Wie habt ihr "euren" Hund gefunden?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von joy1975 13.03.10 - 04:45 Uhr

Hallo zusammen,

im letzten Jahr mußten wir unseren Hund, einen 10j. Herdenschutzhund-Mix, einschläfern lassen. Das hat uns schon sehr getroffen, weil wir an dem Hund extrem gehangen haben. Er hatte diesen HSH typischen, autarken Charme.
Man muß dazu sagen, dass wir uns diesen Hund nie bewußt ausgesucht haben, er hat sich uns ausgesucht.
Wir waren Pflegestelle in einem Tierschutzverein und dieser Hund kam einfach immer wieder. Wir haben ihn zweimal (schweren Herzens) vermittelt, immer in der Annahme, er würde es dort gut/besser haben.
Einmal war das nicht so, das andere Mal waren die Leute zwar guten Willens, kamen aber nicht mit ihm zurecht.
Er hat immer nur bei uns "funktioniert", so dass wir dann irgendwann gesagt haben, das wars jetzt, er bleibt bei uns, basta.

Nun, gut, jetzt ist er leider nicht mehr und nach einem Jahr Hundeabstinenz hätten wir schon gerne wieder einen Hund und da beginnt das Dilemma.
Es ist für uns vollkommen klar, dass es wieder ein Tierschutzhund sein soll. Einen Welpen möchten wir nicht, da wir es bei den Pflegehunden immer geschätzt haben, dass wir den Charakter des Tieres sehen konnten. Wir brauchen kein perfektes, nur von uns geprägtes Tier, sondern möchten eine Persönlichkeit, die ruhig ein paar Eigenheiten haben darf, aber natürlich zu uns (und unseren Eigenheiten ;-) passen muß.
Das Internet ist ja voll mit Tierschutzfällen und da kommt der Punkt, wo ich überfordert bin. Ich habe mir jetzt schon 1-2 Hunde im Tierheim / auf Pflegestellen angesehen, wo ich von der Beschreibung sagen konnte, dass zumindest die Hard Facts stimmen (Größe, Bürotauglichkeit etc.).
Die Hunde waren alle nett, keiner unfreundlich oder total unpassend, aber es hat nie "klick" gemacht. Vielleicht lasse ich es auch nicht zu. Ich habe einfach eine Riesenangst, mich zu irren, eben weil ich unseren verstorbenen Hund ebenfalls NIE selber bewußt ausgesucht hätte.

Wie habt ihr "euren" Hund (denn irgendeinen Hund, der auch irgendwie paßt, gibt es wie Sand am Meer) gefunden?
War das Liebe auf den ersten Blick?
An welchen Eckdaten habt ihr es festgemacht?

Ach, ich bin irgendwie verzweifelt. Ich möchte gerne wieder DEN Hund, der zu uns paßt, und weiß nicht, wie ich ihn den all den tausenden, vierbeinigen Sandkörnern finden soll.

Beitrag von asira 13.03.10 - 08:10 Uhr

Hallo!
Ich finde es toll, das es wieder ein Hund aus dem Tierschutz sein soll! Bei mir war es so, das meine Hunde durch Zufall zu uns gekommen sind, wir haben keinen bewußt gesucht!
Warum machst Du nicht wieder erst mal "nur" Pflegestelle bei einem Tierschutzverein? Dann kannst Du doch den Hund auch vorher kennen lernen und wenn er nicht zu Euch paßt, wird er vermittelt! (Wo kommst Du denn her? Wir suchen auch immer wieder Pflegestellen ;-))
Oder wenn Ihr gerne wieder einen HSH hättet, dann wendet Euch doch mal an einen Verein für Notfälle dieser Rasse!
Viel Glück bei der Suche!
LG
asira

Beitrag von joy1975 13.03.10 - 09:43 Uhr

Wir wohnen im Westen von NRW.
Bei HSH Vereinen habe ich auch schon geguckt. Das Problem bei HSHs ist, dass alle älteren wirklich häufig bei Tierschutz landen, weil sie einer vermurkst hat.
Unser letzter Hund hatte auch so etliche Probleme dieser Art (konnte nicht alleine bleiben, Leinenaggression, manchmal Aggression ggü. anderen Hunden (geschlechtsunabhängig)).

