Taschengeld und dessen Verwaltung...

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von espirino 12.03.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

also so richtig weiß ich nicht, wo ich meinen Beitrag hinsetzen soll. Die Jungs sind ja erst 4 und das Thema "Taschengeld" ist bei uns noch keines.

Es ist eher so, daß die Schwimu eingeführt hat beide jede Woche 1,50€ in ihren Sparelefanten tun zu lassen. Ansich ja auch eine sehr nette Idee. Was sie da allerdings auch gleich mit rein tut sind Geldgeschenke (5€ zum Geburtstag von ihren Bekannten - wir wohnen in zwei verschiednen Städten und haben daher nicht zwangsläufig dieselben Bekannten - die Kinder aber schon). Auch dagegen hab ich nichts, sie können und sollen sparen so viel sie wollen.

Nun gings aber darum, dass die Jungs auch viele Wünsche äußern, ich mich aber weigere ihnen allen möglichen Schnickschnack zu kaufen. Ich und mein Partner auch habens darauf hin angesprochen, daß beide ruhig auch mal aus ihren Sparschwein ein paar Euro rausrücken und man damit mal in den Spielzeugladen gehen könnte. Desweiteren hab ich (vielleicht wars wirklich falsch #kratz ) gesagt, daß sie mir auch bißchen Geld für neue Schuhe geben könnten. Wir haben den letzten Herbst und Winter ungelogen für jeden ca. 4 Paar Halbschuhe / Winterstiefel / Hausschuhe gebraucht und das größtenteils, weil die alten durch Überstrapazierung kaputt gegangen sind.
Ah und nu kommt der größte Hammer. Auch wenn man sich das kaum vorstellen kann, aber die Jungs haben trotz ihres zarten Alters schon den zweiten Stubentisch auf dem Gewissen. Der wackelt wie ein Lämmerschwanz, ich möcht kein Glas Limo mehr drauf abstellen. Und das deshalb, weil sich beide immer wieder drauf gesetzt oder drauf gelehnt haben, dran gestoßen und gewackelt. Ich gebe zu es ist kein 1000€ hochwertiges Modell, sondern ein stinknormaler Stubentisch, wir haben uns aber den Mund fusselig geredet, daß sie nicht dauernd so drauf lehnen sollen. Ich kann ja weder den Tisch noch die Kinder auf Dauer aus der Stube verbannen.

Nunja die Schwimu ging jedensfalls schon bei dem Spielzeugladenvorschlag hoch wie eine V1 von wegen das sei alles meine Aufgabe den Kindern sowas zu finanzieren. Ich sei dafür zuständig, ebenso für die Vielzahl an Schuhen, die wir verbrauchen und - na ihr könnt euchs denken - den Tisch müssen sowieso wir neu kaufen #klatsch Das Geld bekommen die Jungs alles auf ein Konto eingezahlt und in ca. 10 - 12 Jahren will sie beiden die Verfügung darüber geben.

Sollte man aber nicht lieber den Kindern beibringen, daß man für bestimmte Sachen auch etwas tun muß? Das man sich Dinge, die man sich leisten will erarbeiten muß? Wieso soll ich bzw sie ihnen das ganze Geld in die Hände legen, wenn man gar nicht weiß, was sie damit machen werden?

Mein Sohn kam schon zu mir und sagte, er werde sich davon einen schnellen Audi kaufen. Nur ein Beispiel der Flausen, die die Kinder jetzt schon in den Kopf gesetzt bekommen - rein materiell. Mir gefällt die Entwicklung gar nicht.

Wer hat denn nun das Sagen über die gesparte Kohle? Ich will mich ja nicht bereichern, sondern den Kindern damit auch den Wert des Geldes verdeutlichen. Sie sollen es nicht alles in den Allerwertesten geblasen bekommen.

Habt ihr über sowas Regelungen getroffen? Wie sollte das überhaupt geregelt sein?

Danke schon mal.

