Meine Tochter verändert sich so negativ!!!!

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von erzieherin 12.03.10 - 19:51 Uhr

Meine Tochter ist 8 Jahre alt, geht in die Ganztagsklasse und hat immer schon bisschen geschwindelt, was ja in gewissen Altersstufen ganz " normal" ist. Nun sind folgende Sachen vorgefallen:
1. sie lügt eigentlich bei jedem 3. Satz- glauben kann man ihr kaum was- sie will sich durch Lügen permanent besser hinstellen
2. sie hat ein Sparschwein, wo sie weiss, dass da Geld für später ( Führerschein) drin ist, da kommt immer mal was von der Verwandschaft rein und wir bringen es ab und an zur Bank. Sie weiss dass sie davon nicht ohne Fragen was nehmen darf. Neulich hat sie sich ungefragt den Schlüssel genommen und 20 Euro rausgenommen- zwar nicht verbraucht, aber der Vorfall allein war schon heftig für mich.
3. hat sie gestern meine Unterschrift gefälscht ( hab ich zufällig gesehen- hätte ich es nicht entdeckt, hätte sie es womöglich der Lehrerin gegeben. Sie bat darin darum nicht in der Pause raus zu müssen, weil sie Kopfweh habe
4. hat sie sich neulich in der Schule bei einem Sturz verletzt und davon einen heftigen blauen Fleck. Sie reagierte immer schon sehr wehleidig, das war auch immer okay, aber nun hat sie der Lehrerin erzählt, dass sie damit beim Arzt war und der da was reinstechen musste um Flüssigkeit rauszuholen- was natürlich nicht stimmte.

Ich weiss mir nimmer zu helfen. Bin selbst Erzieherin und mit allem was ich gelernt hab am Ende. Was mach ich denn nur falsch. Alles zielt doch irgendwie daruf hin, dass sie nach Aufmerksamkeit sucht- die sie natürlich mit dem kleinen Bruder (4 Jahre) teilen muss, aber das müssen doch viele Kinder.
#Wer weiss Rat???

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 20:42 Uhr

Ich denke Deine Tochter hat Angst....entweder vor Dir oder irgendwelchen Konsequenzen die sie bei Nichtgefallen zu erwarten hat.

Meine Tochter hat auch ein Sparschwein, das Geld da drin ist IHR Geld, sie kann damit machen was sie will. Geld an dass sie nicht randarf liegt auf einem Konto.

Mona

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 20:44 Uhr

Finde es im Übrigen schlimm einem Kind ein Sparschwein hinzustellen um dann das Ersparte für die nächsten 11 Jahre auf ein Konto zu legen.
Sparschwein ist ihr Geld, die Verwandten können ja auch das Konto überweisen.......

Mona

Beitrag von erzieherin 12.03.10 - 21:30 Uhr

Sie hat sehr wohl auch ein Sparschwein über das sie verfügen kann und auch Taschengeld. In dieses Sparschweim kommt Geld von Oma oder Opa das gezielt zum sparen geschenkt wird und es war ihr Wunsch dass sie es nicht überweisen, sondern selbst zur Bank bringen darf.

Beitrag von ma14schi 12.03.10 - 21:35 Uhr

Vielleicht sollte man einer 8-jährigen nicht solch eine Entscheidung in den Schoß legen.

Beitrag von erzieherin 12.03.10 - 21:38 Uhr

wie ist denn das gemeint. Soll ich einer 8jährigen sagen: Du das geld bring ich zur Bank, weil du zu klein dafür bist. Sie bringt es gern dorthin, weil sie dann auch ab und an was geschenkt kriegt

Beitrag von mirabelle 13.03.10 - 17:25 Uhr

Wieso reagierst Du so zickig? Du bist diejenige die hier um rat gefragt hat.

Ich halte es nicht für Altersgemäß einer 8 jährigen eine Entscheidung fällen zu lassen , deren Tragweite sie nicht überblicken kann.

