Kaiserschnitt und normale Geburt die xte

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Beitrag von becksche85 11.03.10 - 22:01 Uhr

Hallo ihr Lieben,

erstmal ein fettes sorry ich weiß diese Diskussion gabs schon oft, aber leider habe ich in den vergangenen Threads nicht wirklich das gefunden was ich wissen will!!

Und zwar:
Mein Sohn ist jetzt 10,5 Monate alt ich habe ihn nach Geburtsstillstand per KS entbunden. Nachdem die PDA nicht wirkte bekamm ich eine Vollnarkose. Ich habe heute noch Probleme darüber hinwegzukommen das mir das Geburtserlebnis fehlt, hatte zwar Wehen, mein Muttermund war bei 10cm, aber etws fehlt halt einfach! Da mein Sohn an seinem zweiten Lebenstag wegen einer Lungenentzündung in die Kinderklinik verlegt wurde und ich ihn nicht mehr rund um die Uhr bei mir haben konnte war es noch schlimmer.

Und jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
So langsam machen wir uns Gedanken über ein Zweites Baby welches ich natürlich gerne Spontan entbinden würde. Es heißt ja man soll nach einem KS 1Jahr warten mit der nächsten Schwangerschaft. Ich wollte jetzt einfach mal Erfahrungsberichte hören ob ihr euer zweites dann spontan Entbinden konntet wegen der Narbe und wie die SS so verlaufen ist. Meine Narbe ist gut verheilt hatte eigentlich kaum Probleme bin auch am ersten Tag schon aufgestanden und so. Hoffe das Durcheinander ist verständlich und Danke fürs lesen.:-D

Liebe Grüße Becksche

Beitrag von sharlely 11.03.10 - 22:17 Uhr

Hallo,

bin zwar noch schwanger, aber ich schreib trotzdem mal!

Also wir haben uns nicht daran gehalten das man ein Jahr warten soll. Unsere Tochter ist neun Monate alt und ich bin derzeit in der 27 SSW! :-)

Mit der Narbe hab ich kein Problem und auch einer spontanen Entbindung steht derzeit nichts im Wege!
Klar, das kann sich noch ändern, aber immerhin hat sie schon über zwanzig Stunden schmerzhafte vorzeitige Wehen ausgehalten! ;-) Also mein FA, meine Hebi und der Arzt im KH planen bei mir erst gar keinen KS, sondern gehen von einer spontanen Entbindung aus.
Vorrausgesetzt natürlich das ich es noch bis Woche 38 oder länger schaffe, aber das ist ja wieder ein anderes Thema!

LG S.

Beitrag von becksche85 11.03.10 - 22:39 Uhr

Dann wünsche ich dir ganz viel Glück das du es bis dahin schaffst und das es mit der Spontanen Geburt klappt;-)

LG Becksche

Beitrag von mezzopalme 11.03.10 - 22:19 Uhr

ich weiß es gibt zig mädels die erst KS und dann normal entbinden und alles hat geklappt!

Ich traue es mich aber nicht! Was ist wenn ich die eine bin bei der es zu dieser reptur kommt? Nicht nur das das baby wahrscheinlich stirbt auch ich würde in Lebensgefahr schweben! Aber ich habe einen gesunden Sohn und ich werde diese Risiko niemals eingehen meinem Sohn zuliebe!

Ich weiß ich bin da extrem und du möchtest bestimmt was anderes hören,aber meine Hebi hatte es erst letztes Jahr im KH! Das Baby ist gestorben und die Mutti lag ne weile im Koma!

LG

Beitrag von becksche85 11.03.10 - 22:41 Uhr

Ja das ist es eben, mit den Komplikationen. Zum Glück hab ich noch Zeit darüber nachzudenken!

LG Becksche

Beitrag von lienschi 11.03.10 - 22:27 Uhr

huhu,

ich habe zwar erst einen KS hinter mir und bin auch noch nicht wieder schwanger, aber ich kann Dir mal erzählen, was mir der Arzt erklärt hat.

Ich soll auf jeden Fall 1 Jahr mit der nächsten SS warten. Während der nächsten SS wird dann regelmäßig die Narbenstärke vermessen. Wenn da nichts besonderes auffällt, steht einer Spontangeburt nichts im Wege.

Die Gefahr einer Narbenruptur besteht natürlich, ist aber nicht extrem hoch, daher könnte ich es spontan versuchen.

Was ausfällt ist Einleitung und PDA... bei der Einleitung ist die Gefahr eines Narbenrisses zu groß und mit PDA würde ich einen Narbenriss wohl nicht früh genug merken.

Ich werde es unter passenden Umständen beim zweiten Kind auf jeden Fall spontan versuchen... ich habe 17 Stunden gekämpft und trauer daher dem Geburterlebnis auch noch hinterher.

lg, Caro

Beitrag von becksche85 11.03.10 - 22:47 Uhr

Ok, Danke für die Info. Kann deine Trauer verstehen und ich denke auch das ich es wenns dann mal so weit ist auch versuchen werde. Wäre doch echt schön auch mal die andere Seite (also Spontane Geburt) kennen zu lernen!