LG Jana

Beitrag von mansojo 12.03.10 - 13:53 Uhr

#kratz

Hallo,

also Schuhe und Möbel sollten die Jungs nicht von ihrem Taschengeld kaufen müssen
dafür seid tatsächlich ihr zuständig

Taschengeld hat Jonas mit beginn der Schule bekommen und kann es nach seinen Vorstellungen ausgeben wie sonst sollte er den Umgang mit Geld lernen

ab der 4 Klasse musst Jonas für wiederholt verlorene Sachen (Schulmaterialien) selbst in die Tasche greifen
aber acuh das sieht jeder anders

von was hast Du denn als 4 jährige geträumt?
das wird sich noch tausendmal ändern

den Wert des Geldes könnt ihr den Kindern beibringen indem ihr es vorlebt
die Großeltern haben damit nix zu tun

LG Manja

Beitrag von espirino 12.03.10 - 13:59 Uhr

Die Großeltern leben den Kindern vor, daß diese nur mit dem Finger zu schnippen brauchen und alles steht da, wovon man träumt.

Ein WE bei den Großeltern reicht aus und wir haben wieder zwei Wochen lang zu tun, den Jungs klar zu machen, das Besitz nicht alles ist.

LG Jana

Beitrag von mansojo 12.03.10 - 14:03 Uhr

Hallo nochml,

nee eben nich
ihr seid der Lebensmittelpunkt
auf Euch kommt es an

klar kriegen die von Oma und Opa alles
frag die beiden mal ob Eure Großeltern auch so großzügig waren

mein Sohn braucht bei seiner Oma auch nur mit den Finger schnippen und er bekommt ein WE nur Eis,Cola,Chips,Pudding....

das es zu Hause anders läuft weiß er ganz gut

unser hat in dem Alter auch gern gesagt n denn geh doch zur Sparkasse und hol Dir Geld da ist doch soviel im Automat

süss nicht

sowas lernt ein Kind nicht von heut auf morgen

sei nicht sauer auf die Großeltern,die meinen es nur gut

LG

Beitrag von palpitante 12.03.10 - 14:27 Uhr

Hallo,

meine Kinder haben einen Onkel, der ihnen auch alles Mögliche kauft wenn sie es möchten, oder es gab eine Zeit, da hat er jedes Mal wenn er kam irgendeinen Schnickschnack angeschleppt.
Mir war das alles andere als recht, aber ich habe meinen Kindern einfach beigebracht, dass das eine der Onkel ist und zu Hause bei uns läuft es eben anders.

So haben sie auch gelernt ein Nein zu akzeptieren und sie wissen auch durchaus, dass sie eben nicht ALLES bekommen.

Was den Tisch angeht, sei mir bitte nicht böse wenn ich das sage, so liegt es doch schon in deiner Verantwortung, dass sie lernen eben nicht darauf "rumzuturnen".
Wenn du dafür ihr Geld ausgibst, wird sich nichts ändern, denn 4Jährige haben wohl kaum so einen Bezug zum Geld, dass sie daraus was lernen könnten.

Taschengeld im eigentlichen Sinne sollte Kindern zur freien Verfügung stehen (4 Jahre ist dafür noch etwas zu früh), alles andere würde ich als "Spargeld " bezeichnen und da würde ich den Kindern einfach vermitteln, dass sie sich je nachdem wie lange sie sparen, unterschiedlich große Wünsche erfüllen können.

Bei meinen klappt das ganz gut.

Lg

Beitrag von clarks31 12.03.10 - 14:11 Uhr

Hallo Jana,

Ich auch der Meinung das Schuhe und Möbel nicht vom Ersparten der Kids gekauft werden sollen. Kleine Spielsachen für zwischendurch aber schon.

Meine beiden (3 und 5 Jahre) bekommen 0,50 - 1 Euro pro Woche in ihre Spardose. Der Kleine wollte am Weihnachtsmarkt unbedingt einen Ritterhelm (aus dicker Pappe - kostete 8 Euro). Die Oma hat ihm die Hälfte gegeben und die anderer Hälfte musste er aus der Spardose dazugeben. Wir habe es gemeinsam abgezählt und dann durfte er sich den Helm es beim nächsten Besuch kaufen. Da er ja die Münzen als Wert noch nicht kennt und auch nicht den Wert des Inhaltes, habe ich nach einigen Tagen die 4 Euro wieder in seine Spardose zurückgetan, aber das weiß er ja nicht.
Jetzt spart er für einen Pfeil und Bogen (mit Saugnapfspitzen), soviel Geld hat er aber noch nicht gespart und deshalb kann er ihn auch noch nicht kaufen. Das versteht er ziemlich gut und es klappt alles prima.

LG
Clarks

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 14:22 Uhr

Deine Kinder sind 4 Jahre alt ! Geld hat in ihren Köpfen noch überhaupt nichts zu suchen!

