aber glaube nicht das ein KH generell sicherer wäre. Das war vielleicht in deinem speziellen Fall so aber Geschichten wie meine habe ich jetzt schon sehr oft aus mehreren KH gehört.

LG

Judith