Sich immer wieder bewerben müssen, kann Arbeitslose krank machen...

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Forum: Politik & Philosophie

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Beitrag von hinterwaeldlerin09 13.03.10 - 12:48 Uhr

...und ist daher nicht in jedem Fall zu empfehlen!

Es macht keinen Sinn, Arbeitslose immer wieder zum Bewerben zu treiben, davon können sie seelisch krank werden, nämlich, wenn sie zum Beispiel in Regionen leben, wo es nun mal ums Verrecken keine Arbeit gibt...oder sie einfach keine Betreuung für ihre Kinder finden...

Ein Psychologe aus Jena - die ja tolle Studien machen zum Thema Arbeitslosigkeit - hat dazu jetzt eine ganz spannende Arbeit vorgelegt.

http://www.morgenpost.de/web-wissen/article1272148/Vergebliche-Jobsuche-macht-Arbeitslose-fertig.html

Ich kann dem nur zustimmen! Wir müssen in unserer Gesellschaft neu über Scheitern, eigene Möglichkeiten und Chancen sprechen.

Und wir können nicht Menschen dazu zwingen, sich wieder und wieder eine Niederlage, eine Ohrfeige, eine Zurückweisung abzuholen und dann von ihnen erwarten, sie sollen weiterhin seelisch belastbar, robust, gesund, motiviert sein...wer gibt uns das Recht dazu?

Wir müssen endlich zur Kenntnis nehmen und zugeben, dass in diesem Staat eben nicht jeder Arbeit bekommt, der sie haben will!

Wir müssen andere Sinnstiftung finden als Erwerbsarbeit...wenn nicht mehr genug Erwerbsarbeit für alle da ist...

Ich finde die Studie toll, werde mal ne Mail nach Jena schicken...

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von nisivogel2604 13.03.10 - 14:56 Uhr

Ich hab die Studie noch nicht gelesen, aber ich meine das diese Zwangsbewerbungen sowieso nichts bringen. Wer arbeiten will, der bewirbt sich ganz von allein oder? Mein Mann sollte 15 Bewerbungen monatlich schreiben obwohl der neue Arbeitsvertrag schon unterschrieben Vorlag. Überbrückungszeit 4 Wochen. Er musste sogar zum Bewerbungstraining. Er hat sich dann auf völlig unrealistische Stellen beworben, denn begriffen hat keiner, dass das einfach nur Quatsch ist was sie verlangen.

Ein Bekannter hat leider keine Lust zu arbeiten, muss 2 Bewerbungen pro Monat schreiben und das macht er dann und gut. Zum Gespräch eingeladen wird er nie. Wundert mich aber auch nicht.

lg

Beitrag von hinterwaeldlerin09 13.03.10 - 15:07 Uhr

Hallo,

das mit dem Kurs und den Bewerbungen, wenn er schon eine Zusage hat...das haben sie mit mir vor über 7 Jahren und anderen, die ich kenne, auch gemacht.

Ich habe, als ich vor 7 Jahren ein Jahr arbeitslos war, nichts vom Arbeitsamt gehört...gar nichts...bis zu dem Tag, als ich anrief, um Bescheid zu sagen, dass ich eine Zusage habe und in drei Monaten anfangen soll!

Von dem Telefonat an habe ich jede Woche einen Vermittlungsvorschlag bekommen! Ich habe das nicht verstanden....bis mir jemand erklärt hat, dass es mit meiner Zusage zusammenhängt: Wenn ich aus der Kartei weg bin, NACHDEM Aktivitäten bezüglich meiner Vermittlung begonnen haben, kann sich der Sachbearbeiter das gut rechnen! So wurde mir das damals erklärt.

Ich weiß bis heute nicht, ob das wirklich stimmt, aber es hat mich doch sehr bitter berührt, denn es hätte mir seelisch in dem Jahr sicher gut getan, wenn ich Vermittlungsvorschläge bekommen hätte!

Naja, ist ja Gott sei Dank Geschichte! Aber das eine Jahr hat mich dauerhaft verändert, mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewußtsein beschädigt. Und diese Beschädigungen sehe ich auch hier in manchen Postings...Arbeitslosigkeit kann krank machen...

