Hochbegabt???

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von dina.sonnenschein 11.03.10 - 18:18 Uhr

Hallo zusammen,

erstmal möchte ich sagen das ich durchaus glaube das es sich bei Kindern schon in frühen Jahren Begabungen -Talente- feststellen lassen und es mit Sicherheit Hochbegabte Kinder gibt, aber ich habe in letzter Zeit einige Erfahrungen gemacht die mich an der gesunden selbsteinschätzung von Eltern angeblicher "hochbegabter" Kindern zweifeln lässt.

Meine Tochter wird im April drei Jahre alt und ich denke sie ist normal entwickelt, außerdem bin ich keine Mama die ständig Kinder vergleicht wiel ich denke das jedes Kind sein eigenes Tempo hat...

Ich gehe mit meiner Tochter einmal in der Woche zu einer Spielgruppe, da ist auch eine Mam mit einer Tochter in genau demselben Alter. Die Kleine hört nie und ist auch sonst sehr anstrengend. Will nichts mit anderen Kindern teilen, sucht Streit, schuppst und fällt so richtig aus dem Rahmen. Kommentar der Mutter dazu:" Das macht sie nur weil sie unterfordert ist, denn sie ist schon so weit von der Entwicklung das sie alles langweilt". Gut, mag ja sein, aber im Vergleich mit den anderen Kindern kann sie eher weniger als die anderen. Aber, jedem seine Meinung.

Dann war ich grade mit meiner Süßen shoppen. Wir stehen in der Kinderabteilung an der Kasse und plaudern über Ihre neuen Sachen und haben Spaß. Dazu muss ich sagen das meine echt super lieb ist - klar, hin und wieder trotzt sie - aber nichts wirklich dramatisches. Vor uns steht eine Mama auch mit einem Mädchen im gleichen Alter - wie sich nachher raus stellte- dieses schrie durch den ganzen Laden und boxte und trat seine Mama so dass diese völlig ausrastete und das Kinde samt Papa raus schickte. Meine Tochter guckte sich das ganze an und sagte kein Wort. Da es etwas dauerte drehte sich die Frau zu uns um, sah auf meine Tochter die total lieb neben mir stand und meinte: " Sie haben aber ein liebes Kind". Ich bedankte mich und dachte das Thema sei durch. Nein, da sagt diese Mama doch tatsächlich: " Ihre Tochter könne nichts dafür das sie so ist, sie sei immerhin hochbegabt, und da seien Kinder nunmal nicht so lieb und ruhig." Ja, ich lächlelte verständnisvoll und war froh das sie dran war zu bezahlen.
Als ich das meiner besten Freundin erzählte - welche draußen wartete, sagte die zu mir das sie grade letzte Woche so einen Fall im Kindergarten hatte. ( Sie ist Erzieherin ) Die haben ein Verhaltensauffälliges Kind dort, der sich nicht eingliedert, Streit anfängt, schlägt. Also bat sie die Mutter zum Gespräch. Der Junge ist jetzt vier. Und diese Mutter sagte dass ihr auch schon aufgefallen ist das er sehr wenig Sozialkompetenz besäße, aber ob dies nicht ein Zeichen von Unterforderung im Kindergarten sei und sie ihn auf einen hohen IQ testen lassen wolle, weil man dies ja immer wieder hört.
Jetzt mal ernsthaft wenn jedes unerzogene Kind mit schrecklichen Sozialverhalten hochbegabt ist, dann haben wir viele Genies...
Nochmal - ich glaube durchaus das es das gibt, aber momentan gibt es eine unglaubliche Steigerung von Eltern die Ihre Kinder für Hochbegabt halten das ich mich wirklich an den Kopf packe...

Oder? Wie seht Ihr das?

Lieben Gruß

Dina

Beitrag von sternenzauber24 11.03.10 - 18:28 Uhr

Hallo, Dina!

Ich denke die von Dir beschriebenen Eltern, brauchten nur Ausflüchte, um nicht zugeben zu müßen das die Erziehung da echt gewaltig hinkt. Auch ist es nicht üblich das Hochbegabte Kinder andere verkloppen und sich Sozial nicht anpassen können. Es kommt zwar immer darauf an, in welchem Bereich die HB vorliegt, aber bei meinem Sohn besteht jetzt seit längerem der Verdacht, er wird jetzt 6 und ich will davon eigentlich noch garnichts wissen. Läuft es in der Schule nicht so, ist es etwas anderes, voher kommt mir kein Arzt ins Spiel. Obwohl mir dazu mehrfach angeraten wurde, aber er ist sehr Sozial, unkompliziert ganz im gegenteil er hatte keine Trotzphase oder so. Er kann halt nur lesen, rechnen und ist weiter und bei unterforderung wird er hyperaktiv, da muß er immer rennen. Aber das mit Prügel etc. liegt an den Eltern nicht an einer Hochbegabung oder so.