Dieses Mal wollen wir halt wirklich einen Hund, der paßt. Unseren alten Hund konnte ich eben wg. der Probleme mit anderen Hunden z.B. nie mit ins Büro nehmen, weil dort noch andere Hunde rumrennen. Das möchte ich in Zukunft aber schon gerne so 2 Tage die Woche machen (mein Mann ist zuhause, der kümmert sich sonst drum).
Und ich möchte so gern einem älteren Tier ein neues Zuhause geben. Die haben immer so schlechte Karten bei der Vermittlung, vor allem wenn sie dann vielleicht noch schwarz oder so sind.
Außerdem kann ich mein Leben nicht auf die nächsten 15 Jahre planen. Bei einem Hund, der schon zwischen 6 und 10 Jahre ist, würde sich der Planungshorizont verringern und das finde ich gut und fairer auch dem Tier gegenüber.

Habe im Tierschutz sooooo oft erlebt, dass Hunde im Alter von 4-8 Jahren ihr Zuhause verlieren, weil die Leute bei der Anschaffung einfach nicht nachgedacht haben. Plötzlich waren dann alle Kinder in der Grundschule und die Frau wollte wieder Vollzeit arbeiten (ach neee...), oder man trennt sich etc.
Mein "Lieblingsgrund" war immer: "Wir kriegen ein Baby und können uns nicht um beides kümmern." und da wird dann das vorherige "Ersatz"baby mal so mir nichts, dir nichts in den Tierschutz abgeschoben. Aber bei der Anschaffung mußte es ja UNBEDINGT ein Welpe sein.

Gut, ich hör jetzt auf, fange schon wieder an, mich über die Dummheit der Menschheit aufzuregen. ;-)

Bin morgen sowieso in einem befreundeten Tierheim, um dort ein bißchen bei den Umbauarbeiten zu helfen. Habe gehört, dass sie gerade einen Hund aus Polen aufgenommen haben, der sehr nett sein soll und dort seit er 6 Monate alt war im Tierheim gesessen hat (jetzt ist er 7,5 Jahre alt!!!). Vielleicht ist man sich ja sympathisch...

Ansonsten werde ich wohl wirklich wieder in das Pflegestellen-Modell wechseln.

Beitrag von miriamj1981 13.03.10 - 10:19 Uhr

Hallo!

Mir wurde mein Hund eher "aufgequatscht".

Ich hatte zwar zwei bis drei Dinge als Anspruch aber schwupps dückte mir der Mann aus dem Tierheim eine Leine in die Hand samt Hund und meinte: Probieren sie mal die da...
Zweimal durfte ich mit ihr eine Runde gehen (im Tierheimgelände), und dann schon mit nach Hause nehmen!

In zwei mal einer halben Stunde lernt man nichts über einen Hund, dies habe ich bitter lernen müssen. Ich war völlig überfordert und habe Rotz und Wasser geheult in den ersten Wochen.
Stand mit meiner Hundedame dann auch wieder vor einer Tierschutzorgansation (fand das Tierheim, wo ich sie her hatte schrecklich) und wollte sie wieder abgeben. Jedoch war die Chefin nicht im Haus...ich solle doch in zwei Tagen wiederkommen. Da habe ich meine Dame angeschaut und gedacht: OK, irgendwer will, dass wir zusammen beiben.

Mittlerweile haben wir uns aber zusammengeboxt und hergeben würde ich sie niemals mehr! Sie hat immer noch einige auffällige Macken, naja ich lass die Leute reden und freue mich über jeden kleinen Fortschritt und das seit jetzt 6 Jahren!