Auch wenn sie gerne Geld zu Bank bringt, bleibt es doch ihr Sparschwein, aus dem sie auch Geld auch wieder entnehmen kann. Wenn das Geld aber zum Ansparen gedacht ist, obliegt es allein den Erwachsenen dieses Geld auch unverzüglich auf das Konto einzuzahlen oder zu überweisen. Der Umweg übers Sparschwein treibt den pädagogischen Hindergedanken ad absurdum.

Bist du eigentlich Erzieherin???

M.

Beitrag von jazzbassist 12.03.10 - 21:00 Uhr

Eigentlich finde ich schon „immer ein bisschen geschwindelt“ bei einer 8-Jährigen nicht normal. Man sagt, bei Kleinkindern ist das noch in Ordnung, da sie Phantasie und Realität häufig nicht auseinanderhalten können. Eine 8-Jährige hingegen kann das bereits relativ gut. Von daher gibt es keinen Grund, dass als „normal“ abzustempeln.

Wie haben Sie denn damals als Elternteil reagiert, als es noch nicht so extrem wie heute vorkam? Haben Sie es als „normal“ abgestempelt und es daher eher über den friedlichen Wege (Erklärungen, gut zureden etc.) versucht? Dann ist diese Entwicklung ziemlich normal, da ein Kind mit dem schwindeln nichts negatives assoziiert und eigentlich dabei nur gewinnen kann (wenn ihr dann ab und an doch mal einer glaubt); wenn nicht - ist es auch nicht weiter tragisch. Welche Konsequenzen hat das Lügen denn heute für ihre Tochter? Gibt es hier für eine 8-Jährige eine klar erkennbare Richtung, an der sie sich orientieren kann?

Punkt 2 hängt mich hingegen vollständig ab. Welchen Sinn macht es, ein Kind ein Sparschwein zu geben, dass es nicht verwenden darf? Eine 8-Jährige wird finanziell etwa eine Woche planen können - dass ist der Grund, warum wir dieser Altersgruppe i.d.R. das Taschengeld wöchentlich geben. Vielleicht sollte man sie hier einfach wie ein Kind behandeln und nicht wie eine Erwachsene. Ich denke, sie überfordern ein solches nämlich damit, für ein Ereignis zu sparen, dass 9 Jahre in der Zukunft liegt; das ist länger als ihr bisheriges Leben. Geld für die Zukunft anlegen ist Aufgabe der Eltern; von Geldanlagen haben Kinder nämlich eine Ahnung und sollte auch kein Part von Erziehung sein. Von daher sollten sie das Sparschwein eines Kindes für so etwas nicht zweckentfremden, dann passieren auch solche Aktionen nicht. Hier bedarf es sicherlich auch der Erziehung der Verwandtschaft; ein Kind sollte nämlich nur Taschengeld bekommen das auch als solches verwendet werden darf; für die Geldanlagen sind dann die Erwachsenen zuständig.

Punkt 3 finde ich interessant. Vor ein paar Tagen stand noch in der Zeitung, dass ein 12-Jähriges Mädchen einen Amoklauf in ihrer Schule angekündigt hat; Begründung: Es wollte den nächsten Tag schulfrei haben. Mein erster Gedanke war hier allen ernstes, warum fragt ein 12-Jähriges Mädchen nicht einfach mal seine Eltern, wenn es mal einen Tag nicht in die Schule möchte? Auch bei einem 8-Jährigen Mädchen würde ich mich bereits fragen, wieso das Vertrauen zu den Eltern scheinbar dermaßen gebrochen ist, dass sie nicht zuerst zu den Eltern geht, wenn es in der Pause nicht raus möchte. Sie wird dafür sicherlich einen Grund haben, der - wenn man ihn ergründet - sicherlich Probleme aufzeigen wird, die vielleicht eine mögliche Quelle für ihre aktuelle Verhaltensänderung sein könnte. Kann es sein, dass sie hier Schwierigkeiten mit anderen Mitschülern (auf den Pausenhof) hat? Wie ist sie in ihrer Klasse integriert - Freunde etc.? Haben Sie eine Ahnung, warum ihre Tochter nicht zuerst zu ihnen gekommen ist? Haben Sie sie da mal gefragt? Gab es hier in den letzten Wochen einfach zu viel Zoff wegen der ganzen „negativen“ Geschichten, dass ihre Tochter keinen anderen Weg mehr sieht, als ihre Unterschrift zu fälschen? Dann würde ich empfehlen, schleunigst wieder daran zu arbeiten, dieses Vertrauen wieder aufzubauen. Aber dann müsste man erst ihr Problem kennen... Das ist nämlich kein Verhalten mehr, dass ich mir "der Suche nach Aufmerksamkeit" in Verbindung setzen würde.

