IVF negativ, doch nochmal so versuchen?

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Beitrag von ananya 11.03.10 - 16:14 Uhr

Hallo,

ich lese hier lange mit und schreibe nur selten.
Ich hatte eine Eileiterschwangerschaft und man hat festgestellt, dass der Eileiter jetzt auch verschlossen ist.

Auf der anderen Seite ist der Eierstock nicht ganz so super produktiv, da hatte ich auch schon ne OP.

Meine IVF ist auch negativ gewesen.

Was meint ihr, wie hoch ist das Risiko, dass ich auf der durchlässigen Seite auch eine Eileiterschwangerschaft bekomme?
Kann man es nochmal natürlich probieren?

Hat jemand erfahrungen?
#gruebel

Beitrag von antonio72 11.03.10 - 18:39 Uhr

Ich hatte links 2 ELS und der wurde dann entfernt.Danach wurde der rechte durchgängig gemacht und dann hatte ich rechts eine ELLS.
Das soll dir aber nicht den Mut nehmen ,denn es kann immer klappen.Der Arzt kann dir ja genau sagen wann du den Eisprung auf der richtigen Seite hast.
L.G

Beitrag von resi-t 11.03.10 - 20:26 Uhr

Hi,
hatte nach einer Stimu mit GV nach Plan auch eine ELSS.
Der EL konnte allerdings geflickt werden - aber wird durch die Vernarbung nur schwer durchlässig sein.
Im Krankenhaus haben die sich auch direkt den anderen EL mit angesehen und der ist verkrümmt (die Ärzte gehen davon aus, dass der EL mit der ELSS auch verkrümmt war und dies der Grund für die ELSS war - denn sie meinten meistens ist das so, dass wenn eine Verkrümmung da ist diese bei beiden vorkommt). Mir wurde abgeraten noch mal auf normalen Wege schwanger zu werden. Das Risiko für eine weitere ELSS ist bei 20-30%, bei einer IVF aber nur 5-6%.
Halte mich an diesen Rat auch lieber, da sich sowohl die Ärzte im Krankenhaus, als meine KiWu Ärzte und meine Frauenärztin einig waren was das betrifft.

Eine weitere ELSS möchte ich nicht - ist ja auch nicht gerade ungefährlich.

Lg,
Resi #stern#stern#stern

Beitrag von zahnfeedd85 11.03.10 - 21:22 Uhr

Hallo ananya,

also ich hatte Feb. 2001 am linken Eileiter Zystenentfernung. Im Mai 2009 eine Eileiterschwangerschaft rechts und dieses Jahr im Februar (also erst vor ca. 3 Wochen) hatte ich wieder eine Eileiterschwangerschaft aber mit entfernung des Eileiters. Mein FA in der Kinderwunschklinik hat mir abgeraten normal Schwanger zu werden, weil die Gefahr zu groß wäre für eine weitere Eileiterschwangerschaft. Daher werden wir die Ivf machen. In der Klinik haben sie mir auch gesagt, das in der Op mein linker Eileiter überprüft wurde und der verklebt ist. Daher ist es gerechtfertigt die Ivf.

Jeder hat einen anderen Arzt und Befunde. Aber um nicht nochmal eine Eileiterschwan. zu haben, würde ich lieber die ivf machen. Zweimal hat mir gereicht.

LG Yvonne

Beitrag von ananya 11.03.10 - 21:29 Uhr

Danke für eure antworten,

wir haben ja schon eine IVF hinter uns.

Wegen des großen Risikos haben wir uns auch damals dafür entschieden.

Wäre es eigentlich besser den nicht durchlässigen eileiter raus zunehmen?

Der andere ist ja durchlässig..hmmm

Am besten lass ich mich nochmal beraten.

Ich danke euch

Beitrag von mardani 12.03.10 - 09:47 Uhr

Hi

Wir versuchen es auch mit IVF, da ich bereits 2 ELSW hatte. Rechter EL fehlt, linker ist nach ELSW Gott sei Dank heil geblieben.

Trotz der jetzt noch höheren Wiederholungsgefahr, versuchen wir es "über links" weiter. Sollte nochmal was hängen bleiben und ich den EL verlieren...gut, dann ist es so. Habe mein bestes gegeben.

Würde mir dann beide EL Stümpfe nach innen krempeln lassen, dann hast du gar keine ELSW Gefahr mehr.

Nee, lass deinen EL mal schön drin....nimm dir nicht jede Chance!

LG

Beitrag von mardani 12.03.10 - 09:49 Uhr

Meine im vorletzen Absatz, dass du dann keine ELSW Gefahr nach IVF mehr hast. Sorry.

Mein Doc hat uns übrigends das OK fürs "normal" weiterversuchen gegeben. Sobald ein Test nochmal positiv sein sollte, wird er mich engmaschig untersuchen, um frühzeitig eine ELSW erkennen zu können. Die letzte hat er auch gefunden und das bei einem HCG von grade mal 200.

VLG