Eifersüchteln von Cocker...

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von bienchensg 12.03.10 - 15:42 Uhr

Vorwarnung: Mein Hund hat vorhin geschnappt, aber ich geb ihn trotzdem nicht ab.

Folgendes, mein Cocker ist sehr besitzergreifend, das hatten wir aber so langsam im Griff, dachte ich zumindest. Eben haben wir ein bisschen getobt und normalerweise gar kein Ding. Zu dritt. Mit nem Ball. Ganz plötzlich ohne Vorwarnung drehte er sich zu meinem Sohn und kniepte ihn in die Hand. Es blutete nicht, es war eindeutig ein kniepen, also kein gewolltes beissen, aber er hat gefletscht, geknurrt, gekniept. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, ich hab ihn in dem Moment wo er gekniept hatte schon am Hals gehabt , Schnauze zugehalten und mit einem Donnerwetter auf den Rücken geworfen.
Er hat aber weiter richtig wütend geknurrt, nur mittlerweile lasse ich mich davon nicht mehr einschüchten, ich hab mir ihn schon mehrmals packen müssen, als er sickig war, weil er seinen Willen nicht bekam. Da hat selbst mein Freund Muffe gehabt, weil er dann richtig fies droht mit Bürste, knurren fletschen, sobald ich dann aber lospolter und mich nicht beirren lasse gibt er klein bei. Beim Vorbesitzer kam er mit der Masche durch, hat sich also selber immer fein reingesteigert udn alle hatten Angst vor ihm.

Ich frage mich nur, wieso er so ohne Vorwarnung loskniept. Vor allem weil er meinen Sohn normalerweise vergöttert.
Kind is nix passiert, der war nur fürchterlich erschrocken. Ich hab Siggi angebölkt, als er mich eweiter anknurrte, anne Kehle gepackt, wieder aufn Rücken geworfen und dann gab er Ruhe. Danach musste er auf seinen Platz gehen, da sitzt er jetzt auch.

hat hier irgendwer noch weitere Tips wie ich das unterbinden kann?
Als erstes habe ich mir gedacht, ok Ball wieder weg. Schien er als seinen besitz zu sehen. Gibt es nicht, er ist der Arsch vom Dienst, nicht der Ballbesitzer.

Er wird nur aus der Hand gefüttert, muss für jeden happen was tun. Und er hat nur Wasser immer zur Verfügung.

Sämtliches Besitzergreifende wird umgehend unterbunden. Er muss klar immer als letzter die Wohnung verlassen, darf nicht hetzern, also wenns zum Gassi gehen geht, muss er sitz machen, vorher passiert gar nichts mit Leine anlegen usw.

Trotzdem, das er beim Spiel so kniepig wurde, hat mich dofch erschrocken, wie gesagt war sonst nie ein Problem.

Beitrag von chaoskitty 12.03.10 - 15:50 Uhr

Hey,

wenn ich mich recht erinnere hast du ihn auch noch nicht so lang und eine Dame wollte ihn quasi "loswerden" oder?

Wie alt ist er überhaupt? Und warum hat sie ihn abgegeben? Vielleicht hat er ja sozusagen ein Trauma von der vorherigen Zeit?

Beitrag von bienchensg 12.03.10 - 15:54 Uhr

Ich denke nicht das er ein Trauma hat. Er ist sehr besitzergreifend, ich unterbinde das ja auch umgehend immer, aber vielleicht weiss jemand nochmehr tipps ausser aus der hand füttern, arbeit abverlangen, das er keinen eigenen besitz hat usw.

Also Sigi ist bald drei Jahre. Ich habe ihn seid kurz vor Sylvester, also noch nicht so lange. Er konnte nix, nicht mal Sitz und mit dem Vorm Schlitten hätteste nem 20iger Huskygespann Konkurrenz machen können, so hat der gezogen. Futter und seinen Besitz hat er wehement verteidigt. Somit alle Stofftiere weg, nur noch Liegeplätze, kein Spielzeug nur auf meine Erlaubniss hin gewähre ich ihm zu spielen, er muss es anstandslos hergeben, macht er auch.
Mit meinem Sohn geht er sehr freundlich normalerweise um, bis auf das gerade eben.

Beitrag von asira 12.03.10 - 16:29 Uhr

Wenn´s um Beute geht, können Hunde ganz schön fies sein! Ich habe eine Hündin, die ist eine Seele von einem Hund. Sie würde nie einem anderen Hund etwas tun, von Menschen ganz zu schweigen, ABER wenn es um einen Ball geht, da zickt sie die anderen Hunde ordentlich an. Auch ohne Vorwarnung! Und so schnell kann man einfach gar nicht reagieren. Die ist dann so beutefixiert #augen

Ich würde dieses spielen einfach unterlassen oder eben dafür sorgen, das Dein Sohn nicht in der Nähe ist! Ansonsten hätte ich genauso reagiert wie Du. Wenn man schon mit dem Hund körperlich wird, darf er auch wirklich nicht gewinnen und das hat er bei Dir ja auch nicht!

