KM will Unterhalt vom JA ausrechnen lassen - was zählt als Einkommen?

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von charly123 12.03.10 - 12:54 Uhr

Huhu zusammen,

der Unterhalt des großen Sohnes meines Mannes wurde durch einen RA mit einer Mangelfall-Berechnung festgelegt. Da sich das Einkommen meines Mannes verringert, die DT aber erhöht hat, wollten wir es neu ausrechnen lassen.
Mit dieser Information wollte die KM nicht lange fackeln und ist zum JA, welche nun das Einkommen vorgelegt haben will.

So, nun gehört was zum Einkommen?
Mein Mann hat sein Gehalt, ich beziehe Wohngeld, und KiZu (unter Vorbehalt, in den Urlaubsgeld- und Weihnachten darf ich es meist zurückzahlen) - zählt das als Einkommen bei MIR? Kindergeld für unsere gemeinsamen Kinder bekomme ebenfalls ich.

Und was ist mit den Schulden, die dort stehen? Wir haben einige, u. a. dicke Strom/Heiznachzahlungen, wird das "abgezogen" ? Der RA hat damals im Prinzip nur die Fahrtkosten zur Arbeit und 5% pauschale für berufsbedingte Aufwendungen abgezogen, alles andere (Verischerungen, Miete, ect.) hat ihn nicht interessiert. Rechnet das JA genauso, oder was habt ihr für Erfahrungen?

Vielen Dank für alle sachlichen Antworten!
Nur zur Information - mein Mann hat immer und regelmäßig gezahlt, auch den vollen Anteil als er noch genügend hatte. Die KM benötigt im Prinzip den Unterhalt nicht (Beamtin), und hat 5 mal mehr Einkommen als wir hier zur viert... aber sie glaubt ihm offenbar einfach nicht und wills genau wissen.

LG
Charly

Beitrag von zwiebelchen1977 12.03.10 - 12:58 Uhr

Hallo

Es zählt nur das Einkommen deines Mannes. Ob ihr Schulden habt, ist völlig egal.

Von seinem Netto wer´den 5 % Berufsbedingte Aufwendungen, KK und private Altersvorsorge abgezogen.

Was dann überbleit st, ist das bereinigte Netto. Davon wird dann der Unterhalt berrechnet.

Bianca

Beitrag von charly123 12.03.10 - 13:01 Uhr

Hallo,

vielen Dank!
Und die Fahrtkosten?
LG
Charly

Beitrag von zwiebelchen1977 12.03.10 - 13:02 Uhr

Hallo

Das fällt unter die berufsbedingten Aufwendungen, ist also damit abgegolten.

Bianca

Beitrag von darkmoon66 12.03.10 - 12:59 Uhr

Hallo

meies Wissen zählt nur sein Einkommen.
Allerdings fließen Eure Schulden nicht in die Unterhaltsberechnung rein,das bleibt Euer Privatvergnügen (hat das Kind ja auch nichts davon....)


Die KM benötigt im Prinzip den Unterhalt nicht (Beamtin), und hat 5 mal mehr Einkommen als wir hier zur viert... aber sie glaubt ihm offenbar einfach nicht und wills

das ist egal er steht dem Sohn zu ob die KM in braucht oder nicht es ist dem Jungen sein Geld!

Beitrag von blahblah 12.03.10 - 13:01 Uhr

Um den Unterhalt zu klären würde ich alles angeben inkl KiZu und KiGe, das wird aber sicher nicht einberechnet werden.

Schulden interessieren nicht, allenfalls Wegegeld, aber da könnte man auch argumentieren das das ja per Pendlerpauschale von der Steuer berücksichtigt wird.

LG

die#bla

Beitrag von susannea 12.03.10 - 13:07 Uhr

Warum sollte sie ihr Einkommen erstmal angeben? Das hat erstmal nicht zu interessieren!

Beitrag von windsbraut69 13.03.10 - 07:56 Uhr

Sind Kindergeld und -zuschlag denn IHR Einkommen bei gemeinsamen Kindern?

Beitrag von susannea 13.03.10 - 08:19 Uhr

Ja, wich denke, enn sie als Bezieherin gilt, dann schon.

Allerdings darf dann der Vater auch nicht angeben, dass ihm Kindergeld zusteht.

Beitrag von litalia 12.03.10 - 13:37 Uhr

das sie ihr einkommen angeben soll ist äußerst "dumm" ;-)


warum sollte sie?

hätte mein mann aus früherere beziehung ein kind, würde ich definitiv NIE MEIN einkommen offen legen.

was geht mich sein kind an? vom finanziellen her gesehen.


Beitrag von jendare 12.03.10 - 19:37 Uhr

soweit ich weiss, wird ihm der eigenbedarf gekürzt, wenn ihr beiden in ehe oder eheähnlicher gemeinschaft lebt, da ihr euch die miete und sonstige Nebenkosten teilen könnt.
statt 900 euro eigenbedarf sind das dann nur noch so zwischen 680 und 750 euro... so ca. ... genaueren betrag weiss ich nicht.
jugendamt hat mir das so geschildert!

Beitrag von charly123 12.03.10 - 19:44 Uhr

? Aber wovon sollte ich (ohne Einkommen) meinen Mietanteil zahlen? Insofern wäre er mir dann ja auch unterhaltsverpflichtet, da er Einkommen hat.

Beitrag von jendare 12.03.10 - 19:51 Uhr

oh sorry das vergaß ich zu erwähnen... der partner muss natürlich auch ein Einkommen haben, nur dann wird der partner mit angerechnet.