lg Miriam

Beitrag von maryalex 13.03.10 - 10:39 Uhr

Hallo!
Ich hatte damals die Homepage von unserem Tierheim durchblättert und mir die Hunde angesehen. Fand einige der Hunde sehr süß und dann war da noch so n komischer Schäferhundmischling, Allerweltshund, unvorteilhaft fotografiert, auch noch krank (Epilepsie) und kein sehr junger Hund mehr (er war da 3,5. Ich wollte eigentlich einen, der höchstens n Jahr alt ist). Wir fuhren ins Tierheim zum Gassigehen, mit dem Ziel eine bestimmte Hündin zum Spaziergang mitzunehmen. Die war natürlich grad weg. Dann kam: Warten sie mal, nehmen sie einfach den da hinten. Da kam sie mit diesem komischen Schäferhund an, dieser halben Portion (24 kg!!!). Ich dachte mir, na ganz toll, umsonst gefahren. Wir gingen spazieren und mit jedem Meter fand ich den Hund besser. Am Ende des Spaziergangs wollte ich ihn unbedingt mitnehmen*g* Ging aber leider nicht, brauchte erst Vermieter-Genehmigung. Vermieterin war 4 Wochen in Urlaub und einfach nicht zu erreichen, ich rannte jeden Tag ins Tierheim, lernte meinen Süßen immer besser kennen und schwitzte Blut und Wasser, dass er anderweitig vermittelt werden könnte. Er heulte auch schon jedesmal, wenn ich wieder wegging und es ging ihm nicht sonderlich gut, so dass das Tierheim auch sagte, dass er endlich zu mir müsste. Bekam dann zum Glück endlich die Genehmigung und seitdem wohnt unser süßer bei uns. Übrigens in keiner Weise Allerweltshund, sondern total süß, durchgeknallt, lieb, einfach der beste, auch wenn er mich manchmal aufregt;-)
Unser nächster Hund wird allerdings ein Welpe vom Züchter, da ich einfach sämtliche Krankheiten weitestgehend ausschließen möchte, kein Überraschungspaket will und den Hund selbst prägen möchte, denn unserer kann zum Beispiel nicht mit Menschenmengen umgehen, was ich ihm auch nicht mehr beibringen konnte, da er auf Grund seiner Epilepsie Stress nicht verträgt.
LG Mary

Beitrag von pechawa 13.03.10 - 10:44 Uhr

Hallo,

unseren 1. Hund hatten wir im wahrsten Sinne des Wortes "gefunden", denn er lag halb verhungert im Winter vor vielen Jahren bei einem Fabrikgelände. Wir nahmen ihn mit nach Hause und versorgen ihn. Wir fragten im Tierheim nach, ob ein Pudelmischling als vermisst gemeldet wurde - natürlich nicht! Wir behielten ihn, er war ein Goldschatz und wurde ca. 15 Jahre alt.
Der Nachfolgehund meiner Eltern war ein "Unfall" von einem Schäferhund und einer Colliehündin, er wurde leider nur 12 Jahre alt.
Z.Z. habe ich keinen Hund, aber genügend andere Tiere. Ein Hund wird definitiv wieder in unsere Familie kommen und zwar nur aus dem Tierschutz. Aber vielleicht findet ja mal wieder einer den Weg zu uns, wie unser unvergessener Ersthund .... ;-)

lG Pechawa

Beitrag von dominiksmami 13.03.10 - 11:19 Uhr

Huhu,

als ich hier einzog habe ich es sehr, sehr vermißt einen Hund zu haben. Aber es dauerte dennoch über 2 Jahre bis wir uns entschlossen das einer zu uns passt.


Ich habe ab und zu die Tierheimseiten im Internet abgegrast...und plötzlich sah ich ein Foto von 6 Welpen, einer komplett anders als der andere aber alle mit den selben Eltern *lach*, die zur Vermittlung standen.

Die Mutter war hochträchtig ausgesetzt worden:-( ( bei sehr warmen Wetter arg kurz angebunden :-[)

Einer gefiel mir besonders, aber bei Anruf in der Pflegestelle erfuhr ich das der gerade eine neue Familie gefunden hatte.

Mein Mann meinte ich solle doch trotzdem mal hinfahren..vielleicht wären die zwei übrigen ja auch was.
Ich habe also einen Termin vereinbart und bin hin.

