wem valium nicht reicht, der solls mit heiraten versuchen!

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von 1.mamajenny 12.03.10 - 21:09 Uhr

Hallöle!
muss nur mal ein bisserl dampf ablassen... bin junge 25, haben zwei kids (4 uns 1) und seit zwei jahren sind wir verheiratet...

es sieht wirklich fast jeden tag genauso aus, am tagesablauf ändert sich nichts und egal wie viele beine ich mir noch dafür ausreiße, mein mann meint, ich hätte eben stress..

zorn ist gar kein ausdruck......
ok ich habe fertig:-p

Beitrag von duarmemaus... 12.03.10 - 21:52 Uhr

bist du schon eingeschlafen?

hast du schon mal versucht vor deinem Mann nackig hoch und runter zu springen?
bringt bestimmt abwechslung

wie alt ist denn dein mann?

warum hat er streß,will er den nicht abbauen?

am tagesablauf würde ich auch nix ändern wollen

und für den kick zwischendurch müssen beide sorgen

lg

Beitrag von willow19 12.03.10 - 22:08 Uhr

Also ich versuche, da ich ja zu Hause bin, meinen Mann immer mal mit etwas anderem zu überraschen. Sei es mal eine gemütliches Abenddinner für uns beide in sexy Unterwäsche, (wobei wir dann eigentlich nicht zum Essen kommen), oder es ist vielleicht einfach mal ein nettes Wort, ein netter Satz, der zu Papier getragen wird und an die Haustüre gehängt wird, usw.....
Der Tagesablauf ist bei uns so gesehen auch immer gleich, aber wenn, dann muss ich versuchen etwas Pepp in die Beziehung zu bringen, da Männe 6 Tage die Woche arbeitet, bzw. 7 Tage je nach dem, und dass er sich dann großartig nicht viel einfallen lassen kann, bzw. umsetzen kann, ist logisch. Also versuche ich, für Abwechslung zu Sorgen und es funktioniert nun schon seit fast 11 Jahren.

Liebe Grüße

Beitrag von stormkite 12.03.10 - 22:15 Uhr

Hi du,

ja, das kenn ich. Genauso hab ich mich auch gefühlt, und gewütet: Jeden Tag das gleiche, nie ändert sich was ... wie öde, wie nervtötend ... zwei kleine Kinder, und ein langweiliges Eheleben.

Na ja, inzwischen sind 10 Jahre vergangen.
Was ist alles passiert?

- meinen Job verloren
- Gatte macht Umschulung
- selber Umschulung gemacht
- Gatte macht nach der Umschulung noch ne Ausbildung
- Kind 1 eingeschult
- Selbständig gemacht
- Kind 2 eingeschult
- vom Gatten getrennt
- umgezogen
- neuen Freund gefunden
- Traumurlaub
- noch mal umgezogen
- dicht an Harz 4 langeschrappt
- wieder umgezogen
- super Kunden bekommen
- arbeite jetzt im coolsten Designbüro der Stadt
- Putzfrau angeschafft
- Scheidung eingereicht

Eigentlich Aufregung genug, sollte man meinen, oder?
Trotzdem stehe ich jeden Tag um 6:15 auf, schlurfe in die Küche, koche Tee, mache Frühstück, fahr in die Arbeit, erledige meinen Job ... und hab immer noch das Gefühl, das nix passiert, und sich nie was ändert ...

Glaubs mir, wenn du in 10 Jahren zurückblickst, wirst du sehen, wie schnell sich das Leben ändert, und das die Zeit die du jetzt machst, nur ein kurzer, ruhiger Abschnitt im reienden, wirbelnden, heimtückischen Strom des Lebens ist.

Und noch was: Wenn das Leben grad am Wirbeln ist, ist das meistens hochgradig unanagenehm ... sogar Änderungen zum Guten sind erst mal mit Stress und Angst vor dem Neuen und vor dem Risiko verbunden. Und außerdem hat man irgendwann auch kapiert, das die nächste Stromschnelle gleich hinter der harmlos scheinenden Biegung auf einen wartet.

Also, Kopf hoch. Es kommt schon noch Spannung auf.

Kite

PS: Wenn du es eilig hast, kannst du natürlich auch selber für ein bisserl Spannung und Aufregung sorgen.

- such dir einen Job
- schmeiß deinen Mann raus
- schaff dir einen Liebhaber an
- finde raus, das dein Mann ne liebhaberin hat
-- under was auch immer

:-)





Beitrag von aletheia 13.03.10 - 15:09 Uhr

Ein schöner Beitrag!

Mir geht es ganz anders als der TE.
Ich bin zwar wirklich noch jung, aber bei mir war schon so viel los, dass ich mich eher danach sehne, Ruhe zu finden und zu Dingen zu kommen, die mir der immer wieder neue Stress bisher unmöglich gemacht hat.
Bei dir sieht man das Auf und Ab im Leben an einem schönen Beispiel :-)

LG
a.