Schuhe und alles was ein Kind so braucht ist eine Selbstverständlichkeit, wenn ich meinen Kindern hochwertige Schuhe kaufe, dann sind sie auch nicht nach wenigen Wochen kaputt, wenn doch steh ich im Schuhladen auf der Matte, ein guter Schuh muß einiges aushalten, und tausch die um! (hab ich diesen Winter schon gemacht, da ging eine Naht auf, Geld zurück und gut)

Ich hab echt keine Ahnung was für einen Tisch ihr da habt, aber stabil kann der nicht sein, da können Eure Kinder nichts für wenn ein Tisch vom anlehnen oder draufsitzen kaputt geht, dann habt ihr echt einen Murkstisch!

Die gesparten Kohle die Deine Mutter da anspart....da hat auch Deine Mutter die Hand drauf und anscheinden ist das auch gut so, wenn ich sehe dass sich bei Dir viel um Geld dreht.

Dass sie das Geld in 12 Jahre dann den Kinder geben will finde ich einfach großartig von ihr.

Du willst doch nicht allen Ernstes über das Geld für Deine Kinder entscheiden was die Oma anspart !

Ich hab eine supergeldgierige Schwester, Du erinnerst mich total an sie!!!!!

Mona

Beitrag von espirino 12.03.10 - 14:32 Uhr

He, he mach mal langsam. Beleidigen mußt du mich nicht.

Es ist nicht meine Mutter, um das klar zu stellen, steht im Text. Sie vermittelt den Kindern viel über Geld, nämlich, daß man es nur zu nehmen braucht, wenn man etwas haben will, während wir uns drum bemühen zu verdeutlichen, dass man es erst erarbeiten muß.

Vierjährige sind nicht zu doof um nicht zu verstehen, wozu Geld da ist. Sie gehen viel mit mir einkaufen und wissen, daß ich dafür Geld hinlegen muß.

Man kann auch 4jährigen beibringen etwas sorgsam mit bestimmten Sachen umzugehen (Wohnungseinrichtungen). Denn die kosten in der Regel nicht nur ein paar €, genauso wie unser Tisch. Wenn dein Kind sich an der Schrankwand vergreift sagst du auch nicht: "Ja mach weiter, ich kauf mir gern mal wieder ne neue".
Und ja, es ging das letzte halbe Jahr sehr ins Geld ständig neue Schuhe zu kaufen und nein, ich kaufe für Zwillinge nicht zweimal teure 50€ Elefantenschuhe, nur weil die angeblich länger halten.

Ich glaube nicht, daß 14 - 16 Jährige unbedingt ein prall gefülltes Konto zur Verfügung haben sollten.

Da du mich nicht kennst, steht es dir auch nicht zu zu urteilen, inwiefern ich geldgierig sein könnte. Keine Sorge, ich bin es nicht. Ich gönne jedem das seine.

LG Jana

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 15:14 Uhr

Naja, unsere Elefantenschuhe haben bisher immer super gehalten, wir braucht nur 2 paar Winterstiefel eben weil wir Qualität kaufen, aber auch weil es mir wichtig ist das meine Kinder warme Füße haben und auch trockene.

*Vierjährige sind nicht zu doof um nicht zu verstehen, wozu Geld da ist. Sie gehen viel mit mir einkaufen und wissen, daß ich dafür Geld hinlegen muß. *

Na klar sehen sie dass, aber mehr auch nicht! Ein Gefühl für den Wert des Geldes bekommen Kinder so ab Schulalter, daher macht es im Grunde auch Sinn erst ab dem Alter Taschengeld zu geben (Ansparen für später ist was anderes)

Meine Kinder machen keine Schrankwand kaputt und falls sie sich gegen unseren Tisch lehnen oder sich draufsetzen und der geht dann kaputt, dann war der Tisch eben Schrott!

*Ich glaube nicht, daß 14 - 16 Jährige unbedingt ein prall gefülltes Konto zur Verfügung haben sollten. *
Tja, Du wirst es der Oma nicht verbieten können das Geld für ihre Enkel anzusparen und es aushalten müßen dass sie dann das "prallgefüllte" Konto haben, vielleicht kaufen sie dir dann ja ein paar neue Schuhe ;-)

Der Rest ist eine Erziehungssache, sollten Deine Kinder mit 4 Jahren mutwillig Möbel zerstören, dann solltest Du mal darüber nachdenken wo das eigentliche Problem ihrer Zerstörungswut ist.