LG, Julia

Beitrag von dina.sonnenschein 11.03.10 - 18:41 Uhr

Hallo Julia,

danke, danke, danke!!! So etwas denke ich mir nämlich auch - aber das darf man in dem Moment solchen Eltern nicht sage.

Finde das total gut wie du das mit Deinem Sohn machst -würde auch erstmal abwarten und gucken...Und wenn es so sein sollte - ist doch toll!

Lieben Gruß

Beitrag von butler 11.03.10 - 18:48 Uhr

Also dann ist mein getesteter Hb Junge (12) minderbemittelt. Er hat noch nie getreten, geschlagen oder ist frech geworden.(darum ist er auch eine Angriffsfläche für gestörte Kinder)
Ich kenne solche Ausreden nur von Mütter die Ihre Kinder mit dem ADHS/ADS Stempel versehen haben.
Zu dem Mädchen in der Spielgruppe: Dann biete Ihr doch an Ihr Mädchen aus dem kinderkram zu nehmen.
Aber es spukt zur Zeit sehr viel um scheinbar Hochbegabte kinder rum. In der Verwandschaft meiner Söhne haben wir auch solche super Kinder über Nacht wohl Hb geworden.Und wirklich der Papa (ohne jeglichen Abschluß) ist davon überzeugt, das seine Söhne Hb sind. Der große(6) kann so toll mit dem DS umgehen und der Kleine (4,5) kann schon die Farben.#pro das können die anderen in der Kita nicht hat Papa gesehen#klatsch.
Schuld war der Opa der voller Stolz erzählt hat das meiner selbstständig Japanisch lernt
lg.

Beitrag von olle-deern 11.03.10 - 19:27 Uhr

Hallo,
hier in unserer Nähe gibt es auch so einen Fall einer angeblichen Hochbegabung.... #augen
Es sind insgesamt vier Kinder in der Familie und die älteste ist ganz normal mit sechs Jahren zur Schule gekommen, zu dem Zeitpunkt war der Zweite 4,5 Jahre alt. Es hat sich relativ schnell herausgestellt, dass die Große in der Schule total überfordert ist. Entgegen allen Empfehlungen der Lehrer durfte sie die erste Klasse aber nicht wiederholen, die Eltern waren absolut dagegen.
Während des ersten Schuljahres der großen Tochter, schliff die Mutter ihren mittlerweile fünfjährigen Sohn zu diversen Tests, um zu beweisen dass er hochbegabt ist. Ergebnis des Tests: 100%. Er war also von der Entwicklung genau da wo er sein sollte, nicht hinterher, aber auch nicht voran. Sie versuchte es dann über den Kiga, aber auch da wurde ihr gesagt, dass es keinen Grund gibt das Kind so früh einzuschulen, da er völlig normal sei. Weiterhin wurde bemängelt, dass das Kind nicht regelmäßig in den Kiga kommt, die Mutter ließ den Kleinen meist 2-3x in der Woche zuhause (keine Ahnung warum), und er auch diese Regelmäßigkeit lernen müsse bevor es zur Schule geht.
Jetzt ist es so, dass die große Tochter die zweite Klasse wiederholen musste, da dann die Lehrer entscheiden konnten welches Kind weiterkommt. Sie ist jetzt der Meinung, dass das Kind ADHS hat.
Der Sohn ist ganz normal mit sechs Jahren eingeschult worden und die Mutter rennt ständig zur Schule, weil sie möchte, dass er eine Klasse überspringt. Dafür gibt es aber überhaupt keinen Grund.
Ich kenne nur die Geschichte der beiden älteren Kinder (ich weiß 100%tig, dass es sich so zugetragen hat), und frage mich auch oft, ob man wirklich so verblendet sein kann.
Auch in diesem Fall hat man den Eindruck, dass es in erster Linie darum geht eigene Erziehungsdefizite zu verbergen bzw. sich über die Kinder zu profilieren.

Aber vielleicht sehe ich das auch falsch.