Die Mama der Welpen hat mich aufs übelste angeknurrt als ich reinkam...klar, 4 ihrer Welpen waren in den letzten beiden Tagen zu fremden Menschen gebracht worden. Immer wenn Besuch kam, fehlte kurz darauf eines ihrer Babies. Da hätte ich als Mutter auch schlechte Laune bekommen.

Jedenfalls lies die Frau von der Pflegestelle mich mit der Hündin kurz alleine ( wers glaubt, ich weiß genau das die uns durchs Fenster beobachtet hat *g*) und ich setzte mich einfach zu der Lütten auf den Boden und machte....nix. Die beiden Welpen ( 13 Wochen alt zu der zeit) trauten sich gar nicht erst ran...aber nich wegen mir, sondern weil Mama zickte *g*.

Die wiederrum fand es doof das ich so gar nix tat....sie nicht ansprach, schon gar nicht lockte oder mich sonst irgendwie um sie kümmerte.
Ich starrte Löcher ins Gras.

Plötzlich kitzelte die nasse, kalte Hundenase an meinem Bein, aber ich liess sie einfach.
Nach kurzem Beschnuppern stupste die mich an und befahl mir praktisch sie jetzt endlich zu kraulen *g*, da ich ja ein netter Mensch bin...gab ich nach und schon war das Eis gebrochen.

Wolf und seine Schwester kamen dann auch auf mich zu geturnt und konnten endlich ihre kindliche Neugier an mir austoben.
Nach gut 10 Minuten spiel und geschmuse muß die Mama mich wohl für tauglich befunden haben, denn sie drückte ihren Kopf in meine Hand und liess mich tatsächlich mit den Welpen alleine um ins Haus zu laufen.
Samy ( Wolfs Schwester) war eine gewitzte kleine zicke, ganz die Mama. Aber Wolf...hach ja, der kleine Schatz *g* die grooooßen runden Dackelaugen seiner Mama...und dazu das "grinsen" seines Staffpapas....neugierig, verschmust und sofort unheimlich anhänglich.

Die Pflegemama kam wieder und stellte mir einige Fragen und fragte auch ob ich mich denn für einen der beiden entschieden hätte und da Wolf gerade äusserst besitzergreifend auf meinem Fuß herumsaß...deutet ich nur grinsend nach unten.

2 Tage später brachten sie und der Leiter der Tierhilfe Wolf dann zu uns, schauten sich sein neues zu Hause an und verliessen uns mit vielen guten Wünschen.

Tja und seit dem...lebt er hier und ja für uns ist er DER Hund.

lg

Andrea

Beitrag von booo 13.03.10 - 16:57 Uhr

Ja und ich komm und klau ihn dir :-)

Beitrag von dominiksmami 13.03.10 - 18:46 Uhr

*lach* nene...manchmal wünsch ihn zwar dahin wo der Pfeffer wächst aber das nur sehr selten und immer nur seeeeehr kurzfristig *g*

Aber herkommen darfst du gern *g* auf ne Tasse Tee und Hund begutachten.

Beitrag von booo 13.03.10 - 18:49 Uhr

*große Sporttasche raussuch wo der Kleene reinpasst*#tasse#verliebt#liebdrueck

Beitrag von dominiksmami 13.03.10 - 18:51 Uhr

*lach* wenn du ihn genügend motivierst passt der Krümel auch mal in eine Jackentasche...so kommts einem dann zumindest vor

Beitrag von booo 13.03.10 - 19:04 Uhr

#rofl Das glaub ich dir...


http://www.bilderhoster.net/img.php?id=x5myft3a.jpg

Beitrag von dominiksmami 13.03.10 - 19:22 Uhr

#cool cooool

Beitrag von dore1977 13.03.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

unsren Collie haben wir vom Züchter, wir haben uns informiert, hin und her überlegt und ihn dann ausgesucht da hatte er noch nicht mal die Augen auf. Er wird in ein paar Tagen 10 Jahre alt.