Und bei den Schuhen, warum hast Du sie nicht reklamiert?

Mona

Beitrag von espirino 12.03.10 - 15:24 Uhr

Du mußt ja ein tolles Bild davon haben, wie es bei uns zuhause zugeht

- Qualität kaufen, wichtig sind warme und trockene Füße (sehe ich genauso ... wie die Qualität dann ausfällt allerdings ausfällt erst nach ein paar Tagen in Gebrauch ... und hättest du echt soviel Geld, jeden Monat für zwei Kinder Schuhe im Wert von ca. 100€ zu kaufen? Die aus denen sie rauswachsen? Die die kaputt gehen?)

- dann war der Tisch eben Schrott! (Finde ich nicht, der war ein ganz normaler Tisch, mittlerer Preisklasse - der übrigens immer noch steht und tapfer den Kindern standhält.)

- Tja, Du wirst es der Oma nicht verbieten können das Geld für ihre Enkel anzusparen und es aushalten müßen dass sie dann das "prallgefüllte" Konto haben, vielleicht kaufen sie dir dann ja ein paar neue Schuhe (das brauchen die Kinder sicher nicht - meine Schuhe halten oh Wunder meistens mehrere Jahre)

- Der Rest ist eine Erziehungssache, sollten Deine Kinder mit 4 Jahren mutwillig Möbel zerstören, dann solltest Du mal darüber nachdenken wo das eigentliche Problem ihrer Zerstörungswut ist. (Wo hab ich denn was von Zerstörungswut geschrieben? Eher von Übermut, weil sich die zwei eben auch mal um den Tisch jagen, drunter rum kriechen und so weiter und eben dauernd halb drauf liegen, statt dran zu stehen. Tja, die sitzen nun mal nicht mucksmäuschen still in der Ecke)

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 15:37 Uhr

Hast Du es denn nicht gelesen? Man kann Schuhe reklamieren, das ist doch gar kein Problem!
Besonders wenn sie gerade mal einen Monat halten.....dann tausch sie eben um!!!

Meine Kinder sind auch sehr lebendig, ich habe auch 2, dabei spielt es keine Rolle ob Zwillinge oder Geschwister mit 2 1/2 Jahren Unterschied, sie bekommen jeden Winter ordentliche Schuhe und ja, die kosten eben ihre 50-60 € das Paar. Dafür halten sie eben auch den Winter über.

Wenn ich billig kaufe, dafür dann aber 5 mal im Winter, dann kann ich auch gleich einmal ordentliche kaufen im Schuhfachhandel wo ich dann auch problemlos reklamieren kann wenn was kaputt geht.

Deine Zwillinge sind sicher auch nicht anstrengender als ein Geschwisterpärrchen, als Babys ja, sicher, aber nicht mehr in dem Alter. Da hat es eine Frau mit 4 Jährigem und Baby schwerer.

Aber das wird schon, ich klinke mich nun aus.....wetter mal weiter über die böse Oma! (ich hoffe die hat starke Nerven)

Mona

Beitrag von raena 12.03.10 - 14:39 Uhr

Hallo Jana,

also .... deine Kinder sind 4 Jahre alt, wenn sie in dem Alter schon den zweiten Tisch kaputt bekommen haben, dann habt ihr entweder nur Schrott gekauft, der Tisch war nur zum ansehen aber nicht zum benutzen gedacht oder ihr habt ein massive Erziehungsproblem. Dies sind aber keine "Probleme" deiner Kinder und damit ist ein Bezahlen des Tisches durch die Kinder echt indiskutabel. Wenn deine Kinder älter sind und auch das Prinzip von "mutwillig kaputt machen" verstanden haben und sie machen etwas mutwillig kaputt dann kann man über ein Zuzahlung nochmal reden, aber das erst wenn sie so 10-12 jahre alt sind.

Schuhe, Bekleidung und andere Dinge des täglichen Bedarfs sind auch absolut Elternsache. Das Geld der Kinder dafür verlangen finde ich ..... "frech". Dafür seit ihr als Eltern zuständig und bekommt ja auch Kindergeld.

Normale Spielsachen sind auch Elternsache.