Beitrag von zwiebelchen1977 12.03.10 - 20:24 Uhr

Hallo

Das ist völliger Blödsinn. Solang er den Unterhalt zahlt, den er nach seinem Einkommen zu zahln hat, muss die neue Partnerin ihr Gehalt nicht offen legen.

Und er muss dem JAauch nicht mitteilen, ob er mit jemanden zusamen whnt, oer nicht. Auch muss er nicht mitteilen, wenn er heiratet.

Bianca

Beitrag von windsbraut69 13.03.10 - 07:52 Uhr

"Die KM benötigt im Prinzip den Unterhalt nicht (Beamtin), und hat 5 mal mehr Einkommen als wir hier zur viert... aber sie glaubt ihm offenbar einfach nicht und wills genau wissen. "

Du sprichst hier von KINDESunterhalt, der nicht der Mutter, sondern dem Kind zusteht. Ob die Mutter Beamtin ist oder Millionärsgattin, hat damit nichts zu tun.
Umgekehrt könnte man auch sagen, der Vater kann soo knapp bei Kasse nicht sein, sonst könnte er sich ja keine weiteren Kinder leisten.

Beitrag von carrie23 13.03.10 - 11:27 Uhr

Mich würde interessieren warum ihr Zweitfrauen immer glaubt der Kindesunterhalt hätte was mit dem Einkommen der kindesmutter zu tun?
Hat er nicht denn es geht hier nicht um Unterhalt für die Mutter sondern fürs Kind.
Zeugen hat ers ja auch können also soll er auch finanziell dafür gerade stehen.
Wenn du glaubst das Beamten soviel verdienen, frag ich mich wo du lebst.
Mein Schwager ist auch Beamte, verdient aber nur gut die Hälfte vom dem was meine Schwester verdient.
Es ist ihr gutes Recht nachprüfen zu lassen wie viel Unterhalt er zahlen muss, sowie es auch euer Recht ist wenn sein Einkommen sich verringert nachprüfen zu lassen ob ihr nicht zuviel zahlt.

Beitrag von zwiebelchen1977 13.03.10 - 13:33 Uhr

Hallo

E kommt auch immer auf den Beamtenstatus an. Es gibt da verschiedene Laufbahnen. Miilerr, gehobener und höherer Dienst

Je höher, detso mehr Verdienst.

Bianca

Beitrag von charly123 14.03.10 - 13:18 Uhr

Ich bin die ERST, nicht Zweitfrau - geheiratet haben die beiden nie!
Und ich WEIß, was sie verdient - weil sie es mir ja selbst gesagt hat - ebenso was sie an Miete zahlt und an sonstige Zuwendungen erhält. Demzufolge haben wir alle unsere Karten offen gelegt, daher weiß sie auch was wir zur Verfügung haben - und das ist in dem Fall weniger als sie allein mit dem Kind.
Ich habe auch nicht an Ihrem Recht gezweifelt, sondern lediglich gefragt, WAS ALS EINKOMMEN ZU RECHNEN IST.
Überleg mal lieber, wo DU lebst, scheinst ja nicht richtig lesen zu können!

Charly

Beitrag von lilly1985 13.03.10 - 13:42 Uhr

hallo
es wird nur sein unterhalt genommen, es werden weihnachtsgeld und urlaubsgeld zusammen gerechnet und auf 12 monate vertteilt und das kommt no9ch zum monatlichen nettolohn dazu.
Es werden dann benzinkosten abgezogen die er benötig um zur arbeit zu fahren.
danach wird dann nach dd tabelle geschaut und es wird ihm das halbe kindergeld noch angerechnet.
habe heute so ein brif vor mir liegen. Sie kann aber auch mehrbedarf anrechnen lassen wie kindergartenkosten u8nd so.

lg

Beitrag von zwiebelchen1977 13.03.10 - 13:53 Uhr

Hallo

E kann noch mehr abziehen, vom Nettolohn. Also 5% Berufsbedingte Aufwendungen, KK, private Altersvorsorge. Was dann Nett überbleibt, wird für den Unterhat herangezogen.

Und das einzige, wo er sich evtl beteiligen muss, ist der KiGa OHNE Essensgeld. Aber das muss eingeklagt werden. Es ist KEIN Gesetzt.

Das meiste andere ist über den Unterhalt abgegolten.
Wenn Sonderbedarf besteht, muss geklagt werden.

Bianca

Beitrag von lilly1985 13.03.10 - 16:57 Uhr

ich hab heute den brif bekommen und darin steht er muss ei9nmal für unterhalt die rkunde unterschreiben und einmal für kindergarten und wenn er dies nicht tut erst dann wird geklagt.

Beitrag von windsbraut69 14.03.10 - 07:55 Uhr

Ja eben.
Es muß geklagt werden, wenn er es nciht freiwillig tut.

Beitrag von nick71 14.03.10 - 10:08 Uhr

"Der RA hat damals im Prinzip nur die Fahrtkosten zur Arbeit und 5% pauschale für berufsbedingte Aufwendungen abgezogen,"

Das ist vollkommen korrekt so. Es können ggf. höhere berufsbedingte Aufwendungen berücksichtigt werden...die sind allerdings insgesamt nachzuweisen, wenn sie die Pauschale übersteigen.

Dass sich Fahrtkosten noch mal separat einkommensmindernd auswirken, wäre mir übrigens neu...aber ich bin rechtlich auch nicht auf dem neuesten Stand.

"Die KM benötigt im Prinzip den Unterhalt nicht (Beamtin), und hat 5 mal mehr Einkommen als wir hier zur viert... aber sie glaubt ihm offenbar einfach nicht und wills genau wissen."

Das Einkommen der KM ist für den Kindesunterhalt irrelevant. Und anscheinend muss dein Mann ja eh nichts zahlen, wenn er ein Mangelfall ist.