Unsren Chihuahua, inzwischen leider verstorben, wurde uns gebracht. Eine Freundin hat bei einer Zuchtauflösung geholfen und die wusten nicht wohin mit den ganzen Chis. Also hat sie mich gefragt ob ich ein paar "zwischenlagern" kann bis sie einen andren Tierheimplatz gefunden haben. Ein Paar wollte ich aber nicht und habe gesagt ich nehm einen. Wir waren grade zum ersten mal Eltern geworden und haben nur eine Etagenwohnung gehabt. Jedenfalls brachte meine Freundin den kleinen Chihuahua vorbei mit dem Versprechen ihn so schnell wie möglich wieder ab zu holen.
Das war vor 7 Jahren. Er ist geblieben bis er gestorben ist er hat unser Herz im Sturm erobert.

Seine Nachfolgerin ist eine englische Bulldogge aus dem Tierheim. Wir sind eigendlich dort hin gefahren um uns einen andren Hund anzuschauen. Das war aber überhaupt nicht unser Hund. Da war kein Funke bei mir nicht s, ich fand den andren Hund einfach nur doof......

Dann kamm Agathe um die Ecke "gewartschelt" und ich war spontan verliebt. Agathe übrings auch allerdings in meinen Mann. Sie hat ihn gesehen und wollte ihn nicht mehr aus den Augen lassen. Sie wollte sogar mit ihm ins Auto einsteigen als er es umparken musste.
Die Hompage und auch die Tierheimmitarbeiter haben sie als "mufflig mit Menschen sind mir egal Einstellung" beschrieben aber meinen Mann fand/findet sie toll. Also haben wir die adoptiert und sind sehr glücklich mit ihr.

So sind wir zu unsren Hunden gekommen.

LG dore

Beitrag von reina05 13.03.10 - 11:39 Uhr

Hallo,

"Madame" hat uns gefunden. Nachdem unser alter Hund, ein Bernersennen-Colli-Mix im Alter von 14 Jahren verstorben ist, wollte mein Mann keinen Hund mehr. Mich trieb die Sehnsucht nach einem Vierbeiner schon bald wieder. Im Frühjahr sahen wir beim Surfen einen Galgo aus dem Tierschutz, mein Mann meinte einen Windhund könne er sich schon vorstellen. Aber grundsätzlich soll der Hund uns finden und nicht wir ihn. So kam der Herbst und ich suchte sämtliche Tierheime im Internet nach guten Gassigehzeiten für Berufstätige ab und sah mir dabei die Hunde an. Das Tierheim Feucht war für uns wie geschaffen. Ich also hin und geschaut wer zu und möchte und so kam unsere Galgo Mix Hündin zu uns. Den Kontakt zum Tierheim haben wir nicht abreissen lassen und besuchen es weiterhin.

LG reina

Beitrag von doucefrance 13.03.10 - 11:42 Uhr

Hallo,

als vor 2 Jahren unser Neufundländermädchen starb, wussten wir ziemlich bald, dass wir wieder einem Neufundländer einen Platz in unserer Familie geben wollten.
Da suchten wir anhand der DNK Welpenliste einen Züchter in der Nähe, der gerade Welpen hatte. Dann hatten wir einen, die Hündin war gerade gedeckt worden und nach einigen Wochen kam der Anruf: Hündin leer geblieben. Dann wurde auch die andere Zuchthündin gedeckt --> auch leer geblieben. Irgendwie sollte es nicht sein.
Dann am 1. Spetember habe ich nochmal spät abends, der Pc war schon runtergefahren, auf die Welpenliste geschaut -es war wie eine Eingebung. Da stand ein Züchter in knapp 100km Entfernung drin, dessen Hündin am 31.08. Welpen bekommen hatte. Ich clickte mich schnell auf die Internetseite und da war jeder Welpe mit seinem Halsbändchen einzeln fotografiert worden. Aber noch ohne Geschlechtsangabe.
Mir schoss sofort das Baby mit dem blauen Bändchen ins Auge - es lag auf der Seite und hatte das Schnütchen so gekräuselt, als wenn es lachte. Ich rief meinen Mann und meinte: ich habe unseren Hund gefunden!
Mann kam und meinte auch, dass sei irgendwie der süßeste von allen.
Am nächsten MOrgen habe ich sofort dort angerufen und welch ein Glück, das "blaue Baby" war ein Hundemädel (wie wir wollten) und auch noch frei.
Wir haben lange mit dem Züchter gesprochen, uns eine Woche Bedenkzeit für beide Seiten erbeten und dann wussten wir, dass ist unser Baby!
Von da an war ich sicher, das war kein Zufall, sondern ist von unserem alten Mädchen aus dem Hundhimmel so gelenkt worden - es passt alles. Wenn auch unser Mädchen ein großer kleiner Teufel sein kann und auch mit ihren 1,5 Jahren noch immer viel Unfug in ihrem Hundekopf hat, wir lieben sie und sie passt zu uns wie die berühmte Faust auf's Auge.
Also ich sag immer: Bei Arwenn war es Liebe auf den ersten "Click";-)