.... so wenn jetzt ein Kind unbedingt etwas haben möchte, was man als Eltern echt nicht einsieht dafür Geld auszugeben, dann kann man da nochmla drüber nachdenken das sie das selbst finanzieren sollen. Oder die zweite Kugel Eis. etc.

Prinzipiell jedoch sind deine Kinder noch viel zu jung für Geld. Wenn sie in die Schule gehen, dann sollten sie aber auch mit ihrem Taschengeld machen können was sie wollen. Gut wäre z.B. dann auch eine Spardose für das Taschengeld (zur ständigen Verfügung) und ein Sparbuch auf dem Geldgeschenke langfristig angelegt werde. Das eine können sie verwenden wie sie wollen, auf das andere haben die Eltern treuhänderisch die Hand drauf. Die Oma hat da gar nix mitzureden. Wenn sie dass will, dann soll sie für die Kinder selbst ein Konto eröffnen.

Liebe Grüße
Tanja

Beitrag von espirino 12.03.10 - 14:50 Uhr

Ich gebe ihnen kein Geld, damit sie damit machen können was sie wollen. Sie bekommen von der Oma einredet, daß das Geld einfach nur so da ist. Darum gehts in der Hauptsache.

Hast du schonmal zwei Kinder gleichen Alters gehabt? Die aich auch in der Stube auf dem Sofa streiten, um den Tisch fangen spielen, sich schubsen etc.? Bist du pausenlos dabei um die zwei einzusammeln? Zu reden wie ein Buch?

Das Prinzip vom mutwillig kaputt machen, etwas vor Wut in die Ecke werfen haben beide sehr gut verstanden, ich traue ihnen zu, daß sie wissen was das ist. Dazu kommt aber oft noch Übermut. Mit schlechter Erziehung hat das nichts zu tun. Die Jungs sitzen nun mal nicht ruhig auf dem Sofa und malen ein Bild. Ich hab zwei von der Sorte, die sich lieber bewegen.

Es geht auch nicht darum, daß sie KEINE normalen Spielsachen haben, davon haben sie genug. Es geht um die vielen Extra-Wünsche, die sie dauernd äußern.

Beitrag von raena 12.03.10 - 15:11 Uhr

Mal ehrlich Großeltern machen immer viele Dinge anders als Eltern und dennoch sind wir als Eltern für die Erziehung zuständig und Kinder verstehen sehr gut, dass Großeltern andere Regeln haben als die Eltern aber diese dafür auch für ihr Leben die entscheidenden (die Regelpausen bei den Großeltern ist eben eher wie Urlaub)

Nein ich haben keine zwei Jungs in dem Alter! Und ich habe auch nicht behauptet das Zwillingsmama zu sein ein einfacher Job ist. Im Gegenteil ich ziehe den Hut vor allen Mehrlingseltern. Aber es ändernd nix an der Tatsache, dass wenn Kinder (egal wie viele es sind) sich nachhaltig nicht an die Regeln der Eltern halten (noch dazu wenn es nachvollziehbare Regeln sind) es ein Erziehungsproblem ist.
Vielleicht habt ihr einfach die richtige Methode noch nicht gefunden oder nicht mit der notwendigen Konsequenz durchgeführt.

... so jetzt aber zum eigendlich Thema ... Geld .... klar wissen sie was Geld ist und dass man Dinge kaufen muss, aber ich glaube nicht, dass sie den Wert von Dingen einschätzen und wertschätzen können. für Kinder in dem Alter ist Geld nur eine Menge von münzen und papier und damit absolut "wertlos". Daher ist es für sie auch nicht schlimm dieses wertlose Zeug gegen etwas einzutauschen was für sie Wert hat (in dem Fall Spielzeug). Das das Ding dann völlig überteuert ist, interessiert in dem Alter noch überhaupt nicht.
Daher war ja auch meine Meinung dass vor dem Schulalter Geld in den Händen von Kindern nix zu suchen hat.
Übrigens sind wir da ja auch alle einer Meinung also du, die Oma und auch ich...... unterschiedlicher Meinung sind wir ja nur wie das Geld der Kinder zu verwenden ist.

Das Mamas keine Wünscherfüllungsmaschinen sind, da geb ich dir vollkommen recht. Das ist doch eher der Job der Großeltern.

