Gebursstillstand in der Austreibunsphase,aber am Ende alles gut (lang)

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von joice85 12.03.10 - 08:24 Uhr

Hi ihr Lieben...

Ich hab am Sonntag den 07.03.2010 um 7:44 meine Kleine Tochter Selina zu Welt gebracht. Ihr Maße waren 3450gr. 50cm groß und einen Kopfumfang von 35cm. Nun möchte ich euch ein paar Zeilen zu meiner ersten Geburt schreiben.

Ich war schon ein paar Tage über dem Termin und hatte am Samstag dem 06.03 eigendlich einen Termin bei meinem Frauenarzt zur Übertragungsnachsorge. Morgens dann nach dem Aufstehen habe ich zu meinem Freund gesagt irgendwie ist es mir lieber wenn wir in die Klinik fahren, ich hatte einfach das Gefühl wir sollten fahren. In der Klinik dann angekommen, erstmal CTG was keine Wehen anzeigte , wie schon die letzen Tage die ganze Zeit. Da war für mich eigendlich klar, gut wir gehen wieder nach Hause es tut sich nichts. Eine Arzt untersuchte mich dann und stellte plötzlich beim Ultraschall fest, das ich ja sehr sehr wenig Fruchtwasser habe, es gibt einen Wert der müsste bei 12 liegen und meiner wäre knapp 4. Das nächste was er sagte zur Hebamme, bitte die Patienten aufnehmen wir fangen heute mit Einleitung an. Ich war erstmal total perblex , wie jetzt hier bleiben Einleitung heute? Wir hatten jedoch die Tasche vorsichtshalber mit genommen und so war es dann nun. Nach Blutentnahme und legen einer Nadel bekam ich dann also den berühmten Wehencocktail, das war 13 Uhr 2 große Ikeagläser voll die ich zügig trinken musste, das zweite Glas war dann schon echt schwierig runter zu bekommen. Keine Stunde später musste ich zu erst einmal die Toilette ausgiebig besuchen und mich meinem Darminhalt erleichtern, auch war mir übel aber das war ertragbar.

Jetzt hieß es laufen laufen laufen und alle 1-2 Stunden CTG-Kontrolle. Um 15uhr auf dem CTG nichts zu sehen. Jedoch ab 16 Uhr merkte ich dann Periodenartige schmerzen die noch sehr gut auszuhalten waren, das nächste CTG zeigte nun auch endlich mal was an juhu es geht vorran. Ab ca. 17 Uhr wurden die Schmerzen dann stärker aber in noch größeren Abständen und auch noch gut zu vertragen. So ging das dann eigendlich erstmal bis in den späten Abend 21-22 Uhr , schmerzen wurden stärker, ctg zeigte wehentätigkeit und wir sollten laufen. Zur Entspannung bekam ich dann zwischendurch eine Infusion mit Buscopan die garnichts gebracht hatte, dann haben wir es mit einem Enstpannungsbad versucht, danach eine Spritze in den Po, jedoch half das alles nichts , nach dem Bad wurden die Schmerzen immer schlimmer und ich musste sie jedes mal veratmen , die Abstände waren zu dem Zeitpunkt aber auch noch so ca. 10 minuten das zog sich bis 3 Uhr hin, da waren wir bereits schon in einem richtig schönen Kreissaal. Dort bekam ich einen Einlaufen von der Hebamme wodurch ich wieder die Toilette besuchen musste und mich auch 3x übergeben habe kurz danach ist mir dann die Fruchtblase geplatzt. Ab da ging es rapide voran mit den Schmerzen, der Muttermund war allerdings erst bei 3 cm und ich dachte mich zerreißen die Schmerzen und so entschied ich mich für eine PDA, die mir dann gegeen halb 5 gelegt wurde. Leider hatte der Anästhesist 2mal daneben gestochen und ich hatte schon alle 2-3 Minuten wehen was nicht leicht ist dann auch noch ruhig zu bleiben. Nachdem die PDA dann endlich saß so gegen 5 Uhr und anfing zu wirken, war das erstmal so göttlich als der Schmerz nachlies, ich habe schnell eine Besserung gespürt. Das einzigste was da war, ein ganz schlimmer Druck nach unten und auf den Po. von 5 bis halb 7 lag ich also auf dem Kreisbett und versuchte ein bischen zu entspannen der druck wurde immer stärker und irgendwann war er so stark und ich dachte zwischen meinen beinen ist alles total feucht. Als die Hebamme mich dann untersuchte sagte sie nur: Oh wir haben 10cm und sie zeichnen wunderbar, das Baby kommt . Nun wurde es also Ernst, erst war nur ein Arzt mit anwesend jedoch nach kurzer Zeit kam ein Oberarzt mit dazu, durch die PDA hatte ich zu leichte Wehen und es ging nicht mehr vorran. Der eine Arzt also mit Knien auf meinem Bauch und der andere hatte bereits die Saugklocke holen müssen (da hatte ich zuerst die totale Panik das meine maus dann schrecklick aussieht, aber war garnicht so schlimm). Der Arzt meinte nur das Kind muss jetzt da raus , sie müssen jetzt alles geben. Ich gab nochmal alles den er klang sehr beunruhigt nach ca. 8 Presswehen war der Kopf geboren und der Rest kam dann gut nach. Leider bin ich gerissen,einen Damriss 2 . grades und mehrere Scheidenrisse dazu, das macht mir jetzt noch Probleme. Aber das wichtigste war, der kleinen geht es gut. Die PDa hat dazu beigetragen das der Muttermund so gut aufging aber auch dazu das es zu einem Geburtstillstand kam, sodasss die Saugklocke zum Einsatzt kommen musste. Aber man weiß ja auch nicht wie es ohne PDA gelaufen wäre. Ich würde das nächste mal inidividuell entscheiden.

Aber wenn man zurück blickt, es war jetzt nicht meine Traumgeburt, aber die Kleine endschädgit das alles so sehr.

Ich wünsche allen vielen Kraft und Geduld für die Geburt.

Beitrag von laufendermeter 12.03.10 - 09:38 Uhr

Sehr niedlich!!

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für euch!#sonne

Beitrag von tina4370 12.03.10 - 22:17 Uhr

Hallo, joice!

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby!

Ich habe eine ähnliche Geburt hinter mir (mit Stillstand nach PDA und Saugglocke - irgendwo ist auch mein Geburtsbericht...) und kann Dich gut verstehen.

Ich hatte einen Dammriss, einen Scheidenriss und einen Labienriss und ca. 14 Tage wahnsinnige Schmerzen - danach wurde es besser, und heute ist das alles längst vergessen.

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09 (Wo ist nur die Zeit geblieben???)