So wenig Freunde....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von snoopfi 12.03.10 - 20:07 Uhr

Hallo,

puh, ich weiß eigentlich nicht so genau wie ich anfangen soll. Wobei die Überschrift ja doch schon einiges verrät :-).

Vielleicht so: ich komme eben vom Flohmarkt unseres Kindergartens nach Hause, bei dem ich heute nachmittag geholfen habe. Dort begegnet mir Tom - ein Junge aus dem Kindergarten unseres Sohnes Finn, 4,5 Jahre alt. Tom hat am Montag Geburtstag und Finn leider nicht eingeladen. Finn und Tom hatten schon des öfteren nachmittags zusammen gespielt, Finn hat Tom auch zu seinem Geburtstag eingeladen.

Natürlich muss Tom Finn nicht unbedingt einladen, ganz klar, aber dabei wurde mir bewusst, dass Finn nur wirklich wenige Freunde im Kindergarten hat. Finn ist kein Kind, was viel von seinem Kindergartenalltag erzählt. Von Berichten seitens der Erzieherinnen weiß ich aber, dass er sich eigentlich gut integriet. Sicher gibt es auch mal ab und an Streit, aber nichts, was beunruhigend wäre. Finn sei ein aufgeweckter kleiner Räuber. So kennen wir ihn auch von zu Hause ;-) Finn ist groß für sein Alter, weiß sich durchzusetzen und vielleicht manchmal etwas rau in seiner Art. Aber er ist sehr sensibel, braucht Halt und Beständigkeit.

Nun gut, ihr wisst sicher worauf ich hinaus möchte! Wenn ich etwas meinem Kind wünsche, dann sind es wirklich gute Freunde. Und ich habe Angst, dass ihm das - vielleicht durch seinen Charakter - verwehrt bleibt.

Wie denkt ihr darüber? Würdet Ihr Freundschaften suchen, in Vereinen, Gruppen o.ä.?

Vielleicht liegt das Problem aber auch alleine bei mir, weil ich befürchte, Finn wäre traurig mit Situation, so wie sie ist? Hm.... #kratz

Würde mich freun, von Euch zu hören! #danke

Liebe Grüße
Snoopfi mit Finn (*01.08.05) und Till (*20.11.09)

Beitrag von amaramay 12.03.10 - 20:18 Uhr

Hallo, dein Sohn wird erst fünf Jahre alt, er muss keinen rieseigen Feundeskreis haben. Ich denke auch, das es mit der Zeit mehr wird. Auch ändern sich Freundschaften noch häufig. Und denke dran, es zählt die Qualität eienr Freundschaft und nicht die Quantität.

Das wird schon...

LG D.

Beitrag von 3erclan 12.03.10 - 20:23 Uhr

Hallo

ganz ruhig

die Kinder kommen doch erst in das Alter mit festen Freunden.

Meiner hat auch nur einen Freund aber das ist genug.Solange er sonst gut integriert ist wo soll da das Problem sein???

Beitrag von juliane1978 12.03.10 - 20:35 Uhr

Hallo,
mach Dir da nicht so viele Gedanken. Das wird noch. Ich kann Dir nur von meinen Beiden erzählen.
Meine Große ist 6 und in der 1. Klasse. Im Kindergarten war sie auf ganz wenig Geburtstage eingeladen und hat sich auch ganz selten mit Freundinnen getroffen. Sie hatte nur eine richtig ganz dicke Freundin die aber schon ein Jahr älter ist und somit schon in der Schule war, als sie noch im KiGa war. Mir tat es für sie immer furchtbar leid, aber ich hatte nie das Gefühl, das es sie stört. Jetzt ist sie mit 12 Kinder aus ihrer Gruppe und noch 8 anderen Kindern in der Schule und kommt mit ihren Verabredungen gar nicht um die Runden. Auch die Lehrerin hat beim Sprechtag gesagt, daß sie ein sehr beliebtes Kind ist.
Mein Kleiner war im Dezember 4 und hat im Kindergarten eine richtig dicke Freundin und jetzt langsam hört man das er auch mal mit anderen Kindern gespielt hat. Zwei davon sind jetzt auch schon "Besuchskinder". Langsam glaub ich, in diesem Alter brauchen sie noch gar nicht mehr. Das kommt von alleine.
Wenn Du das Gefühl hast, ihn stört es solltest Du vielleicht öfter mal eine Verabredung für ihn ausmachen. Ansonsten einfach abwarten.
LG;
Juliane

Beitrag von binci1977 12.03.10 - 20:37 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hatte in ihrer Kindergratenzeit auch nur 1-2 Freunde. Auch hat es eine Weile gedauert, bis sie in der Schule Anschluß gefunden hat, weil sie sehr unsicher war.

Ich habe auch immer versucht, ihr Freundschaften zu organisieren und das hat sie nur noch mehr verunsichert.
Irgendwann hat es dann von ganz allein geklappt.