Nix für ungut!
Tanja

Beitrag von braut2 12.03.10 - 14:43 Uhr

Hallo Jana,
im Grunde bin ich auch dafür Taschengeld für Dinge auszugeben die sie gern haben möchten so zwischendurch. Aber tatsächliche Gebrauchsgegenstänge........das ist nicht die Lösung. Irgendwann mal ja, wenn es um Markenklamotten geht, dann werd ich bestimmt nicht dauernd T-Shirts für 50Euro kaufen #augen
Ich wäre froh wenn die Großeltern sparen würden für die Kinder, tun sie aber nicht. Wenn sie uns nach Geschenken fragen bitten wir sie darum doch ein Sparkonto anzulegen und einfach was draufzuzahlen. Irgendwie sträuben sie sich dagegen.......weiß ncith warum. Aber gut. Is halt ihr Geld.
Dafür geben sie uns dann lieber Geld für Dinge die wir brauchen. An Weihnachten hat unsere Große ihr Bett bekommen, hat knapp 600Euro gekostet. Da gabs n kleines Geschenk für sie und Geld für uns ;-)
Allerdings wird bei uns nix "vermatriellt". Gottseidank. Die Kinder kriegen dort auch viele Wünsche erfüllt. Aber sie wollten bisher noch nix matrielles haben und stellen uns gegenüber auch solche Wünsche nicht (2,5 Jahre und knapp 4jahre)
Bei der Tochter eines befreundeten Pärchens siehts anders aus. Die Eltern von ihm sind unglaublich materiell eingestellt. Alles unter Audi und Mercedes geht GAR nicht :-[ Die Tochter kommt regelmäßig nach einem WE mit den neuesten Klamotten an (u.a.auch EdHardy #klatsch, Tochter ist 8Jahre) und den wildesten Ideen was sie dann als nächstes will. Das dauert tatsächlich ne Weile sie wieder auf die richtige Spur zu bringen.

Beitrag von dominiksmami 12.03.10 - 14:49 Uhr

Huhu,

wenns um Spielzeug ausser der Reihe geht...teile ich deine Meinung. Ich bin kein Geldesel und mein Sohn weiß das. Wenn er also etwas wirklich haben möchte und alle Gelegenheiten für Geschenke sind in weiter ferne, dann zahlt er von seinem Taschengeld.
Das finde ich selbstverständlich.
Ausnahmen gibts auch, aber eher selten.

Kleidung und Möbel sind keine kindersache, so etwas haben wir Eltern zu bezahlen.
Es sei denn unsere Kinder sind irgendwann so selbstständig das man ihnen soviel Taschengeld zuspricht das sie die Kleidung selber finanzieren.
Meine Stieftochter hat z.B. mit 17 einfach ihre monatliche Kleiderkasse mit zum Taschengeld bekommen, damit sie lernt eigenverantwortlich damit umzugehen.

lg

Andrea

Beitrag von nakiki 12.03.10 - 14:51 Uhr

Hallo!

Den Kinder den richtigen Umgang mit Geld zu lehren ist Aufgabe der Eltern.
Die Großeltern wollen fürs Kind sparen und dann verfügen sie auch über das Geld.

Kleidung und Möbel sollen nicht vom Taschengeld bezahlt werden, außer etwas wird mutwillig zerstört, da könnte man das Kind auffordern Ersatz zu besorgen.

Das Kinder jedoch ordentliche Schuhe haben müssen, ist Aufgabe der Eltern. Wenn du billige Schuhe kaufst, musst du auch damit rechnen, das diese nicht lange halten. Ich finde es dann total daneben, wenn die Kinder den Ersatz bezahlen sollen.

Wenn du deinen Kinder etwas beibringen möchtest, dann zahle ihnen selbst Taschengeld. Du solltest jedoch wissen, das die Kinder über ihr Taschengeld selbst verfügen können und somit auch Dinge kaufen können, die dir nicht passen. Sie sollen ja den Umgang lernen.

Meine Eltern sparen auch für unsere Kinder und diese erhalten das Geld wenn sie 18 sind. Ich finde es in Ordnung und ich glaube nicht, das meine Kinder deswegen später nicht mit Geld umgehen können.