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von mysterya 14.03.10 - 21:45 Uhr

Wow.... wenn das stimmt. Ist es das allerletzte.... von der Arge echt...

Beitrag von grafzahl 13.03.10 - 15:08 Uhr

Ich glaube, dass wir uns langsam von dem Irrglauben verabschieden sollten, dass es nicht für jeden Arbeitsfähigen eine mögliche Tätigkeit gibt.

Es gibt genug zu tun und wir sollten prüfen, warum es nicht getan wird. Was war mit den vereisten Fußwegen im Winter, auf denen sich die Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit die Knochen gebrochen haben? Ja ja, ich weiß - in Berlin soll es Menschen gegeben haben, die Fußwege vom Eis befreien wollten und die man nach Hause geschickt hat... Also hier in Hamburg hätte ich denen sofort Betätigungsfelder zeigen können. Warum muss meine Oma im Pflegeheim regelmäßig ´ne halbe Stunde nach dem Klingeln warten, bis sie jemand auf den Topf bringt.

Was ist mit den Schlaglöchern? Soll ich die jetzt zubuddeln? Was ist mit den offenen Stellen in der Altenpflege?

Die Frage ist doch, warum es einerseits ´ne Menge zu tun gibt und unsere Infrastruktur langsam vergammelt, während wir uns immer noch Millionen Arbeitslose gönnen.

Und deshalb funktioniert das bedingungslose Grundeinkommen nicht. Arbeit wird schon jetzt nicht getan, obwohl es sie gibt. Das würde sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen noch verschärfen. Weil dann nämlich noch weniger Menschen Bock haben, bei schlechter Bezahlung den alten Menschen den Hintern zu putzen. Und wenn man die Bezahlung deutlich anhebt, kostet ein Heimplatz eben nicht mehr 2.500 € bei Stufe I sondern 5.000 €...

Beitrag von devadder 13.03.10 - 16:02 Uhr

Nur, wer haftet, wenn diese unqualifizierten Leute die Löcher nicht richtig zu machen und was passiert? Oder sich selbst verletzen? Das ist nicht so einfach.

Beitrag von grafzahl 13.03.10 - 16:23 Uhr

Dass das nicht so einfach ist, ist mir klar. Sonst würde man es ja hoffentlich versuchen.

Aber braucht man dafür eine jahrelange Ausbildung?

Das muss doch möglich sein, die Leute in recht kurzer Zeit zu qualifizieren.

Beitrag von devadder 13.03.10 - 16:28 Uhr

Schon. Wenn sie denn wollen. Bei unserer ARGE sagen sie mittlerweile, besser nur 1 € Jobs für die Freiwilligen, bevor wir einen zwingen und der dann mehr Schaden anrichtet als es nutzen bringt. Das sagt doch schon alles.

Beitrag von mirabelle 13.03.10 - 16:29 Uhr

Und was ist mit den sozialversicherungspflichtigen Jobs im Straßenbau????

Die findet man dann auch in der Arbeitslosenstatistik, weil ja billige ALG II - Empfänger deren Jobs machen.

Sorry, aber diese Sprüche von wegen Arbietspflicht zum Allgemeinwohl sind reine Stammtischpolemik, die kein Problem lößt , sondern nur neue schafft.

Siehe in dem Zusammenhang nur mäl auf die 1.€- Jobs und deren arbeitsmarktpolitischen Schäden.

M.

Beitrag von grafzahl 13.03.10 - 16:50 Uhr

> Die findet man dann auch in der Arbeitslosenstatistik, weil ja billige ALG II - Empfänger deren Jobs machen.

O.k. - finde ich mich also damit ab, dass die Fußwege nicht vom Eis befreit werden und die Schlaglöcher offen bleiben.

Die Schlaglöcher können dann ja in 2011 oder 2012 immer noch dicht gemacht werden. Außerdem schafft das neue Jobs, wenn die Autofahrer ihre Autos kaputt fahren. Und wenn sie es richtig machen, kommen die Fahrer wegen eines Unfalls ins Krankenhaus. Schafft also Jobs in der Gesundheitspflege. Was meinst du - wollen wir die intakten Straßen auch noch kaputt kloppen?

