Thema essen :(

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von charlin-gisell 12.03.10 - 10:34 Uhr

Hallo

Ich bin neu hier weil meine kleine vor 2 tagen 1 Jahr alt geworden ist.

Aber nun seid ca 2 oder 3 Wochen wird es mit dem essen immer schlimmer. Egal zu welcher Zeit : ob Frühstück oder mittag oder gar Abendessen, sie mag nix essen. Kein Brot, Brötchen, Glas, selbst gekochtes, Brei angerührt oder oder oder. Haben schon so viel ausprobiert aber nix . Nicht mal Joghurt, wenn dann etwas Obst aber auch nur den Obstbrei.
Aber Ihre Flasche trinkt sie , dafür aber auch 8-9 Flaschen am Tag und in der Nacht insgesamt.

Könnt Ihr mir bitte helfen ich verzweifel langsam.:-[

Was kann ich noch machen???

Beitrag von fbl772 12.03.10 - 10:43 Uhr

Kommen vielleicht die Backenzähne oder Eckzähne durch, dass sie nicht kauen mag?

VG
B

Beitrag von charlin-gisell 12.03.10 - 11:01 Uhr

Sie bekommt die Backen und die Eckzähne sind wohl schon eingeschossen und sie kaut auch den ganzen Tag auf ihren Fingern rum oder auf ihrem Beißring.

Aber ich mach mir sorgen, klar sie hat genug zuzusetzen.
Sie wurde 10 Monate voll gestillt. Hat somit jetzt bei der U6 12,7 kg auf zuweisen. Aber irgendwie hab ich angst.

LG

Beitrag von fbl772 12.03.10 - 14:01 Uhr

Unser Kleiner hatte bei der U6 auch 12,8 kg. Allerdings gab es bei uns bislang nicht einen Tag, wo er nicht einen gesegnet großen Appetit hatte ... von daher wären mir ein paar "Fastentage" auch ganz recht, da er mittlerweile bei 15,3 kg angekommen ist ....

Nein, in dem Alter hat er auch plötzlich mal schlechte Mampftage gehabt - ich hab aber immer was gefunden, was ihm gemundet hat. Bei uns ging beispielsweise Erdbeere immer und zu jeder Tageszeit. Ansonsten kriegt sie eben ein paar Tage die Flasche. Irgendwann kannst du ja mal probieren, ob sie die auch trinkt, wenn du so einen trinkaufsatz draufmachst, anstelle des Schnullers oder in den Schnulleraufsatz ein großes Loch reinschneidest. Das hilft bei uns, dann ist die Milch plötzlich gar nicht mehr so interessant ...

VG
B

Beitrag von 74katka 12.03.10 - 11:00 Uhr

Hallo,

das hatten wir auch mal - allerdings nicht ganz so lange.
Aber bei meiner Kleinen waren das auch die Zähne - da kamen alle 4 Backenzähne auf einmal - da wollte sie auch nix mehr festes Essen, weil ihr wohl der ganze Kiefer weh getan hat. SChlafen nachts war dann natürlich ebenfalls eine Katastrophe.
Sie hat dann halt ihre Milchflasche bekommen und irgendwann ist sie von alleine wieder auf feste Kost umgestiegen.

Lass sie doch - dein Kind verhungert nicht - ich würde ihr die Flasche geben und immer wieder mal etwas Festes anbieten.

Grüßle
Katrin

Beitrag von charlin-gisell 12.03.10 - 11:05 Uhr

Danke .

Das macht mir mut. Kenne das halt nicht von meienr großen, die hat jeden Morgen den Mund aufgemacht und hatte einen neuen Zahn im Mund. #rofl

Und bei der kleinen nun so ein Theater #schmoll.

LG

Beitrag von 74katka 14.03.10 - 19:43 Uhr

Das war bei uns auch so.

Die Große hat die Zähne über Nacht bekommen - und die Kleine macht aus jedem Zahn einen Staatsakt!

Grüßle

Beitrag von tantom 12.03.10 - 12:14 Uhr

Hallo!

Das ist ganz normal in dem Alter.

Lies dir das mal durch, das habe ich eben im Stillen & Ernährungsforum gelesen und "geklaut".