Hast du mal ausgerechnet, um wieviel Geld es bei euch eigentlich geht? Wenn die Oma 1,50 die Woche beiseite legt und dies dem Kind mit 12 Jahren gibt, sind es ca. 800 Euro! Da kauft sich das Kind vielleicht eine Musikanlage von oder so und gut ist. Wenn du deine Erziehungsarbeit gut geleistet hast, dann sparen sie vielleicht auch weiter und geben das Geld nicht aus.
Wenn du jedoch jetzt erwartets, dass sie selbstverständliches selbst kaufen müssen (ich meine die Schuhe und Spielzeug) dann werden sie sich mit dem Geld endlich mal was kaufen, was sie möchten.

Es liegt in euren Händen, nicht bei den Großeltern.

Wie es bei uns geregelt ist? Meine Eltern sparen, wie gesagt monatlich für unsere Kinder. Wann und ob sie unseren Kindern dieses Geld mal geben, liegt bei ihnen. Wer weiß was noch kommt, vielleicht brauchen sie das Geld selbst nochmal.
Meine Tochter bekommt zur Zeit 50 Cent Taschengeld im Monat und kann sich dafür kaufen, was sie möchte.

Gruß nakiki

Beitrag von espirino 12.03.10 - 14:58 Uhr

Das kommt ja noch dazu. Es ist ja nicht so, wie wenn wir nichts für die beiden sparen.
Wir haben für jeden einen Bausparer und eine Versicherung, die mit 21 zur Auszahlung kommen kann.
Die Oma hat ebenfalls für beide einen Bausparer und katapultiert uns eben jedes zweite WE um die Ohren, daß die Kinder in ihrem Sparelefanten so viel Geld haben und fragt diese natürlich auch ständig was sie damit kaufen wollen #augen
Die kann mit ihrem Sparelefanten sonst wohin. Mich nervt es einfach mir das andauernd anzuhören. Neulich fragte sie, was sich beide zu Ostern wünschen #schock Da haben ich und mein Partner gleich Protest eingelegt. Zu Ostern wird nix gewünscht, da sucht man Osternester. Vor zwei Jahren sollte es ein Fahrrad für jedes Kind sein - zu Ostern #klatsch Da hab ich auch einen Riegel vorgeschoben.

Beitrag von cinderella2008 15.03.10 - 12:18 Uhr

Für mich hört sich das fast so an, als wenn Du neidisch auf Deine Kinder wärst.#kratz Warum freust Du Dich nicht, dass sie mal (finanziell) einen guten Start ins Leben haben werden?

Und Fahrräder zu Ostern finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil, Ostern ist genau die Zeit, um ein Fahrrad geschenkt zu bekommen. Ich selber habe in meiner Kindheit meine Fahrräder zu Ostern bekommen und mit meinen Kindern habe ich das auch so gehalten.

Beitrag von grundlosdiver 15.03.10 - 20:34 Uhr

Mein Bruder und ich haben früher auch ein Fahrrad bekommen zu Ostern...
Meine Tochter bekommt ein Laufrad.

Was ist daran so schlimm? Ist ja nicht Dein Geld, was die Oma dafür ausgibt. Verstehe Deine Aufregung nicht!

Beitrag von motte_ 12.03.10 - 14:55 Uhr

Hallo,

Deine Schwiegermutter schenkt Deinen Kindern Geld, damit sie sich später einen Wunsch/Wünsche erfüllen können.

Das finde ich in Ordnung und ich würde mich für meine Kinder freuen.

Deine Kinder bekommen das Sparen beigebracht, dass ist doch toll.

Aber das die Kinder davon ihre Schuhe/Tisch bezahlen sollen, finde ich unmöglich.

Dafür sind die Eltern zuständig.

Obwohl Schuhe für Euch schon eine große finanzielle Belastung darstellen, bekommt Ihr noch ein Kind?

>>Das man sich Dinge, die man sich leisten will erarbeiten muß? Wieso soll ich bzw sie ihnen das ganze Geld in die Hände legen, wenn man gar nicht weiß, was sie damit machen werden? <<

Eltern wissen nie im voraus wie "sinnvoll" später die Kinder ihr gespartes Geld verwenden werden.

Da müssen Eltern halt auf die Erziehung vertrauen und hoffen, dass die Kinder "vernünftig" ihr gespartes Geld verwenden.

Aber deshalb gleich nicht zu sparen, finde ich unsinnig.