LG, o-d

Beitrag von xysunfloweryx 11.03.10 - 19:47 Uhr

Hallo,

a) vielleicht hast Du sie entsprech. angesehen, dass sie
nach Ausflüchten gesucht hat, weil es ihr unangenehm
war, dass ihre Tochter so wild war.

b) ja, es stimmt aber, dass hochbegabte Kids eher
schwierig sind und auch im Babyalter oft Schreikinder.
Das habe ich von Fachmännern, nur zur Info, falls ein
blöder Kommentar kommt....

c) dass das 1. Kind aus der SPielgruppe weniger kann als
die anderen muss nicht sein.....es kann auch Show sein.
Wie willst Du das beurteilen können? Wie auch immer...

Ich glaube natürl. auch nicht, dass jedes anstrengende Kind super begabt ist, ist quatsch, aber es ganz zu verwerfen ist auch Unsinn (den Zusammenhang meine ich). Aber meine Frage: was regt Dich das so auf? klingt, als seist Du eifersüchtig. Freu Dich doch dass Dein Mädel so lieb ist..kann sich alles ändern.

Gruß

Beitrag von dina.sonnenschein 13.03.10 - 13:50 Uhr

Hallo,

also zu

a) Ich war mit meiner Tochter beschäftigt. Ich bin niemand der andere entsprechend Ansieht nur weil das Kinde Theater macht... Mir ist das so ziemlich egal - da muss jede Mutter selbst mit klar kommen

B) Ja, das weiß ich auch und wie ich in meinem Beitrag schrieb glaube ich das auch. Aber es ging darum das eine angebliche "Hochbegabung" von Eltern heute inflationär gebraucht wird um sich für das schlechte Verhalten der eigenen Kinder zu entschuldigen.

C) Ich schrieb auch das ich keine Kinder beurteile, aber es würde Dir soch auch auffallen wenn ein Kind sich völlig verweigert. Und wirklich derat aus dem "Rahmen" fällt?

Ich und Eifersüchtig? So willst Du mich auf Grund meines Postings beurteilen?! Wie ich oben schon sagte ging es um die Frage ob andere Eltern dies auch kennen.

Weißt Du ich bin nicht eifersüchtig, wenn ein Kind wirklich hochbegabt ist - die es wirklich gibt- ist es halt so. Es ging mir um das vorschieben dieses Grundes.

Lieben Gruß

Beitrag von maschm2579 11.03.10 - 19:58 Uhr

Hallo Diana,

dann ist das Kind meiner besten Freundin ein absoultes Genie und sollte sofort eingschult werden #rofl

Ich weiß was Du meinst und ich finde es absolut abartig *kotzurbini* und mir tun die Eltern leid die einfach nicht mit Ihren Kindern klarkommen.

Beitrag von rinni79 11.03.10 - 20:21 Uhr

Hallöchen,

also unser Großer ist gerade 6 Jahre geworden, im Dez. hochbegabt getestet und immer sehr lieb, hört sehr gut wie deine Tochter. Klar tickt auch er mal aus, aber so wie du es beschrieben hast...nie ! Unser Kurzer ist event. auch Hb, kann man aber noch nicht sagen, ist ja auch egal, der dreht schön öffter mal frei, aber auch nie so extrem. Das ist denke ich auch Erziehungssache meinener Meinung nach. Also mach dich nicht verrückt! Freu dich, dass du so eine liebe Tochter hast und ihr so toll miteinander umgeht!

LG.Co.

Beitrag von lucky190 11.03.10 - 20:24 Uhr

hallo dina!

hab deinen beitrag interessant gefunden, da ich mich damit gleich angesprochen gefühlt habe..