Beitrag von schade, schade 12.03.10 - 23:27 Uhr

Du hast dich sehr früh für zwei Kinder entschieden.
Was dich nervt, ist der Alltag, was erwartest du denn, täglich Kirmes?
Für Kinder sind festgelegte tagesabläufe wichtig.
Was willst du denn?

Beitrag von Lancia_ 12.03.10 - 23:59 Uhr

WAS willst du uns damit sagen?
Was erwartest du mit zwei Kindern?
Jeden Tag DAS Feuerwerk?
Worüber bist du zornig?
Dein Beitrag ist ein wenig mager.

Beitrag von willow19 13.03.10 - 00:08 Uhr

Naja, also wir haben 3 Kinder. (6 Jahre, fast 5 Jahre und 8 Monate) und dennoch kann man doch aus dem Alltag etwas machen. Man muss nicht nur immer seine Pflichten erfüllen. Denn schließlich ist man eben noch Mann und Frau, Partner und Partnerin und man möchte auch noch etwas voneinander haben. Und da muss man eben auch etwas dafür tun. Man lebt nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Beziehung, und wenn man sich liebt, ist es dass auch wert, etwas dafür zu tun. Auch Kleinigkeiten zählen da.

Liebe Grüße

Beitrag von Lancia_ 13.03.10 - 00:10 Uhr

Das musst du MIR nixht erzählen, ich wollte nur wissen, was die TE vom Alltag erwartet.
Du hast vollkommen recht. :-D

Beitrag von ein Fake? 13.03.10 - 00:04 Uhr

Deine Überschrift ist an Blödheit kaum zu übrbieten-

Beitrag von dominiksmami 13.03.10 - 09:13 Uhr

hmm..was genau stört dich? Das wird leider gar nicht klar.

Wer hat Streß? Du oder dein Mann? Das ist auch mißverständlich formuliert.

Worüber bist du zornig?

Seltsame Sache!

lg

Andrea

Beitrag von similia.similibus 13.03.10 - 13:30 Uhr

2 Kinder und deine Tage sind langweilig? Dann stimmt was mit deinen Kindern nicht! #augen

Beitrag von aletheia 13.03.10 - 15:28 Uhr

Langeweile hat doch nicht zwingend was damit zu tun, dass man keine Beschäftigung hat!
Es ist hier ganz offensichtlich fehlende Abwechslung gemeint!

Beitrag von similia.similibus 13.03.10 - 15:56 Uhr

Aber hat man nicht gerade mit Kinder jede Menge Abwechslung?

Beitrag von aletheia 13.03.10 - 16:15 Uhr

Schon, und ich finde auch, dass man seinem Alltag mit Kindern auch sehr abwechslungsreich gestalten kann (wobei ich persönlich schon seit mein Kind 5 Monate alt ist ein paar Stunden die Woche arbeiten gehe und generell immer eher zu viel zu tun habe...)

...aber: Man hat ja auch andere Bedürfnisse, z.B in der Partnerschaft, Liebesleben. Es geht hier wohl eher in diese Richtung. Nur Mutter sein reicht der TE bestimmt nicht und das ist nachvollziehbar, finde ich.

Beitrag von similia.similibus 13.03.10 - 16:28 Uhr

Na sicher ist das nachvollziehbar. Jeder ist doch aber seines eigenen Glückes Schmied und ich kann nur schlecht nachvollziehen, dass junge Mütter darüber klagen, sie hätten zu wenig Abwechslung in ihrem Leben. Sie haben es doch wirklich in der Hand, ihr Leben abwechslungreich zu gestalten.

Beitrag von aletheia 13.03.10 - 16:45 Uhr

Ja, das stimmt natürlich.
Es ist nicht die Lösung, sich vor seinen Partner zu stellen und zu sagen: "Belustige mich!"
:-)

Beitrag von sandycheeks 13.03.10 - 14:06 Uhr

Bei so gut wie allen Menschen auf diesem Planeten sehen die Tagesabläufe mehr oder weniger gleich aus, egal ob man verheiratet oder Single ist, ob man Kinder hat oder nicht. So ist nun mal das Leben, man nennt das auch "Alltag".

Selbst bei Paris Hilton läuft doch wohl ein Tag ab wie ein anderer: nichts tun außer Erbin sein, Party machen, im Internet "twittern" und sich in dümmlichen Situationen "ganz zufällig" fotografieren lassen. Ob das erstrebenswert ist, weiß ich nicht, spielt auch keine Rolle.

Zorn wird Dich nicht einen Schritt weiterbringen. Viel eher wird Dich weiterbringen wenn Du Dich mit der Realität anfreundest: nämlich das Du Kinder hat und somit eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die gewisse geregelte Lebensstrukuren erfordert. Und weil jeder Mensch ab und mal was anderes hören und sehen will:

Babysitter besorgen und 1,2 mal im Moment "die Sau rauslassen" wenn Dir danach ist. Mach aber doch bitte nicht Deinen Partner dafür verantwortlich das Du unrealistische Vorstellungen vom Leben als Ehefrau und Mutter hast.