>>Mein Sohn kam schon zu mir und sagte, er werde sich davon einen schnellen Audi kaufen. Nur ein Beispiel der Flausen, die die Kinder jetzt schon in den Kopf gesetzt bekommen - rein materiell. <<

Von 6,00 € wöchentlich, Sparzeit ca. zehn Jahre (incl. kleiner Geldgeschenke), wird er sich wohl kaum einen schnellen Audi leisten können.

Aber vielleicht hat er später ein Kapital für einen Führerschein oder kleines Auto.

Was ist daran so schlecht?

Ich verstehe Deine Denkweise nicht.

Für mich hört sich Dein Posting missgünstig und neidisch an.

Petra

Beitrag von espirino 12.03.10 - 15:00 Uhr

Ich missgönne ihnen das keineswegs. Habe gerade einen Beitrag weiter oben geantwortet, was genau mich an der Handhabe stört. Vielleicht willst du dirs ja noch mit durchlesen.

Beitrag von sunflower.1976 12.03.10 - 15:10 Uhr

Hallo!

Mein großer Sohn muss mit seinem Geld (Geldgeschenke zu Festen) weder Kleidung noch Möbel o.ä. mitfinanzieren. Wenn unsere Söhne älter sind und auf bestimmte teure Markenkleidung bestehen, werden sie einen Anteil beisteuern müssen. Eben aus dem Grund, damit sie lernen, dass solche Sachen viel Geld kosten und es nicht selbstverständlich ist, diese zu besitzen. Aber wann das sein wird, steht noch in den Sternen, genauso wie groß der "Eigenanteil" der Kinder sein wird.

Wir versuchen, unserem großen Sohn (irgendwann natürlich auch unserem kleinen Sohn) beizubringen, dass die Anschaffung neuer Sachen Geld kostet. Es sind eigentlich kleine Sätze nebenher. Zum Beispiel, dass der Papa arbeiten geht, damit wir uns Lebensmittel, KLeidung, Spielzeug usw. kaufen können. Würde er nicht arbeiten gehen, hätten wir "kein" Geld dafür. Oder dass ich demnächst für mein Fernstudium gut lernen muss, damit ich einen andren Beruf haben werde und wir mehr Geld haben. Ansatzweise versteht er das.

Würde er ein Spielzeug absichtlich kaputt machen, würden wir es nicht ersetzen. Eben damit er lernt, dass solche DInge Geld kosten und man sie nicht "herzaubern" kann.
Hat er einen großen Spielzeugwunsch "außer der Reihe", schlage ich ihm schon mal vor, dass er sich das vom Geld aus seinen Sparschein kaufen kann. Das hat er bisher aber noch nie gamcht, sondern wollte es lieber auf sein Sparbuch einzahlen.

So klappt es eigentlich gut, auch ohne dass unser Sohn Alltägliches von seinem Geld bezahlen bzw. etwas dazu beisteuern muss.

LG Silvia

Beitrag von espirino 12.03.10 - 15:32 Uhr

Danke erstmal für eure Antworten.

Also eigentlich wollte ich nur im Allgemeinen wissen, wie man sowas im Normalfall regeln kann. Jetzt muß ich aber anfangen mich zu verteidigen was wir für Schrotttische oder saumäßig schlechte Schuhe haben, weils mir das nicht wert ist, bzw. das die Kinder Zerstörungswut haben.

Ums nochmal klarzustellen: Fängt die Oma an zu posaunen, wie viel Geld die Jungs haben, erwähne ich, wie viel Geld sie mich schon gekostet haben - ganz einfach. Das Geprahle mit den Geld nervt einfach und sie ist nun mal so materiell eingestellt, daß sie es ständig in die Welt hinaus tragen muß.

Ich bin nicht missgünstig oder geldgierig. Ich will das Geld der Kinder nicht um mich zu bereichern, ich erwähne dann nur in diesem Zusammenhang, daß es eben nicht auf der Straße liegt.

So und nu könnt ihr mit meinem Beitrag machen was ihr wollt. :-p

Beitrag von mansojo 12.03.10 - 15:50 Uhr

Hallo,

nöö ich hab Dir nicht gesagt Du hast Schrottzeug

Du scheibst Du nimmst Deine Kinder mit zum einkaufen
da sehen sie das das alles Geld kostet

aber sie sehen nicht wo es herkommt

ich glaube auch nicht das sie das schlussfolgern

ich denke nicht das Du neidisch bist
Deine Kinder werden auch lernen das bei den Eltern anders mit Geld umgegangen wird

LG Manja

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