Wenn ich in der Zeitung lese, dass hier Hauptstraßen bis November nicht repariert werden können, gehe ich nicht davon aus, dass die Leute im Straßenbau von Arbeitslosigkeit bedroht sind, wenn da mal Arbeitslose aushelfen, weil die "regulären" Arbeitskräfte nicht ausreichen.

Finanzieren wir also lieber Arbeitslosigkeit, als die Arbeit, die getan werden kann.

Beitrag von mirabelle 13.03.10 - 17:47 Uhr

Ich verstehe Dich und sehe auch die Problematik, bin ja schließlich selbst Autofahrer.

Nur: So naiv , wie Du Dir das vorstellst funktioniert das eben nicht:

Die Arbeitslosen müssen gefunden werden ( nicht jeder ist für den Straßenbau geeignet ) und dann müssen die Arbeitslosen qualifiziert werden, die Arbeit muß eingeteilt und verwaltet werden und es müssen fähige Vorarbeiter / Bauleiter für die diversen Arbeitslosentrupps: das kostet Zeit und verdammt viel Geld. Zum Vergleich: Es ist bekannt das ein einziger 1 - € - Job monatlich 500 € an Verwaltugskosten frisst, die von der ARGE gleich mit an den Angebotsgeber überwiesen werden. Also kostet die teilweise sinnfrei Beschäftigung den Steuerzahler mehr als die erhaltene Transferleistung. Und nebenbei vernichtet sie auch noch sozialabgabenpflichtige Arbeitsplätze.

Und mal ehrlich, glaubst Du wirklich mit den Hintergrundwissen , nur ein Schlagloch würde schneller geflickt, wenn man die Arbeitslosen zwangsverpflichtet?

Dann sollten die Städte und Kummunen doch bitteschön hingehen, und neue Straßenbaukräfte einstellen. Die sind dann motiviert, weil nicht mehr Arbeitslos, können ihre Familien allein ernähren und die Schlaglöcher werden auch schneller gestopft.

So werden wir zumindest einen Teil der Arbeitslosigkeit bekämpfen anstatt durch Zwangsarbeit neue zu produzieren.

Und als positiver Nebeneffekt würde auch das ALG der Betroffenen eingespart.



M.

Beitrag von grafzahl 13.03.10 - 19:11 Uhr

Ich rede ja weder von Zwangsarbeit noch von 1€-Jobs. Ich weise lediglich darauf hin, dass wir uns Millionen Arbeitslose gönnen und andererseits die Infrastruktur schlechter wird.

Eine naive Lösung habe ich auch nicht. Aber es ist ein Missstand, der einem geradezu in die Augen springt.

Wahrscheinlich wird man immer Bedenkenträger finden, die sagen, warum man den Missstand nicht beheben kann. Dann fehlen eben Bauleiter und Vorarbeiter und in den Altenheimen ist es eben nicht damit getan, den alten Menschen den Hintern abzuputzen.

Finanzieren wir also weiter die Arbeitslosigkeit.

Beitrag von devadder 13.03.10 - 19:33 Uhr

War es auf dem Bau nicht üblich oder auch bei Bauern, Saisonarbeiter einzustellen? Was ja letztendlich auch nur bei Bedarf geschah. Da waren doch die wenigsten gelernte Kräfte.

Beitrag von mirabelle 13.03.10 - 19:54 Uhr

Finanzieren wir also weiter die Arbeitslosigkeit.


Es wird uns nichts anderes übrigbleiben, angesichts leerer Kassen.

Alles andere kostet einfach zuviel, auch wenn es sich an Stammtischen polemisch gut macht.

M.