Die erste Hündin damals war schon 16 Wochen alt - die Mädels aus dem Wurf waren alle übrig, keiner wollte ein Mädchen. Aber wir, wir hatten ewig gesucht, und fanden nirgends einen Welpen. Dann fand ich die Anzeige, habe dort angerufen, meinen Mann vor die vollendete Tatsachen gestellt, dass wir übermorgen ein Neufimädchen anschauen fahren. " Aber nur gucken" war seine Antwort. Also hingefahren, Gespräch mit der Züchterin war sehr nett, ebenso wie die Hunde und Hundekinder. Das eine Mädel, die größte und dickste aus der Schar, ging immer wieder zu uns und machte die Schnürsenkel auf. Dann verabschiedeten wir uns und wir waren kaum 10km gefahren, da meinte mein Mann" Also, wenn wir eine nehmen, dann nur die große braune, die uns immer an den Schuhen rumzuppelte." Daheim sind wir sofort ans Telefon und haben Farina reservieren lassen und nach 3 Wochen abgeholt. Wir hatten leider einen Urlaub gebucht, wo wir ein HUndekind nicht mitnehmen konnten, aber ihr glaubt gar nicht, wie lang die 3 Wochen wurden, obwohl wir Farina das Wochenende vor dem Urlaub nochmal besucht hatten...

Beide Hunde waren ein Glücksgriff, ebenso wie die Züchter mit denen immer noch reger KOntakt besteht!

Beitrag von unilein 13.03.10 - 12:10 Uhr

Hm, wie findet man SEIN Tier? Man nehme einfach ein Tier, bei dem die Hard Facts stimmen, die es ja wie Sand am Meer gibt (genau wie du es geschrieben hast) und warte ein paar Wochen und eines Tages merkt man, dass aus irgendeinem beliebigen austauschbaren Tier DAS Tier geworden ist, das man nie mehr hergeben will und das besser passt als jedes andere ;-) Hat bei meinen beiden Katzen und bei meinem Hund geklappt und funktioniert auch bei jedem Menschen in meinem Umfeld. Einige von denen würden sich nie ein Tier aus dem Tierheim holen, aber meine Tiere würden sie sofort nehmen, denn die sind ja soo toll #augen. Man mag eben das Vertraute und nicht das Unbekannte.

Ich kann mit dem ganzen Firlefanz von wegen "er/sie hat mich ausgesucht" etc. nichts anfangen :P

Romantisch verklärter Blödsinn, der es den ängstlichen Tieren noch schwerer macht, ein neues Zuhause zu finden, weil sie diesen Eindruck eben niemals vermitteln können.

Beitrag von kimchayenne 13.03.10 - 12:12 Uhr

Hallo,
ich war berufsbedingt bei der Geburt unseres Hundes dabei.Der Zwerg war da und ich wusste der oder keiner,jetzt dauert es noch ein paar Wochen bis er bei uns einziehen kann.
LG Kimchayenne