Ich würde deinem Sohn nicht unbedingt Freunde suchen, denn das macht ihn unselbstständig. Wenn er manchmal durch sein verhalten aneckt, dann ist es das Beste, dass er es selber merkt und sich dann auch versucht, den anderen anzupassen.
wenn du das für ihn übernimmst, dann reflektiert er sein verhalten auch nicht und es wird ihm immer schwerer fallen, Kontakte zu bekommen.

Auch wenn uns Müttern manchmal das Herz blutet, müssen wir es glaube ich aushalten und die KInder ihren Weg gehen lassen, auch wenn das manchmal einen Rückschlag zur Folge hat.


LG Bianca

Beitrag von tauchmaus01 12.03.10 - 20:37 Uhr

Jule hat EINE Freundin und einige gute Kumpelinen (;-))

Aber Freundschaft muß auch bei Kindern wachsen und Jules Freundschaft wächst seit 3 Jahren mit dem anderen Mädel.

LAss ihm Zeit, das Alter echter Freunde kommt noch!

Mona

Beitrag von sandramutti 12.03.10 - 22:54 Uhr

hallo!

in deinem beitrag finde ich meine maus (5) wieder#schmoll.
nur bei uns ist es so: sie "hatte" sehr gute freundinnen, viele freundinnen.
nur leider werden sie dieses jahr alle eingeschult, da alle etwas älter als die maus. :-(
nun seit diesem kiga-jahr, seitdem sie "vorschulkinder" sind, ist alles knall auf fall auseinander gegangen...
sie treffen sich nicht mehr so häufig mit der maus. sie bevormunden sie sehr gerne, womit meine maus garnicht umgehen kann. alle laden sie zwar noch fleißig zu geburtstagen ein, aber schwimmkurse etc. finden ohne meine maus statt.
und??? sie leidet.... sie leidet so sehr die maus.#schmoll weint nahezu täglich!

hab schon einiges versucht, überlegt, aber es sind auch nur noch 2 mädchen in unserer kiga-gruppe in ihrem alter. ansonsten nur jungs mit denen meine maus überhaupt nicht so kann. naja, das eine mädchen würde sich mit meiner maus gerne täglich treffen, nur meine maus mag nicht und das andere mädchen "darf" von der mami aus nicht, sich mit unserer maus treffen.

ich geh mit meiner maus ins kinderturnen, sie macht ballett etc. um wenigstens andere kinder zu treffen und viell. findet sie in der schule noch freunde.

aber ich versteh dich nur zu gut...
viell. probiert ihr es auch mal mit sportverein etc.???

lg, sandra
(und ich drück ganz fest die daumen, dass dein kleiner auch noch dicke freunde findet!!!!)

Beitrag von ciocia 13.03.10 - 08:07 Uhr

Hallo,

ich kann mich erinnern, dass ich bewusst eine Freundin so mit 6 hatte. Vorher hat man einfach mit Kindern gespielt. Man darf da nicht zu erwachsen denken. Warte, bis er in die Pubertät kommt;-)

lg

Beitrag von mvtue 13.03.10 - 09:54 Uhr

finn und tom spielen ab und an miteinander, tom hat finn aber nicht eingeladen!

also mal ehrlich, vielleicht haben die eltern tom eine bestimmte anzahl an gästen erlaubt und nicht mehr. was auch sinnvoll ist.

kinder in dem alter denken nicht nach, wen man einlädt, sondern nennen die namen und basta. da kann der eine oder andere schon mal vergessen werden.

also mach dir mal keine gedanken!


ich hatte und habe keinen großen freundeskreis, weil mir FREUNDE wichtiger sind, als irgendwelche leute, denen es wichtig ist, dass ich die durch die gegend kutschiere, wenn sie gefeiert haben.

lg

Beitrag von donaldine1 13.03.10 - 12:38 Uhr

Hallo,
ich finde es ehrlich gesagt furchtbar, was du da schreibst.
Jeder Mensch ist anders. Es gibt welche, die brauchen ständig Trubel und Menschen um sich, bei anderen ist es mal so und mal so. Und es gibt nun mal auch sogar welche, die eher zurück gezogen sind und einen, wenige -manche sogar gar keine - Freund/e haben. Vielleicht gehört dein Kind auch dazu.
Du solltest lieber abwarten und das dann bei deinem Kind so akzeptieren und unterstützen, wie es sich am wohlsten fühlt.
Ich spreche da aus Erfahrung. Ich selber war immer -schon als Kind- jemand, der sehr, sehr gerne allein was gemahct hat. Andere Kinder habe ich oft als sehr störend gefunden. Ich wollte eben oft lieber allein spielen, malen, basteln, lesen. Freunde hatte ich immer nur ganz wenige. Aber ICH wollte das so, alles ander war furchtbar für mich!
Heute ist es immer noch so. Sogar noch extremer: Ich habe weder Lust noch Zeit noch Interesse an Freundschaften. Ich bin mir selber einfach genug. Ich habe mich in meinem ganzen Leben mit mir selber noch nicht eine Sekunde gelangweilt. In Gesellschaft anderer Menschen aber schon oft fast zu Tode.... ;-)
Akzeptiere dein Kind so, wie es ist. Alles andere bringt nichts.
LG
donaldine1