Beitrag von devadder 13.03.10 - 20:02 Uhr

Siehste, alles was realistisch, einfach und problemlos klingt, wird zum Problem gemacht und als Stammtsichparollen hin gestellt. Wenn Leute nichts besseres gegenhalten önnen sind es immer Stammtischparolen. Nebenbei sind gerade das die Ansichten von der Mehrzahl der Bevölkerung, zumindest derer, die geradeaus denken können. Einfache Lösungen bedürfen ja keinem riesen Verwaltungsapparat. Wenn Leute wie meine Eltern auf diese Weiße das Land wieder aufgebaut hätten, würden wir heute noch und die nächsten Jahrzehnte im Schutt rumrennen.

Beitrag von gunillina 14.03.10 - 08:03 Uhr

Ja, aber die Bürokratie ist nun mal da. Sollen wir allesamt geschlossen zum Rathaus rennen und "verbrennt die ganzen Antragsformulare, raus mit den Verwaltunssachbearbeitern!!!" schreien?
Das wäre ja eine Möglichkeit...#gruebel

Beitrag von devadder 14.03.10 - 09:41 Uhr

Nein, ohne gehts nicht, das ist klar, aber es kann nicht sein, dass in der Verwltung bei manchen Firmen zum Beispiel, mehr Leute beschäftig sind und somit Geld kosten, als die Leute die Produktiv arbeiten udn dafür einen Hungerlohn bekommen.
Sollte man denen in der Verwaltung mal das Inet sperren und nach Leistung bezahlen und acht Stunden arbieten da reichen ein Fünftel der Leute.

Beitrag von devadder 13.03.10 - 19:23 Uhr

Leider ist es heute so üblich, dass die Verwaltung mehr Personal beansprucht, als die ausführenden Kräfte überhaupt an Leuten sind. Daher auch mehr Kosten. Die in der Verwaltung verdienen auch noch besser. Da sollte man sich mal fragen, ob hier nicht auch ein Missstand herrscht.

Beitrag von gunillina 14.03.10 - 07:55 Uhr

Oder wenn die alte Dame im Heim unsachgemäß behandelt wird?
Wer meint, das könne ja jeder Arbeitslose, im Altenheim arbeiten, der soll dort erst einmal ein Praktikum machen. Ich stimme dir zu.

Beitrag von hinterwaeldlerin09 13.03.10 - 16:25 Uhr

Hallo,

"Ich glaube, dass wir uns langsam von dem Irrglauben verabschieden sollten, dass es nicht für jeden Arbeitsfähigen eine mögliche Tätigkeit gibt."

So ist es!

"Die Frage ist doch, warum es einerseits ´ne Menge zu tun gibt und unsere Infrastruktur langsam vergammelt, während wir uns immer noch Millionen Arbeitslose gönnen."

Die Kommunen haben kein Geld, können keine regulären Jobs anbieten, und haben auch die Kohle für MAE nicht....denn das kostet ja auch! Die 1-€-Jobs unterliegen ja erheblichen Auflagen, müssen von Trägern verwaltet werden...das kostet.

...und der, der die Oma zum Topf bringen soll, muss in Altenhilfe schon berufsbezogen qualifiziert sein! Auch das kostet!!

Dafür geben die öffentlichen Haushalte nichts mehr her!

Das bedingungslose Grundeinkommen würde die Probleme vielleicht nicht verschärfen, sondern womöglich das Gegenteil bewirken.

Es ist die Frage, wieviel Potential freigesetzt würde, wenn die Arbeitslosigkeitsindustrie verschwände, der ganze Verwaltungskiki...der jetzt z. B. den Einsatz von MAE verhindert...aufbläht, Kosten verursacht noch und nöcher...es ist die Frage, ob nicht dann Menschen versuchen würden, eine sinnvolle Tätigkeit zu finden.

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen Sinn und Anerkennung in ihrem Leben brauchen...ich bin da zuversichtlich.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von beluleleba 13.03.10 - 18:16 Uhr

Wenn du denkst, dass es in der Altenpflege damit getan ist, einfach nur Hintern abzuwischen, dann bist du auf dem Holzweg!
Im Grunde genommen klingt deine Idee nicht schlecht, aber bitte rede dann nur von Dingen, von denen du eine Ahnung hast.
Unqualifiziertes Gesocks arbeitet genug in der Pflege, da brauchen wir nicht noch mehr Unwissende, die nur Scheiße schaufeln und ansonsten gefährliche Pflege betreiben. Da geht es um menschenwürdiges Verhalten, angemessenes Handeln und nicht einfach um "verwalten".

