Ist das von meiner 2,5jährigen Tochter zu viel verlangt?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von lulu06 13.03.10 - 21:00 Uhr

Hallo,

ich habe eine wirklich liebe Tochter. Die gern mal sagt, was sie nicht will, aber in den grundlegenden Dingen des Lebens sehr sehr lieb ist.

Zur Zeit hat sie es nicht ganz so leicht, da ich etwas Probleme mit der Schwangerschaft habe. Ich lag schon eine Woche wegen vorzeitiger Wehen im KH und muss mich auch jetzt noch ordentlich schonen. Sie wird dann von Papa oder den Großeltern betreut, was ihr auch nicht fremd ist, aber in der Zeitintensität doch neu ist.

Jetzt zu meiner Frage: Die Kleine spielt jeden Abend mit ihrer Duplokiste in unserem Wohnzimmer (ich schätz mal so auf 150 Teile). Wenn es ins Bett geht, soll sie diese aber auch wieder einräumen. Natürlich helfe ich ihr, aber es fällt mir doch schon schwer. Trotzdem machen wir es immer gemeinsam! Aber seit ich aus dem KH bin, macht sie es einfach nicht mehr. Sie hört in der Richtung nicht die Bohne. Ist das denn zu viel verlangt von mir??? Ist sie zu müde? Ich habe schon überlegt, ihr dann die Kiste wegzunehmen, aber ob sie das am nächsten Tag dann noch versteht? Wäre über eure Meinung dankbar. Will sie auch nicht strafen oder ärgern, da es zur Zeit eh nicht ganz so leicht ist.

LG Lulu (33. ssw)

Beitrag von alexis-chester 13.03.10 - 21:06 Uhr

hi lulu...

ich denk das es nicht zuviel verlangt ist das sie dir dabei hilft...
unser sohn muss auch mit helfen, ich sag ihm dann immer das ich es nicht allein schaffe weil die mami nicht so viele muckis hat wie er und dann geht es meist...
natürlich gibt es auch tage an denen er keine lust hat...
dann sag ich ihm das er eben am nächsten tag nicht damit spielen kann wenn er nicht aufräumen kann...und das verstehen sie recht gut in dem alter....gib sie ihr dann am nächsten tag einfach nicht aber dafür am tag danach und wenn sie immer noch nicht helfen mag, dann sind sie am nächsten tag eben wieder eingezogen....

wird schon, du hats ja auch nicht immer lust sauber zu machen...


lg s.

Beitrag von sunflower2008 13.03.10 - 21:08 Uhr

hi,

hat sie es denn vorher gemacht?
also ich finde es nicht zu viel...
die sind ja recht schnell eingeräumt und das schafft auch schon ne 2jährige....

vielleicht kannst du mit ihr vereinbaren, wenn sie etwas gebaut hat, dass es stehen bleiben darf.
Die Teile die einzeln rumliegen, muss sie einräumen

wenn das bei uns so ist, sage ich auch schonmal "wenn ich es wegräumen muss, tue ich es weg"
meistens hilft das...
manchmal kommen die Sachen dann wirklich bis zum nächsten Tag weg


lg
Sunny

Beitrag von lulu06 13.03.10 - 21:13 Uhr

Ja sie hat die schon wohl eingeräumt, aber ich war da jetzt nie soooooooooooo hinter her. Ich habe ehr gefragt, ob sie mir hilft, als das sie unbedingt musste. Das war ok.

Also ich denke auch, ich werde dann beim nächsten Mal androhen, dass die Steine dann wegkommen. Ich möchte halt auch konsequent sein, und nicht androhen und dann doch nicht durchziehen.

Beitrag von pinklady666 13.03.10 - 21:29 Uhr

Hallo Lulu

Wie ist das abendliche Einräumen denn während deinem KKH Aufenthalt abgelaufen?
Bei uns ist es nämlich so, dass Marie bei Oma und Opa z.B. anfangs nie einräumen musste. Das hat sie dann bei uns auch probiert.
Mein Mann und ich waren jedoch standhaft, wir räumen gemeinsam auf. Hilft sie nicht, sind die Sachen für einen Tag weg.
Mittlerweile läuft es auch bei meinen Eltern so. Aber bei vielen anderen Dingen, die wir unterschiedlich handhaben, merke ich immer wieder dass Marie bei uns probiert die Regeln von Oma und Opa "durchzudrücken" und umgekehrt. Z.B. der MIttagsschlaf, den darf sie bei mir in ihrer "Höhle" (Laufställchen als Kuschelecke umfunktioniert mit Baldachin, Kuschelkissen etc) machen. Oma besteht jedoch aufs Bett. Da protestiert sie dann (Oma will jedoch die Überwachung des Angelcare haben, um mitzubekommen wenn Marie aufsteht). Oder bei Opa darf sie abends mit Licht einschlafen. Da wird natürlich dann mal radau gemacht, weil ich möchte dass sie ihre Lampe löscht bevor sie die Augen zu macht.

Natürlich wird es deiner Tochter auch etwas ausmachen, dass du derzeit nicht so kannst, wie sie es gewohnt ist. Das wird natürlich auch mit eine Rolle spielen.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von qayw 13.03.10 - 22:08 Uhr

Hallo,

Merle wird im Mai 3 und bei uns läuft es schon länger so, daß aufgeräumt wird, wenn ich es sage.
Wenn sie sich weigert, räume ich auf und packe die Sachen bis zum übernächsten Tag in den Keller. Mittlerweile reicht schon die Drohung, daß es dann in den Keller wandert, um sie zum Mitmachen zu bewegen. Also zu klein, ist sie definitiv nicht.

Vielleicht mußte sie bei Papa oder den Großeltern nicht aufräumen?

Ich würde aber schon weiter die Grenzen setzen, die mir wichtig sind, auch wenn es gerade schwerer für sie ist.
Da würde ich eher vermehrt mit ihr kuscheln oder was schönes mit ihr unternehmen.

LG
Heike