Auch wenn da gleich einige aufschreien... Mein Bruder wurde von meinem damaligen Hund auch öfter mal gezwickt. Der hat den Hund geärgert und dieser hat sich dann eben gewehrt. "Damals" waren noch andere Zeiten und meine Eltern hätten unseren Hund "wegen sowas" nie abgegeben. Was anderes ist natürlich, wenn der Hund das Kind einfach grundsätzlich nicht mag, dann muss man wirklich aufpassen und sich was überlegen, aber das ist bei Euch ja wohl nicht der Fall!
LG
asira
P.S. Meinem Bruder hats übrigens nicht geschadet. Er kommt auch mit schwierigen Hunden gut zurecht!

Beitrag von windsbraut69 13.03.10 - 08:36 Uhr

Lies mal die vorangegangen Beiträge zu diesem Hund!

Ich bin auch grundsätzclich gegen die überstürzte Abgabe bei Problemen aber ehrlich gesagt, habe ich bei dieser Konstellation Bedenken bzw. hätte diesen Hund gar nicht genommen mit Kind im Haushalt.

LG

Beitrag von bienchensg 13.03.10 - 10:06 Uhr

Er ist kein scharfgemachter Bulli. Er ist n kranker, liebenswürdiger Cocker der noch jetzt das lernen muss, was man eigentlich als Welpe lernen muss.
Und weil er gekniept hat, kommt er nicht weg.

Meinen Sohn gebe ich auch nicht ab, weil er in der Schule einen verhauen hat und mir teures Porzellan zerschmissen hat. Vorher schöpfe ich alles aus. Und ich denke , das ist hinzukriegen. Steckt nur eine Menge Arbeit hinter, das ist mir durchaus auch bewusst.

Hatte er richtig geschnappt, klar, wäre er sofort rausgeflogen, aber es war lediglich ein kniepen, wofür wir, denke ich mittlerweile die Erklärung haben. Mein Sohn hat ihn gestern nämlich in die Futt getreten, weil er sich in sein Zimmer geschlichen hatte. Als ich meinen Sohn fragte, wieso er ihn tritt, meinte er nur: Ja Opa macht das auch immer, wenn der Ricki böse ist!
Zur Erklärung: Ricky ist der Cairn Terrier der Ex Schwiegermutter......bei mir hat er sich sowas also nicht abgeguckt, ich mach sowas nicht. Und wo wir mit dem Ball gespielt haben, ist das Kind von hinten an den Hund rangestürmt.

Beitrag von windsbraut69 13.03.10 - 08:33 Uhr

Du weißt doch selbst, dass der Hund "nicht normal" ist.

Ich würde mir gut überlegen, ob ich einen solchen Problemhund in einem Haushalt mit Kind halte.

LG,

W

Beitrag von bienchensg 13.03.10 - 10:08 Uhr

Das ist quatsch. Manchmal schlage ich echt vor lauter Verzweiflung den kopf gegen die Wand, wenn ich deine Beiträge so lese.

nochmal: er ist krank und ängstlich, aber nicht agressiv. Und Angst lässt sich therapieren !

Und ein "Problemhund" ist er erst recht nicht. Also da übertreibst du maßlos!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von mama2kinder 13.03.10 - 12:17 Uhr

Ganz ehrlich?
Ich glaube, du redest dir da was schön.

Der Hund ist nicht normal.
Dass er schnappt, ist schlimm genug.
Aber dass er DICH (!!!) als Rudelführer (ich nehme an, die Rangordnung ist klar bei euch) weiter anknurrt, geht GAR nicht.
Das zeigt, dass der Hund nicht nur "mal gekniept" hat, er ist aggressiv und ordnet sich nicht unter. Nicht mal dir!!!
Und schon gar nicht deinem Kind.
Das ist GEFÄHRLICH!!!!

Ich weiß nicht, ob du ihn schon medizinisch abklären lassen hast. Hat er Schmerzen? Also physische?

Ansonsten: ganz ehrlich. Ich würde mir überlegen, ob ich diesen Hund noch in die Nähe meiner Kinder lasse.
Ein Hund ist ein Raubtier, das sollte man nie vergessen.
Und meine Kinder sind mir immer wichtiger als ein Hund.

Und das sage ich, die ihren Hund sehr liebt.

Beitrag von bienchensg 13.03.10 - 12:53 Uhr

Mir anzumassen das ich mir was schön rede ist schlichtweg unverschämt.

Siggi kam bisher bei der alten Besitzerin m,it seiner Masche durch. Er hat ihr gegenüber fröhlich weitergeknurrt. ICh lass mich davon aber nicht beirren und es durchaus schon besser geworden. Ich hab den Hund seid Ende Dezember, also etwas über zwei Monate, jetzt schon zu verlangen das er wieder tippi top ist, ist nicht möglich.
Hier zu sabbeln das er sich mir nicht unterordnet ist QUARK. Er testet seine Möglichkeiten durchaus aus, aber es ist klar, wenn er ein Donnerwetter kriegt, das es heisst ab aufn Platz und Schnauze halten.
Das du jetzt behauptest, er sei agressiv, ohne das Tier zu lkennen, nur aus den Erzählungen ist kindergarten.
Er hört aufs Wort, ist abrufbar und freundlich. Nur manchmal testet er wie jeder junge Rüde seine Grenzen. Dadurch das er viel erlebt hat, hat er viele Erfahrungen gemacht und muss auch hier erstmal lernen, das hier nicht gleich draufgehauen wird oder er mit seiner Masche durchkommt.