Punkt 4 ist eigentlich wieder Punkt 1, oder? Ich würde hier einfach mal in eine Buchhandlung fahren und 1-2 schöne Bücher für diese Altersgruppe mitnehmen, die das Thema „flunkern“ aufgreifen. Es gibt hier ganz tolle, moralische Geschichten. Sie ist noch in einem Alter, wo sie wahrscheinlich gänzlich in eine fiktive Geschichte abtauchen und mit den Protagonisten leiden und fühlen kann. Das ist viel authentischer für ein Kind, als von den Eltern die „Der Junge, der immer Wolf schrie“-Geschichte zu hören. Ansonsten, was haben Sie denn schon alles versucht?

Beitrag von erzieherin 12.03.10 - 21:36 Uhr

Also: ich bin selbst Erzieherin und weiss dass es eben schon noch normal ist in diesem Alter zu flunkern, weil sie eben in diesem Alter zwar langsam lernen was richtig und falsch ist, aber das ICH und eigene Wertvorstellungen eben gerade im Alter von 7-14 Jahren gebildet werden.

Auch gab es bei Lügen Konsequenzen, zuerst natürlich mit vielen Gesprächen, Büchern und auch das was gestrichen wurde, was ihr wichtig war.

Zum Thema Sparschwein habe ich gerade eben oben geantwortet- das sehe ich komplett anders, da sie ja eigenes Geld hat und diese Regelung so selbst vereinbart hat.

Dann das mit dem nicht in die Pause wollen: Klar hat sie mit mir auch darüber gesprochen und ich schreib ihr auch gerne eine Entschuldigung, wenn ich einen Anlass dafür sehe. Da sie sich einfach aber nur vorm Garten ( Kälte) drücken will, finde ich nicht dass ich das unterstützen muss. Sie ist voll integriert in die Klasse- wurde fast Klassensprecherin und hat in der Schule laut Leherein keinerlei Probleme sich einzuordnen.

Beitrag von jazzbassist 13.03.10 - 03:18 Uhr

Vielleicht ist es einfacher, wenn wir uns einfach auf eine der beiden Möglichkeiten festzulegen: Alternative A (Ihr erster Beitrag), dass lügen hat sich zu einem Problem entwickelt und ist nicht mehr altersgerecht, oder Alternative B (Ihr zweiter Beitrag), dass lügen ist „noch normal in diesem Alter“, hier also ein entwicklungsbedingtes Problem vorliegt und ihre Tochter für dieses Verhalten nichts kann, da sie bei einer Lüge das Richtig oder Falsch noch nicht erkennen kann. Ich würde mit beiden Fällen gänzlich unterschiedlich umgehen.