Beitrag von wintersun 13.03.10 - 14:15 Uhr

ich bin nicht der meinung, wie einer meiner vorschreiber, das es nicht liebe auf den ersten blick sein kann bei einem schuechternen hund, ich denke schon das man merkt ob es passt.
ich sag ueber unseren immer gerne wir haben uns verdient.
wir haben unseren jesse aus dem tierheim, allerdings stellt euch jetzt nicht ein tierheim in deutschland vor, er sahs in einem "to kill" tierheim in america und wer das einmal gesehen hat dem schiessen die traenen in die augen. die kaefige sind viel zu klein. jesse hatte platte pfoten da er sich in seinem kaefig nicht aufrichten konnte, wurde durch unterernaehrung in seinem wachstum gehemmt, etc.
so wir waren grad erst hier her hergezogen und wussten wir wollten einen hund und sind auf die such in verschiedenen tierheimen gegangen und da sass unser kleines monster zitternd in einem kaefig.
er hat mich nur angeschaut und sonst keine reaktion gezeigt. ich hab meinen mann angeschaut und entschieden das ist er.
was wir zu der zeit nicht wussten war das er eine schwere lungeninfektion hatte und sein linkes auge anschwellen wuerde und operativ entfernt werden musste.
wir haben ihn direkt nach dem abholen zum tierarzt gefahren und da kam eine schlechte nachricht nach der anderen.
nach vielen tierarzt besuchen, geht es ihm gut.
das ist jetzt 6 monate her und dieser schuechterne, halb verhungerte hund ist der beste den ich mir vorstellen kann.
wir hatten viele probleme am anfang, auch was das training angeht, wir schaetzten das er fast ein jahr jetzt ist und ich wuerde wieder einen hund aus einem tierheim nehmen.
jesse hatte nur noch 5 tage zu leben als wir uns fuer ihn entschieden haben, haetten wir ihn nicht aufgenommen waere ein wundervoller hund, durch die ignoranz von menschen gestorben.

Beitrag von tuttifruttihh 13.03.10 - 16:54 Uhr

Also wir sind auch eher zufällig zu unseren Beiden gekommen. Wir entschieden uns Anfang letzten Jahres für einen Hund, waren aber beide totale Hundeanfänger. Also machte ich mich erstmal über diverse Rassen schlau und schließlich entschieden wir uns für eine französische Bulldogge. Wir suchten nach Züchtern aber irgendwie sagte uns keiner in unserer Gegend (wir haben kein Auto) zu. Also besuchten wir die beiden Tierheime. Das erste Tierheim bei uns in der Stadt fiel weg, weil man da eine schriftliche Genehmigung des Vermieters braucht, dass Hundehaltung erlaubt ist. Unser Vermieter stellt so etwas aber nicht aus, Hunde werden nur geduldet (er sichert sich so ab, falls Beschwerden kommen).

Also gingen wir ins zweite Tierheim und uns wurde dort eine ungarische Straßenhündin vorgestellt, mit der wir mal rausgehen sollten. Sie hatte ein Handycap: Der eine Hinterlauf war bei einem Unfall stark verletzt worden und sie konnte ihn nicht benutzen und sie würde 2x in der Woche Krankengymnastik brauchen. Außerdem war sie nicht erzogen und bellte alles und jeden an. Wir gingen noch ein paar mal mit ihr Gassi aber irgendwie hatte ich ein ungutes Gefühl. Trotzdem siegte das Mitleid und wir entschieden uns, dass wir die Kleine zu uns holen wollten. Wir kauften die Ausstattung und am Abend bevor wir ins Tierheim gingen guckte ich nochmal auf deren Internetseite ihr Bild an... und entdeckte weiter unten zwei Französische Bulldoggen, die neu ins Tierheim gekommen waren.

Am nächsten Tag fuhr ich los die Kleine abzuholen, mein Mann kam später nach. Ich stand dort also mit Leine und Halsband als der Tierheimleiter zu mir kam und sagte: "Ich glaube nicht, dass das der richtige Hund für Sie ist. Sie braucht eine erfahrene Hand und Sie tun niemandem einen Gefallen, wenn sie nach einem halben Jahr mit ihr überfordert sind und sie wieder bei uns landet". Mir fielen Zentnerschwere Steine vom Herzen denn genau das dachte ich auch, aus Mitleid wollte ich der Hündin aber eine Chance geben.