Und ich weiss durchaus, wie ich dieses Kniepen einzuschätzen habe, es ist nicht mein erster Hund.

Und ja, der Hund ist krank, er hat Epilepsie. Körperliche Schmerzen hat er nicht, ich habe ihn erst kürzlich komplett durchchecken lassen.

Mein Kind ist mir ebenfalls wichtiger als ein Hund. Trotzdem gebe ich ihn nicht ab, weil er sich erschrocken hat weil man ohne Worte von hinten an ihn ran ist.

Ich habe um weitere Tipps gebeten, nicht darum mir zu sagen ich sei angeblich unwissend und rede mir was schön.

Beitrag von mama2kinder 13.03.10 - 15:01 Uhr

Ich habe dir einen Tipp gegeben: nämlich ihn nach Schmerzen untersuchen zu lassen.
Ich schrieb NICHT, dass du unwissend bist.
Außerdem schrieb ich AUCH NICHT, dass du ihn abgeben sollst.
Wer lesen kann und nicht dazudichtet,.....

DU schreibst, dass der Hund dich auch weiter anknurrt. Also ordnet er sich NICHT unter.
"ohne das Tier zu lkennen, nur aus den Erzählungen ist kindergarten. "
KEINER kennt hier deinen Hund, also bräuchtest du auch nicht weiter fragen!

Aber du so wie du redest, passt du sicher super zu dem Hund.
Ich hoffe, dein Kind leidet nicht mal darunter.

Schönes Leben noch. Mit dem TOLLEN Hund.
#rofl

Beitrag von bienchensg 14.03.10 - 15:44 Uhr

EInfach mal die Fresse halten wenn nur Müll bei rauskommt!

Beitrag von mama2kinder 14.03.10 - 18:40 Uhr

Aber du so wie du redest, passt du sicher super zu dem Hund.
-> deine Aussage ist eine super Bestätigung meiner Annahme.
#rofl

Beitrag von bienchensg 15.03.10 - 07:54 Uhr

Weisst du, ich nötige andere nicht mit beleidigenden Aussagen. Du kennst weder mich noch mein Kind und bildest dir idiotische Urteile. Von der Rasse VCocker Spaniel hast du auch keine Ahnung, sonst würdest du nicht so urteilen.

Lach meinetwegen über mich, es zeugt davon, wie kleinkariert du bist und keine angemessene Reaktion weisst.

Beitrag von miezi123 13.03.10 - 16:53 Uhr

Huhu Bienchen ,

wir haben jetzt die 3. Cocker Generation und wenn eins bei allen 3 Mädchen gleich war dann das sie nicht Kinderfreundlich sind / waren . Bei der ersten kann ich es verstehen da war meine Tochter erst 4 Jahre #schein , die 2. ( 3 Jahre ) hat bis vor einem Jahr sehr gern mit Kindern gespielt , geht leider nicht mehr da sie kniept. Die kleine ( 6 Monate ) möchte schon jetzt nicht mehr viel mit Kinder spielen .
Allerdings sind das alles Mädchen , die Rüden im Bekanntenkreis sind alle sehr ruhig , da gibt es irgendwie solche Probleme nicht #kratz .
Cocker sind finde ich seeehr stur , die Kleine treibt uns momentan in den Wahnsinn ;-) , hat immer das letzte Wort ;-)( knurren ) , ärgert uns und ihre Mutter #aerger und alles was sie schon mal gelernt hat ist plötzlich vergessen. Da weiß ich aber das es normal und in einigen Monaten auch besser ist#schwitz .
Einen Tip kann ich Dir leider nicht wirklich geben außer Dich durchzusetzen und konsequent zu sein es wird auf jeden Fall besser , und natürlich nicht weggeben ! Meine erste Hündin und meine Tochter haben sich später innig geliebt ( als beide älter waren ;-) )

LG Katrin

Beitrag von farina76 13.03.10 - 17:28 Uhr

Hallo!

Eigentlich ganz normal, der Hund wollte mit dir spielen und dein Kind hat ihn in dem Moment einfach gestört. Hat er ihn halt gezeigt dass er ihn weg haben will.

Natürlich mußt du ihm beibringen dass er das nicht darf.

Wenn er allgemein noch recht "besitzergreifend" ist, also vorher anscheinend immer der Boss war und hier nicht mehr, würde ich ihm das erstmal austreiben und solche Situationen vermeiden. Zu dritt spielen kann schnell hoch gehen wenn einer immer den Boss spielen will.

Hast du schon mal nen privaten Trainer geholt. Ich halte von diesen ganzen Zeugs nichts wie als erstes durch die Tür gehen und dem Schnickschnack. Wichtig ist alles durchzusetzen was du willst, was wirklich DU willst und nicht was in irgendwelchen Büchern steht. Und das mit der absoluten Konsequenz.

LG