Das mit dem Sparschwein kann man in der Tat sehen, wie man will. Ich gehöre selbst zu den Elternteilen, die nichts dagegen haben, auf kindliche Wünsche einzugehen. Selbst, wenn ich da Erziehungs- und/oder Entwicklungstechnisch keinen Vorteil drin sehe; sehe ich da kein Problem, solange es sich nicht zu einem Nachteil entwickelt. Wenn es ein 8-Jährigen Kind aber dazu verleitet, seine Eltern (und getroffene Vereinbarungen) zu hintergehen, würde ich rein gefühlsmäßig schon behaupten, dass es sich spätestens damit zu einem Nachteil entwickelt hat. Das wäre dann für mich der Zeitpunkt, ein Kind hier wieder wie ein Kind zu behandeln und nicht als gleichberechtigter Partner und es aus dem Thema Geldanlagen noch ein paar Jahre rauszuhalten. Zumindest, wenn ich subjektiv das Gefühl hätte, dass es mit dem Kind momentan ohnehin schon genügend Baustellen gibt und man weitere irgendwie auch nicht gebrauchen kann.

Das mit der Pausen-Situation sehe ich hingegen völlig anders; ich kenne natürlich Ihre Tochter nicht und mag mich hier gerne täuschen. Aber diese „Ich fälsche die Unterschrift meiner Eltern“ - Aktion ist m.E. nach keine Reaktion auf ein Prinzessinnen-Trotz (Mir ist aber kalt). Ich will nicht behaupten, dass hier jegliche Relation fehlt, aber erwartet hätte ich jetzt, dass sie dann versucht, sich im Klassenzimmer zu verstecken oder dann kurz vor der Pause Bauchschmerzen vorzutäuschen. Das „Ich fälsche die Unterschrift meiner Eltern“ ist aber gefühlte tausend Stationen davon entfernt, was für mich so gesehen ein ziemlich deutlicher Indikator ist, dass irgendwie wesentlich mehr vorgefallen sein muss. Aber - wie bereits erwähnt - da können Sie Ihre Tochter viel besser einschätzen als ich.

Beitrag von danae-z 13.03.10 - 11:56 Uhr

Ich wollte gerade in den Thread schreiben und sehe, dass Sie schon genau das geschrieben haben, was ich auch gedacht habe.
Ich stimme in allen Punkten zu!

Beitrag von mamamaja 12.03.10 - 22:30 Uhr

sorry.....auf was für eine antwort wartest du?

das du als erzieherin alles richtig machst und das nur eine phase ist #kratz

egal was man dir antwortet du weißt es scheinbar besser....... #augen

deswegen antworte ich dir nicht :-p.....weil du ja ne erzieherin bist und scheinbar doch kein problem mit deiner tochter hast :-p


lg
maja

Beitrag von erzieherin 12.03.10 - 22:52 Uhr

Ich warte oder hoffe auf Tipps, Anregungen und hab auch nie behauptet, alles richtig zu machen. Ich hab auf Antworten geantwortet- jeder hat seine Meinung und zumindest ich respektiere die auch, nehme auch alles an, muss es aber nicht für die ultimative Lösung einordnen.

Finde deine Art zu argumentieren schade- bin seit über 8 Jahren in dem Forum und finde dass der Umgang immer feindseliger wird.
Statt blabla zu schreioben, wärs sinnvoller gar nix zu sagen.....

Beitrag von mamamaja 12.03.10 - 23:06 Uhr

ich wollte es ja nur mal erwähnet haben...... #augen

frage mich halt immer warum man nach rat hier im forum sucht aber scheinbar keine tips annehmen will, weil man der meinung ist, dass man ja eigentlich alles richtig macht. und nur auf positiven zuspruch wartet ...... #bla#bla#bla so wie du es machst ist es richtig #augen

ein forum ist doch zum diskitieren da.....und jazzbasist gibt immer super tolle antworten und nimmt sich viel zeit um einen beitrag zubeantworten.

es gab noch keinen beitrag von ihm, den ich schlecht fand.....und musste ihn immer zustimmen bzw. fand seine argumente immer sinnvoll und nachvollziehbar....

und auch die anderen die dir geantwortet haben....haben meiner meinung nach recht.

warum soll ein kind für etwas sparen, was erst in 10 jahren für sie interessant ist #augen das ist einfach aufgabe der eltern.....dieses geld zu sparen

und so wie du schreibst, hat sie tatsächlich kein vertrauen zu dir.....sonst würde sie dich nicht anlügen und deine unterschrift fälschen.

irgedwas scheint da ein wenig schief zu laufen......

lg
maja

Beitrag von milchkuh112 13.03.10 - 08:02 Uhr

So da du ja wunderschön doppelt gepostet hast, habe ich dir im Treat Kids & Schule geantwortet...