Der Tierheimleiter zeigte mir den Zwinger der beiden Bullys (sie waren noch in Quarantäne, weil sie schwer krank waren). Ich ging in den Zwinger, hockte mich hin und einer der beiden Bullys hüpfte sofort auf meinen Schoß. Und da wusste ich: Das sind meine Hunde! Nun musste ich nur noch meinen Mann überzeugen, der von den grunzenden Geräuschen (er hielt es für knurren, wie gesagt wir waren blutige Hundeanfänger) etwas abgeschreckt wurde. Ich setzte mich durch und heute wissen wir beide, dass es die richtige Entscheidung war. Bevor die beiden bei uns einzogen gingen wir noch oft mit ihnen Gassi, sie sollten sich noch ein bisschen auskurieren und der Rüde musste noch kastriert werden. Noch heute kriecht meine Hündin genauso auf meinen Schoß, wie sie es damals gemacht hat und jedes mal überkommt mich ein unglaubliches Glücksgefühl. Wir haben uns dann sehr schnell sehr viel Wissen angeeignet und heute sind die beiden zum Glück kerngesund und (halbwegs) gut erzogen.

Ich finde es bewundernswert, dass Du so objektiv sagen kannst: "Der Hund würde zwar passen, aber es macht nicht klick". Das ist auf jeden Fall vernünftig. Ich weiß, dass wir mit der Straßenhündin nicht glücklich geworden wären aber in dem Moment konnte ich sie einfach nicht zurück lassen. Der einzige Grund, warum ich sie zurück lassen konnte, war die Tatsache, dass nun zwei treue Seelen ein neues Zuhause gefunden hatten...

Du wirst schon noch DEN Hund für Euch finden. Lass Dir Zeit und triff keine voreiligen Entscheidungen.

Lg Saskia mit den Bullys Maddox und Zoe
http://maddox-zoe.jimdo.com/

Beitrag von michi0512 13.03.10 - 19:16 Uhr

hallo,

mein hund... tja, sie hatte von allen hunden aus dem rudel den hellsten hintern und hat am wenigsten gekläfft #huepf

ich sah ihr in die augen.... und BAM, ich wusste es einfach.

glg

Beitrag von booo 13.03.10 - 19:46 Uhr

"Mein" Hund sah in der Zeitung aus wie ein Dackel... schrecklich.. aber ich wollte ihn mir anschauen. Dort angekommen begrüßte mich ein wirbelwind.... und es war um mich geschehen

Beitrag von sohnemann_max 13.03.10 - 20:18 Uhr

Hi,

wir haben unseren Slowakischen Hirtenhund aus dem Tierheim. Wir haben bewusst nach älteren Tieren ausschau gehalten und ihn gefunden. Er war bereits 10 Jahre alt und inzwischen ist er 14 und ein Schatz!

Bald werden wir auch Pflegestelle für Hunde aus Moldawien werden. Wird wohl wieder so ein Wuschel sein und mir schwant schon Schlimmes: Wenn es auch ein Schatz ist, bleibt dieser Schatz - dank meines Mannes - auch wieder bei uns und wir haben zwei Schätze... Na mal sehen, vielleicht kommt ja auch die tolle Familie und hat echtes Interesse an unserem Pflegehund. Aber wahrscheinlich kriegen wir es nicht über das Herz...#schwitz

LG
Caro

Beitrag von colinsmama 15.03.10 - 06:17 Uhr

Hallo,

wir haben unsere Süße völlig zufällig im Tierheim gefunden wir haben uns gesehen und waren sofort alle ganz aufgeregt, sie hat ihren Kopf durch das Gitter gesteckt und uns nicht mehr aus den Augen gelassen...

Ich dachte, sie zwengt sich da gleich durch :-p

Dann sind wir gleich mit ihr Spazieren gegangen, sie hat uns dabei immer angesehen und ganz heftig mit dem Schwanz gewedelt, da war es völlig klar!!!
Das ist unser Hund, sie ist danach gleich auf Probe mit zu uns und da geblieben.

Das war letztes Jahr am 4. Juli.

Sie ist ein Wahnsinns-Hund und wir sind alle sehr, sehr glücklich, dass sie bei uns ist #verliebt



Moreen, Basti, Colin & #hund Phoebe