>>Und wenn man die Bezahlung deutlich anhebt, kostet ein Heimplatz eben nicht mehr 2.500 € bei Stufe I sondern 5.000 €...
<<
Woher hast du diese Zahlen denn? Und vor allem bei Stufe 1???? #rofl#rofl

OK, schon klar. Ein arbeitsloser - sagen wir mal - CNC Dreher kann demnächst an meiner 86 jährigen Patientin mit Apoplex und Hemiparese rechts nach Standard Bobathlagerungen durchführen und ihr die Tracheokanüle wechseln-alles klar! Und das nur, weil sie vielleicht auch noch stuhlinkontinent ist und er Scheiße wischen kann. Kann ja jeder!!!
Wie? Nix verstanden? Also echt.-
Sowas weiß man doch, selbst als arbeitsloser CNC Dreher, der momentan vom Alg1 und nächstes Jahr dann von Alg2 lebt.

Auch wenn es von deiner Seite her nur Beispiele waren, so waren sie sehr unbedacht und nebenher auch noch ziemlich abwertend. Was mir zeigt, dass einige Leute, nur um eben "scheinbar" Politisches loszuwerden dummes Zeug daherlabern.

Was machst du eigentlich beruflich?
Ich hab noch einen körperbehinderten Kumpel, der leider seit Jahren keinen Job mehr bekommt-der sucht noch was!

Oh ne....

Beitrag von grafzahl 13.03.10 - 18:59 Uhr

> Woher hast du diese Zahlen denn? Und vor allem bei Stufe 1????

http://www.pflegenundwohnen.de/wilhelmsburg

Und wenn du auf die 2.273,29 € noch 106,47 € für das Einzelzimmer zuschlägst, landest du bei knapp 2.400 €.


> aber bitte rede dann nur von Dingen, von denen du eine Ahnung hast.

O.k., dass ich von den Preisen keine Ahnung habe, habe ich eindrucksvoll bewiesen. Schließlich habe ich um 5 % daneben gelegen...


Ich hatte übrigens nicht die Absicht, deinen Beruf zu verunglimpfen. Mit deinem Fachgewäsch hast du mich jedenfalls total beeindruckt. Ich hoffe, du fühlst dich jetzt wieder besser.

Es gibt also keine Probleme, Stellen in der Altenpflege zu besetzen? So viele Frauen können wir gar nicht aus Osteuropa importieren, dass der Pflegenotstand behoben wird.

Beitrag von beluleleba 14.03.10 - 05:53 Uhr

Bin ich froh, dass du deinen Schmons nur in Urbia loslässt ( loslassen kannst ), vielleicht noch in der Kneipe am Eck, aber nicht wirklich dort, wo eventuell Entscheidungen getroffen werden.

Beitrag von grafzahl 14.03.10 - 09:23 Uhr

Beschäftige dich mal mit den Zahlen bzw. den Kosten für einen Heimplatz.


> Woher hast du diese Zahlen denn? Und vor allem bei Stufe 1????

Das war wohl ein Eigentor. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal...

Beitrag von herzensschoene 14.03.10 - 18:20 Uhr

du scheinst wirklich keine ahnung zu haben.

die pflege kräfte aus osteuropa arbeiten zum größten teil schwarz in irgendwelchen haushalten.

und dass du das fachgewäsch nicht verstanden hast, zeigt eindeutig, dass du nicht in der pflege arbeiten könntest. dieses fach gewäsch versteht jede pflegehilfskraft.

doch, es gibt probleme stellen in der altenpflege zu besetzen. das liegt daran, dass eine ausbildung zur examinierten altenpflegerin, und nur die sollten in einem pflegeheim arbeiten drei jahre dauert, geld kostet, und nicht genug ausbildungsplätze vorhanden sind.

maren