Beitrag von mioo 13.03.10 - 10:42 Uhr

Guten Morgen,
Wird sie in der Schule von anderen erpresst?
Will nicht in die Pause...nimmt 20 Euro die sie noch nicht ausgegeben hat...hatte Verletzungen...
Sind so meine Gedanken wenn ich das so lese...#blume

Beitrag von milchkuh112 13.03.10 - 11:44 Uhr

genau den Gedanken habe ich auch im Treat Kids&Schule geschrieben...

Beitrag von mel-t 13.03.10 - 15:09 Uhr

Versuch mal vorsichtig herauszufinden, was sie bedrückt. Wozu braucht sie das Geld, warum will sie nicht raus??? Find ich sehr seltsam. Meist lügen Kinder nicht zum Spaß, sondern versuchen sich zu schützen. Mein erster Gedanke war auch, dass es da vielleicht ein Kind gibt, das sie tyrannisiert.

Würd ich unbedingt im Auge behalten, aber nicht mit Vorwürfen. zeig ihr, dass sie Dir vertrauen kann.

Mfg
Mel-t

Beitrag von krokolady 13.03.10 - 23:37 Uhr

für mich liest sich das als wenn sie in der Schule gemobbt bzw. erpresst wird.

Versuch mal schnellstens nen Gespräch mit der Klassenlehrerin zu machen und frag mal nach was in der Schule so abgeht.

Hat sie vielleicht eine beste Freundin? Dann könntest vielleicht mal mit deren Mutter sprechen, ob das Mädel zu Haus erzählt hat über Deine Tochter

Beitrag von marion2 15.03.10 - 09:56 Uhr

Hallo,

so ein Verhalten kommt doch nicht von heute auf morgen #augen

Den Führerschein macht man mit 18. Das sind noch ZEHN Jahre hin -> zwei mehr als sie bis jetzt überhaupt lebt.

Du überforderst sie.

Offenbar glaubt sie, dass du mehr von ihr erwartest als sie leisten kann.

Gruß Marion

Beitrag von erzieherin 15.03.10 - 10:59 Uhr

Denke dass ich sie mit der Spardose NICHT überfordere und das Geld ist ja nicht NUR für den Führerschein, sondern für Sachen, die sie sich kaufen will, mit dem Taschengeld aber nicht ersparen könnte. Als ich klein war wurde das schon so gehandhabt und ich kam super damit klar und ich denke meine Tochter auch. Vielleicht ist aber schulisch wirklich mobbing angesagt das würd es erklären, aber da muss ich einfach feinfühlig hinhorchen.

Beitrag von elsenbande 17.03.10 - 13:43 Uhr

Hallo,

in Deinem ersten Punkt beantwortest Du Dir Deine Frage ja schon selbst

"sie will sich durch Lügen permanent besser hinstellen"

Meine persönliche Meinung hierzu ist, Deine Tochter hat Angst vor der Wahrheit und deren Konsequenzen.

Diese Angst hat sie aber nur, weil sie bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben muss.

Scheinbar bekommt sie einfach zu wenig positives Feedback von Dir, und fühlt sich ständig unter Druck, besser zu sein und sich so ein, für sie, positives Feedback (egal von wem, Dir oder der Lehrerein) zu holen.

Meine Empfehlung, schenke Ihr mehr Vertrauen, achte auf die kleinen Signale zwischen den Zeilen (Lügen) und hake hier sofort nach, allerdings ohne sie unter Druck zu setzen, oder sie dabei in ein schlechtes Licht zu rücken. Und behandle sie als 8 jährige.

Gruß
Uta