Zitat:
"Mein Kind will nicht essen" - Diesen Satz bekommen Kinderärzte am häufigsten zu hören. Wenn ein Kind essen soll, dann scheint es oft notwendig zu sein, eine Menge Ablenkung und Unterhaltung zu bieten, damit das Kind nicht bemerkt, dass ihm zwischendurch etwas in den Mund geschoben wird.
Warum weigern sich Kinder, vor allem gestillte Kinder, feste Nahrung zu sich zu nehmen? Warum hören Kinder um ihren ersten Geburtstag herum auf zu essen, obwohl sie schon so schön gegessen haben? Warum schließen sie ihren Mund, spielen mit dem Essen oder spucken es aus?

In unzähligen Familien gibt es diesen täglichen Kampf beim Essen. Dr. Carlos González, spanischer Kinderarzt und Autor dieses Buches, beantwortet die Fragen von besorgten Eltern. Er nimmt dem Thema die Brisanz, stellt klare Verhaltensregeln auf und beruhigt Eltern, die unter Ängsten und Schuldgefühlen leiden, weil ihr Kind nicht isst. Er zeigt auf, wie das Gleichgewicht zwischen dem, was ein Kind tatsächlich braucht, und dem, was ein Kind nach Ansicht der Eltern essen sollte, hergestellt wird.

Dr. Carlos González ist der Meinung: Ein Kind darf niemals zum Essen gezwungen werden - und schon gar nicht mit Bestechung oder Bestrafung. Ein Kind weiß ganz genau, was und wie viel es braucht, um satt zu werden und zu wachsen.

Der Verlag über das Buch
Dieses Buch ist für den deutschen Sprachraum einmalig!
Bücher über die Ernährung von Babys und Kleinkindern gibt es in großer Anzahl, und sie enthalten alle die gleichen Empfehlungen und Vorschriften: "Ihr Kind muss zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt das und das essen." Trotz der vielen Ratschläge sind Eltern verunsichert und fragen: "Aber warum will mein Kind nicht essen?"

Dr. González geht in seinem Buch mit Mengenangaben, Altersgrenzen und Gewichtstabellen ganz anders um als die üblichen Bücher. Er sagt: "Es ist alles ganz einfach - vertrauen Sie auf das natürliche Empfinden Ihres Kindes. Auf nichts anderes!"

Wir La Leche Liga-Beraterinnen sind sehr froh, in Dr. González jemanden gefunden zu haben, der unsere gefühlsmäßige Überzeugung teilt und durch fundiertes Wissen untermauert. Der Autor, selbst Kinderarzt, kennt die Probleme, mit denen seine Kollegen jeden Tag in der Praxis konfrontiert werden. Er lässt aber auch verzweifelte Mütter zu Wort kommen, und er zitiert neueste Forschungsergebnisse. Dadurch kann er ein großes Spektrum an Begründungen für seine These vor den Lesern ausbreiten, und er überzeugt durch seinen Witz und seine pointierten Formulierungen.

Das Buch ist also für Eltern ebenso wie für Kinderärzte, Hebammen, Stillberaterinnen, Ernährungs- und Erziehungsberater eine einzigartige Quelle genau recherchierter Information, die mit einfühlsamem Verständnis für die kindliche Psyche gepaart ist. Wir sind stolz darauf, dieses ungewöhnliche Buch erstmals in der deutschen Übersetzung aus dem Spanischen herausgeben zu können.

Beitrag von charlin-gisell 12.03.10 - 13:22 Uhr

Danke Danke Danke

wire gesagt ich kenn es von Ihrer großen Schwester nicht. Wenn es so einfach wäre einfach wieder weiter zu stillen würde ich das machen , weil ich dann genau wüßte das sie trinkt und das sie satt wird.

ach man wenn man sich nicht immer so viele sorgen machen würde, würde vieles leichter sein.

Beitrag von tantom 12.03.10 - 14:02 Uhr

Du kannst doch weiter stillen!
Meine Tochter ist knapp 22 Monate alt und ißt immer noch nicht richtig. An manchen Tagen stillt sie hauptsächlich. Ich biete ihr alles an was wir auch essen. Aber sie mag zur Zeit nur Eier, Fleisch- und Leberwurstbrot , Nudeln mit Gulasch (nur die Soße) und ein bißchen Dinkelknabberkram.
Ich mache mir keine Gedanken, sie stillt noch, bekommt so alles was sie braucht. Kein Kleinkind verhungert. Sie nehmen sich was sie brauchen #liebdrueck

LG Tanja