was ist günstiger(bauen oder kaufen)

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von pueppi28 13.03.10 - 17:38 Uhr

hallo, frage steht ja schon oben.
wir wollen gerne mal wissen was ihr so gemacht habt.
wir sind im moment am schwanken ob wir uns ein haus kaufen oder bauen sollen, was ist günstiger.
wir wohnen auf dem lande und hier muss mal wirklich schon 16000-17000 euro für ein normales ordentliches haus ausgeben.
danke

Beitrag von cahahi 13.03.10 - 18:08 Uhr

Tja, dann würde ich nicht lange überlegen.

Für 16.000 - 17.000 Euro kann man nicht neu bauen. ;-):-p

Beitrag von wicca-witch 13.03.10 - 18:25 Uhr

Für 17.000 Euro würde ich auch sofort ein Haus kaufen. Hier musst Du nochmal 150.000 drauf legen. Darf ich fragen wo es vernüntige Häuser zu dem Preis gibt? Wo kommst Du her?

LG

Andrea

Beitrag von tagpfauenauge 13.03.10 - 18:31 Uhr

Hi,

17.000? Wo wohnst du? Morgen ziehe ich dort hin!

^^

Neubau
Vorteil: Du kannst das Haus genauso haben, von der Zimmeraufteilung, der Größe, der Etagen, dem Garten, wie magst, bzw. du dir leisten kannst.

Nachteil: Kostet Nerven ohne Ende! Habe im Baubüro gearbeiten. Handwerker halten sich nicht an die Pläne, kommen nicht mit der Zeit aus, es kommt etwas dazu, was mehr Geld kostet. Und dann die Baustraßen, das bleibt erst mal so! Nur Dreck, immer!

Von 50 Neubauherren haben sich im Schnitt 4 im ersten Jahr scheiden lassen.

Gebrauchimmobilie:
Vorteil:
Günstiger!

Nachteil:
Du musst auf vieles achten beim Kauf. Wie alt und in welchem Zustand sind
- Dach - Leitungen Strom - Leitungen Wasser - Fenster - Heizungsanlage

Das Haus ist fertig, und du musst es so nehmen, wie es ist.
Allerdings kann man fast alles umbauen.


vg

Beitrag von similia.similibus 13.03.10 - 19:10 Uhr

Ich nehme mal an, du meinst 160 000 bis 170 000 Euro? Dafür kannst du kein vernünftiges Haus bauen incl. Grundstück!

Beitrag von miau2 14.03.10 - 11:58 Uhr

Hi,
wieso?

Man kann vernünftig bauen ab ca. 1000 Euro pro qm/Wohnfläche. Natürlich ohne Schnickschnack, und auch ohne Keller, und natürlich nur, wenn das Grundstück nicht noch groß "aufbearbeitet" werden muss (z.B. Abriss).

Und damit wäre in der Gegend meiner Eltern, mit Grundstückspreisen von ca. 50 Euro/qm ein Neubau für 170.000 durchaus schon im Bereich des Möglichen - wenn man etwas kleines, einfaches baut.

Logisch, dass man dafür nicht die umfangreichste Ausstattung bekommt, die drin ist. Und man den Garten selbst anlegen muss.

Aber sooo abwegig ist das nicht...es gibt ja sogar Gemeinden, die jungen Familien Grundstücke schenken (oder zu einem symbolischen Preis von 1 Euro pro qm überlassen). DA könnte man für 170.000 reine Baukosten schon was richtig gutes hinstellen.

Hier würde man alleine für ein kleines Grundstück (ohne jedes Haus) so viel hinblättern.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von zwiebelchen1977 13.03.10 - 21:22 Uhr

Hallo

Dann bauen. Hier zahlt du für eine Doppelhaushälfte 250000 Euro und mehr ohne Keller.

Bianca

Beitrag von qayw 13.03.10 - 22:54 Uhr

Hallo,

was heißt SCHON 160.000 bis 170.000? Hier kriegt man unter 200.000 gar nichts außer was Abbruchreifem und das auch auf dem Land.

Aber egal. Ich würde sagen, kaufen ist günstiger. Einfach, weil erstmal alles vorhanden ist und nach und nach saniert werden kann, während man beim Bauen sofort das Geld für alles auf den Tisch legen muß.
Außerdem ist Bauen stressig.
Vorteil ist, daß man die Zimmeraufteilung planen kann.

Wir haben ein altes Haus von 1971 gekauft, wo noch einiges dran gemacht werden muß und mußte (für 210.000 und das ist hier für 160 qm günstig) und machen das jetzt nach und nach.

LG
Heike

Beitrag von joy1975 14.03.10 - 11:01 Uhr

Also ich glaube, das kann man gar nicht so pauschal beantworten. Wir wollten sehr, sehr lange ein gebrauchtes Haus kaufen, da wir auf den Baustress etc. keinen Bock hatten und am liebsten "sofort" einziehen wollten.

Es war ein Drama. Die Häuser kosteten alle so mindestens 300.000€ und wir hätten dann halt ein "altes" Haus gehabt und noch Sachen machen müssen (Bäder, Böden etc.), um es so zu haben, wie es UNS gefällt.
Wir haben das immer mal bei diversen Häuser durchgerechnet, die in Frage gekommen wären und landeten dann immer so bei 400.000€ (wollten auch Solar oder Erdwärme etc.).

Dann wurde plötzlich genau in der Gegend, die wir wollten, ein Neubaugebiet erschlossen, weil hier mitten im gewachsenen Wohngebiet eine Kirche mit Gelände abgerissen wurde (Neubaugebiete am Stadtrand finde ich nämlich schrecklich, keine Infrastruktur, nur Familien mit Kindern etc.).
Es paßte wie Faust aufs Auge und wir waren angenehm überrascht von den Kosten. Schlußendlich haben wir tutti-completti mit allen Nebenkosten (neue Küche für 10.000€, Erdwärmebohrung, Bäder auf gutem Niveau etc. pp.) circa 360.000€ bezahlt. Dafür hätten wir hier nie ein gebrauchtes Haus auf den gleichen energetischen Standard gebracht.

Es ist also nicht immer so, dass Bauen teurer sein muß als gebraucht. Für uns hat es sich gerechnet und vor allem ist jetzt alles so, wie wir es wollten.

Beitrag von ayshe 14.03.10 - 16:41 Uhr

bei uns sind schon die grunsstückspreise so hoch wie ein haus, also haben wir gekauft und nicht gebaut.

Beitrag von thu 15.03.10 - 09:27 Uhr

hallo,

also das ist eione echte rechenfrage, aber ich glaub da müßt ihr noch etwas vorarbeit leisten.

1. zeitungen und netz durchforsten,
was kostet ein ´haus
was kostet ein bauplatz
was wollt ihr, selbst bauen, bauen lassen, fertigbauhaus
bei einem gekauften haus, unbedingt sachkundigen mitnehmen, wenn ihr davon keine ahnung habt.
die sagen euch worauf ihr achten sollt, was die renovierungs und sanierungskosten sind.
auch kommt zwangsversteigerung in frage
wo wollt ihr wohnen, welche bedürfnisse habt ihr jetzt in den nächsten jahren, im alter, wollt ihr vermieten, alleine wohnen, soll nur ne wohnung sein, ein bungalow oder ein 2 oder mehr familien haus...

ihr seht beantwortet euch erst mal diese fragen, dann seid ihr ja schon mal weiter und könnt euch ganz gezielt auf den weg machen.

wir haben auch über 3 jahre gesucht und nun endlich gefunden, allerdings wußten wir im vorhinein was wir wollten.

gruß thu und viel erfolg.