LG

Beitrag von maja0509 11.03.10 - 23:02 Uhr

ich nochmal,
das mit der pda hatte man mir auch gesagt und wehentropf sollte ich auch auf keinen fall bekommen - dann im zweifelsfall doch lieber gleich wieder ks.
unter der geburt hab ich dann aber um eine pda gebettelt und bekommen und später auch einen wehentropf erhalten, weil ich schon seit 2 tagen schmerzhafte wehen hatte. die hebamme hat mich da sehr unterstützt und ein bissel die ärzte überredet, soweit das in ihrer macht stand. Es ist alles gut gegangen, narbe hat trotzdem gehalten!
gute nacht
maja

Beitrag von maja0509 11.03.10 - 22:31 Uhr

guten abend,

also ich habe meinen sohn per kaiserschnitt bekommen und zwar per not-ks, da sich der muttermund nach stunden der eingeleiteten wehen einfach nicht öffnen wollte und ich schließlich fieber bekam.

beim 2. wollte ich unbedingt normal entbinden, habe aber bis zum schluss nicht wirklich dran geglaubt, dass ich das schaffe. denn beim ersten mal hat sich der muttermund ja kein stück geöffnet. ich hatte glück, trotz aller warnungen, von allen möglichen seiten, konnte ich letztlich spontan entbinden und bin sehr glücklich. die geburt hat lange gedauert und ich bin dem kh unendlich dankbar, dass sie trotzdem geduld hatten. vorher wurde nämlich stets gesagt, man würde nicht lange warten und wenn die geburt nicht schnell ginge, würde man einen ks machen. irgendwie müssen die diese aussage aber dann vergessen haben und dank sehr lieber hebammen hatte ich die ganze zeit über nie ein ungutes gefühl bzgl. der narben. 24stunden vor der geburt wurden übrigens nochmals die narben per ultraschall überprüft und für gut befunden. zwischen den geburten lagen 3,5 jahre.
viele grüße
maja

Beitrag von miau2 12.03.10 - 08:30 Uhr

Hi,
ich denke, bei mir wars vergleichbar.

Nicht ganz, weil keine Vollnarkose nötig war, dafür habe ich meinen Kleinen (jetzt Großen) nach der Geburt nur wenige Minuten im Arm gehabt, bevor er in die Kinderklinik kam. Wiedergesehen habe ich ihn ca. 16 Stunden später.

Der Rest - MuMu fast auf, aber Geburtsstillstand - war wohl vergleichbar.

Für die zweite Schwangerschaft hat Mutter Natur einen etwas längeren Abstand eingeplant als wir es gewollt hätten. Wir haben ca. 8 Monate geübt, der Große hat einen Bruder bekommen, als er 2,5 Jahre alt war.

Ich wollte auch spontan entbinden, obwohl meine Frauenärztin gleich meinte, dass ich nach den Erfahrungen wohl diesmal gleich einen KS wählen würde.

Ich war in der Schwangerschaft wieder in meinem alten KH in der Sprechstunde für Risikoschwangerschaften (war als hochrisiko eingestuft worden auf Grund von Vorerkrankungen), und dieses KH ist keins, was Kaiserschnitte "liebt" und möglichst viele macht. Wunsch-KS gibts dort praktisch gar nicht, und trotz einer hohen Quote Risikoschwangerschaften (wegen der angeschlossenen Kinderklinik) ist die KS-Quote vergleichsweise niedrig.

Mein Wunsch nach einer spontanen Geburt wurde voll unterstützt. Ca. 3 Wochen vor ET (und 1 Woche vor dem geplanten Wehenbelastungstest) wurde die alte Narbe per vaginal-US vermessen, das Verfahren wurde damals seit ca. einem halben Jahr angewendet, mit sehr guten Erfahrungen. Wenn die Frauen sich an die danach ausgesprochene Empfhehlung halten ist das Komplikationsrisiko damit so ziemlich gegen 0 gesenkt. Meine Narbe war deutlich mehr als dick genug, damit gab es überhaupt keine Bedenken gegen einen Versuch der spontanen Geburt. Natürlich war klar, dass es gut wieder in einem KS hätte enden können, aber gegen den Versuch sprach nichts.

Beim Wehenbelastungstest hatte ich dann einen Blasenriss, und ca. 20 Stunden nach der ersten Wehe kam mein Kleiner ohne wirkliche Probleme spontan auf die Welt. Es musste auch nicht wirklich eingeleitet werden, die Wehen wurden nach dem Abnehmen vom Wehentropf immer stärker, und nachdem sich nach vielen Stunden endlich was am MuMu getan hat ging es dann auch recht schnell. Ich habe sogar eine (leichte) PDA bekommen, auch das war kein Problem.

In der Schwangerschaft hatte ich mit der Narbe überhaupt kein Problem.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von hermy 12.03.10 - 08:36 Uhr

Hallo Becksche,

unsere Töchter sind zwar nicht so dicht zusammen wie es bei euch der Fall wäre. Aber ich habe die Erste auch per KS nach Geburtsstillstand bekommen und die Zweite ganz normal und bei mir hat da niemand ein Wort über einen KS verloren.
Das war irgendwie gar kein Thema, daß ich es nicht normal versuchen soll/kann und da hat keiner über Rupturen oder sonstige Komplikationen gesprochen.
Was meint denn dein Arzt dazu?
Ich kann nur von mir sprechen, daß ich keinerlei Probleme hatte und es jederzeit wieder genau so machen würde.
Würde das mit meinem Arzt besprechen, aber ich denke nicht daß du es nicht normal versuchen kannst.
Drück dir die Daumen, daß es klappt.
Lg, hermy

Beitrag von becksche85 12.03.10 - 13:45 Uhr

Dankeschön für Eure Antworten. Mal schauen wie es dann wird wenns mal so weit ist, man kann ja nicht alles planen, die Geburt meines Sohnes habe hatte ich mir auch immer anders vorgestellt! Wenn meine Ärztin Grünes Licht gibt will ich es auf jedenfall versuchen!

LG Becksche