zu uns:
mein sohn ist letzte woche 4 geworden..
er war kein richtiges schreibaby, aber es war keine minute ruhe, hinlegen ging von der ersten minute nicht nur geschrei, er wollte immer alles sehen, sich bewegen etc. kenne ich von anderen bekannten so nicht, war unheimlich anstregend.
zw. den 1-2 lebensjahr hat er unwahrscheinliche wutanfälle gehabt, man konnte ihn kaum bändigen, zum teil war es so extrem (z.b. beim kinderarzt) das sie die schwester in mitgenommen hat weil ich natürlich auch völluig aufgelöst war und mich immer nur wieder gefragt was mache ich nur falsch, hab immer mit der ärztin gespochen und sie sagte immer wieder sie haben ein knd das unheimlich temperamentvoll ist und es mit den eigenen gefühlen überfordert ist weil sie ihn übermannen..
mein sohn kam mit 1 jahr in den kiga und ich habe sehr gemerkt, dass ihm diese umstellung und förderung doch sehr gut getan hat, aber auch im kiga hatte er ja diese anfälle bei denen er völlig außer sich war..
als er ungefähr 2 1/2 jahre jung war kam die kindergärtnerin zu mir und sagte sie würde mir nahe legen mal jemanden vom jugendamt kommen zu lassen die ihn mal ein tag begleitet in seinem alltag im kiga aber nur als stille beobachtung sodass er nicht mitbekommt das er gemeint ist. ich war total schockiert, keine mutter möchte sowas!
diese frau kam und ich war schrecklich nervös was sie wohl sagt. sie lud uns zum gespräch ein und sagte uns das mein sohn in der kleinen gruppe absolut unterfördert ist und deshalb immer zu auffällig wird. er durfte umgehend in die größere gruppe. es wurde ganz anders mit ihm umgegangen, an allen tätigkeiten hat er mitgenmacht und alles gemacht was die kinder machten die 1 jahr älter waren als er. mit der nötigen konsequenz unsererseits und von seiten der erzieher konnte man zu sehen wie er ruhiger wurde, die wutanfälle wurde weniger. klar kommt das immer mal noch aber man merkt doch deutlich das sich alles besserte. und man merkt auch wenn er mal zu viel "lange weile" hat dann fängt er an zu kaspern und zu zappeln, er will gefördert werden, wollte das wir íhn wie die großen kinder zum englischunterricht im kiga anmelden etc. er ist deutlich der jüngste und er macht das ganz prima laut der lehrerin und die macht das wunderbar. und wenn er mal nicht möchte ok das brauch er nicht und genau das finde ich wichtig das man kein kind zu irgendetwas zwingt.

erst letzte woche war oma-opa-tag im kiga und seine gruppe führte auch was auf und erzieherin hat sich mal allen eltern aus der gruppe mal unterhalten und auch mit meinen eltern. meine eltern sagten zu ihr das sie sich schon manchmal gedanken machen weil er kaspert und doch bissel "auffälliger" als die anderen kinder ist, schon optisch weil er altersbedingt 1 kopf kleiner ist ;-)

die erzieherin sagt zu ihnen was ganz tollen: er mag der kleisnte von der körpergröße sein, aber er ist vom verstand her der größte"

das macht mich sehr stolz denn sowas kann man sich selbst ja nicht einreden, wennn einem das die anderen sagen, die sich ja auch damit auskennen.

puh nun hab ich aber viel geschrieben
Fazit: mein kind ist sehr auffällig, mit ärger und fast immer theater weil selten mal was in aller ruhe abläuft aber genau daran haben ärzte und jugendamt erkannt, das er ein verdammt schlauer ist.
wobei natürlich nicht ungezogene kind gleich hochbegabt ist :-p

liebe grüße
lucky #blume

Beitrag von woelkchen1 11.03.10 - 20:29 Uhr

Witzig ist ja, warum die Eltern darauf kommen! Weil die kinder nicht hören und schlagen, seien sie hochbegabt!#rofl

Es gibt sicher andere Anzeichen dafür.

Dazu kommt noch, dass ich als Eltern es wohl in der Hand habe, ob mein kInd sich langweilt, egal ob hochbegabt oder nicht!

Beitrag von pechawa 11.03.10 - 21:11 Uhr

Ja, es stimmt! Hochbegabte Kinder fallen häufig aus der Rolle, sind aufmüpfig, haben wenig Geduld + oft ein schlechtes Sozialverhalten. Aber der Anteil der hochbegabten Menschen ist sehr gering und nicht zu vergleichen mit der Menge der Kinder, die sich nicht benehmen können ;-) Es ist schlicht und einfach eine Ausrede von Eltern, die mit ihrem Kind nicht mehr zurecht kommen!

LG Pechawa

Beitrag von simimomo 11.03.10 - 21:34 Uhr

Hallo Dina,

ja "hochbegabt" ist momentan scheinbar ein "In"-Thema. Die Kinder in deinen Beispielen sind ja durchweg noch sehr jung. Ich habe kürzlich mal einen Artikel darüber gelesen und da stand, dass bis ca 3-3,5 Jahren ganz viele Vernetzungen im Gehirn gebildet werden und erst ab diesem Alter etablieren sich davon bestimmte Vernetzungen, die dauerhaft angelegt werden. Damit hängt es auch zusammen, dass erst ab diesem Alter Erinnerungen im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Aber es ist wohl auch der Grund, dass man bis dahin überhaupt nicht viel über die Intelligenz sagen kann. Das ist erst im Laufe der Jahre möglich und die im Artikel interviewte Expertin hat auch gemeint, dass IQ-Tests frühestens mit Beginn des Schulalters Sinn machen. Aber heutzutage sucht man für viele Dinge Begründungen und Entschuldigngen.
Auch ADHS hat wohl in vielen Fällen (nicht in allen!!!) was mit Erziehung und nicht mit Krankheit zu tun.
Kann dir also nur zustimmen.

LG

Simi

Beitrag von gingerbun 11.03.10 - 23:27 Uhr

Hallo,
viele Eltern die auf der ganzen Linie versagt haben lenken dann von sich ab und sprechen davon dass ihr Kind wenigstens hochbegabt ist. Ansonsten hat es einfach ADHS oder ADS. Warum die "Schuld" auf sich nehmen? Es geht doch einfacher.
Meine Meinung!
Britta

Beitrag von onlyboys 12.03.10 - 00:44 Uhr

Hallo Dina
Ich schmeiss micc gerade weg...
Einereits laestern viele Schreiberinnen hier ueber Muetter, die immer sagen ihre Kinder seien hochbegabt und dann anderseits schreiben sie, ihr Kind sei aber wirklich eine Ausnahme, denn es sei tatsaechlich hochbegabt.....

Aber mal ehrlich gesagt, irgendwei tickt die Gesellschaft halt auc nicht sauber...mir wird da schon schlecht wenn ich hier lese dass Kinder im Kiga englisch bekommen ...oder Mathe , musik und das ganze Pipapo.....Ich rage mich ob dabei am ende die Kindr nicht nocheinen groesseren Schaden bekommen als die Eltern, weil ihnen ja eingetrichtert wie seien wer weiss Gott was besonderes. Bestimmt nicht gut fuers ego.

Ich bin wirklich eine verachtens werte Mama, weil mir ist es definitf scheissegal ob mein Soehne hochbegabt sind oder nicht. Hauptsachen sie lernen spaeter einen Beruf, fuehren ein selbstsaendiges Leben, finden eine nette Frau (oder auch einen Mann), haben Freunde und werden gluecklich. egal ob sie nun Arzt, Baecker, Rabbi, Kassierer, Anwalt, Lehrer, Muellmann, Baggerfahrer oder sonstwas werden......

Naomi

Kind ist Kind, und soll es auch so lange bleiben wie es will

Beitrag von naykab 12.03.10 - 05:52 Uhr

Hi!

Ich habe einen hochbegabten 7 jährigen Sohn. Er wurde getestet, weil es in der ersten Klasse Probleme gab. DAvor hatten wir aber NIE Probleme. Er hat einen IQ von 145. DAs läßt er aber nicht raus! Er spielt unheimlich gerne mit anderen Kindern, ist oft draußen und vor allem: er war ein Bilderbuchkind! Er hat so gut wie gar nicht getrotzt. Solche Geschichten wie sich im LAden auf den Boden schmeißen usw. kenne ich nicht!

Es gibt zur Zeit mal wieder einen Boom! Mein Kind ist hochbegabt, mein Kind hat ADHS und ist deswegen so! Ich bin der Meinung, dass die Eltern etwas an ihrer Erziehung ändern sollten!

Und ganz ehrlich: ich bin nicht sonderlich stolz darauf sagen zu dürfen, das mein Sohn hochbegabt ist. Ich bin unheimlich stolz auf meinen Sohn und liebe ihn mehr als mein Leben, aber er ist unheimlich annstrengend und ich habe angst, dass er in der Schule versagt, weil er denkt, dass er das doch schon alles kann und deswegen nicht mitarbeitet. Und dann die Diskutiererei #schock - jeden Tag!
Ich hoffe, dass mein Kleiner einen normalen IQ aufweisen wird!

vg
naykab

Beitrag von butler 12.03.10 - 18:39 Uhr

Na klar sind unsere Anstrengender. Und Naklar wünscht man sich und vor allem für das Kind, daß das Geschwisterkind bitteschön ganz normal sein sollte.
Und auch da werden Probleme auftreten die ausserhalb des Elternhauses stattfinden. zb. wenn das Geschwisterkind die gleichen Lehrer hat und vergleiche gezogen werden.:-[
Meiner hat noch nicht gelernt zu lernen (Klasse 7)
Lg.